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Im doppelten Tagesrand: Lufthansa kündigt Orly ab München an

Lufthansa reagiert in München auf die bevorstehende Konkurrenz auf der Strecke nach Paris-Orly. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2021/22 will der Kranich diese Route zweimal täglich bedienen. Der Mitbewerber Air France wird am 31. Oktober 2021 ab Berlin-Brandenburg und München Nonstop-Flüge nach Paris-Orly aufnehmen. Diese sollen nach Angaben der Airline das bestehende CDG-Angebot nicht ersetzen, sondern ergänzen. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A318 geplant, berichtet Aviation Direct. Lufthansa will ab München bis zu zweimal täglich fliegen. Die operative Durchführung der Orly-Flüge soll durch die Tochtergesellschaft Cityline erfolgen. Als Fluggerät sind Regionaljets des Typs Bombardier CRJ-900 angekündigt. Der Flughafen Orly ist insbesondere bei Geschäftsreisenden beliebt, da sich dieser näher an der Innenstadt von Paris befindet als der größere Airport Charles de Gaulle.

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Halbjahreszahlen: Etihad in den schwarzen Zahlen

Die Corona-Pandemie hat rund um dem Globus nahezu alle Fluggesellschaften hart getroffen. Auch an den zuvor erfolgsverwöhnten Golfcarriern ging diese nicht spurlos vorbei. Etihad Airways teilte nun mit, dass man im ersten Halbjahr 2021 einen operativen Gewinn erzielt haben will. Das EBITDA wird mit 0,1 Milliarden U.S.-Dollar positiv ausgewiesen. Dabei scheint dem Carrier aus Abu Dhabi ein kleines Kunstwerk gelungen zu sein, denn die kommunizierte Auslastung, die man in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres erzielt hat, wird mit nur 24,9 Prozent angegeben. Dieser niedrige Faktor wird insbesondere auf die Einreise- und Quarantänebestimmungen, die viele Staaten aufgrund der Coronapandemie erlassen haben, zurückgeführt. Das ansonsten starke Passagiergeschäft war aus naheliegenden Gründen eher schwach. Etihad scheint es aber gelungen zu sein im Cargobereich mehr Einnahmen erzielen zu können. So weist man in diesem Segment einen 56-prozentigen Anstieg auf umgerechnet rund 0,8 Milliarden U.S.-Dollar aus. Ein weiterer Baustein war die Senkung der Kosten. Laut Mitteilung konnte man diese auf 1,4 Milliarden U.S.-Dollar drücken.

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Cargo: Titan Airways Malta will in die USA fliegen

Die maltesische Neugründung Titan Airways Malta suchte bei der U.S.-amerikanischen Transportbehörde DOT um die Gewährung von Verkehrsrechten an. Der Ableger der britischen Fluggesellschaft beabsichtigt den Einstieg ins Frachtgeschäft zwischen Europa und den USA. Vergleichsweise spät gründete Titan Airways aufgrund des Brexits eine Tochtergesellschaft im EU-Gebiet. Dabei entschied man sich für Malta. Mit dem Ableger sollen sowohl Passagier- als auch Frachtflüge im EU-Gebiet durchgeführt werden. CH-Aviation.com berichtet nun, dass auch der Einstieg ins transatlantische Cargogeschäft beabsichtigt ist. Aus diesem Grund hat man bei der DOT um die notwendige Zulassung angesucht. Die Flotte von Titan Airways Malta besteht derzeit aus einem Airbus A321, der die Registrierung 9H-ZTA trägt. In Kürze sollen zwei weitere Maschinen von der Muttergesellschaft zur Tochter überstellt werden. Auch die Einflottung eines A330-Frachters ist geplant. Dabei handelt es sich laut CH-Aviation.com um die derzeitige EI-GTT, die von den Elbe Flugzeugwerken in einen Frachter umgebaut wird.

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Deutschland: Lufthansa Technik baut 800 Stellen ab

Bei Lufthansa Technik stehen rund 800 Arbeitsplätze akut auf der Kippe, denn die Kranich-Tochter beabsichtigt in Deutschland sechs Line-Maintenance Stationieren zu schließen.  An anderen Airports soll laut einem Bericht des Branchenportals Aero.de der Personalstand zurückgefahren werden. Von der Schließung sind demnach die Line-Betriebe in Düsseldorf, Hannover, Bremen, Hamburg, Leipzig und Frankfurt Nord bedroht. Ein Sprecher bestätigte den Bericht von Aero.de. Der Vorstand habe die Schließung zum 31. Dezember 2021 beschlossen. An den Niederlassungen Berlin-Brandenburg, Köln/Bonn, München, Stuttgart und Frankfurt Süd soll es im Bereich der Line-Maintenance zu Reduktionen kommen. Das Unternehmen bestätigte, dass “Arbeitsplätze im großen Maße reduziert” werden. Insgesamt sollen laut Lufthansa Technik deutschlandweit 800 Jobs abgebaut werden.

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A321neo-Fachter: Airbus vor möglichem Launch

Derzeit gibt es das Muster Airbus A321 nicht ab Werk als Frachter. Immer mehr Passagierflugzeuge dieses Typs werden konvertiert und fliegen Pakete und Paletten statt Fluggäste. Selbst Lufthansa lässt einige Maschinen umbauen. Nun denkt der europäische Hersteller laut über eine Cargo-Variante des A321neo nach. Viele Boeing 757 haben nach ihrem Einsatz als Passagierflugzeug ein zweites Leben als Frachter. Da während der Corona-Pandemie in vielen Regionen der Erde die Cargo-Nachfrage stark gestiegen ist, zogen auch die Preise für gebrauchte B757 erheblich an. Einige Airlines entdeckten dann den – auf dem Second-Hand-Markt – günstigeren Airbus A321 für sich. So auch unter anderem Smartlynx und Lufthansa. Immer mehr ältere Flugzeuge dieses Typs werden in Cargo-Maschinen konvertiert und das scheint nun auch Hersteller Airbus neugierig gemacht zu haben. Erst kürzlich kündigte das Unternehmen an, dass man eine Frachtvariante des A350 auf den Markt bringen wird. Nun könnte ein A321neoF folgen. Leeham News berichtet, dass dieser als Einstiegsmodell angeboten werden könnte. Der Aufwand würde sich für den Hersteller in sehr eng gesteckten Grenzen halten. Eine finale Entscheidung ist bei Airbus aber noch nicht gefallen.

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Lübeck: Sundair-Ferienflüge finden heuer nicht statt

Die deutsche Ferienfluggesellschaft sollte im September und Oktober 2021 im Auftrag eines Tour Operators Charterflüge ab Lübeck nach Griechenland und Spanien durchführen. Diese werden heuer jedoch nicht stattfinden. Die Lübecker Nachrichten berichten unter Berufung auf den Reiseveranstalter und Sundair, dass die Absage aufgrund der Corona-Pandemie erfolgt. Bereits gekaufte Tickets sollen vollständig erstattet werden. Den Plan Ferienflüge ab Lübeck anzubieten lässt man allerdings nicht fallen, denn im Sommerflugplan 2022 soll ein neuer Anlauf erfolgen. Ab Lübeck gibt es derzeit nur selten Charterflüge, jedoch fliegt die Hausmarke Lübeck Air derzeit unter anderem die Ziele Bern, Stuttgart, München und Salzburg an. Dabei kommt eine von der dänischen Air Alsie betriebene ATR72 zum Einsatz.

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Austrian Airlines erhebt wieder Umbuchungsgebühren

Seit 2. August 2021 erhebt Austrian Airlines in den Tarifklassen Economy Light und Business Saver wieder Umbuchungsgebühren. Diese kommen aber nur dann zur Anwendung, wenn das Ticket ab einem gewissen Stichtag gekauft wurde. Davon unabhängig kann immer eine mögliche Tarifdifferenz nachverrechnet werden. Flugscheine, die von Austrian Airlines bis inklusive 1. August 2021 ausgestellt wurden, können weiterhin – unabhängig von der Buchungsklasse – ohne Spesen umgebucht werden. Lediglich eine mögliche Tarifdifferenz muss nachgezahlt werden. Der Kundeninformation der AUA ist zu entnehmen, dass beliebig oft umgebucht werden kann. Für Tickets, die ab dem 2. August 2021 in den Klassen Economy Light und Business Saver ausgestellt wurden, verlangt Austrian Airlines nun eine “reduzierte Umbuchungsgebühr” und eine etwaige Tarifdifferenz. Die Höhe der Spesen ist streckenabhängig, so dass diese nicht pauschal angegeben werden kann. Tendenziell sind die Gebühren auf Kurzstreckenflügen günstiger als auf der Langstrecke. Auf der AUA-Homepage ist unter anderem zu lesen: “Sie haben Ihr Ticket am oder vor dem 1. August 2021 gebucht: Ist Ihr ursprüngliches Reisedatum am oder vor dem 31. August 2021 können Sie Ihren Flug für neue Reisedaten bis zum 31. Juli 2022 umbuchen. Kontaktieren Sie uns hierfür bis spätestens 31. Oktober 2021. Ist Ihr ursprüngliches Reisedatum am oder nach dem 1. September 2021 können Sie neue Reisedaten wählen, solange Sie innerhalb von 12 Monaten ab dem Kaufdatum Ihres Originaltickets reisen. Sie haben Ihr Ticket am oder nach dem 2. August 2021 gebucht: Sie können Ihren Flug für neue Reisedaten umbuchen, solange Sie innerhalb von 12 Monaten ab dem Kaufdatum

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Norwegen: Norse Atlantic stellt erste Livery vor

Das Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways will im kommenden Jahr mit 15 Boeing 787 zwischen Europa und den Vereinigten Staaten unterwegs sein. Am Dienstag wurde die künftige Livery der Flotte vorgestellt.  „Wir sind fest davon überzeugt, dass im Zuge der schrittweisen Wiedereröffnung der Welt eine neue und innovative Fluggesellschaft benötigt wird, die den kostengünstigen interkontinentalen Markt mit modernen, umweltfreundlicheren und treibstoffeffizienteren Flugzeugen bedient. Unsere Pläne sind auf Kurs und der Betrieb wird beginnen, wenn die Reisebeschränkungen aufgehoben werden und die Nachfrage nach transatlantischen Reisen wieder da ist“, sagte CEO Bjørn Tore Larsen. „Aufgrund der aktuellen Situation gehen wir davon aus, dass alle unsere 15 Dreamliner im nächsten Sommer Kunden zwischen Europa und den USA fliegen werden. Wir werden unseren Ticketverkauf ca. drei Monate vor dem Erstflug starten und werden spannende und sich als attraktiv erwiesene Destinationen anbieten.“ Das Unternehmen erklärte weiters, dass alle Beschäftigten direkt bei der Airline angestellt werden sollen. Hinter dem Start-Up stehen ehemalige Norwegian-Manager, die vormals überwiegend auf Leiharbeit gesetzt haben. Das Unternehmen betont eine fruchtbare Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehung und hat eine Vereinbarung mit der größten US-Flugbegleitergewerkschaft AFA getroffen. Darüber hinaus steht das Unternehmen im Dialog mit Gewerkschaften in anderen Ländern, so das Startup in einer Aussendung.

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Verlierer der Corona-Pandemie: Flughafen London-Southend

Der Flughafen London-Southend entpuppt sich nach und nach als einer der großen Verlierer der Corona-Pandemie, denn nach Easyjet wird auch Ryanair die örtliche Basis schließen. Im Vorjahr wurde der Stützpunkt auf zwei Boeing 737-800 verkleinert, jedoch soll mit Beginn der Winterflugplanperiode 2021/22 Schluß sein. Southend ist Teil des Esken-Konzerns, der vormals als Stobart Group bekannt war. Vor einigen Jahren versuchte man in Eigenregie mit Stobart Air einige Strecken zu etablieren. Dabei war man auf eigene Rechnung als Franchisenehmer von Flybe tätig. Teilweise mietete man sogar Flugzeuge von Flybe, um mit Embraer-Regionaljets Strecken wie Wien anbieten zu können. Von großem Erfolg war das Projekt aber nicht gekrönt und die Fluggesellschaft Stobart Air existiert mittlerweile nicht mehr. Gleichzeitig etablierten sowohl Easyjet als auch Ryanair Stützpunkte in Southend. Zunächst gab der orangefarbene Billigflieger aufgrund der Pandemie den Rückzug bekannt. Dieser will sich auf Luton und Gatwick konzentrieren. Auch die Base in Stansted wurde dicht gemacht und viele Slots konnte der Mitbewerber Ryanair ergattern. Dieser hat aber kein Interesse daran in Southend die Lücken, die der Mitbewerber hinterlassen hat, zu füllen, denn mit 1. November 2021 schließt man die Basis auf diesem Airport. Diese wurde im Vorjahr auf zwei Boeing 737-800 verkleinert. Damit hat die Esken Group ein Problem, denn der irische Billigflieger ist die letzte verbliebene Airline, die regelmäßige Linienflüge ab Southend anbietet. Es ist zwar nicht gänzlich ausgeschlossen, dass man von anderen Bases heraus weiterhin reinfliegen könnte, doch Ryanair steckt in London alle Bemühungen und Kräfte in die Präsenz in Stansted. Für

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Air-Europa-Übernahme: IAG wird ungeduldig

Die geplante Übernahme der Fluggesellschaft Air Europa durch die International Airlines Group ist nicht in trockenen Tüchern. Die EU-Kommission hat ein vertieftes Prüfungsverfahren eingeleitet und mittlerweile hält man bei der IAG eine Untersagung zumindest für möglich. Zwar machte die International Airlines Group schon einige Zugeständnisse durch die freiwillige Abgabe von Start- und Landerechten an Volotea und World2Fly, jedoch scheint das bislang den Wettbewerbshütern in Brüssel zu wenig zu sein. Die Frist für die Entscheidung wurde verlängert und besonders die Auswirkungen auf die Preise in Spanien werden genauer unter die Lupe genommen. Dass ein Scheitern des Deals aufgrund von Ablehnung der EU-Kommission ein reales Szenario ist, zeigt ein Blick auf Air Transat und Air Canada. Die europäische Behörde brachte die geplante Übernahme zu Fall und Air Canada zog dann das Angebot und den Antrag auf Bewilligung zurück. Der Kauf durch einen anderen Investor entpuppte sich für Air Transat ebenfalls als verplemperte Zeit, denn auch dieser Deal scheiterte, wenn auch nicht an der EU-Kommission, denn soweit kam man gar nicht. International Airlines Group würde „Plan B“ ziehen IAG-Chef Luis Gallego betonte am Rande einer Pressekonferenz, dass man einen Plan B habe, falls die Übernahme von Air Europa scheitern sollte. Dieser sieht unter anderem vor, dass die bestehenden Töchter, vornehmlich Iberia, in Madrid stark wachsen sollen. Man wolle die Bedeutung des Hubs erhöhen. Gleichzeitig will man mit Fluggesellschaften in Südamerika weitere Abkommen unterschrieben. Priorität habe aber, dass der Kauf von Air Europa “durchgeht”. Langsam scheint die International Airlines Group aber die Geduld zu

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