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Wahlergebnis bremst Privatisierung von Tap Air Portugal aus

Das jüngste Wahlergebnis in Portugal könnte sich nachteilig auf die Privatisierungspläne von Tap Air Portugal auswirken. Hintergrund: Derzeit ist nicht in Sicht wie eine Koalition gebildet werden könnte. Es ist damit zu rechnen, dass sich die Regierungsbildung länger hinziehen könnte, eine Minderheitsregierung gebildet werden könnte oder gar Neuwahlen ausgerufen werden könnten. Die amtierende Staatsführung wird die kürzlich auf die lange Bank geschobene Privatisierung von Tap Air Portugal nicht mehr anpacken.

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Flughafen Saarbrücken hat den Ernstfall trainiert

Der saarländische Flughafen Saarbrücken hat am Montag, den 11. März 2024 eine Notfallübung durchgeführt. Laut Erklärung des Airprots ist diese erfolgreich verlaufen. Geübt wurde ein Unfall, bei dem die Alarmierungsketten, die Brandlöschung sowie Personenrettung simuliert wurden. Dabei galt auch dem Zusammenspiel der Einsatzkräfte ein besonderer Augenmerk. Das Training hatte keinen Einfluss auf den Flugbetrieb, der regulär weitergelaufen ist.

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Indien: Gericht gibt Verkauf von drei B777-300ER nach Malta frei

Der Oberste Gerichtshof Indiens hat den Verkauf von drei Boeing 777-300ER von Jet Airways an das maltesische Unternehmen Ace Aviation freigegeben. Ein Rechtsmittel, das vom Jalan Kalrock Konsortium eingelegt wurde, ist abgewiesen worden. Bereits seit einigen Jahren sollte sich Jet Airways wieder in die Luft erheben. Bislang ist es dazu aber nicht gekommen. Die Angelegenheit ist von zahlreichen Rechtsstreitigkeiten geprägt. Zwischenzeitlich wurden auch AOC und Betriebsgenehmigung annulliert. Es ist äußerst fraglich, ob sich die ehemalige Etihad-Airways-Beteiligung jemals wieder erheben wird.

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Urteil: Reiseveranstalter muss Getjet Airlines abgesagte Flüge bezahlen

Der Reiseveranstalter Novaturas und die Fluggesellschaft Getjet Airlines streiten sich seit einiger Zeit vor Gericht über Schadenersatz für vom Tour Operator während der Corona-Pandemie nicht abgenommene, aber vertraglich vereinbarte Flugdienstleistungen. Nun hat ein Berufungsgericht in Vilnius bestätigt, dass der Reiseveranstalter bezahlen muss. Im September 2023 wurde in erster Instanz entscheiden, dass Novaturas die von Getjet Airlines eingeklagte Summe in der Höhe von 1,15 Millionen Euro zuzüglich Zinsen sowie Anwalts- und Gerichtskosten bezahlen muss. Dagegen legte der Reiseveranstalter das Rechtsmittel der Berufung ein. Dieses wurde von der zweiten Instanz abgewiesen, denn das Ersturteil wurde bestätigt. Im Rechtsstreit geht es um einen Chartervertrag, der ursprünglich bis ins Jahr 2022 gelaufen wäre. Novaturas habe die vertraglich vereinbarten Flugdienstleistungen auch nach Aufhebung der strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen nicht abgenommen. In beiden Gerichtsverhandlungen argumentierte der Tour Operator damit, dass Getjet Airines die Dienstleistungen gar nicht hätte erbringen können, da zu diesem Zeitpunkt viele Passagiere nicht in der Lage gewesen wären die von den jeweiligen Regierungen vorgegebenen Einreisebestimmungen zu erfüllen. Sowohl die erste Instanz als auch das Berufungsgericht sah das anders. Der Tour Operator wurde zur Zahlung der eingeklagten Summe zuzüglich acht Prozent Zinsen pro Jahr, gerechnet ab 1. Jänner 2021, verurteilt. Auch muss Novaturas die Getjet Airlines entstandenen Anwalts- und Gerichtskosten ersetzen. Laut Erklärung des Tour Operators prüft man derzeit, ob man vor das Höchstgericht zieht. Nach lokaler Rechtlage hätte dieses außerordentliche Revision aber keine aufschiebende Wirkung, so dass man wohl oder übel bezahlen muss, denn nach Rechtskraft des Berufungsurteils könnte die Fluggesellschaft sonst die

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Streiks: Flix verzeichnet hohe Fahrkarten-Nachfrage

Der nicht von den Streiks, die momentan bei Lufthansa und Deutsche Bahn über die Bühne gehen, betroffene Reisekonzern Flix SE verzeichnet derzeit eine stark steigende Nachfrage. Dies gilt sowohl für die Züge als auch für die Fernbusse. Es zeigt sich auch, dass auf vielen innerdeutschen Routen die Fahrkarten nicht nur rasch vergriffen waren, sondern auch zu hohen Preisen verkauft worden sind. In vielen Fällen haben Reisende wegen der Arbeitskampfmaßnahmen bei Lufthansa und Deutsche Bahn kaum eine Alternative. Es scheint so als würde die Flix SE von den Streiks bei den Mitbewerbern durchaus profitieren.

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Verdi-Streik: Auch Stuttgart muss alle Abflüge absagen

Der Flughafen Stuttgart hat mitgeteilt, dass am Donnerstag, den 14. März 2024, keine regulären Abflüge stattfinden können. Hintergrund ist ein neuerlicher Streik des Sicherheitspersonals, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufruft. Deshalb sind am gesamten Donnerstag keine Abflüge für Passagiere möglich. Da an weiteren Flughäfen ebenfalls zum Streik aufgerufen wird, kann es auch bei den Ankünften zu Verzögerungen oder Ausfällen kommen. Fluggäste, die für diesen Tag einen Flug ab Stuttgart gebucht haben, werden gebeten, den Status ihres Fluges zu checken und sich mit ihrer Airline oder ihrem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen. Ursprünglich geplant waren am Flughafen Stuttgart für diesen Tag 159 Bewegungen. Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) bedauert die Auswirkungen, die der Streik für die Fluggäste mit sich bringt.

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Feber 2024: Flughafen Wien mit 1.875.075 Reisenden

Im Feber 2024 hatte der Flughafen Wien gemeinsam mit den Töchtern in Luqa und Kosice 2.380.095 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte der Konzern somit um 18,3 Prozent zulegen. Auf den Wiener Flughafen entfallen 1.875.075 Fluggäste und damit um 16,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch zum Passagierwachstum beigetragen hat der im Vergleich zum Vorjahr zusätzliche Schalttag am 29. Februar 2024. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere gegenüber Februar 2023 auf 1.499.010 (+15,8%) und jene der Transferpassagiere auf 370.020 Reisende (+20,9%). Die Flugbewegungen erhöhten sich auf 14.551 Starts und Landungen (+12,5%). Das Frachtaufkommen nahm gegenüber dem Februar 2023 um 19,7% auf 21.142 Tonnen zu. Im Februar 2024 stieg das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa auf 632.086 Passagiere (+19,3% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im Februar 2024 insgesamt 139.608 Passagiere (+12,5%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 18.863 Reisende (+12,0%) und nach Afrika 27.596 (+15,3%). In den Nahen und Mittleren Osten reisten im Februar 2024 insgesamt 70.548 (+0,0%) und in den Fernen Osten 38.908 Passagiere (+29,2%). Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im Februar 2024 auf 474.404 Reisende (+25,1%). Am Flughafen Kosice legte das Passagieraufkommen auf 30.616 Reisende (+7,2%) zu

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Samt Flughafen-Shuttlebus: Air Arabia eröffnet City-Check-in in Dubai

Schon seit langer Zeit bietet Emirates Airline in Dubai die Möglichkeit an, dass in der Innenstadt eingecheckt werden kann und gleichzeitig auch die Kofferaufgabe durchgeführt werden kann. Nun zieht der Konkurrent Air Arabia nach und hat ebenfalls einen City-Check-In eröffnet. Dieser befindet sich im Stadtteil Al Fahidi und führt dazu, dass die Anzahl derartiger Einrichtungen, die auf verschiedene VAE-Städte verteilt sind, auf 12 Stück steigt. Die Passagiere können laut Air Arabia in besagten Stadtbüros ab 24 Stunden bis maximal acht Stunden vor der geplanten Abflugzeit ihre Bordkarten erhalten und ihre Gepäckstücke abgeben. Die neue Einrichtung im Dubai-Stadtteil Al Dahidi verfügt auch über Shuttle-Services zum Flughafen Sharjah, der in dieser VAE-Region primär von Air Arabia genutzt wird. Allerdings ist der Bustransfer noch nicht in Betrieb und soll erst in den nächsten Wochen aktiviert werden. Die Nutzung soll für Passagiere des Lowcosters mit keinen Mehrkosten verbunden sein. Laut Air Arabia können im City-Check-in bei Bedarf auch Zusatzpakete für Gepäckstücke und Wunschsitzplätze gebucht und bezahlt werden. Auch soll es möglich sein Umbuchungen vorzunehmen. Dieses Stadtbüro kann für Abflüge, die ab dem Sharjah-Airport erfolgen, genutzt werden. Für Flüge, die von der Konzernschwester Air Arabia Abu Dhabi ab dem Flughafen Abu Dhabi durchgeführt werden, steht in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate eine vergleichbare Einrichtung zur Verfügung. Eigentlich sind die Fluggesellschaften des Air-Arabia-Konzerns als Billigflieger positioniert. Man steht besonders in den Vereinigten Arabischen Emiraten in einer scharfen Wettbewerbssituation mit Emirates, Fly Dubai, Etihad und Wizz Air Abu Dhabi. Das dürfte auch der Grund dafür sein,

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Betriebsversammlung: AUA streicht 110 Flüge

Aufgrund einer Betriebsversammlung, zu der der Betriebsrat Bord und die Gewerkschaft Vida das fliegende Personal eingeladen haben, muss Austrian Airlines am Donnerstag, den 14. März 2024 etwa 110 Flüge streichen. Betroffene Passagiere sollen von der AUA kontaktiert werden und nach Möglichkeit auf alternative Flugverbindungen umgebucht werden. Auch nach Beendigung der Betriebsversammlung ist aufgrund des Maschinenumlaufs damit zu rechnen, dass es zu weiteren Streichungen und/oder Verspätungen kommen kann. Personen, die über ein Reisebüro gebucht haben, sollten sich umgehend mit diesem in Verbindung setzen, da nicht in allen Fällen die Kontaktdaten der Passagiere an die Airline weitergeleitet werden.

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Feber 2024: London-Heathrow meldet neuen Monatsrekord

Für den größten Flughafen des Vereinigten Königreichs, London-Heathrow, ist der Feber 2024 besonders erfolgreich verlaufen. Mit 5,8 Millionen Passagieren konnte man einen neuen Monatsrekord aufstellen. Im Nachgang der Corona-Pandemie ist Heathrow wiederholt in die Negativschlagzeilen geraten, da es aufgrund von Personalmangel zu unzumutbar langen Wartezeiten gekommen ist. Als Notmaßnahme musste gar temporär die Kapazität beschränkt werden. Trotz sich verbessernder Nachfrage waren einige Carrier gezwungen ihr Angebot zu reduzieren. Gleichzeitig stand der Airport aufgrund von Gebührenerhöhungen im Kreuzfeuer der Kritik. Davon scheint im Feber 2024 nichts mehr zu spüren gewesen zu sein, denn mit 5,8 Millionen Fluggästen hatte der größte Flughafen des Vereinigten Königreich so viele Passagiere wie noch nie in einem einzigen Kalendermonat. Der Umstand, dass heuer ein Schaltjahr ist, spielt dabei gar keine Rolle, denn auch in 28 Tagen hätte man die Höchstmarke locker geschafft. Am 29. Feber 2024 waren laut Heathrow Airport „nur“ 207.000 Reisende unterwegs. Das Management gibt sich zuversichtlich, dass es heuer gelingen wird eine neue Jahres-Bestmarke aufzustellen. Dafür würden die Anmeldungen der Airlines sprechen. Gleichzeitig höre man von diesen, dass die Vorausbuchungszahlen für den traditionell reisestarken Sommer „sehr gut“ sein sollen. Zuletzt konnte Heathrow auch im Cargo-Segment zulegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnete man einen Zuwachs um 21 Prozent und liegt damit erheblich über konkurrierenden europäischen Flughäfen. Einige Airports in Europa müssen nämlich weiterhin Rückgänge melden. Weltweit gesehen lag das Plus im Feber 2024 bei durchschnittlich acht Prozent.

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