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Lufthansa: Compensaid wird von mehr als 99 Prozent ignoriert

Der von Lufthansa unter der Marke Compensaid angebotene “Kohlenstoffdioxid-Ablasshandel” erweist sich offenbar als regelrechter Rohrkrepierer, der von mehr als 99 Prozent der Fluggäste nicht genutzt wird. Der Kranich-Konzern stieg vor einiger Zeit in das Geschäft mit “Kohlenstoffdioxid-Ablasshandel” ein, um Passagieren, die im Zuge ihrer Flugreise für Umweltprojekte oder Bio-Kerosin spenden wollen, eine Möglichkeit zur Kompensation geben zu können. In deutschen Medien werden immer wieder Begriffe wie angebliche Flugscham und ähnliches von der Realität abweichendes Kundenverhalten genannt. Gegenüber der “Welt am Sonntag” bestätigte ein Lufthansa-Sprecher, dass weniger als ein Prozent der Kunden über Compensaid für Umweltprojekte spende. Konzernchef Carsten Spohr sagte im Jahr 2019, dass die Nutzung so gering wäre, dass er die Spender alle per Handschlag begrüßen könne. Offensichtlich hat sich das Interesse seither nicht nennenswert geändert. Verschiedene Plattformen, darunter auch die Kranich-Tochter Compensaid, ermöglichen eine Art “Ablasshandel”. Passagieren wird angeboten, dass die die Kohlenstoffdioxid-Emissionen, die ihr Flug verursacht mittels einer Spende für Umweltprojekte ausgleichen können. Genutzt wird diese Möglichkeit jedoch kaum und das “Greenwashing” eines deutschen Ticketverkäufers dürfte das Vertrauen ernsthafte Projekte nicht gerade gestärkt haben. Lufthansa betont aber, dass man im Bereich der Firmenkunden ein steigendes Interesse nach Kompensation verzeichnet. Dies könnte auch damit zusammenhängen, dass sich immer mehr Firmen ein grünes Image verpassen wollen. Privatreisende scheinen sich wenig um die Auswirkungen ihrer Flüge auf die Umwelt zu scheren.

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Austrian Airlines musste OE-LPA unfreiwillig in Chicago „parken“

Die im September 1997 ursprünglich an Lauda Air ausgelieferte Boeing 777-200 mit der Registrierung OE-LPA musste von 1. bis 4. August 2021 auf dem Flughafen O’Hare in Chicago ausharren. Laut Austrian Airlines gab es Probleme im Bereich der Bordnetzversorgung. Der rund 24 Jahre alte Langstreckenjet landete am 1. August 2021 als OS65 in der U.S.-amerikanischen Metropole. Bereits während dem Flug wurden technische Probleme festgestellt. Diese mussten vor dem Rückflug nach Österreich behoben werden, doch ganz so einfach gestaltete sich das nicht, berichtete zuerst das schweizerische Portal Aerotelegraph.com. Die Techniker mussten nach der sprichwörtlichen Stecknadel im Heuhaufen suchen, denn die Ursache der Fehlermeldung musste mühsam ermittelt werden. Weiters waren Ersatzteile erforderlich, die zunächst organisiert werden mussten. Letztlich war das technische Personal rund drei Tage lang damit beschäftigt die OE-LPA wieder fit zu bekommen. Dies war jedoch zwingend erforderlich, denn nach dem Grundsatz “Safety first” konnte man diese Boeing 777-200 ohne vorherige Behebung der Störung nicht wieder abheben lassen. Für die Passagiere und die Crew, die am 1. August 2021 auf OS65 von Wien nach Chicago geflogen sind, bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung. Austrian Airlines betont aber, dass man diese Störung vor dem nächsten Flug beheben musste. Ganz ohne Passagiere an Bord wurde die OE-LPA dann am 4. August 2021 ferry nach Wien überstellt. Dabei wurde die Flugnummer OS1474 genutzt. Die betroffene Maschine wurde gegen Beginn der Corona-Pandemie temporär in einen so genannten Preighter umgebaut. Aviation Direct hat unter diesem Link ein Vergleichsfoto bereitgestellt. Mittlerweile fliegt diese Boeing 777-200 aber wieder

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DHL stellt Drohnenprojekte ersatzlos ein

Die Online-Bestellung rasch per Drohne von DHL geliefert bekommen? Das wird es zumindest in absehbarer Zeit nicht geben, denn die Tochtergesellschaft der Deutschen Post teilte mit, dass die Entwicklung des Paketkopters schon vor einiger Zeit eingestellt wurde. Ein Sprecher bestätigte einen entsprechenden Medienbericht der Welt am Sonntag, in dem auch enthalten ist, dass eine Kooperation zur Auslieferung von Medikamenten in Tansania ebenfalls eingestellt wurde. Die Zusammenarbeit mit dem Drohnenhersteller Wingcopter wurde beendet. Deutsche Post-DHL betont auch, dass man wiederholt darauf hingewiesen habe, dass der Regeleinsatz von Drohnen in Deutschland nicht vorgesehen ist und man nun auch keine neuen Pilotprojekte mehr anpacken würde. Offenbar haben die Ergebnisse der ersten Tests die Vorstandsetage des Logistikkonzerns nicht überzeugt.

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Heißes Eisen: United führt Impfpflicht ein

Nach Cathay Pacific führt nun auch United Airlines eine Impfpflicht für die Belegschaft ein. Zuvor verlangte man – ähnlich wie Mitbewerber Delta – dies nur bei Neueinstellungen. Wer bis Herbst die vollständige Immunisierung nicht nachweisen kann, riskiert beim Star Alliance Mitglied nun den Arbeitsplatz. Kaum ein Thema wurde in den letzten Monaten in der Branche kontroverser diskutiert als eine mögliche Impfpflicht für Airline- und Flughafenmitarbeiter. Während sich Qantas schon sehr früh dahingehend äußerte, dass man künftig nur noch geimpfte Passagiere befördern will und kürzlich auch eine Pflicht für das Personal in Aussicht gestellt hat, galten mögliche Verpflichtungen bislang nur für Neueinstellungen. Beispielsweise Delta und Air Baltic haben dies so kommuniziert. Cathay Pacific informierte vor einigen Wochen als weltweit erste Airline ihre Belegschaft darüber, dass diese bis Ende August 2021 die vollständige Impfung gegen Covid-19 nachzuweisen hat. Andernfalls droht gar die Beendigung des Dienstverhältnisses. Im Gegensatz zu Festland-China ist die Durchimpfungsrate in der Sonderverwaltungszone Hong-Kong weiterhin deutlich niedriger. Der Druck, den Cathay Pacific auf das Personal auswirkt, ist dennoch hoch. In den Vereinigten Staaten von Amerika gilt das Thema Impfpflicht als verfassungsrechtlich heikel. Daher traute sich bis zuletzt noch keine Airline über dieses “heiße Eisen”. United Airlines macht nun den Anfang und verlangt von ihren Mitarbeitern, dass diese bis Herbst die vollständige Impfung gegen Covid-19 vorzeigen. Betroffen sind etwa 67.000 Personen. Wenn auch sehr dezent im Memo umschrieben: Verweigerern kann die Beendigung des Arbeitsvertrags drohen. Was aus Sicht der Pandemiebekämpfung durchaus sinnvoll erscheint, könnte jedoch gerade in den Vereinigten Staaten vor

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Tipps: So funktioniert die Einreise in die Ukraine

Die Ukraine hat vor wenigen Tagen die Einreisebestimmungen dahingehend verändert, dass nur noch vollständig Geimpfte gänzlich ohne Auflagen einreisen können. Getestete müssen zusätzlich die so gennante Vdoma-App installieren und innerhalb von 72 Stunden eine weitere Testung in der Ukraine vornehmen. Alternativ kann man auch innerhalb von 72 Stunden wieder ausreisen. Jedenfalls können Personen, die bei der EInreise ein negatives Antigen- oder PCR-Ergebnis vorweisen können, bis zu 72 Stunden in der Ukraine bleiben. Geimpfte sind von dieser Auflage nicht betroffen. Unverändert muss weiterhin eine Versicherungspolizze, die Corona-Erkrankungen auf dem Staatsgebiet der Ukraine abdeckt, vorgewiesen werden. Diese wird äußerst kostengünstig über die offizielle Tourismushomepage VisitUkraine.today verkauft. Dort finden sich auch tagesaktuell alle für die Einreise relevanten Informationen. Ukraine-Einreise auf einen Blick: Welche Impfstoffe werden anerkannt? Man muss vollständig geimpft sein. Akzeptiert werden: Pfizer / BioNTech, Johnson & Johnson’s Janssen, AstraZeneca / Vaxzevria, AstraZeneca / Covishield (India), AstraZeneca / SKBio (South Korea), Moderna / Spikevax, Sinopharm, CoronaVac (Sinovac) Welche Nachweise werden anerkannt? Sämtliche nationalen und internationalen Impfnachweise, vorzugsweise auf Englisch, Ukrainisch oder Russisch. Wie alt dürfen Coronatests maximal sein? 72 Stunden ab Abstrichnahme Ist die Versicherung verpflichtend? Ja. Die Polizze muss bei der Grenzkontrolle auf Papier oder auf dem Smartphone vorgezeigt werden. Wer muss in der Ukraine einen zweiten Test machen? Jeder, der nicht vollständig geimpft ist und länger als 72 Stunden bleiben möchte. Wo findet man offizielle Informationen zur Einreise und Versicherung? Auf der offiziellen Homepage des Tourismusamts unter diesem Link. Die nachstehende Grafik soll die aktuellen Bestimmungen vereinfacht erklären:

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Austrian Airlines will noch mehr Mitarbeiter loswerden

Im Vorjahr erhielt Austrian Airlines seitens der Republik Österreich Staatshilfe sowie eine Bürgschaft für ein Darlehen. Seither wurden viele Arbeitsplätze abgebaut und nun sollen laut Firmenchef Alexis von Hoensbroech weitere 500 Jobs gestrichen werden. Bislang sprach der Carrier keine “echten” Kündigungen aus, da sich viele Unternehmensbereiche weiterhin in Kurzarbeit befinden. Vielmehr handelte es sich um Eigenkündigungen ohne Nachbesetzung sowie um Golden Handeshakes. Im Zuge der Schließungen von Bodenstationen in den Bundesländern entschieden sich fast alle Betroffenen für den Sozialplan und gegen eine Übernahme durch die Airport-Tochter (Klagenfurt) bzw. ISS (Linz). In Salzburg gab es keine Möglichkeit zum Flughafen zu wechseln. Innsbruck ist damit die einzige AUA-Bodenstation, die neben Wien verblieben ist. Alexis von Hoensbroech erklärte, dass der Personalstand von 6.999 Mitarbeitern im Sommer 2019 auf 6.132 Beschäftigte gesunken ist. Es handelt sich damit um einen Rückgang von etwa neun Prozent. Dabei wird es aber nicht bleiben, denn rund 500 weitere Mitarbeiter will man sprichwörtlich los werden. Das bedeutet, dass die AUA seit dem Beginn der Corona-Pandemie den Personalstand um 1.350 Vollzeitstellen reduzieren will.  Unklar ist noch die weitere Vorgehensweise, da man noch nicht absehen kann, ob man das Ziel weiterhin durch natürliche Fluktuation und Golden Handshakes erreichen kann. Betriebsbedingte Kündigungen können nicht ausgeschlossen werden, was jedoch keine Neuigkeit ist, da dies seitens von Hoensbroech schon vor einiger Zeit in Aussicht gestellt wurde. Gewerkschaft und Opposition kritisieren das Verhalten der AUA und sind enttäuscht, dass die Regierung im Zuge der Gewährung der Staatshilfe keine Jobgarantien verlangt hat.

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Vilnius: Heston flottet drei Airbus A330 ein

Die Fluggesellschaft Heston Airlines wird ab Mitte August 2021 insgesamt drei Airbus A330-200 übernehmen. Diese bezieht man über die Leasinggesellschaft Avolon und sollen sowohl als Fracht- als auch als Passagierflugzeug eingesetzt werden. Es handelt sich drei Langstreckenjets, die vormals unter den Registrierungen VQ-BBE, VQ-BBF und VQ-BBG bei Aeroflot im Einsatz waren, berichtet CH-Aviation.com. Zwei Maschinen sollen vorerst als so genannte Preighter fliegen und die dritte Einheit soll von Anfang für Passagierflüge eingesetzt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt will Heston mit allen drei A330-200 Fluggäste befördern. Der Carrier mit Sitz in Vilnius wurde im Vorjahr gegründet. Derzeit besteht die Flotte aus zwei Airbus A320. Die Einflottung einer baugleichen Maschine ist bereits angekündigt. Das Unternehmen ist auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. AOC und Betriebsgenehmigung erhielt man erst im Mai 2021 erteilt.

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Schon wieder: Wizz Air verschiebt Salzburg-Comeback erneut

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air Hungary verschiebt das Comeback in Salzburg erneut nach hinten. Nach unzähligen Verzögerungen sollten Kiew-Schuljany und St. Petersburg ab Mitte September 2021 bedient werden, aber daraus wird auch diesmal nichts. Im Sommer des Vorjahres nahm Wizz Air kurzfristig Ziele ab dem zweitgrößten Airport Österreichs auf. Nach nur wenigen Wochen stellte der Carrier die Flüge wieder ein und verschiebt seither die Wiederaufnahme des Angebots ab Salzburg regelmäßig nach hinten. Kiew-Schuljany und St. Petersburg hätten ab September 2020 bedient werden sollen, aber auch aus einer Verspätung von einem Jahr wird nichts. Salzburg soll ab der Hauptstadt der Ukraine neu erst ab 28. März 2022 angeflogen werden. St. Petersburg wurde auf den 17. Dezember 2021 verschoben. Varna, das kurz vor dem Erstflug um rund ein Jahr nach hinten verschoben wurde, ist weiterhin für den 13. Juni 2022 geplant. Die im Vorjahr kurzfristig bedienten Routen in die Balkan-Region sollen nicht mehr reaktiviert werden. Angesichts der Häufigkeit der Änderung der Aufnahmetermine der für Salzburg geplanten Wizz-Air-Strecken bleibt es abzuwarten, ob die seitens des Carriers nun publik gemachten Daten halten oder ob diese neuerlich nach hinten geschoben werden.

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München: Polizei stellt „falschen Flugbegleiter“ vor dem Flughafen

In Bayern wollte ein 18-jähriger Sohn mit der Flugbegleiter-Uniform und dem Auto seines Vaters offenbar einen Ausflug unternehmen. Die Reise nahm jedoch ein frühes Ende, denn am Flughafen München beendete die Polizei die Tour. Was den jungen Mann dazu bewogen hat mit einer “ausgeliehen” Flugbegleiter-Uniform und dem “ausgeborgten” Auto seines Vaters zum Airport zu fahren, ist offen. Jedenfalls hatte die Familie sowohl ihren Sohn als auch das Kraftfahrzeug bei der Polizei als vermisst gemeldet. In den Airport kam der “Nachwuchs-Flugbegleiter” gar nicht, denn bereits in der Zufahrt wurde er im Zuge einer Polizeikontrolle erwischt. Es wird zwar vermutet, dass er mit Hilfe der Uniform seines Vaters eine Flugreise unternehmen wollte, jedoch wurde dieses mögliche Vorhaben von der Exekutive vereitelt. Während der echte Flugbegleiter (Vater) keine Konsequenzen zu erwarten hat, ermittelt die Polizei gegen den Sohn wegen unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeugs. Dieser kann nun nur darauf hoffen, dass der Vater nach einem ernsthaften Gespräch keine Anzeige erstattet und sich die Staatsanwaltschaft dann gnädig zeigt und es bei einer Einstellung oder Ermahnung belässt.

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Halbjahreszahlen: Rolls-Royce meldet schwarze Zahlen

Der Triebwerksherstellter Rolls-Royce konnte im ersten Halbjahr 2021 einen Gewinn in der Höhe von rund 393 Pfund-Sterling schreiben. Im Vorjahr fuhr der Konzern einen Verlust von 5,4 Milliarden Pfund ein. Der Umsatz ging um neun Prozent auf 5,2 Milliarden Pfund zurück. Rolls-Royce leidet besonders darunter, dass man im Langstreckengeschäft stark vertreten ist und viele Power-by-the-hour-Deals gemacht hat. Bedingt dadurch, dass immer noch deutlich weniger geflogen wird, sind die Einnahmen weiter gesunken. Der Triebwerksbauer geht davon aus, dass sich der Umsatz im zweiten Halbjahr 2021 steigern wird und man im kommenden Jahr wieder das Niveau von 2019 erreichen wird. Dennoch will man die Kasse durch den Verkauf von Tochtergesellschaften aufbessern.

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