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Berlin: Wisag baut kohlenstoffdioxidneutrale Abfertigung aus

Der Ground Service Dienstleister Wisag Aviation hat am 19. Juli 2023 eigenen Angaben nach die kohlenstoffdioxidneutrale Abfertigung Nummer 1.000 durchgeführt. Kunde war die Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle. Der Anteil der elektrisch betriebenen Vorfeldfahrzeuge konnte mittlerweile auf 55 Prozent ausgebaut werden. Dadurch wurden je Abfertigung durchschnittlich 33 Kilogramm CO2 eingespart, was in Summe knapp 33 Tonnen in 2023 entspricht. „Nachhaltigkeit hat für uns als WISAG Aviation, aber auch übergreifend im Konzern, oberste Priorität. Denn neben der reinen Emissions-Reduzierung profitieren auch unsere Mitarbeitenden vom Gebrauch der elektrischen Vorfeldgeräte, da diese wesentlich geräuschärmer sind und fast keine Schadstoffe produzieren. Am BER haben wir mittlerweile 55 Prozent davon im Einsatz. Wir bedanken uns bei unseren Airline-Partnern, insbesondere bei Norwegian, und dem Flughafen, mit denen wir diesen Meilenstein erreichen konnten. Ich freue mich sehr auf unsere nächsten, gemeinsamen Schritte“, betont Carmen Ruck, COO der Wisag Aviation.

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Sommerferien 2023: München erwartet 40.000 Flüge

Während der bayerischen Sommerferien, die Ende der vergangenen Woche begonnen haben, rechnet der Flughafen München mit rund 40.000 Flügen. An einzelnen Tagen wird es gar etwa 1.000 Flugbewegungen geben. Mit 1.860 Starts hat Spanien dieses Mal bei den Abflügen gegenüber Italien mit 1.800 Starts die Nase vorn. Nach Frankreich heben 1.133 Maschinen ab, in Richtung Griechenland starten 1.035 Maschinen. Insgesamt 993 Flüge sind während der Ferien zu türkischen Destinationen geplant. Von München aus werden wieder zahlreiche Langstreckenziele angeboten. Insbesondere Destinationen in den USA werden häufig bedient: Reisenden stehen in den Sommerferien insgesamt 896 Abflüge zu 13 amerikanischen Zielen zur Auswahl. Weitere 184 Flüge führen zu drei kanadischen Destinationen. In Asien wird Taiwan erstmals auch in den Sommerferien als Reiseziel angeboten. Der Inselstaat wird seit November letzten Jahres von Eva Air bedient. Ab Anfang August fliegt Air China wieder täglich nach Peking. Damit sind nahezu alle Airlines, die bereits vor der Pandemie Langstreckenflüge ab München durchgeführt haben, wieder zurückgekehrt. Jeweils zweimal täglich heben Flugzeuge in den Sommerferien nach Indien, Katar, Singapur und Thailand ab – dreimal pro Tag geht es zu Zielen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Einmal täglich wird Südkorea angeboten.

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Im VW Bulli: Eurowings Discover sucht Flugbegleiter in Bayern

Die Lufthansa-Ferienfluggesellschaft Eurowings Discover befindet sich derzeit auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Dazu hat man sich eine kreative Aktion einfallen lassen, denn ab 28. Juli 2023 wird man mit einem VW Bulli eine Tour durch Bayern machen. Der originale VW-Bus war einst der Inbegriff für Urlaube, die oftmals nach Italien führten. Genau an dieses Gefühl will Eurowings Discover bei der ungewöhnlichen Recruiting-Tour anknüpfen. Man macht in sechs Innenstädten, in Einkaufszentrum und sogar auf einem Festival Station, um für den Beruf als Flugbegleiter zu werben. Bei verschiedenen Spielen können Interessierte ihre Eignung für den Job über den Wolken testen und sich im Gespräch mit Mitarbeitern über den Flieger-Alltag oder Discover als Arbeitgeber informieren. „Auch wenn wir mit aktuell 1200 Kabinenmitarbeitenden sehr erfolgreich in unserer Recruiting-Strategie sind, so haben wir frühzeitig beschlossen, die Entfernung zu potentiellen neuen Crews zu verkürzen. Für sie wollen wir es jetzt einfacher machen: näher, schneller und unkompliziert um bei Discover eine Karriere im Flieger zu starten. Der eine oder die andere kommt durch unsere Roadshow vielleicht erst auf den Geschmack. Wir freuen uns jedenfalls darauf, viele neue Gesichter kennenzulernen und für unsere Airline zu begeistern“, sagt Markus Oldenburger, verantwortlich für das Kabinenpersonal bei Eurowings Discover. Tour-Daten:

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FTI und Eurowings vereinbaren SAF-Kooperation

In Zusammenarbeit mit Eurowings will der Tour Operator FTI so genannte nachhaltige Flüge im Rahmen seiner Pauschalreisen anbieten. Dazu ruft man den neuen „Leisure Value Fare“ ins Leben. Pro Person und Strecke ist ein Aufpreis von 15 Euro fällig. Versprochen wird, dass FTI im Namen ihrer Kunden die Mehrkosten für SAF-Treibstoffe übernimmt. Eurowings habe sich dazu verpflichtet, dass die zusätzlichen Einnahmen eben hierfür verwendet werden. Die Herkunft des SAFs wird mit dem Pool der Lufthansa Group angegeben. „Wir möchten einen Beitrag zu klimafreundlicherem Fliegen leisten und steuern dieses Angebot an nachhaltig orientierte Kunden bewusst über das Reisebüro. Mit der Leisure Value Fare geben wir dem Counter nun die Möglichkeit, auch im Flugsegment auf das Thema besser eingehen zu können“, so FTI-Geschäftsführer Karl Markgraf. Der neue Tarif ist vorerst nur über Reisebüros buchbar.

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Portugiesische Polizei musste Störenfried aus Jet2-Flug entfernen

Am 17. Juli 2023 ist es auf einem Jet2-Flug von Edinburgh nach Teneriffa Süd zu einer erheblichen Störaktion durch einen unruly PAX gekommen. Die Piloten von Flug LS727 entschieden sich auf dem Flughafen Porto Santo zwischenzuladen, um einen 26-jährigen und eine Frau „rauszuschmeißen“. Eigentlich sollte es ab der schottischen Hauptstadt auf die Kanareninsel Teneriffa gehen. Während dem Flug sollen sich ein Mann und eine Frau dermaßen daneben benommen haben, dass der Kapitän der Boeing 737-800 entschieden hat, dass aus Sicherheitsgründen eine Zwischenlandung auf dem nächstmöglichen Airport eingelegt wird. Dies war der Inselflughafen Porto Santo. Laut lokalen Medienberichten soll die Exekutive von Madeira nicht gerade zimperlich vorgegangen sein. Dies hatte natürlich eine Vorgeschichte, denn die beiden Störenfriede sollen sich regelrecht mit Händen und Füßen dagegen gewehrt haben das Flugzeug zu verlassen. Die Beamten entscheiden sich dann so genannte Taser-Waffen einzusetzen. Anschließend wurden die beiden unruly PAX abgeführt. Das Polizeikommando von Madeira bestätigte den Vorfall und den Einsatz in der von Jet2 betriebenen Boeing 737-800. Man erklärte auch, dass es zu Verhaftungen gekommen ist, weil die Störenfriede „einen rechtmäßigen Befehl des Flugkapitäns missachtet haben“ sowie am Boden dann Anweisungen der Polizei ignoriert wurden und Widerstand gegen die Staatsgewalt geleistet wurde. Der Flug nach Teneriffa-Süd wurde kurz darauf fortgesetzt. Die Boeing 737-800 landete kurz vor Mitternacht am Zielflughafen. Nachstehendes Video wurde auf dem portugiesischen Airport aufgenommen und zeigt Polizisten beim Abführen des männlichen Störenfrieds:

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Tui-Neubau-Schiff bekommt neue Suiten

Derzeit befindet sich ein weiteres für die Reederei Tui Cruises bestimmtes Kreuzfahrtschiff in Bau. Dieses wird deutlich mehr Suiten als die Vorgänger enthalten. Auch werden den Fahrgästen zwei zusätzliche Restaurants zur Verfügung stellen. Seitens Tui heißt es, dass man auf die gestiegene Nachfrage im Bereich der Suiten reagiere. Immerhin handelt es sich um die teuersten Beherbergungsmöglichkeit, so dass man daran auch bestens verdient. Das Unternehmen betont, dass die Suiten bei Buchungsstart immer rasch restlos ausgebucht werden. Die neuen Suiten sind im Maisonette-Stil gehalten und sollen über 88 Quadratmeter Wohnfläche, die auf zwei Etagen aufgeteilt sind, bieten. Beherbergen können diese bis zu sechs Personen. Weiters ist jeweils eine Veranda vorhanden.

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Charleroi: Gewerkschaften rufen Ryanair-Piloten erneut zum Streik auf

Die am belgischen Flughafen Charleroi stationierten Piloten der Fluggesellschaft Ryanair sind am Wochenende erneut zum Streik aufgerufen. Die Gewerkschaften werfen dem Carrier „Mangel an Respekt“ gegenüber den Flugzeugführern vor. Zwischen Arbeitnehmervertretern und der Geschäftsleitung sind die Fronten durchaus verhärtet. So wirft die Gewerkschaft dem Billigflieger beispielsweise Sozialdumping und „mangelnden Respekt“ vor. Die letzte Aussage basiert darauf, dass Ryanair beabsichtigt einen bestehenden Tarifvertrag zu kündigen. Die Pilotenvertreter sind der Ansicht, dass der Carrier noch weitere Zugeständnisse fordern würde. Zu Beginn der Corona-Pandemie stimmten die Gewerkschafter zu, dass die in belgischen Ryanair-Piloten 20-prozentige Lohnkürzungen erhalten. Auf Arbeitnehmerseite wurden die Vereinbarungen von den Gewerkschaften CNE, ACV Plus und Beca unterschrieben. Nun wird über die Wiederherstellung der ursprünglichen Gehälter gestritten. Die Krisenvereinbarung läuft noch bis Oktober 2024. Die Arbeitnehmervertreter verweisen darauf, dass Ryanair im Vorjahr einen Rekordgewinn in der Höhe von 1,43 Milliarden Euro geschrieben habe und daher fordert man nicht nur die ursprünglichen Löhne zurück, sondern auch mehr Geld. Der Billigflieger hingegen soll nicht nur auf den Fortbestand der Kürzungen bestehen, sondern laut einem CNE-Gewerkschafter auch den Tarifvertrag über die Arbeits- und Ruhezeiten aufkündigen wollen. Verhandlungsbereitschaft besteht seitens der Gewerkschaften eher nicht, denn diese fordern eigenen Angaben nach die Einhaltung geltender Gesetze. Gegen Ryanair fährt man verbal scharfe Geschütze auf und behauptet, dass der Carrier Gesetze missachten würde. Zuletzt haben die Gewerkschaften am 15. und 16. Juli 2023 an der Basis Charleroi zum Pilotenstreik aufgerufen. Es mussten etwa 120 Flüge gestrichen werden. Am Arbeitskampf sollen sich in etwa 80 Prozent der Ryanair-Flugzeugführer dieser

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Lufthansa Cargo legt Frankfurt-Eriwan auf

Die Frachtfluggesellschaft Lufthansa Cargo nimmt Ende Juli 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Frankfurt am Main und Eriwan auf. Diese soll ab 30. Juli 2023 mit von Lufthansa Cityline betriebenen A321P2F bedient werden. Derzeit ist vorgesehen, dass diese Cargo-Route jeweils am Verkehrstag Sonntag angeboten wird. Die Firmengruppe reagiert damit auch auf die gestiegene Nachfrage zwischen Armenien und Deutschland.

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Emirates feiert 15 Jahre Airbus A380

Die Fluggesellschaft Emirates Airline steht wie kein anderer Carrier sinnbildlich für den Airbus A380, denn man ist weltgrößter Operator dieses Musters. Während andere Carrier mit den Superjumbos nie wirklich glücklich wurden, ist die Fluglinie aus Dubai erfolgreich. Erst vor rund 15 Jahren hat Emirates ihren ersten Airbus A380 übernommen. Die Zeremonie fand am 28. Juli 2008 statt und seit 1. August 2008 ist das Flaggschiff der Flotte des Golfcarriers im aktiven Liniendienst. Mit insgesamt 123 bestellten A380 ist Emirates der größte A380-Kunde weltweit. Alle A380 wurden bei Airbus in Hamburg ausgestattet, einschließlich umfangreicher Arbeiten an der Kabinenausstattung sowie der endgültigen Lackierung, und wurden von Hamburg aus an die Fluggesellschaft ausgeliefert. Mit der Aufnahme von täglichen Linienflügen nach München im November 2011 war Emirates auch die erste ausländische Fluggesellschaft, die Deutschland mit der A380 im Liniendienst bediente. Seit 2008 ist die Emirates A380 auf 83 Flughäfen im Rahmen von Sonder- und Linienflügen, speziellen Gedenkflügen, Charterflügen, Testflügen und anderen Einsätzen gelandet, darunter in Deutschland in München, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Dresden und Köln. „Die A380 ist eine Erfolgsgeschichte für Emirates, was sich in dem starken Kundeninteresse widerspiegelt, egal wo wir das Flugzeug in den vergangenen 15 Jahren eingesetzt haben. Die Emirates A380 ist eines der bekanntesten und am meisten bewunderten Flugzeuge der Welt. Unsere Passagiere lieben sie wegen ihrer Geräumigkeit und aufgrund der besonderen Ausstattung, die den Reisekomfort in der kommerziellen Luftfahrt neu definiert hat und die nur auf diesem Flugzeugtyp angeboten wird – wie die First-Class-Spa-Duschen oder die Bar auf dem

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Tirol: Christophorus 1 musste nach Beschädigung notlanden

Während einem Rettungseinsatz, der von der ÖAMTC-Flugrettung durchgeführt wurde, ist es am Sonntagnachmittag auf dem Hafelekar zu einer Beschädigung des Christophorus 1 gekommen. Der Helikopter berührte dabei mit dem Rotorblatt das Gelände. Der Crew ist es gelungen den Hubschrauber sicher auf dem Flughafen Innsbruck notzulanden. Allerdings konnte der Patient nicht geborgen werden. Ein Helikopter des Innenministeriums übernahm den Noteinsatz, da sich der Christophorus 1 dazu wegen der Luftnotlage nicht mehr in der Lage war.

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