Nur juristischer Kniff? Green Airlines behauptet AOC-Antrag
Der Ticketvermarkter Green Airlines bekam nun den nächsten Rückschlag, denn laut einem Bericht von Airliners.de wird German Airways künftig –abgesehen von Köln-Paderborn-Westerland – nicht mehr für diesen fliegen. Das hinderte das Unternehmen aber nicht daran am Donnerstagnachmittag weiterhin Tickets mit German-Airways-Flugnummern zu verkaufen. Die Krone setzt der Umstand auf, dass Green Airlines, die eine Briefkastenadresse nutzt, nun behauptet einen Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung gestellt zu haben. Ob das Luftfahrtbundesamt diesem Ansinnen nachkommen wird, darf angesichts der Umstände der letzten Wochen angezweifelt werden. Unter anderem behauptet Alk Air, dass Green Airlines seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen ist. Auch die „Umweltversprechen“ scheinen nur halbherzig bis „greenwashed“ erfüllt worden zu sein. Mit dem Verkauf von Flugtickets für nichtexistierende Charterflüge hat Green Airlines bereits durchaus Erfahrung. So stellte man den Verkauf nicht ein, obwohl Alk Air bereits wegen eigener Angaben nach mangelnder Zahlungsmoral die Boeing 737-300 abgezogen hatte. Mit Just Us Air hatte man keinen Kontrakt und verkaufte dennoch Tickets. Am Donnerstagnachmittag hatte man noch Strecken mit German-Airways-Flugnummern im Verkauf und das obwohl klar ist, dass die ehemalige WDL nur noch die Sylt-Strecke bedienen wird. Defacto hat Green Airlines damit einen weiteren „Partner“ verheizt. Die Behauptung, dass man einen Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung gestellt habe, könnte ein juristischer Kniff sein. Green Airlines weigert sich strikt die Ausgleichszahlungen an Passagiere, die man im Regen stehen hat lassen, zu bezahlen. Öffentlich macht man sogar die unwahre Behauptung, dass nur Veranstalter-Buchungen betroffen gewesen wären und es keine direkte Verkäufe gegeben hätte. Das







