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Eurowings baut Langstreckenangebot ab Berlin aus: Neue Verbindung nach Abu Dhabi

Die Fluggesellschaft Eurowings erweitert im Winterflugplan 2025/2026 ihr Angebot an Langstreckenzielen ab dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER). Neu im Programm ist die Direktverbindung in die Metropole Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Erstverbindung hebt voraussichtlich im November 2025 ab und wird dreimal wöchentlich angeboten. Die Flüge nach Abu Dhabi starten jeweils montags, mittwochs und samstags um 22.25 Uhr am BER und erreichen die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate am Folgetag. Die Flugzeit beträgt rund sechs bis sieben Stunden. Diese neue Route soll Geschäftsreisenden und Touristen einen direkten und bequemen Zugang zu einem der wichtigsten Wirtschaftszentren am Persischen Golf ermöglichen. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die generell wachsende Nachfrage nach Langstreckenverbindungen ab Berlin, wo Eurowings ihre Position als bedeutender Anbieter konsolidiert hat. Gleichzeitig stärkt Eurowings ihre Präsenz in der Region durch einen deutlichen Ausbau der Dubai-Verbindungen. Reisende haben nun die Wahl zwischen zwei Zielflughäfen: Der zentral gelegene Dubai International Airport (DXB) wird in diesem Winter täglich angeflogen, während der Dubai World Central Airport (DWC) viermal pro Woche, dienstags, donnerstags, freitags und sonntags, bedient wird. Auch die Verbindung nach Dschidda in Saudi-Arabien wird aufrechterhalten und zweimal wöchentlich, montags und freitags, bedient. Zusätzlich zum arabischen Raum ergänzt Eurowings das Winterangebot um touristische Ziele: Ab dem 9. November wird einmal pro Woche nach Marsa Alam in Ägypten geflogen, und für Wintersportler wird zwischen Ende Januar und Mitte März 2026 wöchentlich Kittilä in Finnland angeflogen. Der Flughafen BER, der 2020 den Betrieb aufnahm, profitiert von dieser Expansion, die seine interkontinentale Vernetzung vorantreibt. Die

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Flugpassagier löst Großeinsatz am Flughafen Halle/Leipzig durch Bomben-Witz aus

Ein mutmaßlich als Scherz gemeinter Hinweis auf eine Bombe im Gepäck hat am Flughafen Halle/Leipzig einen Großeinsatz der Bundespolizei ausgelöst und zu weitreichenden Konsequenzen für den verantwortlichen Reisenden geführt. Die Bundespolizei bestätigte, dass der Koffer des 58-jährigen Mannes, der sich auf einem Flug nach Ägypten befand, nach der Äußerung sofort und umfassend überprüft wurde. Die Durchsuchung des Gepäckstücks verlief ohne jeglichen Fund von gefährlichen Gegenständen oder Sprengstoffen. Trotz der Entwarnung durch die Einsatzkräfte wurde das gesamte Gepäck der Reisegruppe aus dem Flugzeug entfernt, und der 58-Jährige sowie seine fünf Begleiter wurden vom Flug ausgeschlossen. Der Vorfall führte nicht nur zur Unmöglichkeit der geplanten Reise, sondern hat auch umfassende straf- und zivilrechtliche Ermittlungen zur Folge, die dem Verursacher empfindliche finanzielle und juristische Konsequenzen bescheren könnten. Polizeilicher und operativer Ablauf der Sicherheitsstörung Der Vorfall ereignete sich am Freitag (29. Oktober 2025) im Rahmen der Abfertigung eines Urlaubsflugs vom Flughafen Halle/Leipzig zu einem Ziel in Ägypten. Nach dem Hinweis des Mannes auf eine Bombe – die genauen Umstände und der Wortlaut der Äußerung sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen – reagierten die Sicherheitsbehörden mit der gebotenen höchsten Alarmstufe. Die Bundespolizei ist nach geltenden Sicherheitsprotokollen verpflichtet, jeden Hinweis auf eine mögliche Gefahr im Luftverkehr ohne Wenn und Aber ernst zu nehmen und sofort umfassende Maßnahmen einzuleiten. Dies umfasst in der Regel: Obwohl sich der Verdacht als unbegründet erwies, führte die erzwungene Verzögerung zu beträchtlichen operativen Störungen im Flugplan. Die Schadenshöhe, die dem Flughafen und der Airline durch die außerplanmäßigen Abläufe, den Personalaufwand und mögliche Verspätungen

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Runder Geburtstag im Hafen Wien: Eisbrecher „MS Eisvogel“ seit 70 Jahren im Dienst

Das Betriebsschiff „MS Eisvogel“ des Hafen Wien, einem Unternehmen der Wien Holding, feiert in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. Im Jahr 1955 in der Schiffswerft Linz gebaut, dient das Mehrzweckschiff seit sieben Jahrzehnten als unverzichtbarer Eisbrecher, aber auch als Berge-, Feuerlöschschiff und für Repräsentationsfahrten in den Donauhäfen der österreichischen Hauptstadt. Als größter öffentlicher Donauhafen Österreichs muss der Hafen Wien die Zufahrt für die Schifffahrt ganzjährig gewährleisten. Insbesondere bei massiven Kaltfronten spielt die „MS Eisvogel“ eine zentrale Rolle. Fritz Lehr, kaufmännischer Geschäftsführer des Hafen Wien, betonte, dass der Eisbrecher die ungehinderte Zufahrt von Frachtschiffen zu den Kais in den Hafenbecken Freudenau, Lobau und Albern sichert. Das Schiff hält nicht nur die Fahrrinne frei, sondern schützt mit seinem robusten, bis zu zwölf Millimeter dicken Stahlrumpf auch die Rümpfe der im Hafen ankernden Fracht- und Donaukreuzfahrtschiffe vor dem gefährlichen Eisdruck. Die 80 Tonnen schwere und 32 Meter lange „MS Eisvogel“ kann mit ihren 520 PS starken Dieselmotoren Eisplatten im Schritttempo aufbrechen. Bei besonders dicken Eisschichten kann sie zusätzlich 30 Tonnen Wasserballast aufnehmen, um das Eis mit dem Gewicht des Rumpfes zu zerdrücken. Bis zu 60 Zentimeter dickes Eis kann sie so bewältigen. Trotz der im Text genannten Beobachtungen zur Änderung der Wetterbedingungen auf der Donau aufgrund des Klimawandels, bleibt die „MS Eisvogel“ ein wichtiges Einsatzmittel für logistische und sicherheitsrelevante Aufgaben. Neben dem Eisbrechen hat das Schiff erweiterte Aufgaben als Berge- und Feuerlöschschiff übernommen. Das Logistikzentrum Hafen Wien, das rund 200 Unternehmen und bis zu 5.000 Arbeitsplätze beheimatet, ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und eine

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„Winterstories“ am Schwarzenbergplatz: Adventsmarkt mit Disco-Vibes und internationalem Essen

Am Schwarzenbergplatz beim Hochstrahlbrunnen in Wien startet in diesem Jahr ein unkonventioneller Wintermarkt unter dem Motto „NOT the same procedure as every year!“. Die sogenannten „Winterstories“ setzen bewusst auf ein lebendiges, ungezwungenes Konzept und verbinden traditionellen Punschgenuss mit modernen Disco-Vibes, internationalen Speisen und einem beheizten Zelt. Die „Winterstories“ laden zu einem Adventserlebnis ein, das sich von den klassischen Wiener Christkindlmärkten abhebt. Das zentrale Element ist ein beheiztes Zelt im Disco/Jungle-Stil, in dem DJs und regelmäßige Live-Acts für Stimmung mit Musik aus den 70er- bis 90er-Jahren sorgen. Gäste können zwischen dem Open-Air-Bereich und dem Zelt wählen. Für das leibliche Wohl sorgen zehn Top-Gastronomen mit Food-Pavillions und Food Trucks, die Speisen von der Wiener Küche über mexikanische Spezialitäten bis hin zu indischen Gerichten anbieten. Neben kreativen Punschvariationen werden auch diverse Heißgetränke und Hot Cocktails serviert. Die Eröffnung der „Winterstories“ findet am 13. November 2025 ab 15:00 Uhr mit einer 2-Euro-Punsch-Welcome-Aktion statt, die bis 18:00 Uhr gilt. Der Eintritt zum gesamten Markt ist generell frei. Der Markt ist darauf ausgerichtet, ein zwangloses Treffen für Freunde und Kollegen zu ermöglichen. Dafür sorgt unter anderem eine Punsch-Happy-Hour, die montags bis donnerstags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr gültig ist. Die „Winterstories“ sind täglich von 11:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet. Das moderne Konzept des Marktes am Schwarzenbergplatz, der in den letzten Jahren bereits einen Wandel vom traditionellen Markt hin zu einem Lifestyle-Event vollzogen hat, reagiert auf den Wunsch des Publikums nach alternativen Adventsveranstaltungen. Während andere Wiener Weihnachtsmärkte, wie etwa der am Rathausplatz oder am Spittelberg,

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Flyadeal strebt Expansion in den indischen Markt an

Der saudi-arabische Billigflieger Flyadeal plant, seine internationale Präsenz durch den Eintritt in den lukrativen und schnell wachsenden indischen Markt im ersten Quartal 2026 signifikant auszubauen. Dieser Schritt ist Teil einer weitreichenden Wachstumsstrategie, die nicht nur die Flotte und das Streckennetz der Fluggesellschaft massiv erweitert, sondern auch direkt mit den ehrgeizigen nationalen Zielen Saudi-Arabiens zur Entwicklung des Luftfahrtsektors bis 2030 korreliert. Die Expansion nach Indien beginnt voraussichtlich mit Flügen von Dschidda nach Mumbai und zielt darauf ab, bis zum Jahresende 2026 bis zu sechs indische Metropolen mit den saudi-arabischen Drehkreuzen zu verbinden. Die Entscheidung, in den indischen Subkontinent vorzudringen, spiegelt die Erkenntnis wider, dass dieses Land zu den dynamischsten Luftverkehrsmärkten weltweit zählt, wenngleich es auch von einem intensiv geführten Wettbewerb geprägt ist, in dem operative Effizienz und strenge Kostenkontrolle die entscheidenden Erfolgsfaktoren darstellen. Strategische Erschließung des indischen Subkontinents Flyadeal, eine Tochtergesellschaft der Saudia Group, hat den indischen Markt als primäres Ziel für seine nächste Expansionsphase identifiziert. Die ersten Flüge sind für das früheste Quartal 2026 geplant und sollen den Flughafen Dschidda (JED) mit dem zweitgrößten Flughafen Indiens, Mumbai (BOM), verbinden. Der Zeitpunkt dieser Expansion ist strategisch gewählt, da der indische Markt aufgrund einer wachsenden Mittelschicht und erheblicher staatlicher Infrastrukturinvestitionen eine historisch schnelle Entwicklung durchläuft. Steven Greenway, der Geschäftsführer von Flyadeal, betonte, dass der indische Luftverkehrsmarkt eine logische Wahl für die Expansion darstelle. Ein wesentlicher Faktor für diesen Fokus ist die große indische Diaspora in Saudi-Arabien, die Schätzungen zufolge etwa drei Millionen Menschen umfasst. Diese Bevölkerungsgruppe generiert eine konstant hohe Nachfrage nach

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Österreichische Gastronomie setzt stark auf importiertes Gänsefleisch

Der Verein Land schafft Leben fordert eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Gänsefleisch, insbesondere in der Gastronomie. Hintergrund ist der hohe Anteil an Importware, der auf den österreichischen Tellern landet und oft aus Haltungsbedingungen stammt, die in Österreich selbst nicht zulässig sind. Die Initiative zielt darauf ab, Konsumenten eine informierte Kaufentscheidung zu ermöglichen. Der jährliche Verzehr von Gänsefleisch in Österreich belief sich im vergangenen Jahr auf etwa 930 Tonnen, was rein rechnerisch einem Gansl-Gericht pro Kopf entspricht. Allerdings stammt nur etwa jede dritte verzehrte Gans aus heimischer Produktion. Die Diskrepanz ist besonders eklatant in der Gastronomie: Schätzungen zufolge stammen dort 70 bis 80 Prozent des Gänsefleisches aus dem Ausland, wobei der niedrigere Preis der Hauptgrund für den Import ist. Hannes Royer, Gründer von Land schafft Leben, kritisiert diesen Zustand scharf. Er betont, dass die Gäste meist nicht wüssten, dass sie importiertes Fleisch äßen, das unter Haltungsformen produziert wurde, die in Österreich verboten sind. Im Gegensatz zu weiten Teilen der Europäischen Union gelten in Österreich hohe Tierwohlstandards für die Gänsemast. Die österreichische Tierhaltungsverordnung schreibt vor, dass jede heimische Gans Zugang ins Freie haben muss. Zudem ist die Besatzdichte im Stall streng auf maximal 21 Kilogramm Gänse pro Quadratmeter begrenzt. Das entspricht, je nach Schlachtgewicht, vier bis fünf Tieren. Diese höheren Standards gewährleisten den Tieren mehr Bewegungsfreiheit und reduzieren Stress und Krankheitsdruck. Auch der Einsatz von Antibiotika ist streng reguliert und nur im Krankheitsfall erlaubt, niemals zur Vorbeugung. Diese strengeren Auflagen schlagen sich jedoch im Preis nieder: Während heimische konventionelle Gänse ab etwa 14

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Dubai: Emirates investiert in flächendeckende biometrische Abfertigung

Die Fluggesellschaft Emirates hat am Dubai International Airport (DXB) eine umfangreiche technologische Aufrüstung ihres Heimat-Terminals 3 abgeschlossen. Mit einer Investition von insgesamt 85 Millionen VAE-Dirham (rund 23,1 Millionen US-Dollar) hat die Airline über 200 biometrische Kameras installiert, um die gesamte Passagierabfertigung – von Check-in bis zum Boarding – mittels Gesichtserkennung zu beschleunigen und zu vereinfachen. Diese massive Investition markiert den jüngsten und größten Schritt in einer Entwicklung, bei der biometrische Verfahren eine immer zentralere Rolle in der kommerziellen Luftfahrt spielen. In Zusammenarbeit mit der Generaldirektion für Identität und Ausländerangelegenheiten Dubai (General Directorate of Identity and Foreigner Affairs Dubai, GDRFAD) bietet Emirates registrierten Passagieren nun einen nahezu dokumentenfreien und kontaktlosen Transit durch den Flughafen. Das Hauptziel der Initiative ist die signifikante Reduzierung der Wartezeiten und die Steigerung der Prozesseffizienz für Passagiere und Flughafenpersonal. Der biometrische Pfad: Ein durchgängiges Reiseerlebnis Die installierten intelligenten Kameras sind strategisch im Emirates Terminal 3 an allen wichtigen Berührungspunkten der Passagierreise positioniert: am Check-in, bei der Passkontrolle, an den Emirates-Lounges sowie an den Flugsteigen. Das System ist darauf ausgelegt, das biometrische Profil eines Kunden aus bis zu einem Meter Entfernung zu erkennen. Ein Schlüsselvorteil dieser umfassenden Einführung ist, dass die Passagiere ihre Bordkarte oder ihr Ausweisdokument an den Kontrollpunkten nicht mehr physisch vorzeigen müssen. Stattdessen erfolgt die Verifizierung der Identität automatisch und im Vorbeigehen durch den Gesichtsscan. Mohammed Ahmed Al Marri, Generaldirektor der GDRFAD, hob die Bedeutung der Kooperation hervor: „Im Laufe der Jahre haben wir künstliche Intelligenz und biometrische Technologien integriert, um das Reisen durch Dubai

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Volotea nimmt Direktflüge von Florenz nach Berlin auf

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea baut ihre Präsenz in Italien weiter aus und hat eine neue Verbindung für den Sommerflugplan 2026 angekündigt. Ab dem 23. September 2026 wird die Airline direkt zwischen dem Flughafen Florenz Amerigo Vespucci (FLR) und der deutschen Hauptstadt Berlin (BER) fliegen. Die neue Route wird zweimal wöchentlich bedient, mit Flügen jeweils am Mittwoch und am Sonntag. Diese Frequenz richtet sich sowohl an touristische Reisende, die einen Wochenendtrip planen, als auch an Geschäftsreisende. Die Verbindung von der Toskana nach Berlin soll die Attraktivität des Flughafens Florenz als wichtigen Ausgangspunkt für europäische Destinationen steigern. Die Flüge sind Teil der allgemeinen Expansionsstrategie von Volotea in Italien, wo die Fluggesellschaft stark auf die Anbindung regionaler Flughäfen an europäische Metropolen setzt und sich oft auf Strecken konzentriert, die von den großen Netzwerk-Carriern nicht bedient werden. Die Ankündigung dieser Route folgt auf die kürzlich bekannt gegebene Entscheidung von Volotea, im Jahr 2026 ein zweites Flugzeug am Flughafen Florenz zu stationieren. Diese Verstärkung der Basis in der toskanischen Hauptstadt ermöglicht die Einführung weiterer neuer Strecken. Neben Berlin hatte Volotea bereits die Aufnahme von Flügen nach Sevilla, Valencia und Straßburg für den Zeitraum ab September 2026 angekündigt. Mit diesen neuen Verbindungen erweitert sich das Streckennetz von Volotea ab Florenz auf insgesamt 16 Destinationen, was die wachsende Bedeutung der Airline für den regionalen Verkehrsknotenpunkt unterstreicht. Die Volotea-Flotte, die hauptsächlich aus Flugzeugen des Typs Airbus A319 und Airbus A320 besteht, wird die neue Strecke bedienen. Berlin wird für Volotea zunehmend wichtiger, da die Airline den Flughafen bereits

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Turkish Airlines sichert umfangreiche Finanzierung für Flottenexpansion aus China

Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines hat sich eine bedeutende Finanzierungszusage in Höhe von 408,5 Millionen US-Dollar von der multinationalen Bank of China gesichert. Die auf fünf Jahre befristete Kreditfazilität, bei der die Niederlassung der Bank in Macau als offizieller Kreditgeber fungiert, dient der weiteren Umsetzung der ehrgeizigen „Strategie 2033“ der Fluggesellschaft. Diese Strategie sieht eine nahezu Verdoppelung der Flottengröße auf rund 800 Flugzeuge vor. Die Finanzierung, die in chinesischen Yuan (etwa 2,9 Milliarden Yuan) gewährt wurde, verschafft Turkish Airlines dringend benötigte zusätzliche Liquidität. Die Mittel sind primär für die Flottenerweiterung, Wachstumsinitiativen und den Ausbau der Infrastruktur am Hauptdrehkreuz, dem Istanbul Airport (IST), vorgesehen. Der Abschluss dieser Transaktion signalisiert eine fortschreitende Diversifizierung der Finanzierungsquellen der Airline, die sich damit zunehmend chinesischen Banken zuwendet, um ihre massiven Investitionspläne abzusichern und die Abhängigkeit von traditionellen europäischen Geldgebern zu reduzieren. Die Strategie 2033: Ein Jahrzehnt des Wachstums Turkish Airlines, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften weltweit entwickelt hat, hat ihre „Strategie 2033“ als Blaupause für das nächste Kapitel des Wachstums festgelegt. Bis zum 100. Jubiläum der Republik Türkei soll die Flotte von derzeit über 440 Flugzeugen auf über 800 Maschinen anwachsen. Dieses Wachstum geht Hand in Hand mit dem Ziel, die Zahl der Passagiere bis 2033 auf über 170 Millionen zu verdoppeln und das Streckennetz auf rund 400 Destinationen auszudehnen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Turkish Airlines in den Jahren 2024 und 2025 mehrere historische Großaufträge bei den beiden führenden Flugzeugherstellern der Welt platziert: Diese

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Akasa Air plant internationale Expansion: Fokus auf Ostafrika und Zentralasien

Die indische Fluggesellschaft Akasa Air forciert ihre internationale Expansion und prüft derzeit die Aufnahme von Flugverbindungen nach Ostafrika und Zentralasien. Das Unternehmen, das erst im August 2022 seinen Betrieb aufnahm, will seine Präsenz auf dem internationalen Markt signifikant ausbauen. Dies erklärte Vorstandschef Vinay Dube in einem Interview mit der „Economic Times“. Akasa Air erwägt Verbindungen nach Ländern wie Kenia, Äthiopien und Ägypten in Ostafrika sowie nach Kasachstan und Usbekistan in Zentralasien. Vinay Dube betonte, dass die eingesetzten Boeing 737 Max Flugzeuge die Küsten Ostafrikas und auch Mauritius erreichen könnten. Zudem sei eine Vertiefung des Streckennetzes in Südasien möglich. Kurzfristig stehe die Ankündigung von Flügen nach Schardscha (Sharjah) in den Vereinigten Arabischen Emiraten bevor. Dube zeigte sich zuversichtlich bezüglich der positiven Entwicklung der internationalen Expansion. Derzeit machen internationale Routen 20 Prozent der verfügbaren Sitzplatzkilometer (ASK) aus. Dieser Anteil soll bis Ende März 2027 auf rund 30 Prozent ansteigen, während der Inlandsverkehr weiterhin 70 Prozent abdecken wird. Die Grundlage für diese Expansionspläne bildet die Flottenstrategie des Unternehmens. Akasa Air verfügt über eine feste Bestellung von insgesamt 226 Boeing 737 Max Flugzeugen und zeigte sich zufrieden mit dem aktuellen Auslieferungsplan, der für das laufende Jahr die Lieferung weiterer Maschinen vorsieht. Obwohl das Unternehmen kontinuierlich die Optionen für eine mögliche Anschaffung von Großraumflugzeugen oder Regionaljets prüft, kam man bislang zu dem Schluss, dass eine Investition in Langstreckenflugzeuge aktuell nicht nachhaltig positiv sei. Die Airline setzt auf die hohe Effizienz und Reichweite des Schmalrumpfjets 737 Max. Angesichts der geplanten Expansion bereitet Akasa Air auch die

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