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Romaero: Insolvenzverfahren eröffnet

Der rumänische Luftfahrtzulieferer Romaero befindet sich in einem Insolvenzverfahren. Bereits vor Weihnachten 2023 wurde der entsprechende Antrag beim zuständigen Gericht in Bukarest eingereicht. Nun wurden das Verfahren eröffnet und ein Insolvenzverwalter bestellt. Romaero war einst selbst in der Fertigung von Verkehrsflugzeugen aktiv. Beispielsweise stellte man die Rombac One-Eleven her. Dabei handelte es sich um eine Lizenzproduktion der BAC One-Eleven. In der Vergangenheit hatte unter anderem Ryanair einige Exemplare des rumänischen Musters. Zuletzt war Romaero auf Reparaturen von militärischen Flugzeugen spezialisiert. Auch fertigte man als Subunternehmer diverse Komponenten für andere Hersteller. Auslöser der Insolvenz ist laut Unternehmensangaben, dass man ein Berufungsverfahren in einem Rechtsstreit verloren hat und eine millionenschwere Forderung in den USA zu bezahlen ist.

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Wegen DB-Verspätungen: Schweiz prüft „fahrplantechnische Geisterzüge“

Den Schweizerischen Bundesbahnen sind mitunter häufig verspätete Züge, die man von der Deutschen Bahn bzw. den Österreichischen Bundesbahnen übernehmen soll, schon länger ein Dorn im Auge. Nun überlegt man in der Eidgenossenschaft, dass man einige Verbindungen zu fahrplantechnischen Geisterzügen macht. Die Schweiz und Japan sind für die hohe Pünktlichkeit im Schienenverkehr weltbekannt. Ganz anders sieht es in Deutschland aus, denn die DB ist eher für chronische Verspätungen und Ausfälle berühmt. Auch in Österreich happert es gelegentlich in Sachen Fahrplantreue. Für die SBB, die internationale Verbindungen am Grenzbahnhof übernehmen, ist dieser Umstand sehr ärgerlich. Verspätungen führen dazu, dass innerhalb der Schweiz der Taktfahrplan durcheinander gerät und Reisende etwaige Anschlüsse nicht erreichen können. Aus diesem Grund hält man oftmals Ersatzzüge bereit, die bei etwaigen Verspätungen, die im Ausland entstanden sind, losfahren, um zumindest innerhalb der Eidgenossenschaft den Fahrplan einhalten zu können. Zwischenzeitlich haben die SBB gar damit gedroht, dass man künftig keine verspäteten Züge aus Deutschland mehr übernehmen wird. Die DB hat zwar Besserung gelobt, aber die Situation hat sich seither kaum verändert. Bei den SBB gibt es nun die Überlegung, dass man aus den chronisch verspäteten Zügen, die aus Deutschland kommen, fahrplantechnische Geisterzüge macht. Diese sollen im Fahrplan gar nicht mehr aufscheinen und innerhalb der Schweiz nur noch zum Aussteigen halten. Dadurch soll es aber nicht zu einer Ausdünnung des Angebots kommen, denn ab den Grenzbahnhöfen sollen SBB-Garnituren, die im Fahrplan aufscheinen, verkehren. Noch wollen die Schweizerischen Bundesbahnen diesen Plan nicht offiziell bestätigen, wohl aber arbeitet man an verschiedenen Möglichkeiten, um

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Bukarest: Aeroitalia zieht sich aus Baneasa zurück

Die Fluggesellschaft Aeroitalia und ihre rumänische Tochtergesellschaft werden ab 4. Feber 2024 ihre Bukarest-Flüge wieder ab Otopeni durchführen. Bislang nutzt man den stadtnahen Baneasa-Airport, der vor einiger Zeit für den Linienbetrieb reaktiviert wurde. Ursprünglich waren beide Carrier in Otopeni aktiv, jedoch verlegte man das Hauptstadt-Angebot nach Baneasa. Nun macht man dies wieder rückgängig. Die Folge daraus: Ab dem kleineren Flughafen von Bukarest wird es ab 30. Jänner 2024 vorläufig gar keine Linienflüge mehr geben. Dem Vernehmen nach befindet man sich aber mit verschiedenen Carriern aus dem Lowcost-Segment in Gesprächen, dass diese künftig (wieder) ab Baneasa fliegen.

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Alula Aba Nega: Dash 8-400 von Ethiopian erleidet Landeunfall

Die von Ethiopian Airlines betriebene de Havilland Dash 8-400 mit der Registrierung ET-AVS hat am 18. Jänner 2024 auf dem Flughafen Alula Aba Nega einen Landeunfall erlitten und ist dabei von der Runway abgekommen. Unter der Flugnummer ET106 befand sich das in Kanada gefertigte Turbopropflugzeug auf dem Weg von Addis Abeba zum genannten Airport. Bis zur Landung ist der Flug vollkommen unauffällig und damit routinemäßig verlaufen. Doch kurz nach dem Aufsetzen auf der Piste ist die ET-AVS aus noch ungeklärter Ursache von der Piste abgekommen. Laut Ethiopian Airlines soll sich der Vorfall um 14 Uhr 10 Lokalzeit ereignet haben. Der Carrier betont, dass alle Passagiere und Besatzungsmitglieder das Turbopropflugzeug verlassen konnten. Einige wenige Reisende sollen sehr leichte Verletzungen davongetragen haben. Das Luftfahrtunternehmen will den Zwischenfall – nebst einer offiziellen Untersuchung durch die zuständige Behörde – auch selbst genau unter die Lupe nehmen, um die Ursache herauszufinden. Man entschuldigt sich jedenfalls bei den betroffenen Fluggästen für die Unannehmlichkeiten, die durch die nicht alltägliche Landung entstanden sind. Lokale Medien behaupten, dass es kurz nach dem Aufsetzen auf der Runway zu einem Reifenplatzer gekommen sein soll. Hierzu ist zu betonen, dass Ethiopian Airlines die Darstellung nicht bestätigt. Jedenfalls zeigen Fotos, dass das linke Seitenfahrwerk, das sich bei diesem Maschinentyp unterhalb des Turboproptriebwerks befindet, eingebrochen ist. Auch sieht man, dass die vordere Tür offen ist, jedoch die hintere geschlossen ist.

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Aeroitalia kündigt Ancona-Split an

Im Auftrag von Aeroitalia wird die rumänische Regionalfluggesellschaft Air Connect im Sommerflugplan 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Ancona und Split bedienen. Diese wird jedoch nur während der Hochsaison angeboten. Ab 6. Juli 2024 sollen die Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 einmal wöchentlich zwischen den beiden Städten verkehren. Im Zeitraum von 7. bis 31. August 2024 sind zwei Umläufe pro Woche geplant. Kürzlich wurde bekannt, dass Aeroitalia die rumänische Air Connect, die schon länger als Wetleasepartner tätig ist, übernommen hat.

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Skyup MT nimmt zwei Airbus A320 ins Wetlease

Die ukrainische Billigfluggesellschaft Skyup konnte sich seit Kriegsausbruch in der Ukraine durch Wetlease-Aufträge in der EU und anderen Regionen in der Luft halten. Auf Malta hat man eine Tochtergesellschaft ins Leben gerufen und genau diese holt sich nun selbst Wetlease-Flugzeuge. Einst war Skyup eine Billigfluggesellschaft, die innerhalb der Ukraine, aber auch international, aktiv war. Für das Jahr 2022 hatte man zahlreiche neue Routen in die D-A-CH-Region angekündigt, jedoch wurde aus der Expansion nichts, denn im Feber 2022 meinte die Russische Föderation ihren Nachbarstaat kriegerisch überfallen zu müssen. Der Luftraum der Ukraine ist bis heute aus Sicherheitsgründen für ziviles Fluggerät gesperrt. Nicht alle ukrainischen Carrier haben es geschafft rechtzeitig ihre Maschinen außer Landes zu bringen und sich darüber hinaus ACMI- und Charteraufträge an Land ziehen können. Ukraine International musste gar Insolvenz anmelden, denn nach ein paar Flugaufträgen kam so gut wie nichts mehr hinterher. Skyup war bewusst, dass man als Non-EU-Carrier nur aufgrund von Sondergenehmigungen innerhalb der EU ACMI- und Wetlease-Aufträge erfüllen darf. Daher gründete man auf Malta den Ableger Skyup MT. Von den ersten Ankündigungen, dass ein großer Billigflieger aufgezogen werden soll, ist man weit entfernt. Das Luftfahrtunternehmen führt hauptsächlich Charter- und Wetlease-Aufträge durch. Derzet fliegt man beispielsweise im Auftrag von der in der Republik Moldau ansässigen Flyone. Es gibt momentan keine Anzeichen dafür, dass die angekündigten Linienflüge auf eigene Rechnung in absehbarer Zeit realisiert werden könnten. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com nimmt Skyup MT im Zeitraum von 5. April bis vorerst 5. November 2024 zwei Airbus A320 von Fly2Sky

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Norwegian hat Tromsø-Berlin aufgenommen

In der vergangenen Woche hat die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle eine Nonstopverbindung zwischen Tromsø und Berlin aufgenommen. Geflogen wird jeden Donnerstag und Sonntag vom Terminal 2. Die Flugzeit beträgt drei Stunden. Donnerstags wird um 14.30 Uhr am BER gestartet mit Landung um 17.30 Uhr in Norwegen. Am Sonntag heben die Flieger um 17.25 Uhr am BER ab und landen um 20.25 Uhr im hohen Norden. In der Gegenrichtung starten die Flugzeuge jeweils donnerstags um 9.35 Uhr mit Landung am BER um 12.40 Uhr sowie sonntags um 13.25 Uhr mit Ankunft um 16.30 Uhr. Auf der Strecke ist eine Boeing 737-800 im Einsatz. Alle Norwegian-Flüge werden im Terminal 2 abgewickelt.

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Schlange beschäftigt Flugbegleiter auf Thai Air Asia Flug

Eine Schlange sorgte am 13. Jänner 2024 auf einem Inlandsflug in Thailand für Aufsehen. Das Tier hatte sich in einen Airbus A320 von Thai Air Asia verirrt und zunächst unbemerkt in einem Gepäckfach versteckt. Später machte sie sich auf ihren Weg durch das Flugzeug. Einige Tierarten lösen bei vielen Menschen Ängste aus. Dazu zählen beispielsweise Spinnen, Ratten oder auch Schlangen. Demnach ist es kaum verwunderlich, dass das Reptil an Bord von Flug FD3015 für Aufsehen sorgte. Dazu kam, dass keine fachkundige Person an Bord war, so dass die Reisenden, aber auch die Flugbegleiter nicht wussten, ob es sich gar um ein giftiges Exemplar handelt. Schlangen gelingt es immer wieder an Bord von Verkehrsflugzeugen zu gelangen. Das liegt auch am simplen Umstand, dass sich die Tiere fast geräuschlos bewegen können und – wenn sie wollen – noch dazu blitzschnell sein können. Je nach Art können diese durchaus auch gut „klettern“ und sich kleinste Öffnungen zu ihren Gunsten nützlich machen. Das Exemplar, das an Bord von Thai Air Asia gelangt ist, dürfte jedenfalls aus freien Stücken als „blinder Passagier“ in die Maschine gelangt sein, da es sich um eine einheimische Art handelt. In vielen Regionen Thailands kann man Schlangen durchaus häufig antreffen. An Bord war es einigen Reisenden durchaus unangenehm, dass das Reptil lebendig über einem Gepäckfach entdeckt wurde. Ein Flugbegleiter versuchte das Tier mit Hilfe einer Wasserflasche einzufangen und in einem Müllsack „zwischenzulagern“. Einige Passagiere wurden ersucht den Sitzplatz zu wechseln, da man zu diesem Zeitpunkt nicht sicher war, ob das

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Wizz Air kehrt Anfang März 2024 nach Tel Aviv zurück

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat angekündigt ihre Flugverbindungen nach Israel ab 1. März 2024 in geringfügigem Umfang zu reaktivieren. Zunächst soll es unter anderem ab London, Rom, Krakau, Budapest, Bukarest und Sofia wieder nach Tel Aviv gehen. Im ersten Schritt sollen je Destination bis zu drei wöchentliche Umläufe bedient werden. Anschließend ist, je nach Nachfrage, auch die Wiederaufnahme anderer Verbindungen, beispielsweise nach Wien-Schwechat ab 31. März 2024, vorgesehen. Die Lufthansa Group hat bereits Anfang dieses Monats die Flüge zum größten Airport Israels reaktiviert.

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Ehemaliges Jugoslawien: Flughäfen zählten 32,5 Millionen Passagiere

Die Flughäfen des ehemaligen Jugoslawien konnten eine Weiterentwicklung der Passagierzahlen im Direktvergleich zum Vorjahr verwirklichen. Die Flughäfen konnten gemeinsam ein Passagieraufkommen von 32,5 Millionen Fluggästen erreichen. Die Flughäfen im ehemaligen Jugoslawien haben im Jahr 2023 32,5 Millionen Passagiere abgefertigt, berichtet das Portal Ex-Yu Aviation News. Im direkten Vergleich zum Vorjahr konnten rund fünf Millionen Passagiere mehr abgefertigt werden. Spitzenreiter ist der Flughafen Belgrad, der fast acht Millionen Passagiere abfertigen konnte. Auch der kroatische Flughafen Zagreb konnte überzeugen und erreichte mit 3,7 Millionen Passagieren den zweiten Platz. Platz drei belegt der Flughafen Pristina mit 3,4 Millionen Passagieren.

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