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Brüssel bewilligt neue deutsche Pauschalreise-Absicherung

Die EU-Kommission gab grünes Licht für die neue Absicherung von Pauschalreisen in Deutschland. Der neue Reisesicherungsfonds soll ab 1. November 2021 zur Verfügung stehen und bis Dezember 2016 mit 750 Millionen Euro befüllt werden. Bis dahin übernimmt der Staat die Haftung für Entschädigungssummen, die den Inhalt des Topfs überschreiten. In diesem Zusammenhang musste die EU-Kommission die formelle Zustimmung erteilen. Andernfalls wäre die Sicherung regelrecht wirkungslos. Im Zuge des Kollaps der Thomas Cook Group zeigte sich, dass Deutschland die Pauschalreiserichtlinie mangelhaft umgesetzt hatte. Man hatte die Haftung der Versicherer mit maximal 100 Millionen Euro beschränkt. Diese Summe reichte nicht aus, um alle geschädigte Kunden entschädigen zu können. Die Bundesrepublik Deutschland kam für die Differenz auf – wohl auch um Amtshaftungsklagen verhindern zu können. Kleinere Tour Operator, deren Jahresumsatz zehn Millionen Euro nicht überschreitet, müssen nicht am neuen Fonds teilnehmen. Diese können die Kundengelder – wie bisher – auch über Bankbürgschaften und Versicherungen absichern.

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DFB schielt auf kostenlose Qatar-Airways-Flüge

Zwischen dem Deutschen Fußballbund und Lufthansa scheint es nicht mehr so richtig zu harmonieren, denn der Kranich weigerte sich – auch unter Hinweis auf die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie – die Kicker kostenlos für die Europameisterschaft durch Europa zu fliegen. Für die Nationalmannschaft sind Flüge in der Economy-Class ein offensichtliches No-Go, denn es muss mindestens Business-, besser aber First-Class sein. So organisierte man sich in Litauen ein Charterflugzeug, das den gehobenen Ansprüchen der millionenverwöhnten Kicker gerecht wird. Lufthansa hat laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung gar kein Interesse daran das Sponsoring mit dem DFB fortzuführen. Nun hat der DFB ein Auge auf Qatar Airways geworfen und soll sich mit dieser Airline in intensiven Verhandlungen befinden. Der Fußballverein FC Bayern München kooperiert schon einige Zeit mit der Fluggesellschaft mit Sitz in Doha. Der DFB hofft offenbar darauf, dass man mit Qatar Airways kostenlos durch die Welt fliegen kann und insbesondere zur WM in Doha anreisen kann. Offiziell bestätigen wollen weder die Airline noch der Deutsche Fußballbund die Gespräche, jedoch scheint es so als wären diese schon weit fortgeschritten. In Deutschland wird zumindest leise Kritik laut, da sich der DFB für Human Rights einsetzt und in Katar soll es angeblich gerade rund um die Errichtung der Fußballstadien um diese nicht zum besten stehen.

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Passagierzahlen: Wien leicht im Aufwind

Der Flughafen Wien-Schwechat befand sich im Juni 2021 ein wenig im Aufwind, jedoch liegt man noch immer um 75,4 Prozent unter dem Passagieraufkommen von 2019. Gezählt wurden 725.230 Reisende. Im Vorfeld der Urlaubssaison nahm das Passagieraufkommen wieder etwas Fahrt auf. Die Passagierzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) liegen im Juni 2021 mit minus 75,4 Prozent noch sehr deutlich unter dem Vorkrisenniveau, sind aber doch schon besser als im Mai. Die Flughafen-Wien-Gruppe hatte damit 926.278 Reisende. Der Standort Flughafen Wien verzeichnete einen Rückgang um 75,7 Prozent auf 725.230 Reisende.  Die Zahl der Lokalpassagiere nahm in Wien um 76,6% ab, die Zahl der Transferpassagiere ging um 72,7% zurück. Die Flugbewegungen verzeichneten im Juni 2021 ein Minus von 66,2%. Die Konjunktur zieht wieder an: Der Rückgang beim Frachtaufkommen schwächt sich ab und betrug im Juni 2021 nur Minus 2,0% im Vergleich zum Vorkrisenniveau (Juni 2019). Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa sank im Juni 2021 um 75,1% gegenüber dem Vorkrisenniveau (Juni 2019), nach Osteuropa um 68,1%. Nach Nordamerika ging das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorkrisenniveau (Juni 2019) um 83,3% zurück und Afrika verzeichnete ein Minus von 79,5%. In den Nahen und Mittleren Osten sank das Passagieraufkommen um 80,0% und in den Fernen Osten um 98,4% gegenüber dem Vorkrisenniveau (Juni 2019). Am Flughafen Malta ging das Passagieraufkommen im Juni 2021 gegenüber dem Vorkrisenniveau (Juni 2019) um 73,6% zurück und der Flughafen Kosice verzeichnete einen Passagierrückgang um 83,0%.

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Tipps: Darauf kommt es bei der (Wieder-) Einreise nach Österreich an

Spätestens wenn sich der Urlaub dem Ende zuneigt, muss man sich auch darüber Gedanken machen welche Voraussetzungen man für die Wiedereinreise ins Heimatland erfüllen muss. Österreich macht es vergleichsweise einfach, denn sofern man nicht aus einem “Corona-Problemland” kommt, kann man sogar einen Selbsttest durchführen. Unabhängig davon, ob man ein so genannter Reiserückkehrer ist oder den Urlaub in der Alpenrepublik verbringen möchte, muss die aktuell gültige Einreiseverordnung erfüllt werden. Zu den für die Einreise anerkannten Selbsttests und was man hierbei beachten muss, wird dieser Aviation Direct Bericht empfohlen. Eine Zusammenfassung der momentan gültigen Bestimmungen ist hier bereitgestellt. Aviation Direct hat auf dem griechischen Flughafen Rhodos ein kurzes Video aufgenommen, in dem die derzeit gültigen Vorschriften für Österreich erklärt sind. Auch wird darauf eingegangen wer die Pre Travel Clearance ausfüllen muss und wer nicht.

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IATA wirft Flughäfen und ATC Abzocke vor

IATA-Chef Willie Walsh wirft Flughäfen vor, dass diese Passagiere und Airlines abzocken würden. Besonders negativ sind dem einstigen IAG-Chef offenbar die Preise für PCR-Tests im Vereinigten Königreich ins Auge gestochen. Diese wären exorbitant hoch und würden Fluggäste vom Reisen abhalten. Während der jüngsten IATA-Konferenz in Genf kritisierte sein Vorstandskollege Hemant Mistry, dass aufgrund der Pandemie auch die Infrastrukturkosten schleichend erhöht wurden. Manche Airports würden gar “enorme Zuschläge erheben, um damit die Umsatzrückgänge der Pandemie wettzumachen”. Es gehe um mehrere Milliarden U.S.-Dollar pro Jahr. Auch würden die Kosten für die Flugsicherung im kommenden Jahr um 40 Prozent steigen. Schon jetzt wären in Europa Preiserhöhungen von über 50 Prozent keine Seltenheit. Der Vorwurf: Die Infrastrukturbetreiber würden die ohnehin stark gebeutelten Fluggesellschaften auspressen wie eine Zitrone. Willie Walsh wiederholte seine Forderung, dass die Regierungen die Reisebeschränkungen lockern sollen. Auch verwies er darauf, dass bei den kostenintensiven PCR-Tests nur ein sehr geringer Anteil positiv ausfallen soll. In anderen Regionen der Welt, beispielsweise in Russland und China, wäre das Flugaufkommen sogar höher als vor der Pandemie.

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Nächste Klatsche: Lauda verliert Klage gegen Betriebsrat in zweiter Instanz

Die ehemalige Fluggesellschaft Laudamotion ist im Zusammenhang mit der Betriebsratswahl, die das Unternehmen angefochten hatte, auch in der zweiten Instanz unterlegen. Die Gewerkschaft Vida hebt die hohe Bedeutung des Urteils hervor, jedoch schaffte der Ryanair-Konzern zwischenzeitlich andere Fakten. Laudamotion ist seit Ende des Vorjahres nicht mehr als Fluggesellschaft tätig. Der maltesische Nachfolger Lauda Europe hat keinen Betriebsrat. Nur wenn, ein weiteres Verfahren, das einen Betriebsübergang feststellen soll, zu Gunsten der Kläger ausgeht, würde die Neugründung den Betriebsrat sowie den Kollektivvertrag “erben”. „Die Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils durch das Oberlandesgericht Wien bedeutet, die Betriebsratswahl vom 9. Oktober 2019 war weder anfechtbar noch nichtig“, freut sich Daniel Liebhart, Vorsitzender des vida-Fachbereichs Luftfahrt, über diesen „erneuten Sieg der Gerechtigkeit gegen eine Airline, die österreichisches Recht mit Füßen tritt und deren Belegschaft unter Sozialdumping und anderen Schikanen seitens der Geschäftsführung leidet.“

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Mallorca: Hotel-Überangebot lockt Sauf-Touristen an

Die Balearen-Insel Mallorca verfügt über gigantische Hotel-Kapazitäten, jedoch scheint sich der Umstand, dass immer mehr Unterkünfte geöffnet sind, zum Bommerang zu entwickeln. Die Nachfrage liegt unter dem Angebot, so dass sich unter den Hoteliers ein Preiskampf entwickelt hat. Gerechnet wurde damit, dass sich heuer ein regelrechter Mallorca-Boom entwickelt, doch abgesehen von Deutschland hält sich die Nachfrage in einem überschaubaren Ausmaß. Man hat deutlich mehr Gäste als im Vorjahr, doch die Neubuchungen sind ins Stocken geraten. Dennoch haben in den letzten Wochen etwa 70 Hotels wiedereröffnet und versuchen ihre Häuser zu füllen. Das hat Auswirkungen, denn die Preise sind in den Keller gepurzelt. Laut lokalen Medien sind 82 Prozent der Hotels wieder in Betrieb, doch die Auslastung liegt weit unter den Erwartungen. Erste Ketten sollen bereits über die neuerliche Schließung ihrer Beherbergungsbetrieb nachdenken, um dem als ruinös empfundenen Preiskampf entgehen zu können. Bemerkenswert ist auch, dass darüber berichtet wird, dass man verstärkt klassisches Saufklientel aus Deutschland und anderen Ländern bekomme. Dieses will Mallorca eigentlich gar nicht mehr ansprechen. Kurzfristig gefallene Preise dürften aber zur einen oder anderen spontanen Buchung führen. Die Auslastung der Hotels soll derzeit bei nur 15 bis 30 Prozent liegen, weshalb zu billigen Preisen auf den Markt geschmissen wird bzw. schon wieder über die neuerliche Schließung nachgedacht wird.

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Doppeltes Busboarding: Wien reaktivierte C-Busgates

Das Terminal 3 am Flughafen Wien-Schwechat hat spätestens seit dem Beginn der Sommerferien zu Stoßzeiten Probleme das gestiegene Fluggastaufkommen zu bewältigen. Der Airport hat daher die C-Busgates reaktiviert, jedoch ist der Zugang durchaus kurios gestaltet. Wenn Reisende auf den Anzeigetafeln bei ihrem Flug sehen, dass sie mindestens 45 bis 60 MInuten vor dem Abflug am Gate erscheinen sollen, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie ein Shuttlebus zu den C-Busgates bringen wird. Das bedeutet, dass im Terminal 3 an einem auf den Screens ersichtlichen Gate ein Bus bestiegen wird. Mit diesem geht es dann zu den C-Busgates im Terminal 1. Dort müssen dann die Reisenden auf ihr eigentliches Busboarding warten. Hierfür werden Flugsteige im C-Bereich des Terminals 1 genutzt, jedoch ausschließlich die Busgates, denn die Piers West und Ost sind weiterhin geschlossen. Es gibt auch keine Möglichkeit zum “echten Gate” über den “alten Weg”, sprich die Sicherheitskontrolle im Terminal 2, zu gelangen. Die neu eingerichtete Siko wird weiterhin nicht genutzt, weshalb alle Reisenden, die vom “Boarding im Remote-Terminal” betroffen sind, jene im Terminal 3 nutzen müssen und zwar ausnahmslos und ohne Alternative. Passagiere, die während der Stoßzeiten reisen, äußerten gegenüber Aviation Direct wiederholt Kritik über die massiv beengten Verhältnisse, besonders im Bereich der F-Gates. Aus baulichen Gründen geht es hier durchaus sehr eng und “kuschelig” zu, was jedoch für den Flughafen kein Grund für die Wiederinbetriebnahme der Piers Ost und West sein dürfte. Lediglich mit dem “doppelten Busboarding” verschafft man zumindest ein wenig Abhilfe. Außerhalb der Stoßzeiten ist das

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Gerichtlich gekippt: Quarantäne trotz Impfung und negativem PCR

Deutschland erklärte Portugal am 29. Juni 2021 zum Virusvariantengebiet, stufte jedoch bereits am 7. Juli 2021 zum Hochindizidenzgebiet herab. Wer genau zwischen den beiden Stichtagen eingereist ist, musste 14 Tage in Quarantäne. Das wollte sich eine vollständig geimpfte Frau nicht gefallen lassen und zog vor Gericht. Die Dame reiste mit Impfnachweis und negativem PCR-Test nach Deutschland zurück und wurde von der zuständigen Gesundheitsbehörde für zwei Wochen in Quarantäne gesteckt. Bei Virusvariantengebieten sieht die Bundesrepublik keine Möglichkeit zum Freitesten vor. Doch: Wäre sie nur vier Tage länger am Strand geblieben, so hätte sie keine Absonderung kassiert. Das zuständige Verwaltungsgericht für Frankfurt kippte die Entscheidung des Gesundheitsamts der Stadt Frankfurt und hob die Quarantäne als unverhältnismäßig auf. Dabei dürfte der Umstand, dass sie gar nicht abgesondert worden wäre, wenn sie nur vier Tage länger auf Madeira geblieben wäre, eine entscheidende Rolle gespielt haben. Die Behörde hat nun die Möglichkeit den Beschluss vor dem Verwaltungsgerichtshof Kassel zu bekämpfen. Die deutschen Einreisebestimmungen, die unter diesem Link näher erklärt werden, sehen vor, dass aus so genannten Virusvariantengebieten kommend alle für 14 Tage in Quarantäne müssen. Dabei spielt der Impfstatus keine Rolle. Geimpfte haben nur dann Vorteile, wenn man aus Nicht-Risikogebieten, Risikogebieten oder Hochinzidenzgebieten kommt. Im konkreten Fall handelte es sich um eine vollständig geimpfte Frau, die zusätzlich einen negativen PCR-Test, den sie kurz vor dem Abflug in Portugal erlangte, vorweisen konnte.

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MUC erwartet im Juli erstmals wieder über eine Million Fluggäste

Das Verkehrsaufkommen am Münchner Flughafen zieht aktuell wieder deutlich an. So wurden im Juli an zwei Tagen erstmals seit mehr als einem Jahr wieder über 50.000 Fluggäste am Münchner Airport gezählt. Für den gesamten Juli rechnet die Flughafen München GmbH (FMG) mit einem Fluggastaufkommen von über einer Million Reisenden. Die Verkehrsentwicklung des ersten Halbjahres war in München wie in der gesamten internationalen Luftfahrt noch erheblich von den Pandemiefolgen geprägt. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 wurden rund 40.000 Flüge mit knapp 2,2 Millionen Fluggästen registriert. Bei der geflogenen Luftfracht lag das Aufkommen bei rund 65.000 Tonnen. Nachfrage steigt kontinuierlich Wie ein Blick auf die Entwicklung der Monatsergebnisse zeigt, zieht die Nachfrage im Luftverkehr seit Jahresbeginn stetig an. So legten ab Februar sowohl die Flugbewegungen als auch das Passagieraufkommen jeden Monat kontinuierlich zu. Im zweiten Quartal wurden im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres bereits dreimal so viele Fluggäste und doppelt so viele Flüge abgefertigt. Der Aufwärtstrend dürfte sich im weiteren Verlauf des zweiten Halbjahres fortsetzen.  „Wir haben die Talsohle jetzt hoffentlich durchschritten und sind dabei, den Flughafen München weiter aus der Krise zu führen. Ich bin zuversichtlich, dass unser Airport seine Funktion als Premium-Drehkreuz wiedererlangt und das Verkehrsaufkommen dann wieder alte Höhe erreichen und überschreiten wird“, so Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.

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