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Symbolische Bedeutung: Schweiz sperrt Southwind Airlines aus

Die Schweiz hat sich nun formell dem Bann der türkischen Ferienfluggesellschaft Southwind Airlines, den zuvor Finnland, die EU und das Vereinigte Königreich veranlasst haben, angeschlossen. Aus geografischen Gründen hat dies jedoch lediglich symbolische Bedeutung, denn die Eidgenossenschaft ist – abgesehen von Liechtenstein – vollständig von EU-Gebiet umgeben. Da der Luftraum der Europäischen Union für Southwind Airlines gesperrt ist, hätten die Maschinen des türkischen Carriers, dem Verbindungen zur russischen Nordwind Airlines vorgeworfen werden, ohnehin die Schweiz nicht erreichen können. Laut Erklärung des Bundesamts für Zivilluftfahrt wurde die zuvor erteilte Bewilligung für den von Southwind Airlines eingereichten Sommerflugplan 2024 behördlich annulliert. Damit fallen die ab Zürich-Kloten geplanten Antalya-Flüge definitiv ins Wasser. Die Auswirkungen dürften sich aber in sehr eng gesteckten Grenzen halten, da ohnehin nur zwei wöchentliche Umläufe, die ab 2. Mai 2024 geplant gewesen waren, durchgeführt werden hätten sollen.

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Ab Brno und Ostrava: Čedok legt Mauritius-Charter auf

Der tschechische Reiseveranstalter Čedok hat angekündigt, dass man im Winterflugplan 2024/25 wieder Charterflüge ab Brno nach Phuket anbieten wird. Neu ist auch, dass diese Flüge auch ab Ostrava angeboten werden sollen. Operating Carrier der Charterflüge bleibt weiterhin die italienische Fluggesellschaft Neos mit Maschinen des Typs Boeing 787. Sowohl ab Ostrava als auch ab Brno sollen neu auch Charter nach Mauritius angeboten werden. Die Durchführung soll jeweils am Verkehrstag Mittwoch erfolgen. Mit dem Verkauf von Pauschalreisen für die Wintersaison 2024/25 will der Tour Operator noch im April 2024 beginnen.

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Finnair stockt Japan- und USA-Angebot auf

Das Oneworld-Mitglied Finnair wird im Winterflugplan 2024/25 sowie im Sommer 2025 zusätzliche Flüge in Richtung Japan, Norwegen und USA anbieten. In Japan wird Finnair die Frequenzen nach Tokio-Narita aufstocken und somit im Sommer 2025 tägliche Flüge sowohl nach Tokio-Haneda als auch nach Tokio-Narita anbieten. Zusätzlich wird Nagoya eine dritte wöchentliche Frequenz erhalten.  Ab der Sommersaison 2025 wird Finnair auch ein neues Ziel in Nordnorwegen, die Stadt Kirkenes, anbieten. Finnair wird Kirkenes dreimal wöchentlich mit einem 68-sitzigen ATR-Flugzeug von Helsinki über Ivalo anfliegen. Die neue Strecke dient finnischen und internationalen Reisenden, die sowohl Finnisch-Lappland als auch Nordnorwegen erkunden und beispielsweise die berühmte Hurtigruten-Kreuzfahrt erleben möchten, die von und nach Kirkenes verkehrt.  „Wir freuen uns, ein Ziel einzuführen, das unser bereits umfangreiches Netzwerk in der arktischen Region weiter stärkt. Die neue Strecke ermöglicht eine reibungslose Verbindung für Kunden, die nach Nordnorwegen reisen, da sie das Ziel von Helsinki aus schnell und einfach erreichen können“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer bei Finnair.  Im Baltikum wird Finnair im Sommer 2025 zusätzliche Flüge nach Tallinn, Riga und Vilnius anbieten. Tallinn und Riga erhalten fünf und Vilnius zwei zusätzliche wöchentliche Frequenzen.  Finnair hat außerdem ihr Verkehrsprogramm für den Winter 2024 aktualisiert und zusätzliche Frequenzen nach Dallas aufgenommen, so dass die Strecke nun ganzjährig täglich bedient wird. Die Finnair-Flüge nach Dallas bieten einen reibungslosen Anschluss an das umfangreiche Streckennetz von American Airlines ab ihrem Drehkreuz in Dallas. 

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Amelia flottet drei weitere Airbus A320 ein

Die Fluggesellschaften Amelia und Amelia International haben angekündigt, dass die gemeinsame Flotte um drei Airbus A320 aufgestockt werden soll. Die zusätzlichen Maschinen stammen vom Leasinggeber Aercap. Entsprechende Verträge wurden Unternehmensangaben nach kürzlich unterschrieben. Die erste Einheit hat man bereits übernommen. Die Mittelstreckenjets werden zum Teil auf dem slowenischen und zum anderen Teil auf dem französischen AOC registriert werden. Man will die zusätzlichen Flugzeuge hauptsächlich für ACMI- und Charteraufträge verwenden.

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Eisenbahn: „Schienenkreuzfahrten“ in der Schweiz

Einfach einsteigen und nichts verpassen. Auf der Schienenkreuzfahrt lassen sich die beliebtesten Highlights, aber auch weniger bekannte Perlen des größten Ferienkantons der Schweiz genießen. Auf der Alpine Cruise bringt die Rhätische Bahn ihre Fahrgäste vorbei an den schönsten und außergewöhnlichsten Orte Graubündens ins italienische Tirano. Der Weg der optional vier-, fünf- oder achttägigen Fahrt ist dabei genauso das Ziel wie die Destinationen, die entlang der Arosalinie, der Albulalinie und der Berninalinie zu entdecken sind. Die Züge der Rhätischen Bahn überqueren auf ihrer Fahrt einzigartige Viadukte und die großzügigen Panoramafenster des Bernina Express ermöglichen einen unvergleichlichen Blick auf die Schweizer Alpen. Gemächlich beginnt die Fahrt durch Chur. Doch bald ist es vorbei mit dem Stadtbummel auf Schienen: Jetzt wird der rote Zug zur Gebirgsbahn. Nach unzähligen Kurven empfängt Arosa mit frischer Bergluft, Sonne und einer Prise Humor. Von Thusis aus klettert die Rhätische Bahn durch Kehrtunnels und über Viadukte das Albulatal hoch in Richtung St. Moritz. Die harmonisch in die Landschaft eingebettete Linie ist ein Paradestück aus der Zeit der Bahnpioniere und gehört zum UNESCO Welterbe RhB. Die Berninalinie zwischen St. Moritz, Valposchiavo und Tirano verbindet eindrucksvoll den Norden und den Süden Europas miteinander. Sie führt vorbei an Bergen, Seen und Gletschern hinunter zu den Palmen im Veltlin. Die berühmte Panoramastrecke gehört zum UNESCO Welterbe RhB – ein Markenzeichen für Bahn-Liebhaber aus aller Welt. Die Alpine Cruise bietet den Luxus zu entscheiden, ob der «Schienenkreuzfahrer» entspannen oder aktiv sein will. Bei der vier-, fünf- oder achttägigen Fahrt sind Übernachtungen in den

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Konkurrenz für die AUA: China Eastern nimmt Shanghai-Wien auf

Das Skyteam-Mitglied China Eastern Airlines hat angekündigt eine Nonstop-Verbindung zwischen Shanghai und Wien-Schwechat aufzunehmen. Der chinesische Carrier beabsichtigt ab 22. Juni 2024 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag mit Airbus A330-200 zwischen Shanghai und Wien-Schwechat vice versa zu fliegen. Die Flugnummern des Kurspaars lauten MU227/MU228. Passagieren steht somit ab Mitte Juni 2024 eine Alternative zu Austrian Airlines zur Verfügung. Noch ist nicht absehbar, ob sich der bevorstehende Wettbewerb für die Fluggäste positiv in Form sinkender Ticketpreise auswirken wird.

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United erleichtert Rollstuhlfahrern die Flugbuchungen

United Airlines hat speziell für Rollstuhlfahrer die Buchungsoptionen auf der Website und über die United-App verbessert. Damit soll es Betroffenen leichter gemacht werden, geeignete Flüge zu finden, auf denen sie und ihre Rollstühle befördert werden können. Außerdem können sie sich den Differenzbetrag erstatten lassen, sofern die Mitnahme ihres Rollstuhls auf dem Flug nicht möglich ist und sie stattdessen eine andere, teurere Verbindung wählen müssen. Konkret lassen sich ab sofort bei der Flugsuche die exakten Abmessungen eines Rollstuhls eintragen. Entsprechend werden dann bei der Abfrage die Flüge hervorgehoben, die mit Maschinen durchgeführt werden, die für die Mitnahme geeignet sind. So sind insbesondere die Maße der Frachtluke entscheidend, da diese je nach Flugzeugtyp unterschiedlich groß sind. So erfahren beispielsweise die Besitzer von größeren motorisierten Rollstühlen, ob ihre Geräte befördert werden können. Sollte auf dem gewünschten Flug die Frachtluke der eingesetzten Maschine zu klein für den Rollstuhl sein und der Fluggast deshalb einen anderen Flug am gleichen Tag auf der gleichen Strecke wählen müssen, der teurer ist, kann er sich die Differenz erstatten lassen. United hatte diese neue Funktion, die sich nun in der Betaphase befindet, letztes Jahr zusammen mit weiteren Initiativen angekündigt. Allein 2023 hatten mehr als 200.000 Gäste, die auf Rollstühle angewiesen sind, Flüge bei United gebucht. Ihnen möchte die Airline das Fliegen generell erleichtern, weshalb sie auch mit renommierten Institutionen zusammenarbeitet wie der United Spinal Association, der größten behindertenorientierten Mitgliederorganisation der USA, die rund 5,5 Millionen Rollstuhlfahrer vertritt, und Numotion, dem größten US-Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit

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Wetlease: Smartlynx rechnet mit 30 Prozent mehr Flügen

In der laufenden Sommerflugplanperiode 2024 bedienen die Smartlynx-Fluggesellschaften im Auftrag ihrer Kunden insgesamt 191 Destinationen in 45 Staaten. Die Passagiersparte der Firmengruppe ist auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Smartlynx bietet keine Passagierflüge auf eigene Rechnung an, sondern fliegt im Auftrag von Reiseveranstaltern und anderen Fluggesellschaften. In der laufenden Sommersaison 2024 hat man Auftraggeber in Europa, Südostasien und Afrika. In deren Auftrag steuern die Flugzeuge von Smartlynx insgesamt 191 Destinationen in 45 Staaten an. Aus aktueller Sicht wird man heuer im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um etwa 30 Prozent mehr Flüge durchführen. Auch verzeichnet Smartlynx bereits zahlreiche Vorausbuchungen für das Jahr 2025. Daher geht man davon aus, dass die starke Nachfrage im Bereich von Wetlease-Dienstleistungen auch im kommenden Jahr anhalten wird. Heuer profitiert man unter anderem davon, dass zahlreiche Fluggesellschaften von temporären Ausfällen ihrer A320neo-Reihe-Maschinen, die auf die Pratt&Whitney-Triebwerksprobleme zurückzuführen sind. Auch spielt ACMI-Anbietern in die Karten, dass der Konkurrent Boeing im Bereich der B737-Max-Reihe massiv im Lieferverzug ist. Beispielsweise musste Ryanair aus diesem Grund den Sommerflugplan 2024 kürzen. „Wir beobachten einen signifikanten und stetigen Anstieg der Reisenachfrage, insbesondere in Europa. Prognosen gehen davon aus, dass das Jahr 2024 weltweit die Rückkehr zu den Reisezahlen vor der Pandemie bedeuten wird. Da wir uns strategisch auf die Gegensaisonalität konzentriert haben, können wir sagen, dass die Hochsaison in diesem Jahr nicht nur beginnt, sondern für uns auch anhält“, so Edvinas Demenius, CEO von SmartLynx Airlines. Die International Air Transport Association (IATA) prognostiziert, dass die Zahl der Flugpassagiere bis 2024

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AUA: Vida lässt Mitglieder über weitere Arbeitskampfmaßnahmen abstimmen

Die Verhandlungsrunde Nummer 20 um einen neuen Kollektivvertrag für das fliegende Personal von Austrian Airlines wurde ergebnislos abgebrochen. Nun will die Gewerkschaft Vida ihre Mitglieder über das jüngste Angebot sowie die weitere Vorgehensweise abstimmen lassen. Das Online-Voting soll Anfang der kommenden Woche starten. Die Arbeitnehmervertreter wollen von ihren Mitgliedern die Meinung zum jüngsten Angebot der Austrian-Airlines-Geschäftsleitung wissen. Gleichzeitig soll über mögliche weitere Arbeitskampfmaßnahmen abgestimmt werden. Es ist daher nicht auszuschließen, dass es in naher Zukunft zu weiteren Streiks bei dieser Lufthansa-Tochter kommen könnte. In einer Medienerklärung räumt die Gewerkschaft Vida ein, dass das Angebot nachgebessert wurde. Allerdings entspricht es auch weiterhin nicht den Vorstellungen der Arbeitnehmervertreter und soll sich weit von den Forderungen der Gewerkschafter und Betriebsräte entfernt befinden. „Wir setzen uns weiter dafür ein, die Lücke zwischen den Beschäftigten der AUA und denen anderer Airlines im Lufthansa-Konzern wenigstens zu verkleinern. Leider geht das AUA-Management auch nach der zwanzigsten Verhandlungsrunde weiterhin nicht auf dieses Anliegen ein. Vielmehr soll die Forderung der Belegschaft nun durch längere Vertragslaufzeiten nur scheinbar erfüllt werden“, sagt Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft Vida. „Unterm Strich hat das AUA-Management jetzt ein Angebot vorgelegt, das zwar verbessert, dafür aber zeitlich gestreckt wurde. Der Unterschied zum bisherigen Angebot ist nur minimal. Auch werden mit diesem Angebot die Unterbezahlung und Ungleichbehandlung der österreichischen Beschäftigten im deutschen Lufthansa-Konzern im gleichen Ausmaß fortgesetzt“. Nun sind die Mitglieder am Zug. Diese können ab Anfang kommender Woche an einer von der Gewerkschaft organisierten Online-Abstimmung teilnehmen. Dazu Liebhart: „Deshalb haben wir

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AUA streicht Flug und überstellt E195 leer nach Wien

Am Mittwoch, den 10. April 2024 mussten die Passagiere von Austrian-Airlines-Flug OS354 mit dem Umstand klarkommen, dass die Lufthansa-Tochter ihren Flug von Brüssel nach Wien kurzfristig ersatzlos gestrichen hat. Der Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWD befand sich bereits am Gate in Brüssel. Laut Austrian Airlines konnte der Passagierflug deshalb nicht durchgeführt werden: „Der Grund dafür war ein fehlendes Seal am Engine, das in der Zwischenzeit ergänzt wurde“. Unter der Flugnummer OS1472 wird der Regionaljet am 11. April 2024 nach Wien zurückgeflogen, wobei es sich um einen so genannten Ferryflug handelt. Das bedeutet, dass der Embraer 195 ohne Passagiere an Bord, also leer, nach Wien fliegen wird.

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