
FAA ordnet sofortiges weltweites Flugverbot für MD-11 an
Nach dem verheerenden Absturz eines Frachtflugzeugs des Typs McDonnell Douglas MD-11F in Louisville, Kentucky, hat die US-Luftfahrtaufsichtsbehörde (FAA) eine Notfall-Lufttüchtigkeitsanweisung (Emergency Airworthiness Directive) erlassen, die ein sofortiges und weltweites Flugverbot für alle Flugzeuge der Typen MD-11 und MD-11F anordnet. Die Anweisung mit der Kennzeichnung 2025-23-51 erging nur vier Tage nach dem Unglück des UPS-Fluges 2976 (Registrierung N259UP), der kurz nach dem Start vom Louisville Muhammad Ali International Airport (SDF) abstürzte. Bei dem Unfall kamen 14 Menschen ums Leben, darunter alle drei Besatzungsmitglieder und elf Personen am Boden. Die FAA begründet die drastische Maßnahme mit der Notwendigkeit einer sofortigen strukturellen Überprüfung der Flugzeugflotte und warnt, dass der nach dem Unfall identifizierte Zustand die Fähigkeit des Flugzeugs, unter Kontrolle zu bleiben und sicher zu landen, „gefährden könnte“. Die Betreiber müssen nun umfassende Inspektionen und gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen durchführen, bevor die Maschinen wieder in den Flugdienst aufgenommen werden dürfen. Die unmittelbaren Folgen des Absturzes und die Notfallanweisung Der Absturz des UPS-Frachters N259UP ereignete sich in unmittelbarer Nähe des Flughafens Louisville, einem der zentralen Logistikdrehkreuze der Vereinigten Staaten. Vorläufige Ermittlungsergebnisse deuten darauf hin, dass es kurz nach dem Abheben zum Ablösen des linken Triebwerks samt Pylon kam. Videoaufnahmen zeigen, wie das Flugzeug kurzzeitig an Höhe gewann, bevor es zur linken Seite abrollte und in nahegelegene Gebäude stürzte, was einen Großbrand auslöste. Die sofortige Notfall-Lufttüchtigkeitsanweisung der FAA (EAD) zielt darauf ab, potenzielle strukturelle Mängel zu identifizieren, die bei ähnlichen Flugzeugen zu einer ähnlichen Katastrophe führen könnten. Der Auftrag der FAA ist unmissverständlich: Inspektionen und jegliche notwendigen








