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Blockierte Ticketgelder: Nigeria gibt 64 Millionen U.S.-Dollar frei

Zahlreiche Fluggesellschaften steuern Nigeria mittlerweile nicht mehr an, weil die Regierung laut IATA rund 792 Millionen U.S.-Dollar an Ticketeinnahmen blockieren soll. Nun soll die Staatsführung die Zentralbank abgewiesen haben, dass zumindest 61,64 Millionen U.S.-Dollar freigegeben werden. Mehreren lokalen Berichten zufolge ist dies Teil des Ziels der Regierung, den Rückstand an ausstehenden Devisen in Einlagenbanken zu beseitigen. Nigeria führt laut IATA die Liste der blockierten Airline-Gelder an, ist jedoch kein Einzelfall. In insgesamt 20 Staaten haben Fluggesellschaften immer wieder Probleme an die Erlöse der im jeweiligen Staat verkauften Ticketgelder zu kommen. Mit Stand Oktober 2023 sollen insgesamt 1,94 Milliarden U.S.-Dollar blockiert gewesen sein.

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Portland: Sturm drückt Gangway gegen Winglet von B737-Max-8

Am 10. Jänner 2024 wurde eine Boeing 737-Max-8 von Southwest Airlines auf dem Flughafen Portland während einem starken Sturm von einer Fluggastberücke beschädigt. Der Wind drückte die Gangway gegen das geparkte Flugzeug, so dass das Winglet beschädigt wurde. Der Vorfall soll sich laut lokalen Medien während einem starken Sturm gegen 4 Uhr 35 Lokalzeit ereignet haben. Der Mittelstreckenjet konnte aufgrund notwendiger Reparaturen einige Tage nicht im Liniendienst eingesetzt werden.

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Sale-and-Leaseback: Spirit macht 25 Flugzeuge zu Geld

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit macht insgesamt 25 Verkehrsflugzeuge im Rahmen so genannter Sale-and-Leaseback-Deals zu Geld. Der Erlös soll zur Tilgung von Schulden verwendet werden. „Am 3. Januar 2024 schloss Spirit Airlines eine Reihe von Sale-Leaseback-Transaktionen in Bezug auf 25 Flugzeuge ab, was zu einer Rückzahlung der Schulden dieser Flugzeuge in Höhe von etwa 465 Millionen US-Dollar und einem Nettobarerlös für das Unternehmen in Höhe von etwa 419 Millionen US-Dollar führte“, ab der Billigflieger, der als hoch verschuldet gilt, in einer Börsenmitteilung bekannt. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2023 hat man einen Verlust in der Höhe von 157 Millionen U.S.-Dollar ausweisen müssen.

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Sun d’Or nimmt Flüge nach Belgrad auf

Die israelische Fluggesellschaft Sun d’Or hat die Aufnahme von Flügen zwischen Tel Aviv und Zagreb angekündigt. Die Tochtergesellschaft der Fluggesellschaft El Al plant drei wöchentliche Flüge. Die Fluggesellschaft Sun d’Or hat die Aufnahme von Flügen nach Serbien angekündigt. Konkret will die Airline dreimal wöchentlich nach Belgrad fliegen, wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet. Die Verbindung wird Anfang April mit zunächst zwei wöchentlichen Flügen aufgenommen, ab dem 7. Mai sollen es dann drei wöchentliche Flüge sein.

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Flughäfen Dresden und Leipzig brauchen frisches Geld

Die Mitteldeutsche Flughafen AG, die Holdinggesellschaft der Airports Dresden und Leipzig/Halle, will sich neu organisieren. Die Belegschaft wurde am vergangenen Donnerstag über einen von KMPG erstellten Sanierungsplan informiert. „Es bestätigt der Mitteldeutschen Flughafen AG bei Umsetzung des Restrukturierungskonzeptes eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit und gute Zukunftsperspektiven“, so die MDF AG in einer Mitteilung. Die Investitionen, die innerhalb der nächsten drei Jahre anstehen, könnten nur dann gestemmt werden, wenn die Gesellschafter, also die Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt, frisches Kapital zur Verfügung stellen. Die Firmengruppe dürfte die Verluste aus den Corona-Jahren sowie den Umstand, dass beide Airports noch immer stark unter dem Vorkrisenaufkommen liegen, stark zu spüren bekommen. Im Geschäftsjahr 2022 hat man einen Fehlbetrag von 36,5 Millionen Euro ausweisen müssen.

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Gambia-Fußballer an Bord: Dash 8-400 von Air Côte d’Ivoire erleidet Druckabfall

Am 10. Jänner 2024 wollte die Fußballnationalmannschaft von Gambia mit einer gecharterten de Havilland Dash 8-400 nach Abidjan fliegen, um dort an einem Turnier teilzunehmen. Allerdings ist die Reise so ganz und gar nicht planmäßig verlaufen. Das betroffene Flugzeug wurde von Air Côte d’Ivoire betrieben. Bereits beim Boarding sollen sich die Fußballspieler über starke Hitze beschwert haben. Nach dem Start trat ein Druckproblem auf, was dazu führte, dass der Kapitän entschieden hat eine Rücklandung in Banjul vorzunehmen. Die Sportler sollen sich zudem über Kopfschmerzen und Schwindelgefühle beklagt haben. Die gesamte Reise dürfte eine regelrechte Odysee gewesen sein, denn die Spieler wurden zunächst in Saudi-Arabien abgeholt. Mit Zwischenstopps in Istanbul und Casablanca ging es dann nach Banjul und von dort aus weiter in den Staat Elfenbeinküste. Allein bis Gambia habe man rund 32 Stunden benötigt, da aus nicht näher bezeichneten Gründen lange Zwischenstopps notwendig waren.

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Condor trennt sich schneller von der Boeing 757-Flotte

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird ihre letzten verbliebenen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 757 früher als ursprünglich angenommen ausflotten. Nach dem Sommer 2025 soll Schluss sein, geht aus dem jüngsten Geschäftsbericht hervor. Laut einem Bericht des Portals Aero.de scheint Condor schon länger den Plan geschafft zu haben die jeweiligen Leasingverträge vorzeitig zu beenden. Der Carrier wird anschließend mit einer reinen Airbus-Flotte unterwegs sein. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte aber erst jetzt, dass die B757-Jets vorzeitig zurückgegeben werden sollen.

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Jahreszahlen: Flughafen Heathrow hatte 79 Millionen Passagiere

Der Flughafen London-Heathrow hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 rund 79 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit der Vorperiode konnte man somit um 28,5 Prozent zulegen. Im Dezember 2023 wurde der größte Airport des Vereinigten Königreichs von 6,6 Millionen Passagieren genutzt. Besonders aufkommensstark war der 22. Dezember 2023, denn an diesem Tag wurde der Flughafen Heathrow von etwa 250.000 Reisenden genutzt. Generell hatte man im Dezember 2023 durchschnittlich 216.000 Fluggäste am Tag.

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Fraport Bulgaria verlängert mit Avolta und Lagardère

Fraport Bulgaria hat für die Flughäfen Varna und Burgas jeweils achtjährige Verträge mit den Unternehmen Avolta und Lagardère Travel Retail unterschrieben. „Wir freuen uns, unsere Partnerschaften mit Lagardère Travel Retail und Avolta zu stärken, zwei der führenden Unternehmen in der Flughafen- und Reisebranche, die für ihre Exzellenz in allen Belangen bekannt sind“, sagte Svetlana Simeonova, Leiterin der Handelsabteilung bei Fraport Twin Star Airport Management. „Diese Zusammenarbeit spiegelt voll und ganz unser Ziel und unsere Entschlossenheit wider, den Service und das Erlebnis unserer Passagiere ständig zu verbessern und den Flughäfen, die wir seit 17 Jahren erfolgreich als Konzessionär betreiben, außergewöhnliche Dienstleistungen zu bieten“. „Wir sind alle sehr glücklich und aufgeregt, im Jahr 2024 einen 8-Jahres-Zeitraum mit hervorragenden Partnern zu beginnen! Dies ist mehr als eine Aufwertung unserer Gewerbegebiete in Burgas und Varna, denn es geht mit neuen Außenbereichen und einem außergewöhnlichen Kundenerlebnis einher! Ich bin mir sicher, dass unsere Flughafengäste ihren Aufenthalt an unseren Flughäfen noch mehr genießen werden! Vielen Dank an die Teams von Avolta und Lagardère Travel Retail sowie an unser eigenes Team“, sagte Frank Kwante, CEO von Fraport Twin Star.

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Helvetic flottet vier Embraer 195-E1 ein

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways wird vier weitere Embraer E195 leasen. Es handelt sich um E1-Modelle, die vom Lessor Azorra bezogen werden. Dazu wurden langjährige Verträge unterschrieben, so das schweizerische Luftfahrtunternehmen. Die vier zusätzlichen Jets wurden im Jahr 2011 gefertigt und sollen gegen Anfang des zweiten Quartals des laufenden Jahres zur Flotte von Helvetic Airways stoßen. Bestuhlt sind diese mit 122 Sitzplätzen und sollen Unternehmensangaben nach über ein neues Interieur inklusive dem für Helvetic typischen roten Teppich verfügen. „Die vier komplett rekonfigurierten und modernisierten Flugzeuge werden unsere bestehende Flotte ideal ergänzen. Sie werden es uns erlauben, den Flugplan auch unter den momentan herausfordernden Rahmenbedingungen stabil zu halten und unseren Kunden eine hohe Zuverlässigkeit, Planungssicherheit und vor allem Pünktlichkeit zu gewährleisten“, erklärt Firmenchef Tobias Pogorevc. Die Flotte, die im Sommerflugplan 2024 betrieben werden soll, besteht dann aus 22 Maschinen. Dabei handelt es sich um vier Embraer 195-E2, acht E190-E2, sechs E190 und vier E195. Die Neuzugänge sollen auf dem bestehenden Streckennetz eingesetzt werden. „Helvetic Airways ist ein spannender neuer Kunde für Azorra und wir schätzen ihr Engagement sowie ihr uns entgegengebrachtes Vertrauen sehr. Helvetic Airways hat hohe Standards in Bezug auf Kundenservice, Qualität und Betrieb, und wir investieren in unsere Flugzeuge, um ebendiese Standards zu erreichen. Wir freuen uns darauf, die Flugzeuge auszuliefern und das Unternehmen bei seiner künftigen Flottenplanung zu unterstützen“, so Michael Davis, Chief Marketing Officer von Azorra.

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