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Linz: Air Dolomiti stellt Frankfurt-Flüge ein

Im Sommerflugplan 2024 wird es dem derzeitigen Stand der Dinge nach keine Nonstopflüge zwischen Linz und Frankfurt am Main geben. Damit verliert der Airport die von Air Dolomiti durchgeführte Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz. Es gibt allerdings einen Strohhalm, denn Skyalps steht bereit in die Bresche zu springen. Der Flughafen Linz erklärt dazu, dass diese im Zusammenhang mit der Rückrufaktion des Triebwerksherstellers Pratt & Whitney aufgrund von Materialmängeln steht. Lufthansa muss etwa 20 Maschinen der A320neo-Reihe temporär außer Betrieb nehmen. Das hat zur Folge, dass das Fluggerät von Air Dolomiti auf anderen Routen benötigt wird. Und das wirkt sich negativ auf Linz-Frankfurt aus, denn die Strecke wird vorläufig eingestellt. Die Lufthansa hat den Linzer Flughafen Ende des Jahres 2023 darüber informiert, dass sie aufgrund fehlender Kapazitäten die Flugverbindung Linz-Frankfurt mit Beginn des Sommerflugplans 2024 aussetzen wird. „Wir haben versucht, das Aussetzen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln abzuwenden, müssen aber leider zur Kenntnis nehmen, dass dies nicht möglich war. Allerdings wissen wir, dass die Lufthansa intensive Gespräche mit verschiedenen Fluggesellschaften führt, um den Frankfurt-Zubringer möglichst rasch wieder anzubinden. Wir sind in ständigem Kontakt mit der Lufthansa, um alle Maßnahmen von unserer Seite aus zu unterstützen“, so Flughafen-Geschäftsführer Norbert Draskotivs. Skyalps bietet sich als Partner für Austrian Airlines und Lufthansa an Allerdings gibt es auch einen Lichtblick: Die bereits ab Linz aktive Skyalps befindet sich eigenen Angaben nach mit Austrian Airlines in Gesprächen darüber, dass künftig der Südtiroler Carrier die Frankfurt-Strecke bedient. Weiters will man auch eine Anbindung an das Drehkreuz

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Litauen will sich an Air Baltic beteiligen

Nachdem in Litauen gleich mehrere Projekte eine eigene staatliche Airline dauerhaft in der Luft zu halten gescheitert sind, kann man sich nun einen Einstieg bei der lettischen Air Baltic, die an die Börse gebracht werden soll, vorstellen. In Vilnius unterhält Air Baltic bereits eine Basis, an der mehrere Airbus A220-300 stationiert sind. Das Verkehrsministerium von Litauen hat mittlerweile Gespräche mit jenem von Lettland aufgenommen. Man wolle sich finanziell an Air Baltic, die sich momentan zu 97,97 Prozent im Eigentum des lettischen Staats beteiligen. Davon erwartet man sich eine Expansion des Carriers ab Vilnius, der auch den Ausbau der örtlichen Basis beinhaltet.

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Flughafen Klagenfurt meldet 153.536 Passagiere

Österreichs kleinster Flughafen, Klagenfurt, hatte im Jahr 2023 insgesamt 153.536 Passagiere im Linien- und Charterverkehr. Im direkten Vergleich mit der Vorperiode konnte man somit um 85,52 Prozent zulegen. Dies dürfte primär am Ryanair-Flugangebot liegen. Das Jahr 2023 brachte dem Flughafen Klagenfurt mit insgesamt 153.536 Passagieren im Linien- und Charterflugbereich ein Passagierplus von 85,52 Prozent. Auch die Flugbewegungen konnten deutlich auf gesamt 1.848 Bewegungen gesteigert werden.  Linie & Charter 2023 2022 Veränderung in % Passagiere 153 536 82 760 + 85,52% Bewegungen 1 848 1 328 + 39,16% Laut Mitteilung des Klagenfurter Airports gab es im Bereich der General Aviation im Jahr 2023 insgesamt 15.882 Flugbewegungen. Weiters ist Klagenfurt der Ausweichflughafen für den Fliegerhorst Hinterstoisser (Zeltweg); somit finden wöchentliche Überflüge bzw. Touch-and-Gos der Eurofighter statt. „Der Flughafen Klagenfurt meldet sich mit einem beeindruckenden Passagierwachstum zurück“, freut sich Maximilian Wildt, Geschäftsführer am Flughafen Klagenfurt. „Eine besonders starke zweite Jahreshälfte mit dem September als stärksten Monat des vergangenen Jahres mit 17.624 abgefertigten Passagieren zeigt die positive Entwicklung, die wir im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen werden. Besonders erfreulich ist auch, dass unser Flugangebot über die Kärntner Grenzen hinweg gut angenommen wird. 18% unserer Passagiere waren im vergangenen Jahr beispielsweise aus Slowenien“. Nur drei Linienziele im Winter 2023/24 Der aktuelle Winterflugplan 2023/24 besteht aus lediglich drei Destinationen. Davon wird nur der Zubringer zum Austrian-Airlines-Drehkreuz Wien häufig bedient. Die AUA führt zwischen der Kärntner Landeshauptstadt und ihrem Hub bis zu zwei tägliche Flüge durch. Ryanair bedient die Destination London-Stansted an den Verkehrstagen Montag und Samstag. Hamburg ist

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Passagierzahlen: Weeze mit 1,6 Millionen Reisenden

Der deutsche Regionalflughafen Weeze hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 rund 1,6 Millionen Fluggäste. Damit konnte man sich im direkten Vergleich mit der Vorperiode um rund 54 steigern, was man unter anderem auf Ryanair, Air Arabia und Sky Express zurückführt. Die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge soll bei 85 Prozent gelegen haben. Die starke Nachfrage nach Urlaubsreisen zeigte sich nicht nur in der Hauptreisezeit von Juni bis August 2023. Der Dezember entwickelte sich zum stärksten Wachstumsmonat im Vorjahresvergleich. Den Dezember – des letzten nicht covid-beeinflussten Jahres – 2019 mit 2023 vergleichend, stieg die Fluggastzahl um über 60%. Mit 19.464 Starts und Landungen hat sich die Zahl der Flugbewegungen 2023 um 25,3% Prozent im Vorjahresvergleich erhöht (2022: 15.533.Starts und Landungen). In 2022 reisten 1.037.296 Gästen ab und zum Airport Weeze, 2023 waren es bereits 1.596.199 Reisende. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. (BDL) wagt einen Blick ins erste Halbjahr 2024 und basiert seine Zahlen auf den Plänen von Airlines und Reiseveranstaltern: Der Flughafen Weeze wird sich als deutscher Verkehrsflughafen im ersten Halbjahr 2024, gegenüber dem gleichen Zeitraum in 2019 am zweitstärksten erholen und erreicht über 140% der Passagierzahlen. (Quelle: Aussendung des BDL vom 04.01.2024) Bereits jetzt ist anhand der buchbaren 45 Ziele absehbar, dass etwa 1,8 Mio. Passagiere den Airport Weeze nutzen werden. Die frequenz-stärkste Strecke bleibt Palma de Mallorca (PMI), mit teilweise mehreren täglichen Abflügen. Auch neue Strecken sind bereits buchbar, so wird unter anderem die kroatische Stadt Dubrovnik das erste Mal ab dem Flughafen Niederrhein erreichbar sein. Sebastian Papst, Geschäftsführer

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Brückentage: Wenig Urlaubstage für viel Freizeit

Wer seine Urlaubstage geschickt legt, kann sich dank guter Einbindung der Fenstertage heuer wieder über einen verlängerten Urlaub freuen. Bis zu sieben lange Wochenenden in den Monaten März, Mai, August, November und Dezember können Berufstätige dieses Jahr dank der Fenster- und Feiertage genießen. Ostern: Der Ostermontag fällt heuer auf den 1. April. Mit nur vier Urlaubstagen erhalten Berufstätige im April insgesamt neun freie Tage rund um Ostern – neben Fernreisen bietet sich vor allem eine Reise ans Rote Meer an. Staatsfeiertag: Der 1. Mai fällt heuer auf einen Mittwoch. Für eine entspannte fünftägige Reise muss man sich zwei zusätzliche Urlaubstage nehmen. Die Balearen eignen sich dank ihrer angenehm warmen Temperaturen im Mai besonders gut für einen Kurztrip am Meer. Christi Himmelfahrt: Mit nur einem Urlaubstag rund um Christi Himmelfahrt am 9. Mai kann man auch heuer wieder vier Tage Sonne, Strand und Meer genießen und über das verlängerte Wochenende einen Kurzaufenthalt unternehmen. Pfingsten: Wer heuer sechs Urlaubstage investiert und Pfingstmontag (20. Mai) mit Christi Himmelfahrt (9. Mai) kombiniert, kann zum Beispiel vom 9. bis 20. Mai insgesamt zwölf Tage Entspannung genießen. Ein Urlaub am Roten Meer oder an der Türkischen Riviera eignet sich im Mai besonders gut zum Relaxen Fronleichnam: Fronleichnam (30. Mai) bietet sich wie jedes Jahr optimal für ein verlängertes Wochenende an. Wer Pfingsten mit Fronleichnam verbindet, kann vom 18. Mai bis 2. Juni mit nur acht Urlaubstagen 16 freie Tage genießen. Zu dieser Zeit herrschen in Spanien und Italien besonders milde Temperaturen und eine entspannte Atmosphäre. Mariä

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Russland: Yak-42D von der Piste abgekommen

Am 12. Jänner 2024 ist in der Russischen Föderation neuerlich ein Verkehrsflugzeug von der Runway abgekommen. Die Yak-42D mit der Registrierung RA-42458 ist während der Landung auf dem Flughafen Archangelsk-Talaghy ins Schleudern geraten und von der Piste abgekommen. An Bord des kleinen Jets befanden sich offiziellen Angaben nach 54 Passagiere und Crewmitglieder, die das Flugzeug unverletzt verlassen konnten. Allerdings war die Start- und Landebahn für einige Zeit blockiert, da die Yak-42D abgeschleppt werden musste. Die RA-42458 war auf einem Inlandsflug vom militärisch genutzten Airport Rogachevo gestartet. Der Vorfall ereignete sich im Zuge der Landung in Archangelsk-Talaghy. Die Maschine wurde von Cosmos Airlines im Auftrag von Arktika Airlines betrieben.

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Tui Airways benötigt 60 Stunden für Flug von Manchester nach Funchal

In 60 Stunden von Manchester auf die portugiesische Insel Madeira und das auf dem Luft- und nicht etwa auf dem Seeweg? Machbar und genau so den Passagieren von Tui-Airways-Flug BY2536 passiert. Am 12. Jänner 2024 sollte es mit der Boeing 737-800, die die Registrierung G-TAWM trägt, von Manchester nach Funchal gehen. Der Abflug gegen 8 Uhr 48 Lokalzeit war noch weitgehend pünktlich, jedoch gab es dann während dem Flugreise eine Hiobsbotschaft: Wegen akutem Schlechtwetter müssen die Piloten eine Ausweichlandung auf dem Flughafen Porto Santo vornehmen. Dort sollte der Tui-Airways-Jet dann abwarten und man nächsten Tag nach Funchal weiterfliegen. Der Start gelang jedenfalls, aber an eine Landung auf der Insel Madeira war nicht zu denken, denn wegen akutem Schlechtwetter konnte erneut nicht gelandet werden. Die G-TAWM musste erneut ausweichen und zwar diesmal zum Airport Teneriffa-Süd. Nach etwa vier Stunden Standzeit auf dem Kanaren-Flughafen hob der Mittelstreckenjet erneut mit dem Ziel Funchal ab, aber erneut klappte es nicht. Die Piloten kreisten rund drei Stunden lang über Madeira und dem Atlantik, jedoch besserte sich die Wetterlage nicht, so dass man wieder zum Flughafen Teneriffa-Süd zurückgekehrt ist. Die Passagiere wurden über Nacht in ein Hotel gebracht. Am Sonntag, den 14. Jänner 2024 wurde dann ein neuer Versuch unternommen. Allerdings hob die G-TAWM nicht etwa am Vormittag, sondern erst am späten Abend ab. Kurz vor 21 Uhr 30 setzte die Boeing 737-800 dann tatsächlich auf dem Flughafen Funchal auf – mit rund 60 Stunden Verspätung und drei Ausweichlandungen. Die Insel Madeira ist dafür bekannt, dass

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Frankfurt: Catering-Truck kracht in Lufthansa-A321

Am 13. Jänner 2024 machte der von Lufthansa betriebene Airbus A321 mit der Registrierung D-AIDG auf dem Flughafen Frankfurt am Main unliebsame Bekanntschaft mit einem Catering-Truck. Der Mittelstreckenjet flog zuvor als LH73 von Düsseldorf zur Homebase Frankfurt. Zum Zeitpunkt der Kollision mit dem Vorfeldfahrzeug befand sich der Airbus A321 auf einer Parkposition abgestellt. Verletzt wurde niemand, jedoch ist erheblicher Sachschaden entstanden. Über den Zwischenfall hatte zunächst Aerotelegraph berichtet.

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EuGH weist Wizz-Air-Klage gegen Tarom-Staatshilfe ab

Der Europäische Gerichtshof hat in einem Berufungsverfahren eine Klage der Billigfluggesellschaft Wizz Air gegen im Jahr 2020 von der rumänischen Regierung an Tarom ausbezahlte Beihilfen zurückgewiesen. Dem Lowcoster steht kein weiteres Rechtsmittel zur Verfügung. Bereits die Vorinstanz, das Gericht der Europäischen Union, hatte festgestellt, dass die Bewilligung der im Feber 2020 gewährten Staatshilfe in der Höhe von 175.952.000 Rumänischen Lei rechtmäßig war. Gegen diese Entscheidung ist Wizz Air vor den Europäischen Gerichtshof gezogen. Am 11. Jänner 2024 veröffentlichte dieser ein Urteil, in dem die Berufung des Billigfliegers abgewiesen wurde. Tarom war bereits vor der Corona-Pandemie finanziell angeschlagen. Der Carrier häufte zwischen 2004 und 2019 Verluste in der Gesamthöhe von 3.362.130.000 Rumänischen Lei an. Diese überstiegen das Eigenkapital bei weitem. Wizz Air vertrat die Ansicht, dass die Staatshilfe „unter dem Deckmantel der Corona-Pandemie“ gar nicht der Unterstützung wegen der Folgen der Krise dienen sollte, sondern eher das Unternehmen, das schon zuvor „konkursreif“ gewesen soll, stützen sollte. Die Regierung von Rumänien reichte die damals beabsichtige Staatshilfe bei der EU-Kommission zur Bewilligung ein. Diese erteilte die Freigabe und begründete dies unter anderem auch damit, dass die Inlandsflüge schwer kurzfristig von anderen Unternehmen übernommen werden könnten. Diese Begründung wollte Wizz Air nicht akzeptieren und zog gegen die Bewilligung vor Gericht. Der EuGH hat nun als letzte Instanz das Rechtsmittel des pinkfarbenen Billigfliegers abgewiesen.

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Swiss und Air Baltic vereinbaren Codesharing

Bereits seit einiger Zeit arbeiten Air Baltic und Swiss im Rahmen eines Wetlease-Auftrags zusammen. Nun hat man auch ein Codeshare-Abkommen, das ab 31. Jänner 2024 gültig ist, unterschriebenen. Im Rahmen der Vereinbarung wird die schweizerische Lufthansa-Tochter ihren LX-Code auf die von Air Baltic bediente Route Riga-Zürich-Riga legen. Damit sollen Passagieren weitere Umsteigemöglichkeiten zur Verfügung stehen. „Swiss ist eine starke und bekannte Premium-Airline. Mit diesem Codeshare-Abkommen profitieren die Kunden von einer bequemeren Reise zwischen der Schweiz und Riga, der Heimatbasis von Air Baltic in Lettland“, so Air-Baltic-Chef Martin Gauss.

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