
Cleveland: Boeing 737 weicht medizinischem Hubschrauber in letzter Sekunde aus
Erneut hat ein schwerwiegender Zwischenfall im US-Luftraum die Sicherheitsbedenken im Flugverkehr verstärkt. Am 29. Oktober 2025 kam es in der Nähe des Cleveland Hopkins International Airport (CLE) zu einem Verlust der Staffelung zwischen einem Passagierjet der Southwest Airlines und einem medizinischen Rettungshubschrauber. Die Boeing 737-700, die sich im Endanflug befand, musste aufgrund einer Kollisionswarnung (TCAS Resolution Advisory) in letzter Sekunde durchstarten, um eine drohende Kollision zu vermeiden. Nach Auswertung der ADS-B-Daten betrug die minimale laterale Distanz zwischen den beiden Luftfahrzeugen lediglich 0,56 Meilen (knapp über 900 Meter), während sie sich kurzzeitig auf identischer Höhe befanden. Das National Transportation Safety Board (NTSB) hat umgehend ein Untersuchungsteam entsandt, um die Umstände des Beinahe-Zusammenstoßes zu klären. Dieser Vorfall reiht sich in eine alarmierende Serie ähnlicher Zwischenfälle in den Vereinigten Staaten ein, die sich zeitlich mit dem anhaltenden Regierungsstillstand und der damit verbundenen Personalunterbesetzung in der Flugsicherung (ATC) überschneiden. Dramatische Annäherung im Endanflug Der betroffene Flug, Southwest Flug 1333 von Baltimore nach Cleveland, war ein Boeing 737-700 mit der Registrierung N280WN. Berichten zufolge brach die Crew den Sinkflug in rund 1.800 Fuß Höhe ab und drehte nach rechts ab, um einem Eurocopter-Hubschrauber auszuweichen, der sich im Anflug auf ein nahegelegenes Krankenhaus befand. Der Hubschrauber, registriert als N262MH, wird von Metro Aviation für den Rettungsdienst Metro Life Flight betrieben und war vom Wayne County Airport gestartet, um einen Patienten im St. John Medical Center aufzunehmen. Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt des Zwischenfalls keine Patienten an Bord des Helikopters. Der kritische Moment trat ein, als beide








