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USA: Rechtsanwalt wirft Boeing Verstoß gegen 737-Max-Vergleich vor

Gegen den U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing wurde über einen Rechtsanwalt, der Hinterbliebene von Opfern von 737-Max-Abstürzen vertritt, eine weitere Klage eingebracht. In dieser wird unter anderem damit argumentiert, dass der Hersteller mit der Behauptung sich nicht schuldig zu fühlen gegen den mit dem U.S.-Justizministerium geschlossenen Vergleich verstoßen würde. Das Rechtsmittel wurde am 1. Feber 2023 beim District Court for the Northern District of Texas eingebracht. Inhaltlich argumentiert der Jurist unter anderem, dass Boeing gegen den mit dem DOJ geschlossenen Generalvergleich verstoßen würde. Boeing wurde von US-Bezirksrichter Reed O’Connor aufgefordert, im Oktober 2022 vor Gericht zu erscheinen, obwohl der Vergleich des Unternehmens mit dem DOJ eine Klausel enthielt, die das Unternehmen vor weiterer Strafverfolgung schützt. Die beiden Seiten einigten sich im Januar 2021, wobei Boeing zustimmte, 2,5 Milliarden Dollar an Entschädigungen und Geldstrafen an die betroffenen Fluggesellschaften und die Familien der Opfer zu zahlen. Bezirksrichter O’Connor argumentierte, dass der Vergleich von Boeing mit dem DOJ gegen ein Gesetz verstößt, das es Unternehmen untersagt, ohne Wissen der Opfer Vereinbarungen über einen Vergleich oder einen Aufschub der Strafverfolgung abzuschließen. Infolgedessen wurde das Unternehmen gezwungen, am 26. Januar 2023 vor Gericht zu erscheinen. Das Unternehmen plädierte daraufhin auf „nicht schuldig“. Nach Angaben des Anwalts, der die Familien der Opfer vertritt, widersprach das Unternehmen damit jedoch direkt „der Sachverhaltsdarstellung, in der Boeing der Verschwörung zum Betrug der FAA für schuldig erklärt wird“. Dem Antrag zufolge enthielt der Vergleich mit dem DOJ eine Klausel, die es Boeing untersagte, „der Übernahme der Verantwortung zu widersprechen“. Die Familien der

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Hannover: Tuifly-Verbindung nach Castellon soll etabliert werden

Die Region Valencia verhandelt laut spanischen Medienberichten mit dem deutschen Tui-Konzern über die Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Castellón und Hannover. Für eine gewisse Grundauslastung soll der Umstand sorgen, dass sich im Einzugsgebiet beider Airports Werke des Volkswagen-Konzerns befinden. Einen genauen Zeitplan für die Aufnahme einer möglichen neuen Tuifly-Verbindung gibt es aber noch nicht. Derzeit handelt es sich lediglich um Gespräche mit Tui-Chef Sebastian Ebel sowie Vertretern aus Wirtschaft und Touristik.

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Aeroporti de Roma entfristet 257 Arbeitsverhältnisse

Für Italien fast ungewöhnlich, jedoch konnte der Betreiber der Flughäfen Fiumicino und Ciampino, Aeroporti de Roma, mit den Gewerkschaften CGIL, CISL, UIL und UGL of Air Transport eine Einigung bezüglich der Übernahme von 257 befristeten Mitarbeitern in unbefristete Dienstverhältnisse erzielen. In Italien werden von Arbeitgebern nur ungerne unbefristete Arbeitsverträge mit Arbeitnehmern abgeschlossen, da diese im direkten Vergleich mit Österreich oder Deutschland nur schwer gekündigt werden können. In Verhandlungen mit Gewerkschaften verpflichtete sich Aeroporti de Roma dazu, dass 257 befristete Vollzeitmitarbeiter in unbefristete Arbeitsverhältnisse überführt werden sollen. Diese sind an den Flughäfen Ciampino und Fiumicino tätig. Seitens der ADR kann man sich vorstellen, dass sich die Anzahl freiwillig erhöhen könnte, denn man rechnet mit einer äußerst hohen Passagiernachfrage in der Sommersaison 2023. „Die heute unterzeichnete Vereinbarung ist das Ergebnis einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und stellt mit der Stabilisierung von 257 Beschäftigten eine wichtige Investition in unser Humankapital dar“, erklärt Marco Troncone, CEO von Aeroporti di Roma. Ab März werden 66 Mitarbeiter, die derzeit beim FCO und der CIA in der Fluggastbetreuung beschäftigt sind, unbefristet eingestellt, während weitere 191 Mitarbeiter von befristeten Verträgen in Vollzeitverträge wechseln werden. Die Gewerkschaften CGIL, CISL, UIL und UGL of Air Transport sind die anderen Unterzeichner der Vereinbarung.

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Ryanair stationiert fünfte Boeing 737 in Weeze

Die Ryanair-Tochter Malta Air wird im Sommerflugplan 2023 eine fünfte Boeing 737-800 auf dem deutschen Regionalflughafen Weeze stationieren. Gleichzeitig wird man mit Castellon, Kopenhagen, Sevilla und Rhodos vier zusätzliche Strecken aufnehmen. „Ryanair wird in diesem Sommer 35 Strecken von/nach Düsseldorf Weeze bedienen. Die Stationierung dieses fünften Flugzeugs stellt eine weitere Investition von 100 Millionen Dollar in Düsseldorf Weeze dar und sichert mehr als 1.200 Arbeitsplätze, darunter 150 hoch bezahlte Arbeitsplätze für Piloten, Besatzungsmitglieder und Ingenieure. Ryanair wächst weiter und bietet den Bürgern/Besuchern Düsseldorfs und Weezes eine größere Auswahl und höhere Zuverlässigkeit, während gleichzeitig der Incoming-Verkehr in die Region gefördert wird“, so Annika Ledeboer, Ryanairs Country Managerin DACH & Nordics. Weeze-Flughafendirektor Sebastian Pabst fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr über die Stationierung des fünften Ryanair-Flugzeugs an unserem Flughafen. Unsere deutschen und niederländischen Gäste werden nun eine noch größere Auswahl an attraktiven Zielen haben“.

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Sommer 2023: Lauda Europe übernimmt weitere Ryanair-Strecken

Die maltesische Ryanair-Tochter Lauda Europe wird im Sommerflugplan 2023 einige neue Routen im Auftrag der irischen Konzernschwester bedienen. Diese hatte man bislang nicht im Portfolio. Zum Einsatz kommt der Maschinentyp Airbus A320. Lauda Europe unterhält in Wien, Zagreb, Zadar, London-Stansted und Palma de Mallorca Bases. Vor Ort sind Flugzeuge und Personal stationiert. Abgesehen von Charterflügen fliegt man fast ausschließlich unter dem FR-Code im Auftrag der operativen Konzernschwester Ryanair DAC, die mit der Konzernmutter Ryanair Holdings plc nicht zu verwechseln ist. Ab Stansted kommen die Airbus A320 von Lauda Europe neu auch auf folgenden Routen zum Einsatz: Barcelona, Biarritz, Bratislava, Brive, Castellon, Corvera, Dortmund, Ibiza, Jerez de la Frontera, Kosice, Palermo, Pisa, Poitiers, Porto, Rhodos, Stettin und Verona. Von Palma de Mallorca aus fliegen die Jets der Ryanair-Tochter neu auch nach Terneriffa Nord, Stockholm-Arlanda, Rom-Fiumicino, Porto, Paderborn, Mailand-Malpensa, Klagenfurt, Jerez de la Frontera, Edinburgh, und Aarhus. Ebenso gibt es ab Wien-Schwechat Routen, die bislang – abgesehen von kurzfristigen Änderungen – fast ausschließlich mit Boeing 737-800 von Buzz und/oder Malta Air bedient wurden. Neu kommen die Lauda-A320 auch nach Zakynthos, Skiathos, Rhodos, Pula, Preveza, Perugia und Lamezia Terme zum Einsatz. Ab der Basis Zagreb übernimmt man die bisher von Buzz ab der slowakischen Hauptstadt bediente Bratislava-Strecke. Von Zadar aus kommen die Maschinen des Typs Airbus A320 neu auch nach Münster/Osnabrück, Karlsruhe/Baden-Baden, Leeds/Bradford, Mailand-Bergamo, Pisa, Weeze und Rzeszow zum Einsatz. Manche Ziele waren bereits im Vorjahr angekündigt, wurden jedoch aus den unterschiedlichsten Gründen zunächst nicht aufgenommen.

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Italien: Lufthansa und FS wollen zusammenarbeiten

Die italienische Staatseisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato Italiane S.p.A. und Lufthansa haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit unterschrieben. Ziel der geplanten Kooperation ist insbesondere, Fluggäste mit Bahnverbindungen der FS von und zu Ihren Flugverbindungen aus diversen italienischen Flughäfen zu bringen. Die genaue Ausgestaltung des Programms ist nun Gegenstand der weiteren Gespräche. Bei einem Vertragsabschluss stünde die Umsetzung der Kooperation unter dem Vorbehalt der Genehmigung der zuständigen Behörden. Vergleichbare Kooperationen im Intermodalbereich betreibt die Lufthansa Group bereits in ihren Heimatmärkten u.a. mit der Deutsche Bahn, der ÖBB und der SBB. Insgesamt bieten die Airlines der Lufthansa Group ihren Fluggästen aktuell über 3.000 wöchentliche Bahn- oder Busverbindungen aus mehr als 40 Städten an. Bereits im Jahr 2001 hatte Lufthansa eine Kooperation mit der Deutschen Bahn über Zugverbindungen ihren Flughäfen geschlossen (LH Express Rail).

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Boeing 777: Etihad prüft Umwandlung in Frachter

Golfcarrier Etihad Airways denkt darüber nach fünf Passagierflugzeuge des Typs Boeing 777-300ER in Frachter umbauen zu lassen. Diese sollen auch als Überbrückung dienen bis die ersten Airbus A350F eintreffen werden. Zuletzt genannte Maschinen werden nicht vor Ende dieses Jahrzehnts erwartet. Das Portal Air Cargo News zitiert Tim Isik, Vice President of Commercial Cargo bei Etihad Airways, dass derzeit verschiedene Möglichkeiten geprüft werden. Unter anderem kann man sich vorstellen, dass fünf von sieben B777-200F in Frachter konvertiert werden könnten. Einen genauen Zeitplan gibt es noch nicht, da sich Etihad noch nicht endgültig entschieden hat. Isik: „Es stellt sich die Frage, ob wir einige Umrüstungen in Betracht ziehen könnten, um unsere Frachterflotte zu verstärken, während wir auf die Auslieferung einiger A350-Frachter warten“.

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Amsterdam befürchtet neuerliche Kapazitätsengpässe

Am niederländischen Flughafen Amsterdam befürchtet man, dass der akute Personalmangel bis zur Haupturlaubszeit nicht beseitigt werden kann. Ein Airport-Sprecher erklärt gegenüber der Tageszeitung „De Telegraaf“, dass es erneut zu Kapazitätseinschränkungen kommen könnte. Besonders in den Bereichen Gepäckabfertigung und Sicherheitspersonal sind noch hunderte Stellen unbesetzt. Dazu kommt, dass viele Mitarbeiter noch offene Jahresurlaube haben. Die Erholung wollen diese natürlich antreten, so dass die ohnehin schön dünne Personaldecke noch dünner werden könnte. Sofern die Probleme nicht gelöst werden können, müssen laut Flughafen Amsterdam-Schiphol die vor Ort tätigen Airlines und Dienstleister neuerlich die Kapazität einschränken. „Der Personalmangel bei einigen Abfertigern kann dazu führen, dass ein Flugzeug Verspätung hat, was auch eine Verspätung eines unserer Flugzeuge zur Folge haben könnte und somit unseren Betrieb beeinträchtigt“, wird ein KLM-Medienreferent zitiert.

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Norwegian least sechs weitere Boeing 737-Max-8

Der Billigflieger Norwegian Air Shuttle wird sechs weitere Boeing 737-Max-8 leasen. Diese bezieht man über die Air Lease Corporation. Die beiden Unternehmen haben die Unterfertigung einer entsprechenden Absichtserklärung unterschrieben. Die zusätzlichen Maschinen werden sich zu drei B737-Max-8, von denen eine bereits ausgeliefert wurde, gesellen. Derzeit geht der Carrier davon aus, dass die Leasingflugzeuge noch vor dem Hochsommer 2023 übergeben werden. „Die Anschaffung dieser modernen und treibstoffeffizienten Flugzeuge passt gut in unsere Flottenstrategie. Sie wird auch dazu beitragen, Verzögerungen von Boeing bei anderen Flugzeugen, die in diesem Frühjahr an Norwegian ausgeliefert werden sollten, auszugleichen“, so Geir Karlsen, CEO von Norwegian.

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Unruly Pax: Belgisches Ehepaar kassiert Flugverbot bei Tuifly Belgium

Ein belgisches Ehepaar hat seitens Tuifly Belgium ein dreijähriges Flugverbot kassiert, da man aus Sicht der Fluggesellschaft Anweisungen der Besatzungen bezüglich dem mitgeführten Chihuahuas missachtet haben soll. Die Reisenden haben eigenen Angaben nach ihr Tier während einem Langstreckenflug aus einer Transporttasche genommen. Die Crew hatte dies ausdrücklich untersagt. Es soll zu einer lautstarken Auseinandersetzung gekommen sind. Aus diesem Grund hätte Tuifly Belgium das dreijährige Flugverbot ausgesprochen. Dieses wird seitens der Betroffenen als „harte Strafe“ empfunden. Die Folge daraus war auch, dass beim Rückflug die Beförderung verweigert wurde und die Reisenden eine andere Airline suchen mussten. „Wir nehmen diese Maßnahme nicht auf die leichte Schulter“ sagte Piet Demeyere, Sprecher der TUI, „das Personal anzuschreien und zu beschimpfen und dadurch den Flug zu stören, ist wirklich nicht akzeptabel“.

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