Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Ryanair präsentiert Top-Ziele für Winterurlaub: Paphos, Faro und Lanzarote sind Favoriten

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat die fünf beliebtesten Reiseziele für einen „Weihnachtsurlaub in der Sonne“ bekannt gegeben, die diesen Winter besonders von deutschen und österreichischen Passagieren gebucht werden. Die Airline bietet damit Inspirationen für die Festtage 2025 und untermauert ihren Fokus auf warme Destinationen in der kälteren Jahreszeit. An der Spitze der Rangliste stehen Destinationen, die eine Kombination aus mildem Klima, Strandnähe und festlicher Atmosphäre bieten. Zu den Favoriten zählt Paphos auf Zypern, das mit goldenen Stränden und mediterranen Temperaturen lockt. Dort sind lokale Traditionen wie der „Vasilopitta“-Kuchen an Silvester und der Brauch des Granatapfel-Verzehrs Teil der festlichen Stimmung. Auch Faro in Portugal steht hoch im Kurs, wo die Weihnachtszeit von traditionellen Festtagsgerichten wie Bacalhau und aufwendigen Krippendarstellungen geprägt ist. Die spanische Kanareninsel Lanzarote vereint mildes Strandwetter mit den lebhaften spanischen Festlichkeiten, Weihnachtsmärkten und der beeindruckenden Vulkanlandschaft. Ebenfalls in den Top 5 finden sich die Insel Malta und die spanische Hafenstadt Alicante. Malta gilt als eines der verlässlichsten europäischen Ziele für Wintersonne und bietet ein einzigartiges mediterranes Flair in malerischen Kalksteinstädten. Alicante zieht Besucher mit seinem Lichterglanz an der Esplanade und der entspannten Küstenruhe an. Dort können Reisende den Weihnachtsmarkt am Yachthafen besuchen, lokale Süßigkeiten wie Turrón probieren oder die sanfte Winterwärme am Strand von Postiguet genießen. Die Beliebtheit dieser Ziele spiegelt den Wunsch vieler Reisender wider, die Festtage abseits von Schnee und Kälte zu verbringen. Die Präsentation dieser Top-Ziele dient Ryanair auch dazu, die breite Verfügbarkeit ihres Streckennetzes zu bewerben. Mit über 2.500 buchbaren Routen bietet die Airline eine

weiterlesen »

Strategiewechsel in der Luftfahrt: Wizz Air verliert Liebe zum Airbus A321XLR

Die europäische Billigfluggesellschaft Wizz Air vollzieht eine signifikante Kehrtwende in ihrer Flottenstrategie und reduziert ihre Bestellung für den Langstrecken-Schmalrumpfjet Airbus A321XLR drastisch. Von den ursprünglich georderten 47 Einheiten sollen nach neuesten Angaben nur noch etwa 10 bis 15 Maschinen abgenommen werden. Die restlichen Bestellungen sollen in die Standardversion des Airbus A321neo umgewandelt werden. Dieser tiefgreifende Einschnitt ist das direkte Resultat eines strategischen Kurswechsels, der hauptsächlich durch den vollständigen Rückzug der Airline aus ihrem Joint Venture Wizz Air Abu Dhabi im September diktiert wurde. Der Wegfall der geplanten Langstreckenbasis im Nahen Osten, gepaart mit den operativen Herausforderungen des gewählten Triebwerkstyps, macht die hohe Anzahl an Langstreckenflugzeugen für das Geschäftsmodell von Wizz Air unnötig und unwirtschaftlich. Der Ausstieg aus Abu Dhabi als Katalysator Die ursprüngliche Order über 47 Airbus A321XLR war eng an die Expansionspläne von Wizz Air in der Golfregion geknüpft. Das Ziel von Wizz Air Abu Dhabi war es, eine Drehscheibe für günstige Flüge in stark wachsende Märkte in Südasien, insbesondere Indien und Pakistan, zu etablieren und damit eine Lücke im Low-Cost-Segment zwischen dem Nahen Osten und dem indischen Subkontinent zu füllen. Wie der Chief Commercial and Operations Officer von Wizz Air, Michael Delehant, bestätigte, stellte Abu Dhabi einen wesentlichen Pfeiler der ursprünglichen Vision dar, die die Notwendigkeit für das extralange Reichweitenpotential des XLR begründete. Der ungarische Günstigflieger sah sich jedoch nach eigenen Angaben im Wettbewerb um wichtige Streckenrechte in Abu Dhabi benachteiligt, wobei diese Routenrechte stattdessen an Etihad Airways vergeben wurden. Der komplette Rückzug aus dem operativ schwierigen Umfeld

weiterlesen »

Flughafen München fast auf Vorkrisenniveau: Beschäftigtenzahl steigt auf 37.000

Der Flughafen München hat seine Position als zentraler Beschäftigungs- und Wirtschaftsmotor für die Region und ganz Bayern weiter gestärkt. Einer neuen Wirtschaftsstudie der Flughafen München GmbH zufolge waren Ende 2024 fast 37.000 Mitarbeiter auf dem Flughafencampus beschäftigt. Damit hat sich der Standort nahezu vollständig von den pandemiebedingten Einbrüchen erholt und nähert sich dem bisherigen Höchststand von rund 38.000 Beschäftigten aus dem Jahr 2018. Die aktuelle Untersuchung, die auf Daten von annähernd 470 am Airport ansässigen Unternehmen und Behörden basiert, belegt die enorme Bedeutung des Flughafens für den regionalen Arbeitsmarkt: Rund ein Viertel aller sozialversicherungspflichtigen Jobs in den Landkreisen Erding und Freising sind auf dem Airport-Campus angesiedelt. Die meisten Arbeitsplätze entfallen auf den Luftverkehr (rund 12.000) und den Flughafenbetrieb (rund 11.000). Die größten Arbeitgeber sind der Lufthansa-Konzern und der FMG-Konzern, die zusammen über 60 Prozent der gesamten Belegschaft stellen. Positiv ist auch die hohe Qualität der Beschäftigungsverhältnisse: 97 Prozent der Mitarbeiter arbeiten in unbefristeten Anstellungen, davon 72 Prozent in Vollzeit. Zudem starten rund 700 Auszubildende und dual Studierende am Airport ihre berufliche Laufbahn. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Münchner Airports reicht weit über die Region hinaus. Die gesamte Wertschöpfung am Flughafen, inklusive indirekter und induzierter Effekte, beläuft sich laut Studie auf eine Bruttowertschöpfung von 7,3 Milliarden Euro in Bayern. Rechnerisch gesehen steht damit rund jeder hundertste Euro, der im Freistaat Bayern erwirtschaftet wird, in direktem Zusammenhang mit dem Flughafen. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der FMG, hob hervor, dass der Flughafen durch die vielfältigen Liefer- und Leistungsbeziehungen als Motor für Wirtschaft und

weiterlesen »

Notfallmaßnahmen im US-Luftverkehr: FAA kürzt Kapazität wegen anhaltendem Regierungsstillstand

Die anhaltende Haushaltsblockade in Washington und der damit verbundene Regierungsstillstand führen nun zu direkten und spürbaren Einschränkungen im amerikanischen Flugverkehr. Angesichts zunehmender Personalengpässe und Überlastung der Fluglotsen kündigte die Federal Aviation Administration (FAA) am 5. November 2025 drastische Maßnahmen an. Die Behörde wird ab dem Freitag, dem 7. November, die Flugkapazität in 40 stark frequentierten Flughafenmärkten um zehn Prozent reduzieren. Diese Notmaßnahme, die Tausende von Flügen betreffen wird, soll den Druck vom Luftverkehrskontrollsystem nehmen, da essenzielle Mitarbeiter seit Wochen ohne Bezahlung arbeiten. Die Entscheidung verdeutlicht die ernsten operativen und sicherheitstechnischen Herausforderungen, die der längste Regierungsstillstand in der Geschichte der Vereinigten Staaten für die kritische zivile Infrastruktur mit sich bringt. Reduzierung der Flugfrequenz als direkte Folge der Krise Die Ankündigung erfolgte durch Verkehrsminister Sean Duffy und FAA-Administrator Bryan Bedford bei einer Pressekonferenz. Die Reduzierung um zehn Prozent der geplanten Kapazität sei notwendig, um die Fluglotsen zu entlasten, so Bedford. Er betonte, das System operiere an Kapazitätsgrenzen, die unter den aktuellen Bedingungen nicht länger tragbar seien. Die FAA beaufsichtigt täglich über 44.000 Flüge, darunter kommerzielle Passagier-, Fracht- und Privatflugzeuge. Die Maßnahme, die ab Freitag in Kraft treten soll, ist eine direkte Reaktion auf die Folgen des Regierungsstillstands, der sich am 36. Tag befindet. Fluglotsen und anderes FAA-Personal arbeiten seit dem 1. Oktober ohne reguläre Gehaltszahlungen. Diese Situation hat zu steigender Ermüdung, vermehrten Krankmeldungen und wachsenden Bedenken hinsichtlich der Betriebssicherheit geführt. Administrator Bedford räumte ein, dass die Behörde diese Realität nicht ignorieren könne. Der immense Druck auf die Fluglotsen Die Arbeitsbelastung der Fluglotsen,

weiterlesen »

El Al beauftragt Renuar mit Gestaltung neuer Uniformen

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat das lokale Modeunternehmen Renuar mit dem Design und der Entwicklung der neuen Uniformen für ihr Flug- und Bodenpersonal beauftragt. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden etablierten israelischen Marken markiert einen spannenden Schritt in der umfassenden Service- und Imageerneuerung von El Al. Die Einführung der neuen Kollektion ist Teil eines Gesamtprozesses zur Verbesserung des Kundenerlebnisses und soll die Transformation der Airline widerspiegeln. Das Design der neuen Uniformen soll eine Balance zwischen Professionalität, Modernität, Komfort und der israelischen Identität herstellen. Nach Aussage von Lee Ben Hamo, Head of Marketing Communication and Customer Experience bei El Al, sei man stolz auf die Kooperation mit Renuar und überzeugt, dass das Ergebnis die dynamische Entwicklung der Airline der letzten Jahre sichtbar machen werde. Die Gestaltung der Arbeitskleidung für das Personal ist das Ergebnis einer tiefgehenden Analyse der Crew-Bedürfnisse. Im Rahmen des Projekts fanden intensive Treffen mit Mitarbeitern statt, um die Anforderungen des Arbeitsalltags zu verstehen und kompromisslosen Komfort sowie hohe Qualität zu gewährleisten. Es wurden spezifische Stoffe ausgewählt und Entwürfe erstellt, die auf die jeweilige Rolle des Boden- und Flugpersonals zugeschnitten sind. Renuar, ein führender Modehändler in Israel, der unter anderem die Ketten „Renuar“ und „Twentyfourseven“ betreibt, sieht in der Aufgabe eine große Ehre. Yifat Pasternak, Vice President Marketing bei Renuar, betonte, dass die Verbindung zwischen zeitgenössischer israelischer Mode und dem Erbe von El Al natürlich und aufregend sei. Renuar werde seine Kernwerte wie Innovation, Liebe zum Detail und ein tiefes Modeverständnis in das Projekt einbringen, um den Wunsch der

weiterlesen »

Reagan National Airport: Bombendrohung und Erpressungsversuch legen Flugbetrieb lahm

Eine ernste Sicherheitsbedrohung führte zur vorübergehenden Schließung des Ronald Reagan Washington National Airport (DCA) und zu umfangreichen Störungen im Flugverkehr. Ein eingehender Flug der United Airlines aus Houston war Ziel einer Bombendrohung, die offenbar mit einem Erpressungsversuch verbunden war. Obwohl der Flug sicher landen konnte und sich die Drohung nach einer intensiven Durchsuchung des Flugzeugs als falsch herausstellte, waren die Folgen für den Flugbetrieb erheblich. Dutzende Flüge mussten umgeleitet werden, und am Flughafen herrschten noch Stunden nach der Wiedereröffnung erhebliche Verspätungen. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die anhaltenden Belastungen des US-Luftfahrtsystems. Der Ablauf des Sicherheitsvorfalls Der Vorfall begann am Vormittag, als der Kontrollturm des Reagan National Airport einen Anruf erhielt, der auf eine Bombe an Bord von United Airlines Flug 512 vom George Bush Intercontinental Airport in Houston hinwies. Die Drohung war nach übereinstimmenden Berichten von Personen, die mit dem Vorgang vertraut sind, an eine Forderung gekoppelt: Der Anrufer verlangte die Zahlung von 500.000 US-Dollar in Kryptowährung. Er drohte, das Flugzeug würde bei der Landung explodieren, falls die Zahlung nicht geleistet würde. Als Reaktion auf diese ernste Bedrohung veranlasste der Flughafen unverzüglich einen sogenannten „Ground Stop“, wodurch jeglicher Flugverkehr – sowohl ankommende als auch abfliegende Maschinen – für etwa 90 Minuten gestoppt wurde. Flug 512, eine Boeing 737 MAX 8 mit 89 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern, landete um 11:20 Uhr Ortszeit, nur zwei Minuten nach Verhängung des Ground Stops, sicher auf einer angrenzenden Landebahn abseits des Hauptterminals. Evakuierung und umfassende Durchsuchung Unmittelbar nach der Landung wurde das Flugzeug isoliert.

weiterlesen »

Schauinsland-Reisen startet Österreich-Roadshow zur Präsentation des Sommerprogramms 2026

Der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen lädt seine Partner aus österreichischen Reisebüros zu einer umfangreichen Roadshow ein, um die Highlights des kommenden Sommerprogramms 2026 vorzustellen. Unter dem Motto „SONNENSEITEN“ finden zwischen dem 19. und 29. Januar 2026 insgesamt sieben Veranstaltungen in verschiedenen Städten Österreichs statt. Die Roadshows dienen als wichtige Plattform für den fachlichen Austausch und die Präsentation neuer Impulse. Die Veranstaltungsreihe beginnt am 19. Januar in Hohenems und führt anschließend nach Hall, Salzburg, Velden, Graz, Wien und Linz. Ziel ist es, den Vertriebspartnern in abwechslungsreichen Abendveranstaltungen detaillierte Einblicke in das neue Sommerprogramm zu geben und nützliche Verkaufstipps für die kommende Saison an die Hand zu legen. Das Unternehmen wird dabei von Partnern aus dem Hotellerie-Bereich und anderen touristischen Segmenten begleitet, um ein umfassendes Bild des Angebots zu vermitteln. Die Roadshows von Schauinsland-Reisen gelten traditionell als wichtige Branchenveranstaltungen zur Vertiefung der Geschäftsbeziehungen und zur direkten Kommunikation mit den Vertriebspartnern. Katharina Larch, Key Account-Managerin im Vertriebsteam Österreich bei Schauinsland-Reisen, unterstrich den Wert dieser persönlichen Treffen. Sie betonte, dass die Termine weit mehr als reine Infoabende seien, sondern eine besondere Plattform für den persönlichen Austausch und die Entwicklung neuer Ideen fernab des Tagesgeschäfts. Die Mischung aus fachlichem Input und Begegnungen auf Augenhöhe mache den Reiz der Roadshows aus. Der Veranstalter, der zu den größten und umsatzstärksten in Deutschland zählt und seit Jahren auch den österreichischen Markt gezielt bedient, setzt damit auf direkten Kontakt und Bindung zum stationären Vertrieb. Das Repertoire von Schauinsland-Reisen umfasst eine breite Palette an Ferienzielen, wobei traditionell die Mittelmeerregion, insbesondere Spanien, Griechenland

weiterlesen »

ADV-Jahrestagung: Deutsche Flughäfen fordern Entlastung und besseren Schutz vor Drohnen

Die Vorstände und Geschäftsführer der deutschen Flughäfen haben auf der Jahrestagung des Flughafenverbandes ADV in Düsseldorf die Bundesregierung und EU-Institutionen zu dringenden Maßnahmen aufgerufen. Angesichts geopolitischer Spannungen, steigender Kosten und wachsender regulatorischer Lasten sehen die Flughäfen den Luftverkehrsstandort Deutschland an einem Wendepunkt und warnen vor einem drohenden Verlust von Marktanteilen. Ein zentrales Thema der Tagung war die zunehmende Gefährdung durch Drohnenvorfälle. Die jüngsten Sichtungen, unter anderem in München und Brüssel, unterstreichen, dass Drohnen ein Sicherheitsrisiko mit systemischer Dimension darstellen, das zu Beinahe-Zusammenstößen und Flugausfällen führen kann. ADV-Präsidentin Aletta von Massenbach forderte den Staat auf, seine hoheitliche Verantwortung für den Schutz kritischer Infrastrukturen wahrzunehmen. Demnach dürften die Flughäfen mit der Detektion und Abwehr von Drohnen nicht allein gelassen werden. Des Weiteren kritisierten die deutschen Flughäfen die wachsende Regulierungswut und Bürokratie auf EU- und nationaler Ebene, die jährliche Kosten in Millionenhöhe verursache. Die ADV fordert einen sofortigen Bürokratieabbau und die Verschlankung von Genehmigungsprozessen. Um die Wettbewerbsbedingungen nachhaltig zu verbessern, appellieren die Flughäfen an die Politik, die staatlichen Standortkosten zu senken, die Luftverkehrsteuer abzuschaffen und die Luftsicherheitsgebühren zu deckeln. Lars Redeligx, ADV-Vizepräsident und Gastgeber, fasste zusammen, dass die Flughäfen entschlossene Unterstützung von der Politik erwarteten, um ihre Funktion als Plattformen für Mobilität, Wirtschaft und Innovation weiter erfüllen zu können. Zusätzlich fordern die Flughäfen den Ausbau der Konnektivität durch das Vorantreiben neuer Luftverkehrsabkommen mit Wachstumsmärkten sowie die Absicherung der Flugsicherungskosten an kleineren Flughäfen. Der Luftverkehr wird von der ADV als „Lebensader für Regionen, Unternehmen und Menschen“ eingestuft, deren Zukunft durch die aktuellen Belastungen gefährdet

weiterlesen »

Österreich: AIA-Spitze fordert Reduktion der Standortkosten

In der neuesten Episode des Podcasts „#ON Air“ diskutierten Dr. Peter Malanik, Geschäftsführer der Aviation Industry Austria (AIA), und Julian Jäger, AIA-Präsident und Vorstand der Flughafen Wien AG, die aktuelle Lage des österreichischen Luftfahrtsektors. Trotz eines grundsätzlich positiven Reisejahres warnen die Experten vor zunehmenden Herausforderungen durch steigende Standortkosten und den Rückzug von Billigfluggesellschaften. Julian Jäger zog im Gespräch eine positive Bilanz und betonte, dass sich die Luftfahrt in Österreich auf einem Rekordniveau befinde, wobei insbesondere der Flughafen Wien ein starkes Reisejahr verzeichne. Dennoch fordern die AIA-Spitze und weitere Branchenvertreter dringende Reformen. Jäger wies darauf hin, dass die heimische Luftfahrtindustrie ihre gesamte Infrastruktur selbst finanziere und zusätzlich jährlich 170 Millionen Euro an den Staat als Ticketabgabe abführe. Um weiterhin vom globalen Passagieraufschwung profitieren zu können, müssten wachstumshemmende Belastungen wie die Ticketabgabe beseitigt oder zumindest reduziert werden. Zentrale Themen der Diskussion waren neben der Reduktion der Standortkosten auch die Auswirkungen des Rückzugs von Low-Cost-Carriern (LCCs), die Chancen für Regionalflughäfen und die Entwicklung von Potentialmärkten. Der Hub Flughafen Wien steht dabei im Fokus: Sein Ausbau soll zu einer Steigerung von Ergebnis und Servicequalität führen. Die Luftfahrt trage wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung und zum Tourismusstandort Österreich bei. Malanik und Jäger sehen die Beseitigung der Abgaben als entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts im internationalen Vergleich zu gewährleisten. Experten der Branche betonen, dass gerade im harten Wettbewerb mit den Nachbarländern, in denen teilweise geringere oder keine vergleichbaren Abgaben existieren, jede zusätzliche Belastung die Standortattraktivität mindere. Der Podcast „#ON Air“ dient der Information und Diskussion über

weiterlesen »

Tschechische Urlauber zeigen steigendes Interesse an Fernreisen im Winter

Tschechische Touristen zeigen in der kommenden Wintersaison ein deutlich gesteigertes Interesse an exotischen Urlaubszielen. Nach Angaben des Reiseportals Dovolena.cz ist die Zahl der gebuchten Fernreisen im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent gestiegen. Die Nachfrage verlagert sich damit stärker von traditionellen Winterzielen hin zu Destinationen mit Sonnengarantie. Zu den beliebtesten Reisezielen zählen in diesem Winter die Dominikanische Republik, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kap Verde und die Malediven. Besonders hervorzuheben ist die Dominikanische Republik, deren Interesse sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt hat. Martina Hrnčířová, Vertriebsleiterin bei Student Agency Travel, bestätigte einen Buchungsanstieg von 129 Prozent für das karibische Land. Kap Verde lockt ebenfalls mit seinem ganzjährig milden Klima und den Stränden des Atlantiks. Allen genannten exotischen Zielen ist gemein, dass sie moderne Resorts mit All-inclusive-Angeboten bereitstellen, die bei den Gästen hoch im Kurs stehen. Neben den Top-Zielen verzeichnen auch Indonesien, Mexiko, Tansania und Oman ein wachsendes Interesse bei tschechischen Reisenden. Die gestiegene Nachfrage nach Fernreisen spiegelt sich auch in der erhöhten Ausgabebereitschaft der Kunden wider. Während der durchschnittliche Reisepreis pro Person im letzten Jahr noch bei 40.850 CZK lag, stieg er in dieser Saison auf 51.700 CZK. Bei einem aktuellen Umrechnungskurs von etwa 24,3 CZK pro Euro entspricht dies einer Steigerung von circa 1.680 Euro auf rund 2.128 Euro pro Person. Dies deutet auf eine Verschiebung hin zu hochwertigeren und längeren Urlaubsaufenthalten. Der Trend zu exotischen Fernreisen bei tschechischen Touristen steht im Einklang mit einer allgemeinen Marktentwicklung in Mitteleuropa, bei der die Konsumenten nach der Erholung des Reisemarktes

weiterlesen »