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Türkei akzeptiert jetzt auch Schnelltests

Die Türkei lockert die Einreisebestimmungen für aus Deutschland kommende Personen. Künftig werden auch Ergebnisse von Antigen-Schnelltests, die nicht älter als 48 Stunden sein dürfen, anerkannt. Geimpfte und Genesene können ohne Testbefund einreisen. Die letzte Impfdosis (zweite Injektion, ausgenommen bei Johnson & Johnson) muss mindestens 14 Tage vor der Einreise verabreicht worden sein. Genesene können bis zu sechs Monate Erleichterungen in Anspruch nehmen. PCR-Testbefunde dürfen nicht älter als 72 Stunden sein. Unabhängig davon muss weiterhin eine digitale Einreiseanmeldung über die Homepage des türkischen Gesundheitsministeriums gemacht werden. Bei der Rückreise nach Deutschland ändert sich allerdings nicht. Das Robert-Koch-Institut stuft die Türkei weiterhin als Hochinzidenzgebiet ein. Gegebenenfalls kann dies eine Quarantänepflicht auslösen. Daher sollten sich Türkei-Reisende unbedingt vorab informieren welche Voraussetzungen bei der Einreise bzw. Rückkunft nach Deutschland zu erfüllen sind.

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Mai 2021: Wizz Air legte auf 800.000 Reisende zu

Der Billigflieger Wizz Air konnte im Mai 2021 insgesamt 832.538 Passagiere befördern. Die Auslastung wird mit 66,1 Prozent ausgewiesen. Im Vorjahresmonat hatte der Billigflieger 126.549 Fluggäste bei einem Ladefaktor von 61,1 Prozent. Im April 2021 hatte Wizz Air 564.634 Reisende an Bord. Der Vergleich mit Mai 2020 ist allerdings wenig aussagekräftig, da der Flugbetrieb aufgrund der ersten Coronawelle stark reduziert war. Wizz Air wollte im Vorjahr äußert früh diverse Routen ab Wien-Schwechat reaktivieren, musste jedoch viele Destinationen aufgrund der vielen Flugverbote verschieben. Auch zeigte sich im Verlauf des Vorjahres, dass der Billigflieger die Strategie geändert hat und nicht mehr als „Pionier“ die Strecken so schnell wie möglich reaktiviert. Ganz im Gegenteil: Auch heute pausieren noch viele Wizz-Air-Routen während Mitbewerber schon länger fliegen. Vergleicht man die jüngste Beförderungsleistung mit den Werten von Mai 2019, so zeigt sich, dass Wizz Air deutlich darunterliegt. Damals hatte man noch 3.470.889 Passagiere bei einer Auslastung von 92,3 Prozent. Zuletzt kündigte Wizz Air die Aufnahme neuer Kroatien-Strecken ab Wien-Schwechat an.

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Malta: Vorerst keine Erleichterungen für „ausländische“ Impfungen

Seit Dienstag gelten für die Republik Malta neue Einreisebestimmungen, die in den meisten Fällen deutliche Erleichterungen bringen. Geimpfte haben allerdings das Nachsehen, denn der Inselstaat praktiziert nun eine Diskriminierung der Extraklasse, die sich auch negativ auf die touristische Nachfrage auswirken könnte. Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, müssen keinen negativen PCR-Befund vorlegen. Ein genauer Blick auf die Verordnung der Regierung sowie die Hinweise des Tourismusministeriums zeigen, dass dies nur für jene Personen gilt, die einen maltesischen Impfnachweis mit maltesischem QR-Code vorlegen können. Vorerst gibt es also für Geimpfte, die ihr Vakzin in anderen EU-Staaten erhalten haben, keine Erleichterungen. Green Pass wird es im Laufe des Monats umgesetzt Spätestens zum 1. Juli 2021 soll sich dies ändern, denn man will dann im Rahmen des Grünen Passes alle Nachweise aus der Europäischen Union in Form der App bzw. der Offline-Alternative anerkennen. Mit dem Vereinigten Königreich, das der wichtigste Quellmarkt Maltas ist, wurde bereits ein bilaterales Abkommen geschlossen. Personen, die über eine maltesische ID-Card verfügen (es handelt sich nicht um die Staatsbürgerschaft, denn alle Personen mit Wohnsitz auf Malta können diesen Ausweis beantragen), können unter diesem Link das maltesische Impfzertifikat beantragen. Für Impfungen, die im Ausland verabreicht wurden, müssen die Nachweise entsprechend vorgelegt wurden. Wichtig: Diese Onlinemöglichkeit können nur Inhaber maltesischer ID-Cards nutzen. Ohne PCR-Befund gelandet kostet 120 Euro Somit bleibt – zumindest vorläufig – den meisten Touristen nur die Möglichkeit mittels negativem PCR-Test einzureisen. Wer diesen nicht vorweisen kann, muss sich am Flughafen Luqa einem PCR-Test unterziehen, für den an Ort

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Hohe Nachfrage: Air Malta kündigt Berlin und Düsseldorf an

Die Fluggesellschaft Air Malta wird die Strecken Berlin und Düsseldorf reaktivieren, jedoch auf Moskau und Tel Aviv verzichten. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte auf Anfrage, dass man aus Deutschland eine starke Nachfrage verzeichnet. Ab 28. Juni 2021 wird man jeweils an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag zwischen Luqa und Berlin-Brandenburg fliegen. Im August 2021 wechselt man die Flugtage auf Mittwoch und Sonntag. Die Düsseldorf-Flüge werden am 3. Juli 2021 jeweils Mittwochs und Sonntags bedient. Ursprünglich war auch angekündigt, dass die Routen nach Tel Aviv und Moskau im Sommer 2021 reaktiviert werden sollen. Die Regierung konnte bislang weder mit Israel noch mit Russland ein so genanntes „Safe Travel Agreement“ abschließen. Daher entschied sich Air Malta dafür, dass die beiden Strecken weiterhin pausiert bleiben. Im Gegenzug setzt man verstärkt aus Deutschland, denn aus diesem Markt bekomme man außergewöhnlich viele Neubuchungen.

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Bergamo: Frau randalierte wegen Maske an Bord von Malta Air

Auf einem Ryanair-Flug von Ibiza nach Bergamo weigerte sich ein weiblicher Fluggast eine Maske zu tragen. Die Situation eskalierte zunehmend, denn die Reisende wurde aggressiv und auch gegenüber anderen Passagieren handgreiflich. Der Vorfall, der von Ryanair bestätigt wurde, ereignete sich bereits am 26. Mai 2021. In den letzten Tagen sind in sozialen Netzwerken diverse Videos aufgetaucht, die von Augenzeugen gepostet wurden. Zunächst berichteten einige britische Medien vom Verhalten der Dame. Auffällig ist, dass sich die Besatzung zunächst zurückhaltend verhält und die Reisende walten lässt. Flugbegleiter gehen vorbei und führen den Bordservice durch – ganz so als ob nichts wäre. Erst später schreitet die Kabinenbesatzung ein. Der Kapitän forderte Polizeiunterstützung an, so dass die Frau am Flughafen Bergamo von der Exekutive abgeführt wurde. Der Vorfall ereignete sich auf Ryanair-Flug FR 8333, durchgeführt von der Tochtergesellschaft Malta Air. Als Fluggerät kam die Boeing 737-800 mit der Registrierung 9H-QBC zum Einsatz. Die irische Konzernmutter erklärte, dass die Maschine normal in Bergamo landen konnte und dort alle weiteren Schritte von der Polizei übernommen wurden.

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Fusion Korean Air/Asiana schreitet voran

Die Luftfahrtunternehmen Korean Air und Asiana Airlines werden zusammengeschlossen. Nun liegen die ersten Bewilligungen von Wettbewerbsbehörden vor. Zuletzt erlangte man die Zustimmungen in Thailand, den Philippen und der Türkei. Zu den übrigen Aufsichtsbehörden, von denen Korean Air eine Zustimmung für einen Unternehmenszusammenschluss benötigt, gehören die Wettbewerbskommissionen von Korea, den USA, der Europäischen Union, China und Japan. Die Fluggesellschaft kooperiert aktiv mit den jeweiligen Kommissionen und stellt auf Anfrage weitere Unterlagen zur Verfügung, um den Akquisitionsprozess möglichst zügig abzuschließen.

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American-737 demontiert Laterne in Dallas/Fort Worth

Ein unglücklicher Zwischenfall, der sich bereits am 28. Mai 2021 ereignet hat, wurde auf dem Flughafen Dallas/Fort Worth von einer Kamera festgehalten. Die Piloten einer Boeing 737-800 von American Airlines haben offenbar den Abstand zwischen Maschine und einem Lichtmasten falsch eingeschätzt. Mit der linken Tragfläche demontiert der Mittelstreckenjet die Beleuchtungseinrichtung. Dadurch entstand auch erheblicher Sachschaden an der N834NN. Zum Zeitpunkt des unglücklichen Zwischenfalls, bei dem kein Personenschaden entstanden ist, war die Maschine etwa elf Jahre alt. Nachstehendes Video zeigt die Boeing 737-800 von American Airlines beim „Abrasieren“ einer Laterne am Flughafen Dallas/Fort Worth.

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DAT halbiert die McDonnell-Douglas-Flotte

Die Fluggesellschaft Danish Air Transport hat die letzte Maschine des Typs McDonnell Douglas MD-82 ausgeflottet. Der heckgetriebene Zweistrahler trägt die Registrierung OY-RUT und wurde zuletzt nur noch sporadisch eingesetzt. Der 29,5 Jahre alte Jet wird laut CH-Aviation.com verschrottet. Firmenchef Jesper Rungholm führte gegenüber dem Medium aus, dass die MD-83 mit der Registrierung OY-RUE weiterhin genutzt werden soll. Einen Termin für die Ausflottung dieser McDonnell Douglas-Maschine gibt es noch nicht. Die MD-83 wird das einzige Muster des Herstellers, der Mitte der 1990er-Jahre mit Boeing fusionierte, in der DAT-Flotte sein. In Kürze steht ein C-Check an. Danach soll die OY-RUE noch mindestens zwei Jahre bei Danish Air Transport eingesetzt werden. Der Zweistrahler ist mit 90 Sitzen ausgerüstet und wird seitens des Carriers als VIP-Maschine angeboten. Man habe damit eine „nette Nische gefunden“, so Rungholm gegenüber CH-Aviation.com.

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Friedrichshafen: Insolvenzverfahren über Flughafen eröffnet

Das Amtsgericht Ravensburg hat am 1. Juni 2021 über das Vermögen des Flughafens Friedrichshafen ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Im Laufe des Monats wird der von der Geschäftsleitung und den Gesellschaftern entwickelte Finanzplan im Gläubigeraussschuss zur Abstimmung kommen. Als Sachwalter fungiert Rechtsanwalt Alexander Hubl. Der Flughafen Friedrichshafen war bereits vor der Corona-Pandemie defizitär, jedoch riss die Krise die Finanzen des Airports endgültig in den sprichwörtlichen Keller. Die Geschäftsleitung musste im Feber 2021 aufgrund einer eingetretenen Überschuldung ein Schutzschirmverfahren beantragen. Das Amtsgericht Ravensburg eröffnete nun ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Dennoch blickt man am Bodensee hoffnungsvoll in die Zukunft. „Die Buchungszunahmen in anderen Euroopäischen Ländern mit einer bereits höheren Durchimpfung als in Deutschland zeigen, dass sich der Luftverkehr wieder erholen wird. Das wird nicht von heute auf morgen geschehen, aber nach einer langen Zeit der Entbehrungen wird die Reiselust auch wieder eintreten. Wir haben bereits früher in schwierigen Zeiten gut gewirtschaftet und operativ positive Ergebnisse erreicht. Wir gehen davon aus, dass wir das auch wieder schaffen werden“, erklärt Geschäftsführer Claus-Dieter Wehr. Investitionen in die Infrastruktur stehen an Bereits im Herbst 2020 wurde in den Gremien der beiden Hauptgesellschafter ein Maßnahmenpaket erörtert und Beschlüsse zur weiteren Finanzierung gefasst. Bestandteile waren damals unter anderem der Ausgleich des finanziellen COVID-19 Schadens in der Zeit des Lockdowns von März bis Juni 2020 in Höhe von insgesamt 1,9 Millionen Euro sowie eine vorübergehende Umstrukturierungshilfe in Höhe von 6 Millionen Euro. Letztere wurde bisher noch nicht abgerufen. Der Finanzbedarf in den nächsten fünf Jahren (bis 2025) ergibt sich

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Lufthansa positioniert sich für Mindestpreise

Dass Lufthansa Billigangebote von Mitbewerbern noch nie in den Kram gepasst haben, ist allgemein bekannt. Nun sprach sich Vorstandsmitglied Harry Hohmeister öffentlich für Mindestpreise für Flugtickets aus. Im Gespräch mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte er: „Wenn Mindestpreise heißen, dass Airlines ihre Kosten decken müssen und nicht Phantasiepreise unterhalb der anfallenden Steuern und Gebühren aufrufen dürfen, dann ist das legitim“. Indirekt spricht er sich damit für das Vorhaben der österreichischen Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) aus, die durchsetzen will, dass Flugscheine mindestens so viel kosten müssen wie die Steuern und Gebühren. Das Regierungsmitglied nannte im Sommer 2020 rund 40 Euro als Unterkante und bekam dafür prompt öffentliche Unterstützung von AUA-Chef Alexis von Hoensbroech. Umgesetzt wurden die Mindestpreise bis dato nicht. Die EU-Kommission äußerte sich kritisch zum Vorhaben von Leonore Gewessler. In Deutschland nahm die Diskussion erst vor wenigen Wochen neuen Schwung auf, denn die Spitzenkandidaten von SPD und Grünen sind der Ansicht mit diesem Thema Wählerstimmen an Land ziehen zu können. Eine Umfrage ergab allerdings, dass 26 Prozent der Deutschen gegen künstliche Verteuerungen oder gar das Verbot und Kurzstreckenflügen sind.

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