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Bilbao: Iberia Airport Services tankt Sprit aus Abfällen

Auf dem Flughafen Bilbao setzt das Abfertigungsunternehmen Iberia Airport Services erstmals synthetischen Kraftstoff für die Abfertigungsaktivitäten ein. Eigenen Angaben nach ist man damit Vorreiter in Spanien. Der angeblich emissionsfreie Treibstoff soll aus Abfällen hergestellt werden und steht den Bodengeräten und -fahrzeugen zur Verfügung. Dabei kooperiert man mit dem Mineralölkonzern Repsol, der sich um die Herstellung bzw. Belieferung kümmert.

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Graz: Avanti Air hat Kefalonia-Charterflüge aufgenommen

Die deutsche Fluggesellschaft Avanti Air hat am Donnerstag, den 25. Mai 2023, im Auftrag eines Reiseveranstalters eine Charterverbindung nach Kefalonia aufgenommen. Damit wurde die letzte Verbindung, die im Grazer Sommerflugplan 2023 noch nicht abgehoben ist, in Betrieb genommen. Zwar konnte der steiermärkische Airport in den letzten Wochen mit der Eröffnung der Eurowings-Europe-Basis, dem Comeback der Nonstopverbindungen nach Hamburg und Berlin sowie der neuen Flüge nach Larnaka und Chania so einiges feiern, jedoch wurde die Anbindung an Lufthansa-Drehkreuze erheblich ausgedünnt. Zumindest was die Anzahl der Destinationen anbelangt ist heuer die Auswahl gewachsen. Dazu erklärt Flughafendirektor Wolfgang Grimus: „Von den 32 Destinationen im diesjährigen Sommerflugplan sind gleich fünf neu. Eine schöne Entwicklung für unsere Fluggäste, die so sehr bequem neue Reiseziele kennen lernen können.“ Die Durchführung der Kefalonia-Charterflüge erfolgt durch die deutsche Fluggesellschaft Avanti Air mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400. Erst kürzlich hat der Carrier eine zweite Maschine in Betrieb genommen. Auftraggeber der Kefalonia-Flüge ist der Reiseveranstalter Rhomberg, der auch hinter den Calvi-Chartern steht. Springer Reisen lässt seine Gäste von Avanti Air nach Paros und Skiathos fliegen. Unter anderem aus diesem Grund ist das Turbopropflugzeug über den Sommer 2023 in Graz stationiert. Inzwischen sind die meisten Urlaubsflüge ab Graz schon gestartet. In den kommenden Tagen finden noch die Erstflüge nach Korfu und Skiathos (beide Freitag) und Paros (Samstag) statt. Weiters werden die Flüge nach Antalya, Kos, Palma de Mallorca, Rhodos und Heraklion aufgestockt. Zusätzlich gibt es rund um die Feiertage einige Sonderflüge bzw. Kurzketten; z.B. nach Funchal am 29.05,

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Brussels Airlines: Comeback für Schokoladenboxen

Die Fluggesellschaft Brussels Airlines führt die bekannten belgischen Schokoladenboxen wieder ein. Diese wurden aufgrund der Corona-Pandemie in den letzten drei Jahren nicht angeboten werden. Nun wird man diese wieder auf Langstreckenflügen sowie auf Kurz- und Mittelstreckenflügen in der Business-Class erhalten. „Unsere Partnerschaft mit Neuhaus ist eine der am längsten bestehenden Kooperationen in unserer Geschichte. Die Schokolade passt perfekt zu dem, wofür wir als Fluggesellschaft stehen: 100% belgische Leidenschaft und Qualität. Allein auf unseren Langstreckenflügen können mehr als 300.000 Passagiere in der Business Class eines der belgischen Spitzenprodukte probieren“, so Nicolas Iritcity, Produktmanager an Bord, Brussels Airlines.

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HVO100: Blaguss Reisen testet biogene Kraftstoffe

Der österreichische Bus- und Touristikkonzern Blaguss testet derzeit mit fünf Bussen den Einsatz von biogenem Dieselkraftstoff. Das Unternehmen schreibt, dass bei Erfolg des Projekts die gesamte Fahrzeugflotte binnen weniger Tage umgestellt werden könnte. Laut Blaguss Reisen soll HVO100 um bis zu 90 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid, 24 Prozent weniger Kohlenmonoxid und 33 Prozent weniger Feinstaub verursachen. Das Busunternehmen will im Rahmen des Pilotprojekts evaluieren, ob sich der Bio-Kraftstoff auch im Alltag bewährt. Zunächst betankt man fünf Fahrzeuge mit diesem Treibstoff. Auch will man herausfinden, ob der Spritverbrauch gleichbleibend ist und ob für den Einsatz des Biodiesels überhaupt eine Kundennachfrage besteht. Bis vor wenigen Jahren krähte kaum ein Hahn danach was in den Tanks von Flugzeugen, Zügen, Bussen, Schiffen und sonstigen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren steckt. Einige Politiker und Unternehmen sind mittlerweile auf den „Umweltschutz-Zug“ aufgesprungen und versuchen verschiedene Projekte umzusetzen. Gerade im Bereich der Kreuzfahrten und der Luftfahrt gibt es leider auch einige Werbeaussagen, die sich aufgrund von „Greenwashing“-Vorwürfen schon Klagen eingehandelt haben. Viele Firmen meinen generell auf den „Zug“ aufspringen zu müssen und stellen sich seit einiger Zeit als besonders umwelt- und klimafreundlich dar. Die tatsächlichen Werte lassen sich oftmals nur schwer bis gar nicht nachprüfen. Klar ist aber auch, dass in den meisten Fällen der Einsatz von alternativen Treibstoffen bzw. Antriebstechniken mit höheren Kosten verbunden ist. In der Luftfahrt werden von manchen Airlines, darunter die Lufthansa Group, sogar „Spenden“ für SAF-Kraftstoffe gesammelt bzw. in speziellen „Greentarifen“ behauptet man, dass die Nutzung von SAF bereits inkludiert wäre. Überprüfen können Passagiere aber

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Schweiz: Bernina Express feiert den 50er

Seit der Jungfernfahrt am 3. Juni 1973 erleben Fahrgäste die Alpenüberquerung auf einer der spektakulärsten Bahnlinien der Welt mit 55 Tunnel, 196 Brücken und bis zu 70 Promille Steigung Happy Birthday Bernina Express: Seit 50 Jahren fährt der Panoramazug von der Schweiz über die Alpen bis nach Oberitalien. Viele Höhepunkte zwischen Gletschern und Palmen zählen mittlerweile zum UNESCO-Welterbe. Am 3. Juni 2023 jährt sich die Jungfernfahrt zum 50. Mal. Das erste Highlight der knapp viereinhalbstündigen Fahrt ist bereits der Abfahrtsort. Chur gilt als älteste Stadt der Schweiz und ist die Hauptstadt der Region Graubünden. Nach Abfahrt geht es zunächst nach Thusis und Filisur, wo der Panoramazug das imposante Landwasserviadukt überquert, das seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Fahrt über fünf elegant gemauerte Pfeiler stellt für viele Gäste das Wahrzeichen des Zuges dar. Nachdem der Bernina Express das mondäne Oberengadin mit St. Moritz – beliebt bei Jetset aus Nah und Fern – passiert, folgt die sogenannte Montebello-Kurve mit einem beeindrucken Ausblick auf das Bergmassiv, wie dem über 4.000 Meter hohen Piz Bernina. Der geografische Höhepunkt der Berninalinie ist der Bahnhof Ospizio Bernina auf über 2.250 Höhenmetern, der gleichzeitig die Sprachgrenze widerspiegelt. Ganz in der Nähe liegt der Lago Bianco, dessen angrenzende Flussläufe auf einer Seite gen Adria und auf der anderen Seite bis zum Schwarzen Meer führen. Vor dem Erreichen des Zielorts passiert der Panoramazug das bekannte Kreisviadukt bei Brusio. Neben dem Landwasserviadukt ist es eines der häufigsten Fotomotive des Bernina Express. In Tirano angekommen, erwartet die Fahrgäste italienischer Dolce Vita-Flair

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Chicago: Wilde Schlägerei bei der Kofferausgabe

Dass Passagiere gelangweilt vor Gepäckausgabebändern stehen und dabei auf ihre Smartphones starren, ist ein gewohntes Bild. Dass aber die Fäuste fliegen und eine kleine Massenschlägerei ausbricht, ist dann doch – zumindest in den USA – selten. So geschehen aber am 22. Mai 2023 in Chicago. Normalerweise warten Fluggäste gelangweilt und oftmals auch ungeduldig in den Gepäckausgabehallen darauf, dass ihre Koffer endlich auf dem Band zur Entnahme bereitgestellt sind. Mitunter werden E-Mails und WhatsApp-Nachrichten gecheckt oder aber Fahrkarten bzw. Taxi bestellt. Ganz andere Gedanken hatten aber einige Passagiere im Flughafen Chicago-O’Hare, denn aus einer hitzigen Diskussion entwickelte sich rasch eine Schlägerei. Laut Polizei soll dieser aber seine Vorgeschichte haben, denn beim Aussteigen aus einem Flugzeug soll eine 24-jährige Frau von zwei nicht näher bezeichneten Tätern geschlagen worden sein. In der Gepäckausgabehalle wurden diese dann „zur Rede gestellt“ und daraus entwickelte sich eine Auseinandersetzung, die mit den Fäusten ausgetragen wurde. In diese wurden dann doch einige andere Reisende „hineingezogen“, so dass sich eine kleine Massenschlägerei entwickelte. Dazu erklärte die lokale Flughafenbehörde unter anderem: „Wir arbeiten eng mit allen unseren Bundespartnern auf den internationalen Flughäfen O’Hare und Midway sowie mit der Polizei von Chicago zusammen, um sicherzustellen, dass sich alle Personen in unseren Einrichtungen sicher fühlen, und die CDA sorgt auch dafür, dass ihre Fluglinienpartner bei Vorfällen in ihren Mietbereichen über klare Kommunikationswege zu den Ressourcen der öffentlichen Sicherheit verfügen“. Weder die Polizei noch die CDA machten Angaben darüber auf welchem Flug die Streithähne gebucht waren bzw. mit welcher Airline diese geflogen sind.

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Genf: Klimakleber störten Ebace-Messe

Bei der Privatflugzeugmesse European Business Aviation Convention & Exhibition haben radikale Klimakleber zugeschlagen und für Aufsehen gesorgt. Befeuert werden diese von den Gruppierungen Greenpeace, Stay Grounded, Extinction Rebellion, Scientist Rebellion sowie weiteren. Am Dienstag, den 23. Mai 2023, verschafften sich selbsternannte Aktivisten Zutritt auf das Vorfeld des Flughafens Genf und wedelt mit ihren Transparenten, auf denen unter anderem behauptet wird, dass Privatjets den Planeten zerstören würden. Die Folge daraus war, dass der Flugbetrieb temporär eingestellt werden mussten. Auch schreckte man nicht davor zurück fremdes Eigentum zu bekleben, denn man beschmierte, beklebte und bekleckerte Privatjets. Die Polizei musste einschreiten, um dem Treiben der Personen, die sich illegal Zutritt zum Sicherheitsbereich verschafft haben, Einhalt gebieten zu können.

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Gatwick: Turkish-A321neo wegen Treibstoffmangel in Luftnotlage

Am 23. Mai 2023 musste ein Airbus A321neo von Turkish Airlines auf dem Weg von Istanbul nach London-Gatwick aufgrund von Treibstoffmangel einen Notfall melden. Die TC-LSN musste auf den Flughafen Birmingham ausweichen. Zunächst unternahm man einen erfolglosen Landeversuch in Gatwick. Ein zweites Mal versuchten es die Piloten nicht auf diesem Airport, sondern es wurde Luftnotlage erklärt. Zunächst strahlte man den Transpondercode 7700 aus. Dieser steht für einen allgemeinen Notfall. Über Funk spezifizierte man, dass man Treibstoffmangel habe. Die Flugsicherung wies der Maschine dann den Flughafen Birmingham, der sich rund 180 Kilometer nördlich von Gatwick befindet, zu. Dort konnte der Mittelstreckenjet von Turkish Airlines sicher landen. Wie es dazu kommen konnte, dass der A321neo derartig wenig Treibstoff an Bord hatte, muss noch untersucht werden. Jedenfalls befand sich die TC-TSN vor dem erfolglosen Landeversuch in Gatwick für rund fünf Minuten in einer Warteschleife. Andere Verkehrsflugzeuge konnten zuvor und danach problemlos auf Londons zweitgrößten Airport landen. Offiziellen Angaben nach soll aber das Verkehrsaufkommen in Gatwick eine Rolle gespielt haben. Der Landeversuch wurde auf Anweisung des Towers abgebrochen. Anschließend soll die Maschine die Mindestwerte erreicht haben, so dass eine Umleitung nach Birmingham notwendig geworden wäre. Am Ausweichort wurde die TC-TSN aufgetankt und anschließend ging es zum eigentlichen Zielort, London-Gatwick.

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Smartlynx will A321F-Flotte weiter ausbauen

Die Smartlynx Group will bis Ende dieses Jahres die Airbus-A321F-Cargoflotte auf 13 Exemplare erweitern. Im kommenden Jahr will man mindestens vier weitere Exemplare einflotten. Man hat sich zum Ziel gesetzt Europas größter Betreiber dieses Musters zu werden. Die Frachtaktivitäten werden auf dem maltesischen AOC durchgeführt. Vor einiger Zeit hat man den ersten A321P2F in Betrieb genommen. Mit diesem Muster ist man unter anderem im Auftrag von Deutsche Post-DHL unterwegs. Mittlerweile ist die Teilfotte auf sechs Exemplare angewachsen.

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Fünfte Freiheit mit Ethiopian: Angenehme Abwechslung gegenüber europäischem Null-Service

Seit wenigen Tagen gibt es auf der Strecke Wien-Kopenhagen-Wien zumindest viermal wöchentlich mit Ethiopian Airlines eine Alternative zu Austrian Airlines und Ryanair. Während die beiden europäischen Anbieter auf Mittelstreckenjets setzen, ist der äthiopische Anbieter mit Langstreckengerät des Typs Boeing 787 unterwegs. Die Bordprodukte unterscheiden sich erheblich. Die Billigfluggesellschaft Ryanair ist einer der Pioniere im Bereich Lowcost-Flüge. Kunden dieses Carrier sind es schon seit vielen Jahren gewöhnt, dass im reinen Flugpreis so ziemlich gar nichts mehr inkludiert ist und beispielsweise für Aufgabegepäck, Snacks und Getränke extra bezahlt werden muss. Austrian Airlines hat sich über die Jahre hinweg schleichend von einem Full-Service-Carrier zu einem Anbieter, der zwar tendenziell höhere Ticketpreise verlangt, jedoch nicht nennenswert mehr Service bietet als die Billigflieger-Konkurrenz. Zumindest ist dies auf dem europäischen Streckennetz der Fall. Im Gegensatz zu Ryanair hat man zwar auf Wien-Kopenhagen-Wien eine Business-Class, jedoch bietet man lediglich freie Nebensitze während Ethiopian Airlines mit echten C-Sitzen aufbieten kann. Die Produkte der drei Anbieter auf dieser Route zu vergleichen ist daher relativ einfach, denn als einziger Player inkludiert Ethiopian Airlines auch in der Economy-Class Aufgabegepäck, Snacks und Getränke. Weiters bietet man an Bord kostenfreie Kopfhörer für das Bord-Entertainment-System sowie Decken und Polster an. Diese Serviceleistungen sind unabhängig davon, ob man in der Economy- oder Business-Class reist. In zuerst genannter sind zwei Gepäckstücke mit jeweils maximal 23 Kilogramm inklusive und in der „C“ entsprechend mehr. Auch ist die Auswahl an Speisen und Getränken in der Business, die als Cloud Nine bezeichnet wird, erheblich größer als im hinteren Teil

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