
Michael O’Leary will Lauda-A320-Flotte ausbauen
Die Ryanair Group setzt seit Jahrzehnten fast ausschließlich auf den Maschinentyp Boeing 737. Mit dem Zukauf der damaligen Laudamotion kamen auch Airbus A320 zur Konzernflotte. Seither äußeren sich die Manager widersprüchlich zur Zukunft dieses Flugzeugtyps, der angesichts der geringen Stückzahl schon fast ein wenig „exotisch“ wirkt. Über viele Jahre hinweg waren ausschließlich Boeing 737-800 für Ryanair in der Luft. Die einheitliche Flotte hat zum Beispiel den Vorteil, dass die Maschinen nach Belieben austauschbar sind. Bei einem kurzfristigen Tausch ändert sich hinsichtlich der Kapazität nichts. Derzeit befindet sich auch das Nachfolgemodell Boeing 737-Max-200 in der Einflottungsphase. In absehbarer Zukunft werden auch B737-Max-10 dazu kommen. Doch was geschieht mit den von Lauda Europe betriebenen Airbus A320? Kurz nach der Übernahme der damaligen Laudamotion wurde mehrfach erklärt, dass man sich mit dem europäischen Flugzeugbauer in Verhandlungen über die Bestellung von A320neo bzw. A321neo befinden wurde. Kurzfassung: Bestellt wurde bislang nichts – weder direkt bei Airbus, noch über Leasinggeber. Allerdings hat man wiederholt die Leasingverträge der bestehenden A320ceo-Flotte verlängert. Vor wenigen Monaten hat Ryanair die Flottenstrategie bis Mitte des kommenden Jahrzehnts veröffentlicht. Aus dieser ging hervor, dass man langfristig nicht mit Airbus A320 plant. Dies hat zur Folge, dass Lauda Europe die betroffenen Jets schrittweise an die Lessoren zurückgeben wird. Konzernchef Michael O’Leary sagte wiederholt, dass Lauda Europe auf Boeing 737 umgeflottet werden soll, es sei denn man komme günstig an Airbus A320neo. Lauda-Europe-Chef David O’Brien meinte im Gespräch mit Aviation.Direct vor einiger Zeit, dass sich der von ihm geleitete Carrier neue Maschinen wie








