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Etihad Airways expandiert Streckennetz: Vier neue Destinationen in drei Tagen

Die Fluggesellschaft Etihad Airways hat einen bedeutenden Expansionsschritt vollzogen und binnen dreier Tage vier neue Strecken in ihr globales Netzwerk aufgenommen. Mit den Erstflügen nach Tunis, Hanoi, Chiang Mai und Hongkong erweitert die Airline ihr Angebot auf nunmehr über 85 Destinationen und festigt damit die Rolle von Abu Dhabi als wichtiges internationales Drehkreuz. Die neuen Verbindungen sollen den Tourismus und Handel ankurbeln und nach Unternehmensangaben voraussichtlich zu fast 45 Prozent des gesamten Luftfahrtwachstums der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) im Jahr 2025 beitragen. Durch die Hinzufügung Tausender neuer Sitzplätze wird das Reisen in die VAE für Passagiere aus Afrika und Asien vereinfacht. Gleichzeitig erhalten die Bewohner der VAE neue Geschäfts- und Urlaubsziele. Antonoaldo Neves, Chief Executive Officer von Etihad Airways, betonte, dass die neuen Ziele nicht nur das Angebot für die Gäste erweiterten, sondern auch mehr Besucher in die Emirate brächten. Die vier neuen Routen wurden zwischen dem 1. und 3. November 2025 in Betrieb genommen. Tunis wird dreimal wöchentlich mit einem Airbus A321LR angeflogen, was die Anbindung an Nordafrika stärkt. Hanoi erhält eine sechsmal wöchentliche direkte Verbindung – die erste Direktstrecke Etihads in die vietnamesische Hauptstadt – betrieben mit einer Boeing 787. Auch Chiang Mai in Nordthailand wird viermal wöchentlich mit einem A321LR bedient. Die Strecke nach Hongkong wird fünfmal wöchentlich mit einer Boeing 787 aufgenommen; ergänzend wurde die Codeshare-Partnerschaft mit Hong Kong Airlines wiederbelebt, um die Konnektivität in Asien zu erweitern. Die strategische Expansion unterstreicht das Engagement von Etihad, die globale Erreichbarkeit von Abu Dhabi zu verbessern und die

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Hi Fly beginnt fünfte Antarktis-Saison: Airbus A340 landet erneut am Wolf’s Fang

Die Fluggesellschaft Hi Fly, ein Spezialist für Wet-Lease- und Charterflüge, hat offiziell ihre fünfte aufeinanderfolgende Antarktis-Saison eröffnet. Damit feiert die Airline das fünfjährige Jubiläum der historischen Erstlandung eines Airbus A340 auf dem Kontinent im Jahr 2021. Die Flüge werden in Kooperation mit dem Veranstalter White Desert Antarctica durchgeführt. Die erste Mission der Saison 2025 absolvierte der Airbus A340-300 (Kennzeichen 9H-SUN), der die Strecke von Kapstadt, Südafrika, zur Wolf’s Fang Runway und zurück zurücklegte. Die einfache Strecke umfasst jeweils 2.500 nautische Meilen. An Bord des Flugzeugs wurden während der ersten Rotation 15 Tonnen Nutzlast und 81 Tonnen Treibstoff transportiert. Die Landung erfolgte bei eisigen Temperaturen von -16°C und starken katabatischen Winden. Die Maschine benötigte auf der Wolf’s Fang Runway lediglich eine Stunde und 45 Minuten für den Turnaround, bevor sie den Rückflug nach Kapstadt antrat. Das Kommando über den Erstflug hatte erneut Captain Carlos Mirpuri, Vizevorsitzender von Hi Fly und Leiter der historischen Mission von 2021. Mirpuri betonte die Einzigartigkeit der Mission, bei der Präzisionsfliegen, Teamwork und operative Exzellenz zusammenkommen müssten. Zum Gedenken an das Fünfjahresjubiläum enthüllte die Crew eine Gedenktafel. Die Flüge zur Wolf’s Fang Runway, einem der entlegensten und anspruchsvollsten Orte der Erde, unterstreichen die Expertise von Hi Fly in der Durchführung komplexer Missionen unter Extrembedingungen. Angesichts des bevorstehenden Ausscheidens des letzten verbleibenden A340 aus der Hi Fly Flotte kündigte die Fluggesellschaft an, dass die zukünftigen Ersatzmaschinen „ebenso leistungsfähig, aber effizienter“ sein werden. Mit dieser Fortsetzung der Antarktis-Operationen festigt Hi Fly seinen Ruf für Zuverlässigkeit und Innovation im Bereich

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Das Phantom der Oper fasziniert im Wiener Raimund Theater

Andrew Lloyd Webbers zeitloses Meisterwerk Das Phantom der Oper ist in einer Neuinszenierung ins Raimund Theater zurückgekehrt. Die Produktion verspricht, den Klassiker behutsam zu entstauben und für eine neue Generation erlebbar zu machen, ohne die monumentale Wucht der Originalkomposition zu verlieren. Die dargebotene Fassung besticht durch opulente Bühnenbilder und eine stimmlich brillante Besetzung, die den ewigen Konflikt zwischen besessener Kunst, großer Tragik und reiner Liebe mit voller Kraft auf die Bühne bringt. Das Phantom der Oper (Originaltitel: The Phantom of the Opera) ist ein Musical in zwei Akten von Andrew Lloyd Webber. Die literarische Vorlage stammt von dem französischen Journalisten und Schriftsteller Gaston Leroux, dessen Roman Le Fantôme de l’Opéra von 1910/1911 in Fortsetzungen veröffentlicht wurde. Leroux ließ sich von Berichten über mysteriöse Vorkommnisse in der Pariser Opéra Garnier inspirieren, darunter die Legenden um einen verborgenen See in den Fundamenten und den tatsächlichen Absturz eines Kronleuchters im Jahr 1896. Andrew Lloyd Webber, damals bereits bekannt durch Erfolge wie Cats und Evita, beschloss Mitte der 1980er Jahre, den Stoff zu vertonen. Die englischen Liedtexte stammen von Charles Hart und Richard Stilgoe, während die bis heute verwendete deutsche Übersetzung von Michael Kunze angefertigt wurde. Die Uraufführung feierte das Musical 1986 in London. Es entwickelte sich zu einem globalen Phänomen, brach am Broadway alle Kassenrekorde und lief dort über 35 Jahre lang. Webbers Musik, eine meisterhafte Mischung aus Opernpathos und Musical-Melodik, mit Titeln wie Music of the Night und dem Titellied, gilt als eine seiner besten Kompositionen und ist maßgeblich für den anhaltenden

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Temporäre Sperrung des belgischen Luftraums nach Drohnenvorfällen an Großflughäfen

Belgische Behörden haben am Dienstagabend den Luftraum über den Flughäfen Brüssel (EBBR), Charleroi (EBCI) und Lüttich (EBLG) aufgrund mehrerer Meldungen über Drohnen in der Nähe strategischer Luftfahrtstandorte vorübergehend geschlossen. Die Vorfälle betrafen sowohl zivile Flughäfen als auch Militärbasen und führten zur Einstellung des Flugbetriebs an allen drei Großflughäfen. Gemäß einer operativen Meldung von Eurocontrol (NMOC Brüssel) wurde für alle drei Flughäfen eine „Zero-Rate Restriction“ verhängt, wodurch bis 01:00 Uhr UTC (02:00 Uhr Ortszeit) keine Starts oder Landungen erlaubt waren. Am Flughafen Brüssel waren die Flugoperationen bereits zuvor temporär eingestellt worden, nachdem dort Drohnen in der Nähe des Flugfelds gesichtet wurden. Anfliegende Maschinen mussten umgeleitet werden, zunächst nach Lüttich. Da jedoch auch über dem Flughafen Lüttich Drohnensichtungen gemeldet wurden, mussten die Umlenkungen auf Flughäfen wie Maastricht, Eindhoven, Ostende-Brügge und Köln ausgeweitet werden. Nach einer dreißigminütigen Phase ohne weitere Drohnenaktivität konnte der Flugbetrieb in Brüssel vorübergehend wieder aufgenommen werden. Die Vorfälle beschränkten sich nicht nur auf zivile Ziele. Belgische Medien berichteten über Drohnensichtungen auch in der Nähe der Militärflugplätze Florennes (Provinz Namur), wo Belgiens erste F-35 Kampfflugzeuge stationiert sind, sowie nahe der Kleine-Brogel Air Base in Peer. Zeugen in Kleine-Brogel berichteten von bis zu sechs Drohnen, wovon die lokale Polizei zwei bestätigte. Die Sicherheitsvorkehrungen um die Militärstützpunkte wurden daraufhin verstärkt, und ein Hubschrauber der föderalen Polizei wurde zur Überwachung eingesetzt. Die belgische Flugsicherung skeyes teilte gegenüber dem Sender RTBF mit, dass bislang keine Beweise für eine direkte Verbindung zwischen den Drohnensichtungen an den zivilen Flughäfen und den Militärstützpunkten gefunden wurden. Die föderale

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Ende der Papier-Bordkarte: Ryanair vollzieht Umstellung auf ausschließlich digitale Boardingpässe

Die irische Fluggesellschaft Ryanair führt eine tiefgreifende Änderung in ihrem Abfertigungsprozess ein: Ab Mittwoch, dem 12. November 2025, werden ausschließlich digitale Boardingpässe akzeptiert. Mit dieser strategischen Entscheidung vollzieht die Airline den Schritt hin zu einer hundertprozentigen Digitalisierung des Boarding-Verfahrens. Dies bedeutet für die verbleibende Minderheit der Passagiere, die bisher noch physische Papier-Bordkarten ausgedruckt haben, eine obligatorische Umstellung auf die mobile Lösung. Ryanair betont, dass dieser Schritt ein schnelleres, effizienteres und optimiertes Reiseerlebnis ermöglichen soll. Die Maßnahme betrifft etwa 20 Prozent der jährlich über 207 Millionen Passagiere, wobei die Mehrheit bereits heute die mobile App für das Boarding nutzt. Digitalisierung als Beschleuniger des Abfertigungsprozesses Die Umstellung auf den ausschließlich digitalen Boardingpass ist ein konsequenter Schritt von Ryanair, um die Betriebsabläufe zu optimieren. Der digitale Boardingpass wird über die hauseigene App „myRyanair“ generiert und muss zwingend für den Zugang zum Flugzeug genutzt werden. Dara Brady, Chief Marketing Officer (CMO) von Ryanair, bekräftigte die Notwendigkeit dieser Umstellung: „Wir sind jetzt nur noch knapp eine Woche von der Umstellung auf 100 Prozent digitale Boardingpässe entfernt.“ Die Airline argumentiert, dass die vollständige Digitalisierung zu einem „schnelleren, intelligenteren“ Reiseerlebnis führe. An Flughäfen, die bereits über entsprechende Scanner und Lesegeräte verfügen, kann der Prozess des Boardings durch das einfache Scannen des mobilen Tickets beschleunigt werden. Dies trägt zur Effizienzsteigerung bei, indem längere Warteschlangen und manuelle Kontrollen reduziert werden. Für eine Fluggesellschaft, deren Geschäftsmodell stark auf schnelle Wendezeiten (Turnaround-Zeiten) der Flugzeuge am Boden angewiesen ist, ist jede Beschleunigung des Boarding-Prozesses ein direkter Wettbewerbsvorteil. Gebündelte Funktionen in der „myRyanair“-App

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Wiener MAK wird Treffpunkt für pflanzliche Vielfalt: Vegan Planet erwartet Besucherrekord

Zum elften Mal öffnet die Vegan Planet Wien am 15. und 16. November 2025 im MAK – Museum für angewandte Kunst ihre Tore und präsentiert die neuesten Trends rund um den pflanzlichen Lebensstil. Die Veranstaltung hat sich von einem Nischen-Event zur größten Messe für den Plant-based Lifestyle in Österreich entwickelt und zieht neben überzeugten Veganern auch zunehmend Neugierige an. Besucher erwartet ein breites Spektrum an pflanzlicher Kulinarik und Produktinnovationen. Das gastronomische Angebot reicht von Streetfood-Klassikern wie Grammelknödeln und Krautstrudel in veganer Ausführung bis hin zu internationalen Gerichten wie äthiopischen Eintöpfen. Auch Feinkost wird angeboten, darunter französischer Bio-Cashewkäse, fermentierter Tempeh sowie heimische Alternativen wie Wiener Miso und handgemachte Pralinen. Neben dem Essen bietet die Messe auch Produkte aus den Bereichen Mode, Schmuck, Kosmetik und Lifestyle an, wodurch Besucher erfahren können, wie sich der pflanzliche Lebensstil in viele Alltagsbereiche übertragen lässt. Das Rahmenprogramm umfasst zahlreiche Kochshows, unter anderem mit den Gastronomen Karl & Leo Wrenkh und der Patisserie Chez Fritz, sowie Vorträge und Paneldiskussionen zu Themen wie Gesundheit, Ernährung und Ethik. Allgemeinmediziner Dr. Markus Kolm klärt evidenzbasiert über kritische Nährstoffe auf. Ein besonderes Highlight ist der Auftritt des österreichischen Kabarettpreisträgers 2024, Sonja Pikart, und der Vortrag des Spitzensportlers Andreas Vojta. Vojta, der seit dem Vienna City Marathon als schnellster Österreicher gilt, demonstriert, dass sportliche Höchstleistung und eine vegane Lebensweise vereinbar sind. Felix Hnat, Obmann der veranstaltenden Veganen Gesellschaft Österreich, rechnet für 2025 mit einem Besucherrekord, gestützt auf steigende Ticketverkäufe und Ausstellerzahlen. Der Erfolg der Messe spiegelt das wachsende Interesse in der Bevölkerung

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Schrumpfendes Deutschland-Netzwerk: British Airways streicht weitere Verbindungen

Die British-Airways-Gruppe, ein zentraler Akteur im europäischen Luftverkehr und Mitglied der Oneworld-Allianz, setzt ihre strategische Reduzierung des Angebots in Deutschland fort. Mit Beginn des Sommerflugplans 2026 wird die Regionaltochter BA Cityflyer die lukrative Verbindung zwischen den Finanzmetropolen London-City und Frankfurt am Main ersatzlos streichen. Diese Entscheidung folgt auf die bereits angekündigte Einstellung der Strecken von London-Heathrow nach Köln/Bonn und Stuttgart mit Ende des laufenden Winterflugplans. Die kumulierten Streichungen unterstreichen die zunehmende Konzentration des Konzerns auf die wirtschaftlich tragfähigsten Routen und die Hauptdrehkreuze und beleuchten gleichzeitig die Herausforderungen, mit denen sich der Luftverkehrsstandort Deutschland konfrontiert sieht. Die Verbindung London-City–Frankfurt wurde von BA Cityflyer zuletzt bis zu dreimal täglich, montags bis freitags sowie sonntags, bedient und war insbesondere bei Geschäftsreisenden, die eine schnelle Verbindung direkt ins Zentrum beider Städte suchten, hoch frequentiert. Der Fokus auf die Haupt-Hubs Die Streichung der Verbindung London-City–Frankfurt durch BA Cityflyer ist ein deutliches Signal für eine strategische Neuausrichtung innerhalb der British-Airways-Gruppe. Obwohl BA Cityflyer auf die Anfrage zu den Gründen nicht reagierte, ist die Entscheidung im Kontext der Reduzierung des Deutschland-Netzwerks zu sehen. London-City (LCY) ist ein Spezialflughafen, dessen kurzer Start- und Landebahn nur spezielle Flugzeugtypen, wie die Embraer E190, zulässt und der direkt auf die Bedürfnisse des Finanzsektors zugeschnitten ist. Die Verbindung nach Frankfurt, dem größten Finanzzentrum Kontinentaleuropas, war daher von großer strategischer Bedeutung. Trotz dieser Streichung bleibt die Anbindung Frankfurts an London weiterhin gesichert. British Airways selbst fliegt mehrmals täglich zwischen ihrem Hauptdrehkreuz London-Heathrow (LHR) und Frankfurt. Auch der Wettbewerber Lufthansa, der im kommenden Sommerflugplan

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Bahnsektor fordert in Brüssel anbieterübergreifendes digitales Ticket

Auf einer hochkarätigen Veranstaltung im Europäischen Parlament in Brüssel forderten Vertreter der europäischen Privatbahnen eine rasche Umsetzung eines einheitlichen digitalen Bahntickets. Bei einer Lunch Debate, initiiert vom Verband ALLRAIL und gehostet von MEP Sophia Kircher, traf Westbahn-Geschäftsführer Thomas Posch die ÖVP-Verkehrssprecherin und Vizevorsitzende des Verkehrsausschusses (TRAN) zum Austausch über die Stärkung des Schienensektors. Im Zentrum der Debatte stand die Forderung nach einer „Seamless Connectivity“ im Bahnverkehr. Thomas Posch betonte, dass ein anbieterübergreifendes Ticketing die innovative Weichenstellung für die Zukunft sei. Ziel ist es, den Kauf von Fahrkarten über verschiedene Anbieter hinweg so einfach wie Musikstreaming zu gestalten: eine Plattform, alle Anbieter, volle Flexibilität. Sophia Kircher unterstrich, dass nun die Umsetzung klarer Regeln erforderlich sei, damit alle Zugverbindungen auf allen Plattformen verkauft werden können. Sie hob hervor, dass die Mobilität endlich europäisch und nicht entlang nationaler Grenzen gedacht werden müsse. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist der Passagierschutz bei verpassten Anschlusszügen im grenzüberschreitenden Verkehr, der konsumentenfreundlich geregelt werden müsse. Die Experten sehen Wettbewerb als zentralen Treiber für höhere Qualität, attraktivere Preise und Innovationen. Durch die Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sollen Abläufe im Bahnverkehr effizienter gestaltet werden. Eine diskriminierungsfreie Ticketing-Plattform soll faire Wettbewerbsbedingungen zwischen den Anbietern schaffen und die Attraktivität des Bahnfahrens insgesamt steigern. Die Vertreter des Privatbahnsektors drängen auf eine rasche europäische Lösung, um Barrieren im Bahnverkehr abzubauen. Dadurch soll die Position Österreichs als zentraler Knotenpunkt des europäischen Bahnnetzes gefestigt und der gesamte Schienensektor für das 21. Jahrhundert zukunftsfit gemacht werden.

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Berlin: Condor überträgt Hurghada-Route an Marabu

Der deutsche Ferienflugmarkt erlebt eine anhaltend hohe Fluktuation und die strategische Verschiebung von Kapazitäten zwischen den Airlines. Jüngstes Beispiel hierfür ist die kurzfristige Übergabe der Verbindung von Berlin nach Hurghada durch Condor an ihre estnische Schwestergesellschaft Marabu. Dieser operative Schritt, der im laufenden Winterflugplan wirksam wurde, markiert nicht nur einen Neuzugang am Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg (BER), sondern verdeutlicht auch die zunehmende Verschränkung der Flugplan- und Kapazitätssteuerung innerhalb der Condor-Gruppe, die beide dem Finanzinvestor Attestor gehören. Die Sprecherin von Condor bestätigte den Wechsel und erklärte, dass Marabu in diesem Winterflugplan als Partnerairline auf der Strecke zwischen Berlin und dem ägyptischen Badeort Hurghada zum Einsatz komme. Obwohl in den Buchungssystemen Condor weiterhin als durchführende Fluggesellschaft gelistet sei, wurde der Erstflug von Marabu mit einem Airbus A320neo bereits durchgeführt. Die strategische Einbindung von Marabu dient Condor dazu, die eigenen Kapazitäten optimal zu steuern und die Flugpläne flexibler zu gestalten. Marabu: Ein strategischer Ableger mit estnischem Luftverkehrsbetreiberzeugnis Die Fluggesellschaft Marabu wurde im November 2022 in Tallinn, Estland, gegründet und hat ihren Betrieb im Jahr 2023 aufgenommen. Sie fungiert als direkter strategischer Partner von Condor, wobei sie in erster Linie Flüge von Deutschland zu beliebten Ferienzielen im Mittelmeerraum, nach Ägypten, auf die Kanarischen Inseln und nach Portugal anbietet. Obwohl die Airlines organisatorisch getrennt sind und Marabu unter einem estnischen Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) operiert, nutzen sie Vertriebskanäle und die Markenbekanntheit von Condor. Das Geschäftsmodell von Marabu sieht vor, Kapazitäten für die Condor-Gruppe zu generieren, insbesondere in Zeiten, in denen Condor selbst aufgrund von Flottenmodernisierungen, Wartungszyklen oder strategischen Vorgaben

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Stuttgart: Eurowings startet mit drei neuen Zielen in den Winterflugplan

Die Fluggesellschaft Eurowings hat mit der Umstellung auf den Winterflugplan 2025/2026 ihr Streckennetz gezielt erweitert und konzentriert sich dabei auf Ziele im Nahen Osten und in Nordafrika. Im Zentrum der Erweiterung stehen die neuen Verbindungen nach Jeddah (Saudi-Arabien), Amman (Jordanien) und Marrakesch (Marokko), die sowohl für Urlauber als auch für Geschäftsreisende konzipiert sind. Die neue Verbindung von Stuttgart nach Jeddah, der bedeutendsten Hafenstadt Saudi-Arabiens am Roten Meer, wurde mit Erstflug am 5. November 2025 aufgenommen und wird zweimal wöchentlich (mittwochs und samstags) bedient. Die Strecke stärkt die Anbindung des Landesflughafens an den arabischen Raum und ist sowohl für die Förderung wirtschaftlicher Kooperationen als auch für den Pilgerverkehr von Relevanz. Neben Jeddah ergänzt Eurowings ihr Programm mit der jordanischen Hauptstadt Amman, die Reisenden Zugang zur weltberühmten Felsenstadt Petra und zum Toten Meer bietet. Darüber hinaus stärkt die Airline ihr Angebot nach Nordafrika mit Flügen in die marokkanische Stadt Marrakesch. Die „Perle des Südens“ gilt als beliebtes Ganzjahresziel, das mit farbenfrohen Souks und mildem Winterklima lockt. Generell baut Eurowings ihre Präsenz in der Golfregion stark aus: Neben den neuen Zielen steht auch Dubai täglich im Programm, was Passagieren erhöhte Flexibilität und Auswahl bietet. Die Erweiterung des Streckennetzes in dieser Region ist Teil der Strategie von Eurowings, das Mittelstreckenportfolio auch im Winter kontinuierlich auszubauen und als Value-Carrier in Europa eine größere Vielfalt an Destinationen anzubieten. Die drei neuen Destinationen sind Teil eines insgesamt um fünf Prozent erweiterten Winterflugplans am Stuttgarter Flughafen, der bis zum 28. März 2026 gilt und rund 26.000 Flugbewegungen umfasst.

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