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Boeing: FAA stellt neuen Dreamliner-Mangel fest

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer hatte mit den Neuentwicklungen Boeing 787 “Dreamliner” und 737-Max bislang ordentlich Probleme am Hals. Beide Muster kassierten weltweite Flugverbote, die zwischenzeitlich wieder aufgehoben wurden. Nun stellte die Luftfahrtbehörde FAA neue Mängel am Dreamliner fest. Sonderlich konkret wurden die U.S.-Amerikaner nicht, denn man schreibt in einer Erklärung lediglich von einem “Problem im Bereich der Nase bei bestimmten Boeing 787”. Es würde keine Gefährdung für die Flugsicherheit darstellen, jedoch wurde Hersteller Boeing aufgebrummt, dass der Mangel vor Auslieferung behoben werden muss. Weiters wird überprüft, ob an bereits an Kunden übergebenen Exemplare ebenfalls das neuentdeckte Problem vorhanden ist. Danach werde die FAA gegebenenfalls entscheiden, ob Modifikationen notwendig sind.

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Alk Air an Green Airlines: „Ohne Moos nix los!“

Der Chartervermarkter Green Airlines sorgte in den letzten Tagen für ordentlich Wirbel, denn nach nur wenigen Legs verabschiedete sich die bulgarische Alk Air. Die rumänische Just Us Air kam erst gar nicht und stellte öffentlich klar, dass man entgegen der pompösen Ankündigung von Green Airlines mit dieser gar keinen Vertrag abgeschlossen habe. Bereits in der vergangenen Woche sorgten drei komplett unterschiedliche Begründungen, wobei zwei vom Chartervermarkter selbst stammen, für Verwirrung. Die Äußerung von Alk Air, dass man die Boeing 737-300 abgezogen habe, hat schon erahnen lassen was dahinter steckte, dass die bulgarische Airline die Zusammenarbeit mit Green Airlines beendet hat. Gegenüber Aerotelegraph.com hat Alk Air nun die Katze aus dem Sack gelassen und bestätigt, dass Green Airlines die “vertragsgemäße Zahlung für die Flüge nicht eingehalten hat”. Daher wurde der Chartervertrag vorzeitig und fristlos beendet. Bemerkenswert ist auch, dass Green Airlines in der Vorwoche mit den unterschiedlichen Begründungen (Kundenservice: Alk Air habe abgesagt; Pressestelle: mangelnde Auslastung und Umweltschutz; Alk Air: aus dem Vertrag ausgestiegen) seitens Aviation Direct konfrontiert wurde, jedoch man sich nicht die Mühe machte diese Ungereimtheit aufzuklären. Da ist es nur noch das Tüpfelchen auf dem i, dass man in einer Medienmitteilung und auf Social Media mitteilte, dass Just Us Air die Charterflüge ab Paderborn und Rostock durchführen wird und auch munter Tickets buchbar waren, jedoch die rumänische Airline sich dann dagegen stemmte und erklärte, dass man mit Green Airlines keinen Vertrag abgeschlossen habe. Die Äußerung von Alk Air lässt zumindest Raum für Spekulation warum sich bei diesem Chartervermarkter

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Deutschland-Chef Andryszak verlässt Tui

Bei Tui Deutschland steht offenbar ein Führungswechsel unmittelbar bevor. Geschäftsführer Marek Andryszak soll sich in Gesprächen über die vorzeitige Auflösung seines im kommenden Jahr auslaufenden Vertrags befinden. Das Branchenmagazin FVW zitiert entsprechend aus einem Anschreiben an die Mitarbeiter. Darin erklärt Vorstandsmitglied David Burling, dass man eine zeitnahe Neuaufstellung des Managements vorantreiben wolle. Andryszak ist seit Mitte 2017 für die Tui-Märkte Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen und Italien verantwortlich. Weiters ist er Geschäftsführer von Tui Deutschland. Laut FVW geht der Abgang vom Manager aus, denn dieser soll eine Exit-Klausel im Vertrag gezogen haben. Allerdings möchte er einen geordneten Übergang gewährleisten und steht bis zur endgültigen Regelung weiterhin zur Verfügung.

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Swiss fliegt Linie mit nachhaltigem Treibstoff

SWISS hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerunternehmen erstmals eine ganzheitliche Logistikkette für den Import von nachhaltigem Treibstoff (SAF) in die Schweiz etabliert. Damit ist die Lufthansa-Tochter die erste Linienfluggesellschaft, die für ihren regulären Flugbetrieb ab der Schweiz nachhaltigen Treibstoff einsetzt.  Der Import von Flugtreibstoffen mit biogenem Anteil in die Schweiz und dessen Betankung an Schweizer Flughäfen ist seit 1. Juli 2021 aufgrund neuer Zollbestimmungen möglich. „Wir freuen uns, dass wir kurz nach Inkrafttreten der neuen Bestimmungen den ersten Zug mit SAF durch Eigenversorgung in der Schweiz in Empfang nehmen konnten. Seit Jahren engagiert sich Swiss und die Lufthansa Group für den Import von nachhaltigen Treibstoffen, da diese mittel- bis langfristig die Schlüsseltechnologie sind, um mit den heute verfügbaren Antriebstechnologien im Luftverkehr unsere Ziele für 2030 zur erreichen“, so Swiss-Chef Dieter Vranckx. Lieferung reicht für rund 175 Flüge Die Erstlieferung umfasst über 460 Tonnen reines SAF. Mit dieser Menge an Treibstoff kann der Carrier rein rechnerisch rund 175 Flüge durchführen. „Dies ist ein Meilenstein für die Schweizer Luftfahrt im Bereich Nachhaltigkeit. Wir sind stolz, als erste Airline die Grundlagen für den Einsatz von SAF im regulären Flugbetrieb in der Schweiz geschaffen zu haben. Zusammen mit unserer hochmodernen Flotte ermöglichen wir so verantwortungsvolles Reisen“, erklärt Vranckx.

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Wizz Air: Vida kritisiert 100 Millonen Pfund für Varadi heftig

Die Gewerkschaft Vida übt heftige Kritik an Wizz-Air-Chef Jozsef Varadi, denn dieser soll eine Boni-Zahlung in der Höhe von 100 Millionen Pfund bekommen, während die Bediensteten über viele Monate hinweg Gehaltskürzungen hinnehmen mussten. In der Basis Wien sah es so aus, dass das fliegende Personal über einen langen Zeitraum lediglich das Grundgehalt bekommen hat. Der Löwenanteil der Bezahlung bei Wizz Air setzt sich aus flugabhängigen Bestandteilen zusammen. Aviation Direct berichtete bereits im Herbst 2020 über die niedrigen Beträge auf den Lohnzetteln der in Österreich stationierten Flugbegleiter. „Während die Beschäftigten von Wizz Air in den vergangenen Monaten mit hohen Gehaltskürzungen konfrontiert waren und um ihre Existenz zittern mussten, zahlt sich der CEO der Billig-Fluglinie 100 Millionen Pfund Bonus aus. Das ist unglaublich zynisch und eine bodenlose Sauerei“, kommentiert Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt der Vida. „Rechtswidrige Entlassungen, Missachtung des Rechts auf Betriebsratsgründung, Gewerkschaftszerschlagung und Sozialdumping gehören dort zum Alltag“, verurteilt auch die Europäische Transportarbeiter Föderation (ETF) am Montag die Machenschaften der Airline, die auch eine Basis am Flughafen Wien hat. Liebhart hebt hervor, dass Wizz Air über viele Jahre hinweg hohe Gewinne eingeflogen hat und sagt, dass es “dem Fass den Boden ausschlagen würde”, dass sich “Varadi mit einem Bonus von 100 Millionen Euro selbst belohnt”. “Wir befinden uns inmitten einer Pandemie, die viele Beschäftigte in der Luftfahrt mit unsicheren Arbeitsplätzen, Gesundheits- und Sicherheitsrisiken einschließlich Risiken für die psychische Gesundheit, Stress und Müdigkeit konfrontiert. Die Fluglinie täte gut daran, für Vertrauensaufbau zu sorgen, anstatt die Beschäftigten mit einer Bonus-Zahlung an

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England: Erleichterte Einreise nur für UK-Einwohner

Der Landesteil England des Vereinigten Königreichs will zum 19. Juli 2021 nahezu alle Coronamaßnahmen aufheben. Das bedeutet auch, dass sich zumindest für Geimpfte die Einreise deutlich erleichtern wird. Die Sache hat aber einen Haken, denn nur eigene Staatsbürger bzw. Einwohner profitieren von den Erleichterungen. Personen, die aus dem Ausland zu touristischen Zwecken einreisen, unterliegen weiterhin der Quarantäne, wenn sich der Staat auf der Amber- oder Red-List befindet. UK-Einwohner, die vollständig geimpft sind sowie Minderjährige – mit Wohnsitz in UK – sollen jedoch nicht mehr abgesondert werden. Wichtig: Die neue Regelung gilt ausschließlich für den Landesteil England. Wales, Schottland und Nordirland kochen ihre eigene Suppe und haben zum Teil abweichende Vorschriften. Auch zeichnet sich bereits ab, dass diese sich den Lockerungen, die Boris Johnson verkündet hat, zumindest vorläufig nicht anschließen wollen.

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Leipzig: Demonstranten blockierten DHL-Drehkreuz

Der Flughafen Leipzig/Halle entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Frachtdrehkreuz für Deutschland und Europa. In der Bundesrepublik ist – im Gegensatz zu Österreich – das Aufkommen während der Corona-Pandemie stark angestiegen. Daher ist der geplante Ausbau in Sachsen naheliegend. Einige Demonstranten hatten jedoch dagegen etwas und blockierten in der Nacht zu Samstag die Zufahrt zum Logistikzentrum von Deutsche Post-DHL. Dies führte zu einem Rückstau von Lastwagen, so dass die Exekutive eingreifen musste. Eigenen Angaben nach erstattete DHL auch Strafanzeige gegen die Demonstranten. Vor Ort wollten viele Demonstranten ihre Identität vor der Polizei nicht preisgegeben, so dass sich am Sonntag eine Ermittlungsrichterin mit der Angelegenheit befassen musste. Untersuchungshaft wurde laut Staatsanwaltschaft nicht erstattet, da sich die Verdächtigen dann vor der Richterin ausgewiesen haben und zweifelsfrei identifiziert werden konnten. Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln wegen des Anfangsverdachts der Nötigung. Für Aufsehen sorgt in Leipzig auch, dass sich an Bord einiger Flugzeuge dringend erwartete Corona-Impfstoffe befanden. Diese wurden auf LKWs umgeladen, die jedoch aufgrund der Blockade das Areal nicht verlassen konnten. Angeblich sollen auch Piloten am Betreten des Flughafens gehindert worden sein, so dass es auch bei abfliegenden Frachtflugzeugen zu Verspätungen gekommen ist. Aufgrund der hohen Nachfrage sollen am Flughafen Leipzig/Halle rund 40 weitere Abstellflächen für Frachtflugzeuge entstehen. Damit würde die Kapazität um etwa 40 Prozent steigen. Anwohner und Umweltschützer befürchten, dass es zu mehr Flugbewegungen in der Nacht kommen könnte. Daher versuchen diese mittels Protestkundgebungen den Ausbau zu verhindern.

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Stuttgart startet Impfungen ohne Termin vor dem Abflug

Auf dem Areal des Stuttgarter Flughafens können sich Passagiere ab 14. Juli 2021 mehr oder weniger ohne konkreten Termin impfen lassen. Unter Vorlage eines Tickets oder einer Buchungsbestätigung für eine Reise, die in naher Zukunft liegt, kann man sich mit den Vakzinen von Biontech/Pfizer und Moderna impfen lassen. Der Landkreis Esslingen richtet das Impfzentrum in der Messe, die sich gegenüber den Passagierterminals befindet, ein. Laut Land Baden Württemberg ist keine Voranmeldung erforderlich, wird jedoch empfohlen, wenn man eventuelle Warteschlangen umgehen will. Verabreicht werden sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen. Theoretisch ist es auch möglich sich unmittelbar vor dem Abflug die Impfung zu holen, jedoch empfiehlt der Landkreis Esslingen, dass man in diesem Fall mindestens vier Stunden vor dem Abflug erscheinen soll und sich auf jeden Fall einen “Impf-Slot” vorab reservieren soll. Der Weg zwischen dem Messezentrum und den Terminals kann problemlos zu Fuß zurückgelegt werden. Es handelt sich nur um wenige Schritte und die Wege sind gut ausgeschildert. Wichtig: Eventuelles Reisegepäck darf nicht ins Impfzentrum mitgenommen werden. Hierzu werden in der Nähe des Terminals 1 Schließfächer bereitgestellt. Alternativ könnte man auch die Kofferabgabe vor der Impfung erledigen.

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Skyexpress bestellt fünf weitere ATR72-600

Erst kürzlich hat die griechische Skyexpress die erste ATR72-600 übernommen. Nun wurde bekannt, dass eine Bestellung über fünf weitere Exemplare getätigt wurde. Diese sollen noch vor Jahresende ausgeliefert werden. Damit wird die Teilflotte auf sechs Einheiten anwachsen. Skyexpress führt derzeit eine umfangreiche Erweiterung der Kapazität durch. So baut man beispielsweise eine respektable Airbus A320neo-Flotte, die unter anderem auch nach Deutschland eingesetzt wird, auf. Zuvor war Skyexpress eher auf den Betrieb von Turbopropflugzeugen der Typen ATR42/72-500 spezialisiert. Man unterhält weiterhin ein dichtes Regionalnetz, auf dem die Neuzugänge eingesetzt werden sollen. Es handelt sich um insgesamt 35 Routen innerhalb Griechenlands. Skyexpress wurde im Jahr 2005 gegründet und übernahm am 28. November 2020 den ersten Airbus A320neo.

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Malta Air: Erste Boeing 737-Max 200 kommt nach Bergamo

Die Ryanair-Tochter Malta Air stationiert auf dem italienischen Flughafen Bergamo die erste Boeing 737 Max 200 auf dem Festland. Der Konzern wird die Maschinen dieses Typs zunächst ab Stansted und eben ab der Metropole, die sich nördlich von Mailand befindet, einsetzen. Laut Ryanair-Managern ist der Grund dafür, dass man sowohl am britischen Airport als auch in Bergamo einen eigenen Technikbetrieb unterhält. In der italienischen Stadt soll die erste Boeing 737 Max 200 am 20. Juli 2021 eintreffen. Diese ist mit 197 Sitzplätzen bestuhlt. Es handelt sich um eine spezielle Billigflieger-Variante der Max 8. „Wir erkennen die Bedeutung der Ankunft des neuen Flugzeugs von Ryanair, das erste dieser Art nicht nur in Mailand Bergamo, sondern in ganz Italien. Bis zum Ende der Sommersaison erwarten wir, dass bis zu fünf 737-8200 an unserem Flughafen stationiert sein werden und weitere fünf bis Mitte 2022, die die derzeit stationierte B737-800 schrittweise ersetzen werden”, so Ryanair-DAC-Geschäftsführer Eddie Wilson. Um das Wort “Max” nicht mehr verwenden zu müssen, hat sich der irische Lowcoster eine besondere Lösung einfallen lassen. Seit einigen Monaten nennt man die Maschinen einfach “Boeing 737-8200 Gamechanger”. Es handelt sich um keine offizielle Bezeichnung des Herstellers, sondern um eine Marketingerfindung von Ryanair.

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