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Mit A321XLR: Frontier prüft Europa-Langstreckenflüge

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Frontier Airlines kann sich den Einstieg ins Langstreckengeschäft vorstellen. Dem Unternehmen schweben dabei Destinationen in Europa, Südamerika und im Bundesstaat Hawaii vor. Frühestens ab dem Jahr 2026 könnte der Lowcoster auf die Langstrecke gehen, denn dann wird man die ersten Airbus A321XLR geliefert bekommen. Geschäftsführer Barry Biffle kündigte an, dass man das Vorhaben intensiv prüft, jedoch hat man noch keine konkreten Entscheidungen zu möglichen Zielen getroffen. Laut CH-Aviation.com soll sich der Manager aber dahingehend geäußert haben, dass unter anderem Shannon eines der möglichen Ziele sein könnte. Man will auch Airports, die bereits im Streckennetz enthalten sind, auf längeren Routen miteinander verbinden. Dabei soll es sich beispielsweise um die U.S.-Westküste und die Karibik handeln. Das internationale Streckennetz von Frontier umfasst derzeit nur zehn Ziele in Mexiko, Jamaika, der Dominikanischen Republik, Guatemala, El Salvador und den Bahamas. Auf der Langstrecke will man dem aktuellen Stand der Dinge nach keine Einheitskabine anbieten. Derzeit klärt das Unternehmen ab, ob man an Bord der A321XLR zumindest einige Sitze mit mehr Beinfreiheit haben wird. Auch denkt man darüber nach eine Premium-Klasse einzuführen, jedoch sind die Würfel noch nicht gefallen.

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Belavia nimmt Dubai-Flüge wieder auf

Die weißrussische Fluggesellschaft Belavia nimmt ab Dezember 2022 wieder Kurs auf Dubai. Der Carrier pausiert diese Route seit Mai 2022. Ab 1. Dezember 2022 will man vorerst zweimal pro Woche mit Boeing 737-Max-8 fliegen. Belavia-Flug B2717 soll jeweils um 2 Uhr 30 Ortszeit in Minsk abheben und Dubai gegen 9 Uhr 50 erreichen. Der Rückflug soll als B2718 um 10 Uhr 50 starten und die Hauptstadt von Belarus gegen 16 Uhr 15 erreichen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag mit Boeing 737-Max-8 durchgeführt werden. Ebenso wird man den Betrieb der Strecke Minsk-Schardscha fortführen. Diese Route wird einmal täglich bedient. Als Fluggerät kommen hier sowohl Boeing 737-800 als auch B737-Max-8 zum Einsatz. Aufgrund internationaler Sanktionen ist das internationale Streckennetz der weißrussischen Airline stark geschrumpft und befindet sich momentan im Wiederaufbau, jedoch ausschließlich in Länder, die den Staat bzw. Belavia nicht mit Sanktionen belegt haben.

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Nach Prag und Mailand: Iberia setzt Airbus A350-900 ein

Das spanische IAG-Konzernmitglied Iberia wird im Winterflugplan 2022/23 auf zwei weiteren Strecken planmäßig Langstreckenfluggerät des Typs Airbus A350-900 einsetzen. Dabei handelt es sich um die Routen von Madrid nach Prag und Mailand-Malpensa. Zwischen 8. Dezember 2022 und 26. Jänner 2023 wird Iberia einmal wöchentlich mit A350 zwischen Madrid und Prag fliegen. Dieser Maschinentyp kommt auf dem Kurspaar IB3148/IB3149 zum Einsatz. Ab der spanischen Hauptstadt wird man auch die italienische Metropole Mailand mit Airbus A350-900 bedienen. Der Flughafen Malpensa wird in der Zeitspanne von 12. Dezember 2022 bis 30. Jänner 2023 einmal wöchentlich mit diesem Muster angesteuert. Die Langstreckenflugzeuge kommen dabei auf dem Kurspaar IB3252/IB3253 zum Einsatz. Tickets für beide Routen können bereits auf den üblichen Vertriebswegen gekauft werden.

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Mit Fokker 50: Amapola Flyg übernimmt weitere PSO-Strecke in Schweden

Mittlerweile ist der Maschinentyp Fokker 50 nur noch selten anzutreffen. Die schwedische Amapola Flyg betreibt ausschließlich dieses Muster und hat am Sonntag eine neue Strecke zwischen Mariehamn und Stockholm-Arlanda aufgenommen. Mit sechs Fokker 50 unterhält der Carrier ein Regionalnetz in Skandinavien. Auch im Cargobereich setzt man auf die Turbopropflugzeuge des ehemaligen niederländischen Herstellers, denn Amapola Flyg verfügt auch über fünf Fokker 50F. Das Durchschnittsalter der Flotte ist entsprechend hoch und beträgt derzeit 32,3 Jahre. Innerhalb Schwedens betreibt die Regionalfluggesellschaft zahlreiche Strecken, die im Rahmen so genannter Public-Service-Obligations subventioniert werden. Dies gilt auch für die Route zwischen Mariehamn und Stockholm-Arlanda, denn her konnte man eine Ausschreibung gewinnen. Bislang waren Saab 340 eines anderen Operators im Einsatz. Für die Passagiere soll der Wechsel auf Amapola Flyg auch den Vorteil haben, dass das Luftfahrtunternehmen ein Interline-Abkommen mit SAS unterhält. Dies ermöglicht die Buchung durchgehender Tickets sowie das durchchecken von Aufgabegepäck. Interessanterweise hält Infrastrukturminister Christian Wikström den Wechsel von betagten Saab 340 auf ebenfalls nicht gerade junge Fokker 50 für eine „wesentliche Verbesserung“. Weiters bezeichnete er den 50-Sitzer als „komfortabel, leiste und geräumig“. „Wir freuen uns darauf, den Åländern ein zuverlässiges Luftverkehrsprodukt anbieten zu können. Wir hoffen, dass wir das Passagieraufkommen steigern können und prüfen, ob wir während der Vertragslaufzeit auch den Flugverkehr zu anderen Zielen ab Mariehamn ausbauen können“, so Erik Salén, CEO von Amapola Flyg AB.

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Paraguay hat Corona-Einreiseregeln abgeschafft

Mittlerweile gibt es nur noch wenige Staaten, die bei der Einreise auf die Vorlage von Dokumenten wie Impf-, Test- oder Genesungsnachweis bestehen. Zuletzt hat auch Paraguay die Corona-Einreiseregeln abgeschafft. Bislang mussten Personen, die keinen Wohnsitz in diesem Land haben, den so genannten 3G-Nachweis erbringen. Die Regierung hat diese Vorschrift abgeschafft. Allerdings wurde gleichzeitig vom Gesundheitsministerium mitgeteilt, dass man im Zuge der üblichen Passkontrollen auch weiterhin den Impfstatus erfasst. Die Angabe, ob man geimpft ist oder nicht, soll mehr oder weniger freiwillig sein. Sie diene lediglich der Beobachtung der Entwicklung von Covid-19. Guillermo Sequera, zuständiger Generaldirektor im Bereich Gesundheitsüberwachung, stellte klar, dass der 3G-Nachweis komplett entfällt und man auch ohne Impfung, Test oder Genesung wieder normal einreisen kann. Sollte man aufgrund seiner Staatsbürgerschaft ein Visum benötigen, so braucht man dieses auch weiterhin. Die Änderung betrifft lediglich die speziellen Einreisevorschriften, die rund um Corona erlassen wurden.

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Quartalszahlen: Air France-KLM profitierte von hoher Nachfrage

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM verzeichnet eigenen Angaben nach eine weiterhin hohe Nachfrage. Man blickt optimistisch auf den bevorstehenden Winter 2022/23 und rechnet damit, dass man im ersten Quartal 2023 das Angebot auf 90 Prozent des Vorkrisenniveaus erhöhen kann. Im dritten Quartal 2022 war man mit 85 Prozent der Kapazität in der Luft. Man beförderte in diesem Zeitraum rund 25 Millionen Passagiere. Der Umsatz wurde mit 8,1 Milliarden Euro kommuniziert und soll damit um 77,6 Prozent höher sein als vor einem Jahr. Air France-KLM konnte einen operativen Gewinn in der Höhe von 1,02 Milliarden Euro verkünden. Damit konnte man den Wert, den man vor der Pandemie hatte, übertreffen. Laut Firmenchef Ben Smith profitierte man von der hohen Nachfrage. Der Manager geht davon aus, dass man das Gesamtjahr 2022 mit einem operativen Gewinn von mindestens 900 Millionen Euro abschließen wird. Im Q3/2022 standen unter dem Strich 460 Millionen Euro. Den Vorjahreszeitraum musste man mit einem Fehlbetrag in der Höhe von 192 Millionen Euro abschließen.

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Trotz Heathrow-Deckel: IAG mit starkem Q3/2022

Die International Airlines Group erzielte im dritten Quartal des laufenden Jahres einen Umsatz in der Höhe von rund 7,3 Milliarden Euro. Damit war man um etwa ein Prozent besser unterwegs als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Negativ wirkte sich aus, dass man am Flughafen London-Heathrow aufgrund der Passagier-Obergrenze viele Flüge absagen musste. Dennoch konnte man das Angebot auf etwa 81,1 Prozent des Vorkrisenniveaus steigern. Man hofft, dass dieses bis Ende dieses Jahres auf 87 Prozent erhöht werden kann und für das erste Quartal 2023 strebt man 95 Prozent an. Das operative Ergebnis ist im dritten Quartal 2022 auf 1,2 Milliarden Euro gestiegen. Den Vorjahreszeitraum musste man mit einem Verlust von 452 Millionen Euro abschließen. Unter dem Strich steht ein Gewinn von 853 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im dritten Quartal 2023 war man mit -574 Millionen Euro in den roten Zahlen.

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Auch Heston Airlines bringt Malta-Ableger an den Start

Erst im Vorjahr hat die litauische Charterfluggesellschaft Heston Airlines den Betrieb aufgenommen. Nun hat man auf Malta einen Ableger gegründet, der im ersten Quartal 2023 an den Start gehen soll. Damit hat sich abermals ein Luftfahrtunternehmen für einen Flugbetrieb mit Sitz im Inselstaat entschieden. Derzeit ist Heston Airlines auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. Der Carrier mit Sitz in Vilnius wurde im Jahr 2020 gegründet und führte im Vorjahr den ersten kommerziellen Flug durch. Derzeit besteht die Flotte aus fünf Airbus A320 und drei Airbus A330-200. Weiters lässt man AirExplore mit einer Boeing 737-800 für sich fliegen. Auf Malta hat Heston eine Tochtergesellschaft gegründet, die sich laut Mavio News im Zulassungsprozess als Fluggesellschaft befindet. Mit der Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wird für das erste Quartal 2023 gerechnet. Derzeit ist noch offen welche Maschinen die Neugründung betreiben wird. In den letzten Monaten sind zahlreiche neue Anbieter mit Sitz auf Malta an den Start gegangen. Beispielsweise handelt es sich um Eurowings Europe, Wizz Air Malta, Sparfell Malta und einige weitere. Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp baut derzeit einen Ableger auf, der im Sommerflugplan 2023 mit bis zu 19 Maschinen unterwegs sein soll. Derzeit wird erwartet, dass SkyUp MT in Kürze AOC und Betriebsgenehmigung erhalten wird.

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Offene Bewerbertage: Emirates sucht wieder Flugbegleiter in Wien

Die Fluggesellschaft Emirates sucht in Wien wieder nach neuen Flugbegleitern. Dazu veranstaltet man im November 2022 zwei Bewerbertage, die im Mercure Hotel nahe dem Westbahnhof abgehalten werden. Der Carrier lädt Interessierte am 2. und 22. November 2022 jeweils ab 9 Uhr 00 dazu ein sich über Beschäftigungsmöglichkeiten bei Emirates Airline zu informieren. Die Veranstaltungen werden im Mercure Hotel, Felberstraße 4, 1150 Wien abgehalten. Das Hotel befindet sich nahe dem Wiener Westbahnhof. Gesucht werden Personen, die sich für den Job als Flugbegleiter bei Emirates interessieren. Zunächst kann man sich über die verschiedenen Möglichkeiten und das Unternehmen informieren. Anschließend hat man die Möglichkeit sich direkt vor Ort zu bewerben. Wer überzeugt, wird zu einem finalen Bewerbungsgespräch eingeladen und erhält die Chance auf eine direkte Anstellung. Alle, die in die engere Wahl kommen, werden noch am selben Tag über die Termine für weitere Interviews informiert. Emirates Airline bittet potentielle Bewerber folgende Unterlagen mitzubringen: Aktueller Lebenslauf in englischer Sprache sowie ein Passfoto nach den üblichen Kriterien für Reisepässe. Es besteht die Möglichkeit, dass man sich über das Karriereportal von Emirates vorab anmeldet. Dies ist aber nicht erforderlich, da man auch spontan kommen kann.

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Air France-KLM an TAP-Übernahme interessiert

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM hat Interesse an einer möglichen Beteiligung am portugiesischen Star-Alliance-Mitglied TAP Air Portugal signalisiert. Damit tritt man in den Wettbewerb mit Lufthansa, denn die deutsche Firmengruppe gilt ebenfalls als potentieller Käufer der angeschlagenen Fluglinie mit Sitz in Lissabon. Eigentlich war TAP Air Portugal schon privatisiert, denn im Nachgang der Finanzkrise musste die portugiesische Regierung den Carrier verkaufen. Allerdings wurde das Unternehmen schleichend wieder verstaatlicht und befindet sich erneut im mehrheitlichen Eigentum des Staats Portugal. Die Staatsführung will die Fluggesellschaft, die während der Corona-Pandemie neuerlich mit Staatsgeld versorgt wurde, wieder verkaufen. Als Interessent für eine mögliche Übernahme galt bislang Lufthansa, die bei Ita Airways den Zuschlag nicht erhalten hat. Der Kranich-Konzern dürfte ein nicht unerhebliches Interesse daran haben, dass TAP Air Portugal in der Star-Alliance verbleibt. Sollte Air France-KLM übernehmen, dann ist ein Wechsel ins Skyteam höchstwahrscheinlich. Ein offizielles Bieterverfahren gibt es aber noch nicht. Der Umstand, dass sich zwei europäische Airlinekonzerne für den Kauf einer Beteiligung noch nicht näher definierter Höhe interessieren, dürfte zumindest den möglichen Preis bereits im Vorfeld in die Höhe treiben. Im September 2022 erklärte die portugiesische Regierung, dass man TAP Air Portugal so schnell wie möglich privatisieren will. Einen genauen Zeitplan nannte man aber noch nicht. Derzeit wird davon ausgegangen, dass beide Interessenten zumindest die Mehrheit erwerben wollen, um die Kontrolle über den defizitären Luftfahrtkonzern mit Sitz in Lissabon zu haben. 1,5 Milliarden Euro Verlust im Vorjahr Air France-KLM-Chef Ben Smith hält einen möglichen Zukauf von TAP Air Portugal für strategisch interessant,

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