secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Beförderung verweigert: Wizz Air schlampte und zahlte erst nach Klage die Mehrkosten

In Zeiten von Corona müssen Passagiere vieles beachten und insbesondere zum Teil bürokratische Anforderungen der Zielländer erfüllen. Was ist aber, wenn man alle Unterlagen dabei hat und die Fluggesellschaft dennoch die Beförderung verweigert? So passiert am Flughafen Wien bei der Billigfluggesellschaft Wizz Air. Immer wieder stechen die Bodenmitarbeiter an Österreichs größtem Flughafen mit falscher Auslegung von Einreisebestimmungen hervor. Zum Beispiel brillierte man im Winter bei der Abfertigung von Ryanair-Flügen damit, dass fälschlicherweise RNA-PCR-Befunde nicht anerkannt wurden und den Reisenden die Beförderung verweigert wurde. Nach langem hin und her gab es wenigstens eine kostenfreie Umbuchung auf einen anderen Ryanair-Flug. Im Fall der Wizz Air, der sich am Wiener Flughafen ereignet hat, musste die Arbeiterkammer vor Gericht ziehen und für eine Familie Mehrkosten in der Höhe von 3.850 Euro einklagen. ür den Griechenland-Urlaub füllte Herr R. für sich, seine Frau und die ältere Tochter je ein Corona-Einreiseformular aus – wie auf der Website der griechischen Gesundheitsbehörde verlangt. Die minderjährige Tochter war auf dem Einreiseformular des Papas mitregistriert. Doch die Reise fiel ins Wasser. Wizz Air verweigerte den Check-in. Die Airline meinte, für das minderjährige Kind hätte extra ein Einreiseformular mit nachfolgendem Erhalt eines QR Codes ausgefüllt werden müssen. Nicht nur am Flughafen stehen gelassen, sollte die Familie auch auf den gesamten „Reisekosten“ sitzen bleiben. Erst nach einer AK Klage zahlte Wizz Air alle Kosten retour – insgesamt rund 3.850 Euro. 2020 stand Griechenland auf dem Urlaubsplan von Familie R. Die Eltern und ihre zwei Kinder, eines minderjährig, freuten sich schon sehr auf

weiterlesen »

Kommentar: Der Grüne Pass braucht keine „Notbremse“

Europas Fluggesellschaften fordern so deutlich wie noch nie, dass die Einreise- und Quarantänebestimmungen unter dem so genannten Grünen Pass vereinheitlicht werden sollen. Die EU-Kommission will es den Nationalstaaten weiterhin freistellen, ob und in welcher Form der Grüne Pass überhaupt anerkannt wird. Für Verstimmung sorgte zuletzt, dass eine “Notbremse” eingebaut werden soll. Das bedeutet, dass unter bestimmten Voraussetzungen, die jedes EU-Mitglied selbst zusammendoktern kann, dann doch wieder Quarantäne und Tests auch von Geimpften und Genesenen verlangt werden können. Allein das Wort “Notbremse” sorgt in Deutschland für Verunsicherung, denn Gesundheitsminister Jens Spahn und Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) haben unter mutmaßlicher Vorspiegelung falscher Tatsachen ihre Lockdowns und ihre “Bundesnotbremse” durchgesetzt. Dass das Vertrauen in die Politik, aber auch den Gesundheitssektor nachhaltig ramponiert ist, zeigen besondere Blüten, die die Pandemie hervorgebracht hat. Zum Beispiel haben in Deutschland laut einem Bericht des Bundesrechnungshofs Betreiber von Krankenhäusern komplett falsche Zahlen zur Belegung ihrer Intensivbetten gemeldet, um in den Genuss sogenannter Ausgleichszahlungen zu kommen. Daraus ergibt sich: Zu keinem Zeitpunkt stand das Gesundheitssystem vor einer Überlastung der Intensivstationen, denn wurden künstlich bzw. virtuell überfüllt, um an viel Geld vom Staat zu kommen. Keine Verschwörungstheorie, sondern eine Feststellung des Bundesrechnungshofes. Weißkittel, Politiker und dubiose Geschäftemacher Eigentlich genießen Ärzte ein hohes Ansehen, doch einige entpuppten sich als schwarze Schafe und nutzten die Coronapandemie schamlos aus, um “Big Business” machen zu können. Der Vogelabschuss dürfte in diesem Zusammenhang in Tirol stattgefunden haben, wo selbst eine neue Mutation frei erfunden wurde. Egal, ob es um Schnelltests, Masken, PCR-Tests ging, die

weiterlesen »

Nur für Geimpfte: Israel fährt Touristik wieder hoch

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie hat sich Israel weitgehend von ausländischen Touristen abgeschottet. Über lange Phasen hinweg war auch Staatsbürgern die Einreise nur unter größtem Mühsal möglich. Das soll sich mit dem 1. Juli 2021 ändern. Das Jahr 2019 war für Israels Tourismus ein Rekordjahr. Noch nie hatte man so viele Urlauber im Land, doch dann kam Corona. Die Regierung riegelte das kleine Land weitgehend ab und haderte auch in den letzten Monaten noch mit dem genauen Zeitpunkt des touristischen Comebacks. Ab 1. Juli 2021 sollen Personen, die nachweisen können, dass sie vollständig gegen das Coronavirus geimpft wurden, wieder in Israel Urlaub machen können. Die exakte Ausgestaltung ist noch in Ausarbeitung, jedoch ist bereits absehbar, dass der Impfpass höchstwahrscheinlich nicht ausreichend sein wird. Zusätzlich könnte Israel auf die Vorlage eines negativen PCR-Befundes pochen. Auch wird überlegt, ob nach der Landung ein weiterer Abstrich genommen wird oder aber mittels Antikörpertest überprüft wird, ob die Reisenden wirklich gegen Covid-19 geimpft sind. Derzeit ist auch angedacht, dass ein negativer PCR-Test bei der Ausreisekontrolle vorgelegt werden muss. Setzt Israel dies um, so müssten Touristen rechtzeitig vor ihrem Heimflug einen Coronatest vor Ort machen und den Befund dann vor der Ausreise vorweisen. Mit dieser Maßnahme will sich Israel absichern und weitere Safe-Travel-Abkommen abschließen. Ohne Impfung wird es nach aktuellem Informationsstand keine Möglichkeit zur Einreise nach Israel geben.

weiterlesen »

SSP eröffnet Wolfgang-Puck-Restaurant am Flughafen Wien

Das Gastronomieangebot am Flughafen Wien-Schwechat ist um ein von Wolfgang Puck betriebenes Lokal reicher. Dieses befindet sich in der öffentlichen Ankunftszone im Terminal 3 und ist das erste, das der österreichische Starkoch in seiner Heimat betreiben wird. Die SSP – The Food Travel Experts werden im Rahmen eines Franchisevertrags den operativen Betrieb des Restaurants übernehmen. Wohl vorsorglich aufgrund der Ereignisse der letzten Monate richtet man gleich von Beginn an einen Take-Away-Bereich ein. „Ich freue mich sehr dieses kleine Restaurant an dem Ort zu eröffnen, an dem meine Reise begann. Ich hoffe, dass jeder genießt, was wir für diesen neuen Standort vorbereitet haben. Es ist etwas ganz besonderes für mich“, so Starkoch Wolfgang Puck. „Wir freuen uns sehr, die enge Zusammenarbeit mit dem Flughafen Wien zu vertiefen. Gleichzeitig sind wir sehr stolz, mit dem Starkoch Wolfgang Puck einen Franchisepartner an Bord zu bringen, der wie kein anderer für eine hochwertige und gesunde internationale Küche steht, die Ihre kulinarischen Wurzeln in Österreich hat“, betont Oliver Haub, Managing Director, SSP DACH. Die Eröffnung des neuen Lokals, das sich auf einer Fläche von 700 Quadratmetern erstrecken wird, ist für Dezember 2021 angekündigt. Serviert werden Speisen und Getränke wie etwa internationale Klassiker, Wolfgang Puck Signature Dishes, Gourmet Pizzen und natürlich österreichische Küche. „Mit dem neuen Restaurant des internationalen Starkochs Wolfgang Puck zieht ein Stück Hollywood am Airport ein. Gäste genießen hier künftig hochwertige Küche aus den besten Zutaten in modernem Ambiente. Wir freuen uns außerordentlich, dass Wolfgang Puck den Wiener Airport als Standort für sein

weiterlesen »

Eurowings stationiert zweiten Airbus in Salzburg

Die österreichische Fluggesellschaft Eurowings Europe stationiert ab Donnerstag einen zweiten Airbus-Jet in Salzburg. Mit dieser Maschine werden diverse Ferienziele auf eigene Rechnung, aber auch im Auftrag von Reiseveranstaltern bedient. Eurowings Europe ist die momentan einzige Linienfluggesellschaft, die in Salzburg eine Basis unterhält. Jene von Austrian Airlines und Laudamotion wurden bereits vor einiger Zeit aufgelöst. Die AUA fliegt Salzburg regulär nicht mehr an. Eurowings Europe ist der österreichische Ableger des Lufthansa Billigfliegers und unterhält weiters in Pristina, Palma de Mallorca und bald auch in Prag Stützpunkte.

weiterlesen »

Dortmund schafft Gepäckabgabe-Automaten an

Der Aufsichtsrat des Dortmunder Flughafens hat die Anschaffung von zehn Gepäckaufgabe-Automaten bewilligt. Bislang gibt es solche an diesem Airport, der primär von Lowcostern wie Ryanair, Wizz Air und Eurowings genutzt wird, noch nicht. In einer Medienmitteilung schreibt der Flughafen Dortmund, dass mit Hilfe dieser Automaten die Abgabe von Reisegepäck “effizienter, kostengünstiger und damit zukunftsfähig gestaltet werden” kann. Die Geräte sollen bis spätestens Sommerflugplan 2022 angeschafft und installiert werden. Das Kontrollgremium hatte sich auch mit dem von PricewaterhouseCoopers geprüften Jahresabschluss von 2020 zu befassen. Der Airport schrieb einen Verlust in der Höhe von 21,8 Millionen Euro. Durch die Corona-Pandemie nutzten im Jahr 2020 nur 1,22 Millionen Fluggäste den Dortmund Airport für ihre Reise (minus 55 Prozent). Dadurch sanken auch die Umsatzerlöse sowohl im Aviation- als auch im Non-Aviation-Bereich dramatisch. Zwar hat der Dortmund Airport mit Kurzarbeit, Zurückstellung von Investitionen und Prozessoptimierungen dagegengehalten, unter dem Strich hat sich das Jahresergebnis aber im Vergleich zum Jahr 2019 um 11,4 Millionen Euro verschlechtert.

weiterlesen »

Air Berlin: Flöther verklagt Keflavik wegen 800.000 Euro

Der Insolvenzverwalter von Air Berlin, Lucas Flöther, brachte eine Klage gegen den Betreiber des Flughafens Keflavik, Isavia, ein. Im Namen der Masse wird das Unternehmen auf Zahlung von 800.000 Euro vor einem deutschen Gericht verklagt. Isavia wehrt sich dagegen und will den Fall durchprozessieren. Der Flughafen Keflavik legte am 19. Oktober 2017 den Airbus A320 mit der Registrierung D-ABDX aufgrund unbezahlter Rechnungen an die Kette. Air Berlin vertrat die Ansicht, dass die Forderungen beim Insolvenzverwalter angemeldet werden hätten müssen. Das interessierte Isavia herzlich wenig, weshalb Air Berlin am 30. Oktober 2017 die Außenstände bezahlte, um die Freigabe des Airbus A320 erreichen zu können. Mittlerweile fliegt diese Maschine als OE-IZT für Easyjet. Lucas Flöther forderte später die an Isavia geleistete Zahlung zurück, da Air Berlin nach deutschem Insolvenzrecht diese nicht hätte leisten dürfen. In solchen Fällen können Masseverwalter Geld zurückfordern. Da Isavia die Sache komplett anders sieht, beantrage Flöther Amtshilfe bei einem isländischen Gericht. Diese wurde verweigert, weshalb nun Klage in Deutschland eingereicht wurde. Inwiefern ein eventuelles Urteil in Island vollstreckbar ist, ist unklar.

weiterlesen »

Ab Montag: Dänemark schafft die Maskenpflicht ab

Dänemark hat sich als erstes Land der Europäischen Union dazu durchgerungen, dass die Maskenpflicht weitgehend abgeschafft wird. Ab Montag ist nur noch in öffentlichen Verkehrsmittel der Mund-Nasen-Schutz zu tragen. In allen anderen Bereichen fällt die Verpflichtung weg. Spätestens zum 1. September 2021 will die dänische Regierung die Masken auch in öffentlichen Verkehrsmitteln abschaffen. Bis dahin gilt ab Montag die Regel, dass der Mund-Nasen-Schutz nur dann getragen werden muss, wenn man den Sitzplatz im Fahrzeug verlässt. In Österreich findet innerhalb der Regierung eine kontroverse Diskussion über die Zukunft der Maskenpflicht statt. Während die ÖVP-Regierungsmitglieder diese spätestens zum 1. Juli 2021 fast vollständig abschaffen wollen, trat zuletzt Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) auf die Bremse. Er meinte, dass man lediglich darüber reden könne, ob von FFP2 auf normale Masken umgestiegen wird. Das sehen seine Regierungskollegen aber anders, wobei zu diesem Thema noch keine finale Entscheidung getroffen wurde. In Österreich gab es nie eine flächendeckende Verpflichtung, dass auch im Freien Maske getragen werden muss. Lediglich an bestimmten Orten wurde dies verordnet, jedoch wieder aufgehoben. In anderen Staaten, darunter Malta, muss noch bis voraussichtlich 1. Juli 2021 auch im Freien MNS getragen werden. Das gilt nicht mehr an Stränden und Pools.

weiterlesen »

Eurowings eröffnet neue Basis in Prag

Eurowings baut ihr europäisches Netzwerk aus: Mit Eröffnung einer neuen Basis in Prag erweitert die deutsche Airline ihr Angebot in Tschechien und stationiert ab 31. Oktober 2021 zunächst zwei Flugzeuge des Typs Airbus A320 in der tschechischen Hauptstadt. Im nächsten Sommer sollen dann bereits drei Flugzeuge für die Lufthansa-Tochter abheben. Die tschechische Hauptstadt wird damit zum 10. Eurowings-Standort in Europa. Der Billig-Flieger möchte sowohl Geschäfts- als auch Urlaubsreisende an Bord begrüßen. „Eurowings wird preislich attraktive Direktverbindungen für Geschäftsreisende und Urlauber nach Tschechien bringen – pünktlich zum Neustart des Luftverkehrs nach der langen Corona-Krise. Darüber hinaus setzen wir am Standort Prag auf lokalen Touch und auf kundenfreundliche Services, die sich klar vom Billig-Wettbewerb abheben. Wir freuen uns sehr, wenn wir in Kürze auch zahlreiche Gäste aus Tschechien von unseren Eurowings Services überzeugen können“, so Eurowings-Chef Jens Bischof. Der heimischen Konkurrenz dürfte diese Ankündigung wohl gar nicht schmecken. Ohnehin befinden sich die nationalen Fluggesellschaften in finanzieller Notlage – Czech Airlines musste bereits Insolvenz anmelden. Diesen Umstand könnte der Ableger der Lufthansa für sich nutzen und die Kundschaft der schwächelnde Mitbewerber versorgen.

weiterlesen »

Flughafen Salzburg bleibt in der Kurzarbeit

Österreichs Luftfahrt-Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) erklärte am Freitag, dass die geplante Änderung des Flughafenentgeltegesetzes (FEG) dazu führen würde, dass dem Salzburger AIrport über die nächsten fünf Jahre rund 35 Millionen Euro an Einnahmen sicher sein werden. Flughafenchefin Bettina Ganghofer, die auch Präsidentin  der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen ist, sagte dazu: “Mit diesen Novellen verhindern wir den Absturz der Flughafenentgelte und leisten Aufwind für Österreichs Luftfahrt. Ohne Gesetzesänderung würden die Entgelte für den Flughafen Salzburg bis 2026 um rund 40 Prozent sinken. Wir haben für den Flughafen Salzburg somit rund 35 Mio. Euro für die nächsten 5 Jahre gesichert”. Laut Brunner steuere die Bundesregierung hier gesetzlich gegen, weil sonst durch die Corona-Krise und den Einbruch des Flugverkehrs bedingt die gesetzlich zulässigen Gebühren der Flughäfen in den Keller rasseln würden. Auch sollen Flughäfen für die Errichtung von Solar- und Photovoltaik-anlagen künftig keine Genehmigung mehr brauchen.  Salzburg rechnet mit 300.000 Passagieren In einem normalen Jahr hat der Flughafen Salzburg bis zu 1,9 Millionen Passagiere, für heuer werden 300.000 prognostiziert. „Mittlerweile berichten Reiseveranstalter und Flughafen aber von einer besseren Buchungslage, die Flugverkehrszahlen steigen. Wir können also optimistisch in eine erfolgreiche Sommersaison und in den bevorstehenden Sommerreiseverkehr blicken. Für das nächste Jahr erwarten wir für Salzburg bereits wieder eine Million Passagiere“, so Brunner. „Nach Monaten der Einschränkungen ist Urlaub in und ab Salzburg endlich wieder möglich. Das vergangene Wochenende war ein echter Restart für die Urlaubsflüge aus Salzburg. Die Sehnsucht, ins Ausland zu fliegen, ist groß. Flughafen, Crews und Passagiere freuen sich schon darauf, wieder abzuheben.“

weiterlesen »