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Vereinigung Cockpit droht mit Pilotenstreik bei Discover Airlines

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit droht damit, dass bei Discover Airlines noch vor Weihnachten 2023 zu einem Warnstreik aufgerufen werden könnte. Die Verhandlungen würden sich in einer Sackgasse befinden. In einer Medienmitteilung schreibt die VC, dass man die jüngsten Verhandlungen als Hinhaltetaktik empfindet. Bislang gibt es bei der Lufthansa-Tochter Discover Airlines keine Tarifverträge. „Die Vereinigung Cockpit muss in dieser Situation feststellen, dass der Arbeitgeber anscheinend ein Signal der Entschlossenheit, für angemessene Tarifbedingungen zu kämpfen, braucht. Die Vereinigung Cockpit will die Verhandlungen wieder in Gang bekommen und sieht sich gezwungen, mit einem Warnstreik den Forderungen nach echten und verlässlichen Verhandlungen Nachdruck zu verleihen. Ein Warnstreik kann kurzfristig – auch noch vor Weihnachten – erfolgen. Die Geschäftsführung von Discover ist eindringlich aufgefordert, die Forderungen nach erstmaliger Tarifierung nicht länger zu verschleppen. Die Kolleginnen und Kollegen waren lange geduldig, brauchen aber nun vernünftige und sichere Rahmenbedingungen für das Cockpit-Personal“, so die VC in einer Aussendung.

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Sunclass hat ersten A321neo übernommen

Die dänische Fluggesellschaft hat ihren ersten Mittelstreckenjet des Typs Airbus A321neo in die Flotte aufgenommen. Das Flugzeug wurde vom Airbus-Werk in Hamburg ausgeliefert. Durch den parallelen Betrieb der A330neo und der A321neo wird Sunclass Airlines zu einem reinen Airbus-Betreiber und profitiert von der einzigartigen Kommunalität des Herstellers. Der A321neo ist das Flugzeug mit dem längsten Rumpf der meistverkauften A320-Familie von Airbus, das bis zu 244 Passagiere bequem bis zu einer Reichweite von 8.700 km/8.700 nm befördern kann. Die A320neo-Familie verfügt über die breiteste Single-Aisle-Kabine am Himmel und bietet dank modernster Technologien wie Triebwerken der neuen Generation und Sharklets für verbesserte Aerodynamik und Leistung eine mindestens 20-prozentige Reduzierung des Treibstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen sowie eine 50-prozentige Lärmreduzierung im Vergleich zu Flugzeugen der vorherigen Generation. Ende November 2023 lagen für die A321neo über 5.600 Bestellungen von mehr als 100 Kunden weltweit vor.

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Austrian Airlines nimmt Wien-Bremen auf

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines bietet ab 6. Mai 2024 vier wöchentliche Verbindungen zwischen Wien und Bremen an. Die Neuaufnahme soll mit Regionaljets des Typs Embraer 195 bedient werden. In der Vergangenheit haben sich schon verschiedene Carrier auf dieser Route versucht. Unter den gescheiterten Luftfahrtunternehmen befinden sich unter anderem Ryanair, Germania, Tyrolean Airways und die AUA. „Wir freuen uns, dass wir die Strecke von Bremen nach Wien bald wieder für Reisende im Nordwesten im Angebot haben und dass die Strecke auch kommenden Winter fortgesetzt werden soll – und dazu noch mit Austrian Airlines. Diese Strecke passt hervorragend in unser Destinationsangebot und ist gleichermaßen für Urlauber und Geschäftsreisende interessant. Dazu kommt, dass ab Wien das gesamte Streckennetz der Austrian Airlines für Weiterflüge genutzt werden kann“, so Marc Cezanne, Geschäftsführer Bremen Airport. Los geht’s bis zum 30. Juni mit vier wöchentlichen Flügen und zwar montags, mittwochs, donnerstags und sonntags. In der Zeit bis zum 31. August sind Flüge am Mittwoch, Freitag und Sonntag im Angebot und ab dem 1. September steigt die Frequenz wieder auf vier Flüge pro Woche.

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Hamburg: Michael Eggenschwiler geht in Pension

Nach über 20 Jahren Dienstzeit wird Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Hamburger Flughafens, mit Jahresende 2023 in den Ruhestand treten. Symbolisch ist es schon zu einer Staffelübergabe an Christian Kunsch und Berit Schmitz gekommen. „Ich empfinde es als große Ehre, dass ich die vergangenen fast 21 Jahre hier am Hamburg Airport mitgestalten durfte. In dieser Zeit konnte ich gemeinsam mit unserem Team viel bewegen: Die Terminals, die Plaza und das Frachtzentrum wurden neu gebaut, das Vorfeld im laufenden Betrieb grundhaft erneuert, und wir haben im Umweltbereich unsere Vorreiterrolle in der Branche weiter ausgebaut. Hier sind die Weichen für die Zukunft gestellt“, sagt Michael Eggenschwiler. „Das Wichtigste war es für mich immer, wie großartig sich die Menschen als starkes Team verstanden haben – als Airport Family. So haben wir Erfolge nicht nur gefeiert, sondern auch herausfordernde Zeiten professionell Seite an Seite gemeistert.“

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Sommer 2024: Condor stationiert Airbus A320 auf Mallorca

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat eine Strategie, die man bereits als Thomas-Cook-Konzernmitglied verfolgt hat, wieder aus der Schublade geholt. Man bedient von Palma de Mallorca aus einige Ziele in Deutschland und der Schweiz.  Einst gab es die Konzernschwester Thomas Cook Balearics, die mittlerweile nicht mehr existiert. Diese wurde ins Leben gerufen, um zu niedrigeren Kosten zahlreiche Airports in Deutschland mit Palma de Mallorca zu verbinden. Eine eigene Tochter zieht Condor diesmal nicht auf, jedoch stationiert man einen Airbus A320 auf der Balearen-Insel. Mit dieser Maschine will man einige sekundäre Airports in der Bundesrepublik und der Eidgenossenschaft ansteuern. Die Konkurrenten Lauda Europe und Eurowings Europe unterhalten schon seit längerer Zeit größere Bases in Palma de Mallorca. 

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Swiss-Flugbegleiter nehmen neuen Gesamtarbeitsvertrag an

Per 1. Jänner 2024 tritt bei der Fluggesellschaft Swiss ein neuer Gesamtarbeitsvertrag für das Kabinenpersonal in Kraft. Die Beschäftigten haben das Verhandlungsergebnis mit einer 79,1-prozentigen Mehrheit angenommen. Die Mitglieder der Gewerkschaft Kapers haben dem neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV24) für das Kabinenpersonal von Swiss International Air Lines zugestimmt. Bei einer Stimmbeteiligung von 87,6 Prozent erfolgte die Annahme mit 79,1 Prozent. Auf den neuen GAV hatten sich Swiss und Kapers bereits Anfang November geeinigt. Er bringt neben höheren Löhnen auch zahlreiche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und geht auf individuelle Bedürfnisse der rund 3500 Kabinenmitarbeiter ein. „Ich freue mich sehr, dass der GAV so deutlich angenommen wurde. Das ist für uns ein klares Zeichen, dass wir mit dem neuen Vertrag eine Basis geschaffen haben, mit der wir die Zukunft gemeinsam erfolgreich gestalten können. Für uns ist diese Vereinbarung der letzte wichtige Meilenstein im Rahmen des Wiederaufbaus nach Corona. Wir investieren damit während der nächsten fünf Jahre insgesamt rund 200 Millionen Franken in unsere Kabinenmitarbeitenden. Sie leisten einen enorm wichtigen Beitrag zum Erfolg von Swiss, deshalb freue ich mich, dass wir ihre Arbeitsbedingungen mit dem neuen Vertrag maßgeblich verbessern können“, Dieter Vranckx, Geschäftsführer von Swiss.

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Aegean nimmt zwei A320 von Cyprus Airways ins Wetlease

Das griechische Star-Alliance-Mitglied Aegean Airlines nimmt zwei von Cyprus Airways betriebene Airbus A320 ins Wetlease. Noch im Dezember 2023 soll die erste Einheit ab Athen zum Einsatz kommen. Der Deal wurde  von Zela Aviation vermittelt und ist längerfristig ausgelegt. Im März 2024 soll der zweite Airbus A320 im Auftrag von Aegean Ailines unterwegs sein. Damit will der griechische Carrier die Kapazität für die Hauptsaison im Jahr 2024 aufstocken. Aegean hat in letzter Zeit auch damit zu kämpfen, einen Kapazitätsengpass auszugleichen, der dadurch entstanden ist, dass mehrere ihrer Airbus A320neo-Flugzeuge in den nächsten Monaten wegen außerplanmäßiger Überprüfungen an Pratt & Whitney PW1100G-Triebwerken am Boden bleiben müssen. Dies ist ein anhaltendes Problem, von dem in den letzten Monaten eine Vielzahl von Fluggesellschaften weltweit betroffen war. „Wir sind sehr froh und stolz, den nächsten Schritt in unserer strategischen Zusammenarbeit mit Aegean zu tun“, sagte Paul Sies, Chief Executive von Cyprus Airways. „Wir haben bereits ein umfassendes Codeshare-Abkommen, in dem wir eng zusammenarbeiten, um unsere gemeinsamen Produkte und Dienstleistungen anzubieten und zu optimieren. Jetzt heben wir unsere Kooperation auf die nächste Stufe und arbeiten auch auf operativer Ebene eng mit Aegean zusammen“.

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DER Touristik baut Varna- und Burgas-Charter aus

Der Reiseveranstalter DER Touristik legt im Sommerflugplan 2024 weitere Flüge von Deutschland nach Bulgarien auf. Diese werden ab München, Erfurt, Hannover, Düsseldorf und Dresden angeboten. Operating Carrier ist die rumänische Fly Lili. Ab München, Hannover, Düsseldorf und Dresden geht es im Auftrag des Tour Operators zweimal wöchentlich mit Airbus A320 nach Burgas. Dieses Ziel wird auch ab Erfurt als Vollcharter angeboten, jedoch nur einmal pro Woche. Die Aufnahme der Flüge erfolgt gestaffelt ab Mai 2024. Vorerst sind diese bis Ende September 2024 befristet. Ab Hannover bietet man zusätzlich die Destination Varna im ungefähr gleichen Reisezeitraum an. Neben den Vollchartern, die von Fly Lili durchgeführt werden, hat man sich mit anderen Veranstaltermarken auch Kapazitäten bei anderen Fluggesellschaften gesichert bzw. teilwiese dort auch Flugzeuge gechartert. Unter den Brands IST und Dertour geht es mit European Air Charter ab Leipzig/Halle nach Bulgarien. In Berlin kommt Sundair zum Einsatz, in Frankfurt Discover Airlines und ab Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart wird Eurowings die Bulgarien-Ziele bedienen. Generell baut DER Touristik das Angebot in Burgas und Varna, die als vergleichsweise günstige Urlaubsziele in Europa gelten, im Sommerflugplan 2024 stark aus. Das Unternehmen betont in einer Medienmitteilung, dass man bei diesen Destinationen die Preise nicht erhöht habe. Ein Portrait über den Kabakum Beach, der sich in der Nähe der Stadt Varna befindet, hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt.

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Hamburg: Eurowings hat Erbil und Tromsø aufgenommen

Die Fluggesellschaft Eurowings bietet ab Hamburg zwei neue Destinationen an. Dabei handelt es sich um Tromsø und Erbil. Bedient wird die Norwegen-Strecke jeden Donnerstag und Sonntag. Ebenfalls neu im Eurowings-Programm ist Erbil im Irak. Jeden Dienstag und Donnerstag finden die Flüge statt. Insgesamt umfasst das Streckenangebot von Eurowings ab Hamburg 60 Direktziele, darunter viele Urlaubsziele in ganz Europa. Für das nächste Jahr hatte Eurowings bereits drei neue Direktziele bekanntgeben: Manchester in England, Jerez de la Frontera in Spanien sowie Zakynthos in Griechenland. „Es freut mich, dass Eurowings ihr Engagement weiter ausbaut. Mit Tromsø und Erbil haben sie gleich zwei Ziele ins Programm genommen, die nie zuvor nonstop ab Hamburg Airport erreichbar waren. Jedes neue Direktziel schafft eine noch bessere Anbindung in die Metropolstadt Hamburg und bietet unseren norddeutschen Passagieren mehr Vielfalt“, sagt Gesa Zaremba, Head of Airline & Traffic Development am Hamburg Airport. „Zusätzlich hat Eurowings für 2024 drei neue Verbindungen ab Hamburg bekanntgeben, das sorgt für mehr Flexibilität bei der Reiseplanung.“

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Frachtaufkommen in Budapest weiter angewachsen

Der Flughafen Budapest geht davon aus, dass man auch in diesem Jahr einen neuen Rekord im Bereich der Luftfracht aufstellen wird. Seit dem Jahr 2015 ist das Aufkommen um 112 Prozent angewachsen.  Zuletzt im November wurden 22.206 Tonnen umgeschlagen, was einem kräftigen Anstieg von 25,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht, womit Budapest das stärkste Quartal in seiner Frachtgeschichte erlebt.   Seit 2021 wächst das Luftfrachtaufkommen am Budapester Flughafen stark an und verzeichnet jedes Jahr neue Rekorde, da die Fluggesellschaften immer neue Frachtkapazitäten am ungarischen Gateway anbieten. Da sich der Flughafen als wichtiges Luftfracht-Gateway in Mittel- und Osteuropa positioniert, ist das stetige Wachstum vor allem auf den Anstieg der asiatischen Frachtströme zurückzuführen, insbesondere auf die Verbindungen nach China, während weitere Spediteure Budapest als regionales Konsolidierungs-Gateway für eingehende und ausgehende Frachtströme nutzen.  „Luftfracht ist für BUD von strategischer Bedeutung. Es ist schön zu sehen, dass die Entwicklungsarbeit und die Investitionen in die Fracht, die in den letzten Jahren getätigt wurden, in Symbiose mit den Anforderungen unserer Frachtpartner stehen, ihr Erfolg ist unser Erfolg und umgekehrt. Die BUD wird ihr Bestes tun, um unsere Erfolgsgeschichte im Frachtbereich auch in Zukunft fortzuschreiben“, so René Droese, Chief Development Officer, Budapest Airport. 

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