
Volaris rechnet mit baldiger Überwindung der Pratt & Whitney-Ausfälle
Die mexikanische Ultra-Low-Cost-Fluggesellschaft Volaris zeigt sich zuversichtlich, die gravierenden Auswirkungen der weltweiten Pratt & Whitney-Triebwerksrückrufe bis zum Ende des Jahres 2027 weitgehend überwunden zu haben. Trotz der branchenweiten Krise, die durch fehlerhafte Bauteile in den Getriebefan-Triebwerken (GTF) ausgelöst wurde, erwartet das Unternehmen, dass die Zahl der unfreiwillig am Boden stehenden Flugzeuge (Aircraft on Ground, AOG) ab 2028 keine wesentlichen Beeinträchtigungen der Betriebsplanung mehr darstellen wird. Diese Prognose steht im Kontrast zu den düsteren Aussichten anderer Fluggesellschaften, wie beispielsweise der LATAM Airlines Group, deren Vorstandsvorsitzender Roberto Alvo andeutete, dass die Kapazitätsengpässe bis zum Ende des Jahrzehnts andauern könnten. Volaris, deren Flotte 152 Flugzeuge umfasst, davon zwei Drittel als Flugzeuge der nächsten Generation klassifiziert, sieht die Bewältigung der Triebwerksprobleme bereits in ihren langfristigen Wachstumsplänen berücksichtigt. Das Unternehmen plant, die Herausforderungen durch eine optimierte Lieferplanung mit Airbus und flexible Leasingvereinbarungen zu managen, um die operative Kontinuität und das geplante Wachstum sicherzustellen. Reduzierung der Bodenzeit bis 2027 Die Pratt & Whitney GTF-Triebwerke, die in zahlreichen Flugzeugen der Airbus A320neo-Familie verbaut sind, müssen aufgrund von potenziellen Materialfehlern an Pulvermetallkomponenten, insbesondere in der Hochdruckturbine, vorzeitig zur Inspektion und Überholung in die Werkstätten. Dies führt weltweit zu erheblichen Kapazitätseinschränkungen bei vielen Fluggesellschaften. Für Volaris war der operative Druck im dritten Quartal 2025 spürbar: Das Unternehmen verzeichnete durchschnittlich 36 flugunfähige Flugzeuge pro Monat, die direkt auf Triebwerksprobleme zurückzuführen waren. Jaime Pous, Chief Financial Officer von Volaris, stellte in einer Telefonkonferenz für Investoren jedoch eine klare Roadmap zur Entspannung der Lage vor: Diese relativ optimistische Einschätzung basiert auf der








