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Eurowings Discover: Vereinigung Cockpit nimmt Angebot an

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit nimmt das Angebot der Lufthansa-Geschäftsleitung bezüglich der Tochtergesellschaft Eurowings Discover in Tarifverhandlungen zu treten an. Die Arbeitnehmervertreter begrüßen den Vorstoß. „VC und der Lufthansa-Konzern sind jetzt auf dem Weg in eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft. Ich bin zuversichtlich, dass es uns in Verhandlungen auf Augenhöhe gelingt, gemeinsam kreative Lösungen zum Wohle der Beschäftigten und der Firma zu finden – gerade in schwierigen Zeiten wird dies ein Stabilisierungsfaktor sein. Besonders positiv ist die nun angestoßene Entwicklung für die Kolleginnen und Kollegen bei Eurowings Discover, denn Tarifverträge bedeuten Sicherheit, Planbarkeit und Stabilität für die Beschäftigten. Ich freue mich, dass meine Ankündigung aus dem vergangenen Jahr, dass wir Eurowings Discover tarifieren werden, nun realisiert wird“, so Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. Lufthansa hatte der VC angeboten in Tarifverhandlungen bezüglich EW Discover zu treten. Gleichzeitig hat man das Projekt „Cityline 2“ auf Eis gelegt. Näheres dazu in diesem Artikel.

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Ecuador hebt Corona-Einreiseregeln auf

Ecuador hat sich zum 24. Oktober von den Corona-Einreisebeschränkungen verabschiedet. Seither müssen Einreisende keinen Impfnachweis oder negativen Testbescheid mehr vorzeigen. Bislang verlangte die ecuadorianische Regierung von Ankommenden noch einen Impf- oder negativen Testnachweis, diese Pflicht entfällt nun. Wer jedoch bei der Einreise COVID-19-Symptome zeigt, kann gebeten werden, sich vor Ort einem Test zu unterziehen. Eine Quarantäne ist jedoch auch bei positivem Test nicht mehr zu befürchten, infizierte Personen werden lediglich angewiesen, Gesichtsmasken zu tragen. Das Ausfüllen der Gesundheitserklärung bleibt ebenfalls obligatorisch. Das berichtet Check24.

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Cathay Pacific möchte russischen Luftraum wieder nutzen

Cathay Pacific hatte nach Russlands Überfall auf die Ukraine russischen Luftraum freiwillig gemieden. Im Winter greift die Airline nun doch wieder auf eine Abkürzung zurück. Russlands Himmel steht Cathay Pacific offen. Die Hongkonger Airline ist nicht von Luftraumsperren betroffen, verzichtete seit März 2022 aber freiwillig auf Überflüge. Demnach werde die Fluggesellschaft im Winter auf der Linie New York – Hongkong wieder die „Polarroute“ nutzen, welche russischen Luftraum im Osten schneidet. Wegen „starker Gegenwinde“ wolle Cathay Pacific Umwege auf der Route so vermeiden, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero unter Berufung auf Bloomberg berichtet. Cathay Pacific konnte im September 2022 nur knapp 266.000 Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßen, im Vergleichsmonat 2019 vor der CoV-Krise waren es noch rund 3 Millionen Passagiere.

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ANA kommt nach drei Jahren wieder in die Gewinnzone

Die größte japanische Fluggesellschaft meldete heute nach drei Jahren für die zurückliegende erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres wieder deutlich bessere Zahlen. Die Gruppe erreichte bis zum 30. September 2022 einen Umsatz von umgerechnet knapp 5,7 Milliarden Euro. Damit ergaben sich ein Betriebsergebnis von umgerechnet etwa 226,3 Millionen Euro und ein Nettoergebnis von umgerechnet etwa 140,53 Millionen Euro, wie die Airline in einer Aussendung mitteilt. Die ANA Group erzielte damit zum ersten Mal seit drei Jahren wieder einen Nettogewinn. Diese positive Entwicklung sei insbesondere auf die Lockerung der Reisebeschränkungen für Inlandsflüge und internationale Reisende zurückzuführen. Im April strich Japan mehr als 100 Länder von seiner „schwarzen Liste“, womit das Land nach rund zwei Jahren strenger Beschränkungen international durchatmen konnte. Die Fluglinie geht davon aus, dass in der nächsten Zeit noch mehr Flüge stattfinden werden, zumal Japan im vergangenen Monat die Wiedereinführung der Visafreiheit und die Abschaffung der täglichen Einreisebeschränkungen angekündigt hat. Dementsprechend revidiert die ANA Group ihre Finanzprognose für das Geschäftsjahr 2022, da der Gewinn schon im ersten Halbjahr die ursprüngliche Prognose übertraf. Das Unternehmen geht jetzt von einem Jahresumsatz in Höhe von umgerechnet etwa 12,25 Milliarden Euro (vorher: 11,96 Milliarden) und von einem Nettoergebnis in Höhe von umgerechnet etwa 288,3 Millionen Euro aus.

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China Airlines kehrt nach Österreich zurück

Nach coronabedingter Pause kehrt China Airlines wieder an den Flughafen Wien zurück: Seit heute fliegt die nationale Airline Taiwans wieder regelmäßig nach Österreich und verbindet Wien mit Taipeh. Bedient wird die Strecke dreimal wöchentlich mit einem Airbus A350. Jeden Montag, Dienstag und Sonntag hebt die nationale Airline Taiwans von Wien nach Taipeh ab. Die Flugverbindung wird mit einem Airbus A350 bedient, die Flugzeit beträgt etwa 12 Stunden. Taiwan ist ein Inselstaat östlich von China mit modernen Städten, traditionellen taiwanesischen Tempeln, Thermalquellenresorts und eindrucksvoller Berglandschaft. China Airlines wurde 1959 als nationale Fluggesellschaft Taiwans gegründet. Der taiwanesische Flagcarrier bediente im Sommer 2022 insgesamt 154 Ziele in 29 Ländern und Regionen, alleine 83 Ziele davon in Asien. Mit einer Flotte von 88 Flugzeugen führt die Airline sowohl Passagier- als auch Frachtflüge durch.  „Welcome back China Airlines! Wir freuen uns sehr die nationale Airline Taiwans wieder auf dem Flughafen Wien vertreten zu haben. Die Wiederaufnahme der Flugverbindung unterstreicht die Bedeutung für Tourismus und Wirtschaft und setzt ein erfreuliches Signal in Richtung Erholung aus dem Raum Asien“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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Flughafen Ljubljana hofft auf starke Chartersaison

Im Winterflugplan 2022/23 ist das Linienflugangebot ab dem slowenischen Hauptstadt-Airport Ljubljana nicht sonderlich umfangreich. Die Geschäftsleitung hofft daher auf einen möglichst guten Anklang der Charterflüge. Von verschiedenen Tour Operators werden Destinationen in der Türkei, Spanien, Malta und Ägypten angeboten. Weiters gibt es Flüge nach Lappland, Madeira, Albanien und die Azoren. Der Anteil der Charterflüge lag im bisherigen Jahresverlauf bei etwa 15,3 Prozent und damit höher als an anderen Flughäfen in der Region. Fraport strebt an, dass man diesen Prozentsatz bis Ende dieses Jahres auf 20 Prozent steigert. Im Linienbereich muss der slowenische Hauptstadtflughafen einen weiteren Rückschlag verzeichnen. Transavia wird die Amsterdam-Flüge bis zumindest 22. November 2022 ausgesetzt lassen. Auch danach will man die Route nicht durchgehend bedienen. Man will dann über Weihnachten und Neujahr dreimal wöchentlich fliegen ehe die Route per 8. Jänner 2023 wieder eingestellt wird. Derzeit ist die neuerliche Wiederaufnahme per 2. Feber 2023 geplant, wobei unklar ist, ob der Termin halten wird. Ab dem nahegelegenen Klagenfurt wird man im Winter 2022/23 wieder Flüge nach Rotterdam anbieten.

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ÖHV: Österreichische Hotels werden weiterhin kurzfristig gebucht

Die Österreichische Hoteliervereinigung blickt mit gewisser Sorge auf den bevorstehenden Winter 2022/23, denn ähnlich wie in den Vorjahren trudeln die meisten Buchungen noch immer sehr kurzfristig ein. Gleichzeitig sind die Betriebe unter anderem aufgrund der hohen Energiekosten stark belastet. Angesichts vieler Lastminute-Buchungen sei die Prognose für den Winter nicht einfacher als in den Vorjahren mit Corona, erklärt ÖHV-Präsident Walter Veit zur bundesweiten Branchenbefragung der Österreichischen Hoteliervereinigung mit 264 teilnehmenden Betrieben: Laut ÖHV-Inside sehen 15% der Qualitätshotels kein verändertes Gästeverhalten in der Krise, 66% geben an, dass noch später gebucht wird als sonst. „Im Idealfall gehen sich noch ein, zwei Buchungsschübe vor Saisonbeginn aus.“ 71% der Hotels halten die Preise oder erhöhen nur einstellig. 36% rechnen aufgrund der eingegangenen Buchungen mit kürzeren Aufenthalten, 39% erwarten niedrigere Nebenausgaben: „Wir sind schon besser in eine Saison gestartet“, so Veit. Unklar ist, ob später gebucht wird oder weniger, fix sind höhere Kosten für Betriebe. Die Politik muss bei Strompreis, Inflation und Arbeitsmarkt in die Gänge kommen, so der ÖHV-Präsident weiters. Mit mehr oder gleich vielen Gästen wie in der Vorjahres-Saison, die mit einem Lockdown losging, rechnen laut ÖHV inside 56%, mit weniger 44% der Befragten. Auffällig sind die extremen Ausschläge: Jeweils 17% der Befragten sehen Zuwächse in der Größenordnung um die 20%, genauso viele Verluste in dieser Dimension: „So viele Betriebe mit so starken Verlusten: Das gibt mir für tourismusintensive Regionen zu denken.“ 49% der Ferienhotels rechnen mit Rückgängen. 81% der befragten Unternehmen stellen für die Wintersaison noch Mitarbeiter ein, vor allem in Service,

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Mit Boeing 747F: Air Atlanta Malta hat den Flugbetrieb aufgenommen

Der Malta-Ableger der Cargo-Fluggesellschaft Air Atlanta Icelandic hat vor wenigen Tagen mit der 9H-AKA den Flugbetrieb aufgenommen. Die Maschine fliegt im Wetlease für Saudi-Arabian Airlines Cargo und war zuvor auf dem isländischen AOC registriert. Air Atlanta Europa hat bereits vor über einem Jahr AOC und Betriebsgenehmigung von den maltesischen Behörden erteilt bekommen. Den operativen Flugbetrieb hat man aber erst vor wenigen Tagen aufgenommen. Die 9H-AKA fliegt laut CH-Aviation.com im Rahmen eines Wetlease-Vertrags überwiegend auf der Strecke Jeddah-Lüttich für Saudia Cargo. Die Boeing 747-400 war vormals bei der isländischen Muttergesellschaft im Einsatz und flog ebenfalls im Auftrag des Luftfahrtunternehmens aus Saudi-Arabien. Ursprünglich war die Maschine als Passagierflugzeug unterwegs und ebenfalls bei Saudia im Wetlease. Vor einigen Wochen musterte Air Atlanta seine drei Passagier-B747 aus und lässt diese in Frachter konvertieren. Mit der 9H-AKA wurde das erste Modell auf dem maltesischen AOC registriert.

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Alltours: Günstige Reisen derzeit stark gefragt

Der deutsche Tour Operator Alltours rechnet damit, dass man nach einem starken Sommer 2022 auch im kommenden Jahr 2023 eine hohe Nachfrage haben wird. Die Buchungszahlen sollen bereits jetzt über dem Niveau der aktuellen Saison liegen. Alltours blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021/22 zurück. Während der Winter 2021/22 noch von zahlreichen Corona-Reisebeschränkungen geprägt war, konnte das Unternehmen einen sehr starken Buchungseingang ab Februar 2022 verzeichnen. „Unser Kundinnen und Kunden freuten sich auf ihren Sommerurlaub, buchten höherwertige Angebote, luxuriöse Reisen und gönnten sich zusätzliche Extras“, so Willi Verhuven. Das Reiseaufkommen in den Sommerferien von Juni bis September 2022 erreichte Rekordniveau. Ein Trend, der sich auch in den Herbstferien bis in den Oktober hinein zum Ende des Geschäftsjahres fortsetzt. Allerdings gehen die starken Teuerungen auch an Alltours nicht spurlos vorbei. Der Reiseveranstalter verzeichnet seit etwa September 2022 wesentlich mehr Buchungen von Billig-Reisen als im Premium-Segment. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2018/19 hat alltours seinen Umsatz um 20 Prozent gesteigert und verzeichnet ein Gästeplus von einem Prozent. Das Ergebnis liegt damit deutlich über dem Branchenschnitt. „In einem Marktumfeld mit starken Schwankungen konnte Alltours trotz aller Widrigkeiten seine Marktposition weiter ausbauen. Im kommenden Jahr erwarten wir wieder eine lange Reisesaison“, erklärt Verhuven. Die Hauptreisezeit beginnt mit den Sommerferien in Nordrhein-Westfalen bereits am 22. Juni 2023 und endet mit den Bayerischen Sommerferien am 11. September 2023. Der Trend, auch die Herbstferien im Oktober kurzfristig für eine zusätzliche Reise zu nutzen, ist ungebrochen. „Alltours ist vorbereitet. Wir haben unser Pauschalreiseangebot in rund 40 Länder weltweit weiter ausgebaut

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Bosnien entzieht FlyBosnia AOC und Betriebsgenehmigung

Das bosnische Luftfahrtunternehmen FlyBosnia ist nun keine Fluggesellschaft mehr, denn die Zivilluftfahrtbehörde von Bosnien-Herzegowina hat AOC und Betriebsgenehmigung eingezogen. In der Luft war man schon seit dem Jahr 2020 nicht mehr. FlyBosnia hat eine durchaus ereignisreiche Geschichte hinter sich, denn von Anfang an hatte man massive Probleme, denn die Ticketeinnahmen sind weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es rasch zu Konflikten mit der Homebase Sarajewo als auch mit der Belegschaft gekommen ist. Man musste nach und nach die beiden Airbus A319 an die Leasinggeber zurückgeben und die Belegschaft weitgehend kündigen. Zuletzt führte man im Jahr 2020 Flüge durch. Zeitweise versuchte man das eigene Angebot mit Wetlease-Maschinen aufrecht zu erhalten, jedoch war auch dies nicht von Erfolg gekrönt. Letztlich ist man seit dem Jahr 2020 auf dem Boden. Im Juni 2022 entschied die Zivilluftfahrtbehörde von Bosnien-Herzegowina, dass das AOC vorerst eingefroren ist. Nun wurde es endgültig entzogen. Damit gibt es in diesem Staat nur noch eine Fluggesellschaft, die über gültige Zertifikate verfügt. Dabei handelt es sich um Icar Air. Dieser Carrier verfügt über drei Let 410 Turbolet und ist auf die Durchführung von Charterflügen spezialisiert. Hauptsächlich führt man mit den Maschinen Expressfrachtflüge durch.

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