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Swiss-Verwaltungsrat: Bhat folgt auf Foerster

Bei der Fluggesellschaft Swiss ist es zu einer Änderung im Verwaltungsrat gekommen. Ashwin Bhat, Chief Commercial Officer der Lufthansa Cargo, folgt auf Christina Foerster, die momentan ad-interim als Chefin von Brussels Airlines fungiert. Foerster ist zwar aus dem Swiss-Verwaltungsrat ausgeschieden, wird jedoch weiterhin dem Vorstand der Lufthansa Group angehören. „Im Namen des gesamten Verwaltungsrates danke ich Christina Foerster ganz herzlich für ihre großartige Arbeit, ihren uneingeschränkten Einsatz und ihr großes Engagement für unsere SWISS. Nicht nur in der schwierigen Zeit während der Pandemie konnten SWISS und der Verwaltungsrat jederzeit auf ihre Expertise und ihr sicheres Urteil bauen. Wir freuen uns, dass die Lufthansa Group auch in Zukunft auf ihr wertvolles Knowhow zählen kann“, so Reto Francioni, Präsident des Verwaltungsrats von Swiss. Das Gremium setzt sich nun aus Reto Francioni (Präsident), Doris Russi Schurter, André Blattmann, Remco Steenbergen sowie dem neuen Mitglied Ashwin Bhat zusammen.

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München: Lufthansa reaktiviert Rzeszów und Bordeaux

Per Ende April 2023 will Lufthansa zwei seit einiger Zeit pausierte Strecken ab München reaktivieren. Dabei handelt es sich um das polnische Rzeszów und das französische Bordeaux. Die zuerst genannte Stadt soll wieder ab 23. April 2023 täglich angesteuert werden. Aus den vorliegenden Flugplandaten ist ersichtlich, dass diese Route mit Bombardier CRJ-900 von Lufthansa Cityline bedient werden soll. Nach Bordeaux geht es ab 25. April 2023 dreimal wöchentlich mit Cityline-A319.

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IAG kann wieder schwarze Zahlen verkünden

Die International Airlines Group, der unter anderem British Airways und Iberia angehören, rechnet damit, dass man im laufenden Jahr 2023 einen Gewinn in der Höhe von 1,8 bis 2,3 Milliarden Euro schreiben wird. Im Vorjahr konnte man den Umsatz um 170 Prozent auf 23,1 Milliarden Euro steigern. Dies liegt insbesondere daran, dass man nach der Aufhebung der Reiserestriktionen mit einer sehr starken Nachfrage konfrontiert war. Von dieser konnten die meisten Konzernmitglieder auch finanziell profitieren. Der der operative Gewinn vor Sondereffekten wird mit 1,2 Milliarden Euro ausgewiesen. Im Jahr 2021 musste man rote Zahlen in der Höhe von rund drei Milliarden Euro verzeichnen. Der Gewinn lag in 2022 bei etwa 402 Millionen Euro. Damit hat man wieder die schwarzen Zahlen erreicht, denn im Jahr 2021 war man mit minus drei Milliarden Euro tiefrot. Die International Airlines Group geht davon aus, dass man im Laufe des Jahres 2023 das Flugangebot auf etwa 98 Prozent des Vorkrisenangebots hochfahren kann. Man geht derzeit davon aus, dass dies bereits im ersten Quartal dieses Jahres gelingen könnte. Allerdings gibt es als Unsicherheitsfaktor durchaus, dass an manchen Airports die Kapazität aufgrund von Personalmangel eingeschränkt sein könnte.

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Niederösterreich konnte Nächtigungszahlen steigern

Das Bundesland Niederösterreich konnte im Jänner 2023 – im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat – einen 41-prozentigen Zuwachs im Bereich der touristischen Nächtigungen verzeichnen. Allerdings lag man um 6,2 Prozent unter dem Aufkommen, das man im ersten Monat des Jahres 2019 hatte. Insgesamt gab es 403.900 Nächtigungen in den niederösterreichischen Beherbergungsbetrieben. Dies geht laut Landesregierung aus einer ersten Hochrechnung hervor. „Die Nächtigungskurve in Niederösterreich geht weiterhin deutlich bergauf. Skifahren, Langlaufen, Rodeln, Schneeschuhwandern oder doch lieber ein Trip durch Niederösterreichs Städte – all das macht den Winter in Niederösterreich aus. Die Anstrengungen unserer Gastgeberinnen und Gastgeber machen sich bezahlt, denn unsere Gäste aus dem In- und Ausland kommen gerne wieder zu uns zurück. Im Jänner kamen 277.800 Nächtigungen von Gästen (+27,2 Prozent) aus Österreich, 126.100 Nächtigungen von Gästen (+86 Prozent) aus dem Ausland, allen voran aus unseren wichtigsten Nahmärkten Deutschland, Tschechien, Slowakei und Ungarn. Einen besonderen Schwerpunkt setzten wir heuer beim Thema Radfahren, das heurige Jahresthema der Niederösterreich Werbung. Niederösterreich hat die perfekten Voraussetzungen, um sich als Radtourismus-Destination Nummer 1 im Herzen Europas zu positionieren. Heuer wollen wir verstärkt den deutschen Markt bearbeiten, der eine besondere Verbundenheit zum Radtourismus in Niederösterreich hat“, so Landesrat Jochen Danninger (ÖVP). Tourismuslandesrat Jochen Danninger und Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, zeigen sich zuversichtlich, dass diese Entwicklung auch in den kommenden Monaten anhält und das Vorkrisenniveau nun rasch erreicht wird. Unter anderem ist eine umfangreiche Kommunikationskampagne zum Thema Radfahren geplant. Hier legt man einen Schwerpunkt auf Deutschland, Niederösterreichs wichtigstem Nahmarkt für Gäste aus dem Ausland.

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Italienische Gewerkschaft droht mit Streik bei Air Dolomiti

Die italienische Gewerkschaft Uiltrasporti droht der Lufthansa-Tochter Air Dolomiti mit einem Pilotenstreik. Man fordert den Arbeitgeber zur Einhaltung vertraglicher Verpflichtung und insbesondere zustehender Ruhezeiten ein. Sollte die Geschäftsleitung nicht einlenken, rufe man für den 17. März 2023 zum Streik auf. Die möglichen Auswirkungen auf den Flugbetrieb von Air Dolomiti dürften sich aber in sehr eng gesteckten Grenzen halten, da mittlerweile die überwiegende Mehrheit des fliegenden Personals außerhalb von Italien stationiert ist. Beispielsweise unterhält der Carrier in München und Frankfurt am Main Stützpunkte, von denen aus man sowohl unter dem eigenen EN-Code als auch im Wetlease für Lufthansa unterwegs ist. Jene Air-Dolomiti-Mitarbeiter, die nicht in Italien angestellt sind, haben keine italienischen Dienstverträge und somit ist die Gewerkschaft Uiltrasporti für diese auch nicht zuständig. In den letzten Jahren wurde die Präsenz der Lufthansa-Tochter auf dem italienischen Markt stark zurückgefahren. Beispielsweise wurden die inneritalienischen Routen aufgegeben und man ist fast ausschließlich als Zubringer zu den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München tätig. Ob sich dies im Falle einer Übernahme von Ita Airways durch den Kranich-Konzern ändert, ist völlig offen.

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Ita Airways fliegt jetzt auch mit Airbus A320neo

Seit Anfang dieser Woche setzt Ita Airways mit der EI-INB den ersten Airbus A320neo im kommerziellen Liniendienst ein. Der Neuzugang kam am Montag, den 20. Feber 2023, erstmals zwischen Rom-Fiumicino und Palermo zum Einsatz. Der Carrier hat vor einiger Zeit zahlreiche Mittelstreckenjets dieses Typs bestellt. Die erste Maschine wurde auf den Namen „Francesco Moser“ getauft. Es handelt sich um einen Radsportler, der in den 1970er und 1980er-Jaren äußerst erfolgreich war. Zunächst werden Maschinen des Typs A320neo primär am Rom-Fiumicino eingesetzt. Später sollen auch einige in Mailand-Linate stationiert werden.

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Öger Tours bietet nun auch Oman-Reisen an

Der Anex-Reiseveranstalter Öger Tours bietet künftig auch Oman-Pauschalreisen an. Bislang war man auf die Türkei spezialisiert. Neu bietet man auch 46 Hotels im Oman an. Darunter befinden sich unter anderem das Intercity Hotel Muscat und das Al Bustan Palace Ritz Carlton Hotel. Öger Tours bietet die Oman-Reisen sowohl als Pauschalpakete als auch als Hotel- bzw. Flight-Only an. Man kooperiert mit Airlines wie Lufthansa, Oman Air, Qatar Airways, Turkish Airlines und Etihad Airways. Zielflughäfen in diesem Land sind Salalah und Muscat. „Der Oman ist ein besonders vielfältiges Reiseland, das auch Individualisten anspricht. Als Orient-Spezialist freuen wir uns, dass wir dieses Ziel unseren Gästen mit einem ausgewählten Hotel- und Flugprogramm präsentieren können“, so Öger-Product-Manager Volker Bromund.

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Neues Problem: Boeing muss Dreamliner-Auslieferungen erneut stoppen

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer musste die Auslieferung der Langstreckenflugzeuge des Typs B787 „Dreamliner“ erneut stoppen. Kürzlich entdeckte man ein neues Problem im Bereich des Rumpfs. Der Hersteller behauptet, dass es sich um einen „Analysefehler“ handeln soll und keine unmittelbare Gefahr für die in Betrieb befindliche Flotte bestehen soll. Boeing hat die Auslieferungen seiner Dreamliner-Flugzeuge vorübergehend gestoppt, nachdem sich herausgestellt hat, dass deren Rumpfkomponenten einer zusätzlichen Analyse bedürfen. Die Federal Aviation Administration (FAA) muss mit dem Problem vollständig zufrieden sein, bevor die Auslieferungen wieder aufgenommen werden können. Die Behörde teilte außerdem mit, dass sie mit Boeing zusammenarbeitet, um festzustellen, welche Maßnahmen für kürzlich ausgelieferte Flugzeuge erforderlich sein könnten. Davon könnte möglicherweise auch Lufthansa betroffen sein, denn der Carrier hat in den letzten Monaten seine ersten Boeing 787-9 übernommen. „Bei der Überprüfung der Zertifizierungsunterlagen hat Boeing einen Analysefehler unseres Zulieferers im Zusammenhang mit dem vorderen Druckschott der 787 entdeckt. Wir haben die FAA benachrichtigt und die Auslieferungen der 787 unterbrochen, während wir die erforderliche Analyse und Dokumentation vervollständigen“, so der Hersteller in einer Stellungnahme. Boeing erklärt, dass es keine unmittelbaren Bedenken hinsichtlich der Flugsicherheit für die in Betrieb befindliche Flotte gibt und dass das Unternehmen in Kontakt mit den Kunden steht und weiterhin die Anweisungen der FAA befolgen wird. Der Flugzeughersteller teilte weiters mit, dass die kurzfristigen Auslieferungen beeinträchtigt werden, erwartet aber „keine Änderung unserer Produktions- und Auslieferungsprognosen für das Jahr 2023“.

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Hamburg: Lufthansa Technik eröffnet neues Trainingszentrum

Lufthansa Technik hat in Hamburg ein neues Trainingszentrum für Wartungsmitarbeiter in Betrieb genommen. Dieses hat man sich rund 7,5 Millionen Euro kosten lassen. Man will insbesondere Quereinsteiger für Berufe in der Luftfahrt begeistern. Bei der Lufthansa-Tochter geht man davon aus, dass in den nächsten Jahren der Personalbedarf stark steigen wird. Gleichzeitig ist man mit akutem Fachkräftemangel konfrontiert. Das neue Trainingszentrum soll auch Quereinsteiger, die bereits über einen technischen Hintergrund verfügen, ausbilden und für die Luftfahrt begeistern. Am Standort Hamburg-Rahlstedt will Lufthansa Technik allein in diesem Jahr 376 zusätzliche Mitarbeiter ausbilden. Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll die Kapazität auf 1.000 Ausbildungsplätze erhöht werden.

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In Köln/Bonn und Düsseldorf: Verdi ruft erneut zu Flughafen-Streiks auf

Am Montag, den 27. Feber 2023 ist an den Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Hintergrund ist, dass die Gewerkschaft Verdi neuerlich zur Arbeitsniederlegungen an Airports aufruft. „Am Flughafen in Köln/Bonn beginnen die ersten Beschäftigtengruppen in der Nacht vom 26.2.2023 auf den 27.2.2023 mit den Streiks. Düsseldorf folgt kurz darauf. Durch die Schichtdienste enden die Streiks in der Nacht vom 27.2.2023 auf den 28.2.2023 an beiden Flughäfen“, so die Arbeitnehmervertreter in einer Medienmitteilung. Derzeit sind die Auswirkungen auf den Flugbetrieb noch nicht abschätzbar. Es ist aber davon auszugehen, dass es zu erheblichen Einschränkungen kommen wird. Die vorherige Streikwelle, die an sieben deutschen Flughäfen über die Bühne gegangen ist, führte dazu, dass unter anderem München, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg und Dortmund den Betrieb vollständig aussetzen mussten. Lufthansa sagte sämtliche Flüge ab den Drehkreuzen München und Frankfurt ab. Passagiere, die für Montag Tickets von/nach Düsseldorf oder Köln/Bonn gebucht haben, sollten sich regelmäßig bei ihrer Fluggesellschaft über den aktuellen Status ihrer Buchung informieren. Auch sollten etwaige Umbuchungs- und/oder Ersatzbeförderungsmöglichkeiten abgeklärt werden.

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