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Flugbegleiter fordern Ende der Abschiebungspraxis auf Linienflügen

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO), eine der maßgeblichen Gewerkschaften des Kabinenpersonals in Deutschland, hat sich mit einer weitreichenden Forderung an die Politik und die Luftfahrtunternehmen gewandt: Abschiebungen ausreisepflichtiger Personen sollen künftig nicht mehr an Bord ziviler Linienflüge, sondern ausschließlich mittels staatlicher Ressourcen und durch spezialisiertes Personal erfolgen. Mit dieser klaren Positionierung reagiert die Gewerkschaft auf die erheblichen Belastungen, denen Flugbegleiter nach eigenen Angaben bei solchen Einsätzen ausgesetzt sind. Das heute veröffentlichte Positionspapier argumentiert vor allem mit sicherheitsrelevanten, psychischen und ethischen Aspekten der aktuellen Verfahren. Die Debatte berührt damit das Spannungsfeld zwischen der staatlichen Pflicht zur Durchsetzung der Ausreisepflicht und den Arbeitsbedingungen in der zivilen Luftfahrt. Hohe Anzahl an Rückführungen über zivile Airlines Die Forderung der UFO kommt vor dem Hintergrund einer weiterhin hohen Zahl von Abschiebungen in Deutschland. Laut Angaben der Bundesregierung wurden allein im ersten Halbjahr 2025 über 10.000 Abschiebungen per Flugzeug durchgeführt. Die weitaus größte Zahl dieser Rückführungen erfolgt dabei nicht mittels eigens gecharterter Flüge, sondern auf regulären Linienflügen. Dies bedeutet, dass die Ausreisepflichtigen, begleitet von Vollzugsbeamten, neben regulären Passagieren Platz nehmen. Die Kabinengewerkschaft übt scharfe Kritik an dieser Praxis. Joachim Vázquez Bürger, Vorstandsvorsitzender der UFO, betont, dass Flugbegleiter keine Vollzugsbeamten seien. Ihre Kernaufgabe sei die Gewährleistung der Sicherheit und des Wohlbefindens aller Passagiere, nicht aber die Assistenz oder das Beobachten staatlicher Zwangsmaßnahmen. Die Gewerkschaft argumentiert, dass die Auslagerung dieser sensiblen staatlichen Aufgabe an zivile Luftfahrtunternehmen zu einer unzumutbaren Belastung für das Personal führe. Die Verantwortung für die Organisation und Durchführung von Abschiebungen liege unstrittig beim Staat, der

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Flughafen Varna erweitert Winterangebot mit drei neuen Europazielen

Der bulgarische Flughafen Varna an der Schwarzmeerküste nimmt am 26. Oktober 2025 seinen Winterflugplan 2025/2026 in Kraft, der insgesamt 16 Routen in elf Länder umfasst. Neu im Winterprogramm sind erstmals drei zusätzliche europäische Destinationen: Frankfurt (Deutschland), Bratislava (Slowakei) und Bergamo (Italien). Mit diesem erweiterten Angebot soll die Anbindung Varnas für Einheimische und Besucher der Stadt über die Hauptsaison hinaus verbessert werden. Die neuen Verbindungen werden von Discover Airlines und Wizz Air realisiert. Discover Airlines, Teil der Lufthansa Group, startet erstmals eine Winterlinie von Varna zum Frankfurter Flughafen. Die Flüge werden donnerstags und sonntags angeboten und ermöglichen über das Drehkreuz Frankfurt Anschlüsse zu zahlreichen internationalen Zielen. Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt Bratislava in ihren Winterflugplan auf. Die Flüge zur slowakischen Hauptstadt beginnen am 15. November und werden dienstags und samstags, im Dezember zusätzlich donnerstags, durchgeführt. Die Strecke nach Bergamo, die im September erfolgreich gestartet ist, wird von Wizz Air ebenfalls über den Winter beibehalten. Die Fluggesellschaft Wizz Air stärkt damit ihre Präsenz am Flughafen Varna und bedient in der Wintersaison insgesamt zwölf Destinationen. Dazu gehören unter anderem London Luton, Berlin, Dortmund, Memmingen, Nürnberg, Hamburg und Tel Aviv. Auch die traditionellen Verbindungen werden fortgesetzt: Bulgaria Air fliegt weiterhin täglich nach Sofia und sichert somit Anschlüsse im nationalen und internationalen Netz des Carriers. Austrian Airlines und Turkish Airlines bieten ebenfalls tägliche Flüge nach Wien respektive Istanbul an, was für zusätzliche weltweite Umsteigemöglichkeiten sorgt. Für Austrian Airlines ist es die erste Wintersaison mit täglichen Flügen nach Varna seit 2019. Michael Reusch, der Geschäftsführer

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Nur nicht Italien!

Zugegeben: Die Überschrift klingt etwas seltsam. Gilt Italien doch völlig zurecht aus vielen Gründen als eines der beliebtesten Reiseländer. Vor mehr als zweihundert Jahren sah die Sache jedoch etwas anders aus. Im 18. Jahrhundert kam es im Bildungsbürgertum und Adel in Mode, eine „Grand Tour“ nach Italien zu unternehmen, man hatte sich ja ausführlich mit antiker Kultur und lateinischer Sprache beschäftigt. Johann Wolfgang von Goethe war neben zahlreichen anderen Schriftstellern, Malern und jungen englischen Lords der prominenteste Italienreisende. Sein ab 1813 in mehreren Teilen erschienener Bericht „Italienische Reise“ ermunterte viele, ebenfalls dorthin aufzubrechen. Doch da gab es einige nicht unwesentliche Unterschiede: Goethe konnte es sich dank Gehaltsfortzahlungen aus Weimar leisten, ziemlich lange unterwegs zu sein (von September 1786 bis Mai 1788), er sprach gut Italienisch und sah über kleine und große Widerwertigkeiten meist großzügig hinweg, denn Italien war seine langersehnte Auszeit von der stressigen Arbeit in Weimar. Manchmal ging es aber auch Goethe zu weit, dann sprach er in einem Brief an seinen Freund Johann Gottfried Herder in Weimar vom „Sauleben dieser Nation“. Anlass zum Ärger gab es oft: Ständig wurde irgendeine Hand für Trinkgelder aufgehalten, es gab unzählige Straßen- und Brückenmauten, Übernachtungen waren am Morgen plötzlich viel teurer als am Abend vereinbart, viele günstigere Unterkünfte waren unter jeder Kritik, das Essen oft ebenso (besonders für Ausländer). Und damals wie heute gilt: Wer großzügig zahlt, ist der Chef, wer kleinlich die Münzen zählt, ist unten durch. Nochmals zu Herder: Von Goethes doch überwiegend positiven Erzählungen aus Rom beeinflusst, wollte er

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Kapazitätssteigerung am Frankfurter Flughafen: Winterflugplan 2025/2026 mit 244 Zielen

Der Frankfurter Flughafen (FRA), Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz, führt mit dem Ende der Sommerzeit am 26. Oktober 2025 seinen neuen Winterflugplan ein, der bis zum 28. März 2026 gültig ist. Insgesamt bieten 81 Fluggesellschaften Verbindungen zu 244 Zielen in 96 Ländern an. Die Kapazität des Flughafens steigt im Vergleich zum Vorjahres-Winterflugplan um drei Prozent, mit rund 3.700 Abflügen und einem Sitzplatzangebot von etwa 680.000 Sitzen pro Woche. Die Rolle Frankfurts als wichtiger internationaler Hub wird durch die hohe Anzahl von über 900 Interkontinentalverbindungen pro Woche unterstrichen. Die Lufthansa Group und ihre Tochtergesellschaften bauen ihr Angebot in der kommenden Saison merklich aus. Discover Airlines erweitert ihr Nordeuropa-Netzwerk um neue Winterverbindungen: Ab dem 4. Dezember werden bis zu zwei wöchentliche Flüge nach Alta (Norwegen) angeboten, gefolgt von Harstad-Narvik (Norwegen) ab dem 20. Dezember und Oulu (Finnland) ab dem 16. Januar. Diese Ziele waren bisher primär in der Sommersaison verfügbar. Auch die Langstrecke wird ergänzt: Discover Airlines nimmt zwei wöchentliche Flüge auf die Seychellen ins Programm, zusätzlich zu den bestehenden Condor-Flügen. Im innereuropäischen Verkehr kommt es zu mehreren Veränderungen und Erweiterungen. Lufthansa City Airlines, die jüngste Airline der Lufthansa Group, nimmt ab Februar 2026 den Betrieb am Frankfurter Flughafen auf und wird zunächst nationale und europäische Zubringerflüge übernehmen. Zu den ersten Zielen gehören unter anderem Berlin, Manchester, Valencia, Málaga und Düsseldorf. Im osteuropäischen Segment fliegt Discover Airlines erstmals ganzjährig nach Varna (Bulgarien). Zudem setzt Lufthansa die Sommerverbindung nach Bydgoszcz (Polen) mit bis zu fünf wöchentlichen Flügen fort. Neu ist auch, dass SkyUp Airlines zweimal

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Swan Hellenic erschließt Südpazifik und Südostasien mit neuen Expeditionsrouten

Die Reederei Swan Hellenic erweitert ihr Fahrtgebiet und steuert im Frühjahr 2026 erstmals neue, abgelegene Ziele im Südpazifik und in Südostasien an. Das Expeditionsschiff Minerva, das maximal 152 Passagiere fasst, wird auf vier aufeinanderfolgenden Routen eingesetzt. Diese Touren haben eine Dauer von zehn bis 14 Tagen und können zu einer 55-tägigen „Grand Cruise“ kombiniert werden, wobei keine Destination doppelt angelaufen wird. Die Reisen sind ab sofort buchbar. Die erste Etappe der Schiffsreise, betitelt „Wildes Paradies Papua-Neuguinea“, beginnt am 5. April 2026 und führt von den Salomonen über Melanesien bis nach Polynesien. Es folgt die Route „Geheimnisse des Korallen-Dreiecks: West-Papua und Raja Ampat“ (18. bis 28. April), welche die Gäste in die artenreichen Gewässer Indonesiens bringt. Die dritte Reise, „Das letzte Paradies auf Erden“ (28. April bis 9. Mai), startet in Raja Ampat und führt auf die Philippinen bis nach Manila. Die vierte Tour, „Kulturelle Entdeckungen auf den Philippinen und in Japan“ (9. bis 20. Mai), schließt das Programm ab und beinhaltet den Besuch von Vigan, einer als Unesco-Welterbe gelisteten spanischen Kolonialstadt, sowie Stopps auf tropischen Inseln Japans wie Okinawa und in Hiroshima. Um die Anreise zu den entlegenen Startpunkten der ersten drei Expeditionskreuzfahrten zu vereinfachen, bietet Swan Hellenic die sogenannte „Cruise Plus Formula“ an. Dieses Gesamtpaket beinhaltet neben der eigentlichen Schiffsreise zusätzliche Leistungen wie Hotelübernachtungen, Charter-Flüge und erforderliche Transfers. Dies gewährleistet eine reibungslose Logistik für die Reisenden, die die oft schwer erreichbaren Abfahrtshäfen ansteuern. Das kleine Schiffsvolumen der SH Minerva ermöglicht dabei das Anfahren von Orten, die für größere Kreuzfahrtschiffe

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Abra Group erweitert Flotte: Über 230 Flugzeuge für Lateinamerika geordert

Die Abra Group, zu der unter anderem die Fluggesellschaften Avianca aus Kolumbien und GOL aus Brasilien gehören, beschleunigt ihre Flottenstrategie mit einer signifikanten Aufstockung des Auftragsbuchs. Das Unternehmen gab die Festbestellung von 50 zusätzlichen Airbus A320neo Schmalrumpfflugzeugen sowie Vereinbarungen für bis zu sieben Airbus A330neo Großraumflugzeuge bekannt. Dies festigt die Position der Abra Group als Flugkonzern mit dem größten und modernsten Auftragsbestand in Lateinamerika. Mit dem jüngsten Zuwachs erhöht sich der Gesamtauftrag der Abra Group für den A320neo auf 138 Flugzeuge, die bis zum Jahr 2032 ausgeliefert werden sollen. Die erste A320neo mit der modernen Airspace-Kabine wird noch in diesem Jahr bei Avianca in Dienst gestellt. Diese Maschinen werden unter anderem über größere XL-Gepäckfächer, eine spezielle LED-Beleuchtung und eine exklusive Dreireihen-Premium-Sitzkonfiguration des Herstellers Recaro verfügen, was auf eine deutliche Aufwertung des Passagiererlebnisses abzielt. Die Flottenstrategie der Gruppe stützt sich auf eine breite Basis an Neubestellungen. Neben den Airbus-Jets umfasst das Auftragsbuch bereits 96 fest bestellte Boeing 737 MAX Schmalrumpfflugzeuge, die bis 2030 ausgeliefert werden sollen. Daraus ergibt sich für die Abra Group ein Gesamtbestand von 234 bestellten Schmalrumpfflugzeugen. CEO Adrian Neuhauser betonte, dass die Bestellungen die Flottenerneuerung und die Wachstumsstrategie der Gruppe vorantreiben sollen. Die Langstreckenflotte wird durch die A330neo-Vereinbarungen gestärkt, welche die bestehende A330-Flotte ergänzen sollen. Ergänzend dazu hatte die Abra Group bereits im Jahr 2024 fünf Airbus A350-900 bestellt, die in den kommenden Jahren als Flaggschiff für die Langstreckenverbindungen fungieren sollen. Diese Flottenausweitung soll die Konnektivität zwischen den Amerikas und Europa effizient verbessern.

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Swiss Air Rail erweitert Netz um St. Gallen, Locarno und Konstanz

Die Fluggesellschaft Swiss und die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bauen ihr kombiniertes Reiseangebot „Swiss Air Rail“ weiter aus. Ab dem 27. Oktober 2025 werden St. Gallen, Locarno und Konstanz neu in das intermodale Netzwerk aufgenommen. Alle drei Destinationen sind direkt mit dem Zug an den Flughafen Zürich angebunden. Mit der Erweiterung wächst das Swiss Air Rail Netz auf insgesamt 24 Punkte in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Die neuen Verbindungen stärken die Anbindung wichtiger Wirtschafts-, Kultur- und Tourismusregionen an das internationale Flugnetz. St. Gallen wird als Hochschul- und Wirtschaftsstandort eingebunden, Locarno als bekanntes Tourismuszentrum und Konstanz als wichtiger Knotenpunkt in der Bodenseeregion in Deutschland. Heike Birlenbach, Chief Commercial Officer von Swiss, hob hervor, dass diese Erweiterung das Ziel einer nahtlosen und kundenfreundlichen Mobilität unterstreiche. Tickets für die zusätzlichen Strecken sind seit dem 16. Oktober 2025 über die Swiss-Webseite und in Reisebüros buchbar. Das Swiss Air Rail Angebot ermöglicht Reisenden die Buchung von Bahn- und Flugreise in einem einzigen Vorgang und mit nur einer Bordkarte. Zu den Vorteilen zählen flexible Reisedaten für die Bahnfahrt im Umfeld des Fluges sowie eine garantierte Weiterreise im Falle von Zug- oder Flugverspätungen. Darüber hinaus sammeln Reisende bei Nutzung des Dienstes Meilen im Vielfliegerprogramm Miles & More. Passagiere der Swiss Business und First Class profitieren zudem von der Fahrt in der ersten Klasse der SBB-Züge, was den Reisekomfort erhöht. Véronique Stephan, Leiterin Markt Personenverkehr der SBB, betonte, dass die Kooperation mit Swiss den Kunden eine reibungslose Kombination von Zug- und Flugreisen ermögliche. Das kontinuierliche Wachstum des Air

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Tierische Passagiere: EuGH stuft verlorene Haustiere im Luftverkehr als „Reisegepäck“ ein

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in einem viel beachteten Urteil entschieden, dass für den Verlust eines Haustiers während eines internationalen Fluges die Haftungsregeln für verlorenes Reisegepäck gelten. Konkret urteilten die Richter in Luxemburg, dass die Hündin einer Klägerin, die vor dem Verladen in den Frachtraum eines Flugzeugs entlaufen und nicht wieder aufgefunden werden konnte, rechtlich als ein verlorenes Gepäckstück zu behandeln ist. Die Entscheidung (Rechtssache C-218/24) begrenzt damit den möglichen Schadensersatz für Tierhalter auf den Höchstbetrag, den internationale Abkommen für den Verlust von Koffern vorsehen. Dies betrifft alle Tiere, die aufgrund ihrer Größe oder ihres Gewichts nicht in der Flugkabine mitreisen dürfen und stattdessen von der Fluggesellschaft zur Beförderung im Frachtraum übergeben werden. Der Präzedenzfall und die Klageforderung Dem Urteil des EuGH lag der Fall einer Frau zugrunde, die im Jahr 2019 gemeinsam mit ihrer Hündin einen Flug von Buenos Aires nach Barcelona gebucht hatte. Da das Tier die zulässigen Maße für die Kabine überschritt, übergab die Halterin ihre Hündin samt Transportbox dem Bodenpersonal der Fluggesellschaft, damit diese im Frachtraum befördert werden konnte. Auf dem Weg zum Flugzeug gelang es der Hündin jedoch, sich aus dem Transportbehälter zu befreien, wonach sie spurlos verschwand. Die Hundehalterin forderte daraufhin von der Airline einen Schadensersatz in Höhe von 5.000 Euro. Die Fluggesellschaft wies diese Forderung als überzogen zurück. Sie argumentierte, dass die Haftung für den Verlust eines Tieres, das wie Fracht behandelt wird, durch das maßgebliche internationale Abkommen begrenzt sei. Die Airline verwies auf das sogenannte Montrealer Übereinkommen zur Vereinheitlichung bestimmter Vorschriften über

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Flughafen Brüssel präsentiert erweiterten Winterflugplan 2025 mit 135 Direktzielen

Der Flughafen Brüssel hat seinen Winterflugplan für die kommende Saison vorgestellt, der insgesamt 135 Direktverbindungen umfasst. Das Angebot wird durch zwei neue Strecken nach Sälen in Schweden und Chongqing in China ergänzt. Darüber hinaus verzeichnet der Flughafen mit Smartwings eine neue Fluggesellschaft, die ab dem 26. Oktober 2025 zwölf wöchentliche Flüge nach Prag aufnehmen wird. Die neuen Destinationen sind Teil der strategischen Erweiterung des Netzwerks in wichtigen Märkten. Insbesondere die Konnektivität nach Asien erfährt eine weitere Stärkung. Die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines beginnt ab dem 22. November 2025 mit drei wöchentlichen Flügen nach Chongqing. Diese Stadt im Südwesten Chinas ist damit das achte direkte asiatische Ziel, das von Brüssel aus angeflogen wird. Hainan Airlines bedient bereits Flüge nach Peking, Shanghai und Shenzhen. Das China-Angebot wird ergänzt durch die bestehende Verbindung von Cathay Pacific nach Hongkong, was die Rolle des Brussels Airport als europäisches Tor zu China unterstreicht. Der Winterflugplan berücksichtigt sowohl die Nachfrage nach Zielen in Schneegebieten als auch in warmen Regionen. Die Fluggesellschaft TUI fly wird ab dem 20. Dezember einen wöchentlichen Service zum Scandinavian Mountains Airport in Sälen, einem Skigebiet nahe der norwegischen Grenze, anbieten. Zusätzlich sind ab dem 19. Dezember zwei wöchentliche Flüge nach Innsbruck geplant. Die Nachfrage für beliebte „Winter-Sonnen“-Ziele, darunter Spanien, Marokko und Südostasien, bleibt stark. Hier stockt unter anderem Transavia das Angebot mit drei wöchentlichen Flügen nach Agadir ab dem 3. November auf. Mit Blick auf die bevorstehenden Herbstferien erwartet der Brussels Airport eine hohe Passagierfrequenz von über 1,2 Millionen Reisenden, was einem Zuwachs

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Konfrontationskurs in der Luftfahrt: Ryanair kürzt massiv in Deutschland und kritisiert Steuerpolitik

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat eine drastische Reduzierung ihres Flugangebots in Deutschland für die kommende Wintersaison 2025/2026 angekündigt. Diese Entscheidung, die die Streichung von 24 Routen und eine Kapazitätskürzung von etwa 800.000 Sitzplätzen umfasst, ist nach Angaben des Unternehmens nicht primär auf mangelnde Passagiernachfrage zurückzuführen. Vielmehr stellt sie eine direkte Reaktion auf die jüngsten Erhöhungen der deutschen Luftverkehrsteuer und die generellen hohen Betriebskosten am Standort Deutschland dar. Die Maßnahme ist eine der signifikantesten Kürzungen Ryanairs im deutschen Markt der letzten Jahre und verdeutlicht die anhaltenden Spannungen zwischen der Billigfluglinie und den deutschen Luftfahrtbehörden und der Politik. Der Schritt wird voraussichtlich nicht nur Reisende betreffen, sondern auch die regionale Anbindung und den Tourismussektor an den betroffenen Flughäfen empfindlich treffen. Umfang der Streichungen und betroffene Standorte Ryanair kündigte an, Flüge an insgesamt neun deutschen Flughäfen zu reduzieren, die das Unternehmen als „kostenintensiv“ einstuft. Zu den betroffenen Standorten gehören große Drehkreuze wie Berlin-Brandenburg und Hamburg, aber auch kleinere Regionalflughäfen wie Memmingen und Frankfurt-Hahn. Die Streichung der 24 Routen und die Reduktion von 800.000 Sitzen werden das Kapazitätsniveau von Ryanair in Deutschland deutlich unter das Niveau des Winters 2024 drücken. Einzelne Flughäfen, wie beispielsweise Memmingen, sollen sogar ein Viertel ihres Winterprogramms von Ryanair verlieren. Auch Standorte wie Köln/Bonn sind von empfindlichen Einschnitten betroffen, und im Januar droht eine Reduzierung der Verbindungen um bis zu 30 Prozent an einzelnen Basen. Diese Reduzierung steht im klaren Gegensatz zur generellen Erholung der Luftfahrtmärkte in anderen europäischen Ländern. Während das Sitzplatzangebot von Punkt-zu-Punkt-Airlines (wie Ryanair) im europäischen Durchschnitt

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