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Lufthansa legt „Cityline 2“ auf Eis

Lufthansa hat das Projekt „Cityline 2“, das als Billig-Plattform für Zubringerflüge nach Frankfurt am Main und München dienen sollte, auf Eis gelegt. Dies geht aus einer vorliegenden internen Mitteilung an die Belegschaft hervor. Das Projekt wurde von den Gewerkschaften besonders scharf kritisiert, da man vorgeworfen hat, dass man nach Eurowings Discover einen weiteren Flugbetrieb ohne Tarifverträge aufbauen wolle. Unter anderem aufgrund der Verhandlungen mit der Vereinigung Cockpit hat Lufthansa nun die Pläne für „Cityline 2“ vorläufig gestoppt. Gleichzeitig bietet man der Pilotengewerkschaft Verhandlungen für einen Eurowings-Discover-Tarifvertrag an. Bislang ist der Übergang von der Ferienfluggesellschaft zur Mainline nicht vorgesehen. Auch hier deutet Lufthansa an, dass man sich gesprächsbereit zeigt. Dahinter dürfte auch stecken, dass die gesamte Firmengruppe unter massivem Personalmangel leidet und mittlerweile den eigenen Mitarbeiter für die Vermittlung von neuem Personal Prämien von bis zu 1.500 Euro anbietet. Lufthansa schreibt weiters, dass aufgrund der Friedenspflicht, die mit der VC vereinbart wurde, bis mindestens 30. Juni 2023 kein Cockpit-Personal bei „Cityline 2“ angestellt werden soll. Man wolle grundsätzlich das Projekt fortführen, jedoch die Nutzung der neuen Plattform mit der Vereinigung Cockpit abstimmen. Da diese strikt gegen die tariflose neue Airline ist, dürfte das Thema – zumindest vorläufig – vom Tisch sein. Unklar ist allerdings, ob Lufthansa einen Plan „B“ zieht. Theoretisch könnte man Germanwings, die noch immer ein aktives AOC hat, wiederbeleben. Interessanterweise verspricht Lufthansa im vorliegenden Rundschreiben auch, dass jene Flüge, die derzeit wegen Personalmangel bei der Mainline, von anderen Konzerngesellschaften durchgeführt werden, so rasch wie möglich wieder von Lufthansa

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Zagreb: Croatia Airlines steckt weiterhin tief in den roten Zahlen

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres einen Verlust in der Höhe von 13,1 Millionen Euro eingeflogen. Damit liegt der Fehlbetrag deutlich höher als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019, den man mit einem Minus von 6,5 Millionen Euro abgeschlossen hat. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum ist der Verlust gesunken. Zwischen Jänner und Ende September 2021 hatte man einen Fehlbetrag in der Höhe von 22,2 Millionen Euro. Zuletzt konnte Croatia Airlines vom starken Sommer 2022 profitieren. Das dritte Quartal 2022 war mit 8,6 Millionen Euro positiv. Der Carrier rechnet damit, dass das Gesamtjahr 2022 aufgrund hoher Treibstoffpreise mit etwa 23 Millionen Euro belastet sein wird. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hatte Croatia Airlines 1.087.997 Passagiere an Bord. Zwar stieg das Aufkommen im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 95,5 Prozent, jedoch lag man um 36,1 Prozent unter der Leistung, die man in den ersten drei Quartalen des Jahres 2019 hatte. Das Star-Alliance-Mitglied erklärte im Zuge der Präsentation der Zahlen auch, dass sich das Buchungsverhalten der Passagiere stark geändert habe. Vor der Corona-Pandemie wäre eher langfristig im Voraus gebucht worden. Seit dem Beginn der Krise kaufen die Fluggäste ihre Flugscheine eher sehr kurzfristig. Daran habe sich auch in diesem Jahr noch nichts geändert, so das Unternehmen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Croatia Airlines die Flotte mit Airbus A220 modernisieren wird.

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Podgorica: Air Montenegro leidet unter hohen Spritkosten

Die Fluggesellschaft Air Montenegro hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres einen Verlust in der Höhe von rund 1,6 Millionen Euro eingeflogen. Im Winterflugplan 2022/23 bietet man ein verkleinertes Streckennetz an. Die Ursache für den Fehlbetrag sieht das Management des Carriers mit Sitz in Podgorica in den deutlich gestiegenen Treibstoffkosten. Man argumentiert unter anderem, dass im Vergleich mit dem Vorjahr die Ausgaben um 4,1 Millionen Euro gestiegen sind. Hätte man diesen Effekt nicht gehabt, so hätte man schwarze Zahlen eingeflogen. Die Gesamtausgaben für Treibstoff in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres beziffert Air Montenegro mit 4,1 Millionen Euro. Weiters fügte das Management hinzu, dass es sich um rund ein Drittel der Gesamtausgaben handeln soll. Auf das Ergebnis soll sich auch negativ ausgewirkt haben, dass man nicht an den Vorgänger Montenegro Airlines anknüpfen konnte, sondern so ziemlich alles neu aufbauen musste. Das schließt auch Vertriebsverträge ein. Vier Strecken im Winterflugplan 2022/23 In den ersten drei Quartalen des Jahres 2022 hatte Air Montenegro etwa 300.000 Passagiere an Bord. Die Flotte besteht derzeit aus zwei Embraer 195. Weiters fliegt Trade Air gelegentlich im Rahmen eines Wetlease-Vertrags mit einem Airbus A320 für den Carrier aus Podgorica. Im Winterflugplan 2022/23 plant man drei Destinationen auf eigene Rechnung zu bedienen. Diese werden ab Tivat und der Hauptstadt Montenegros angeboten. Dabei handelt es sich ab Podgorica um eine Route nach Belgrad, die bis zu zweimal täglich bedient werden soll. Ljubljana will man im Winter 2022/23 bis zu viermal pro Woche ansteuern. Die Anzahl der

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Berlin: Neues Regierungsterminal wird nicht gebaut

Das umstrittene neue Regierungsterminal am Flughafen Berlin-Brandenburg soll nicht gebaut werden. Derzeit nutzt man ein Gebäude, das ursprünglich als Provisorium angedacht war. Dabei soll es bleiben, bestätigte des FDP-geführte Bundesfinanzministerium. Ursprünglich sollte am BER ein pompöses Bauwerk entstehen, das die Bundesregierung, aber auch Staatsgäste, nutzten sollten. Das Projekt wurde von der Lokalpresse wiederholt als „Protzbau“ tituliert. Nun verzichtet man aus Kostengründen auf die Errichtung des Regierungsterminals und will jenes Gebäude, das man bereits hat, weiter nutzen. Zunächst berichtete der Tagesspiegel darüber. Der Interimsbau war auch nicht sonderlich billig, denn rund 70 Millionen Euro legte die damalige Bundesregierung dafür auf den Tisch. Eröffnet wurde es im Oktober 2020 zeitgleich mit der formellen Inbetriebnahme des Flughafens Berlin-Brandenburg. Beim nun verworfenen Nachfolger sind bereits in der Planungsphase die Kosten aus dem Ruder gelaufen. Der Tagesspiegel schreibt davon, dass es über eine halbe Milliarde Euro gekostet hätte. Das FDP-geführte Finanzministerium drängte schon länger auf das Aus, jedoch hielt das grün-geführte Außenministerium bis zum Schluss daran fest. Erst jetzt lenkte man ein.

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Stuttgart mit 60 Destinationen im Winter 2022/23

Im Winterflugplan 2022/23 werden 29 Fluggesellschaften ab dem Stuttgarter Flughafen 60 Destinationen in 23 Ländern ansteuern. Mit 34 Zielen ist Eurowings der größte Anbieter an diesem Airport. Während der Winterperiode 2022/23 sind rund 21.000 Flugbewegungen angemeldet. Damit wird man voraussichtlich um 44 Prozent Starts und Landungen mehr als im Vorjahreszeitraum haben. Gegenüber dem Vorjahr neu im Programm sind unter anderem die von Lot bediente Warschau-Strecke sowie Mailand-Linate, das von Ita Airways angeboten wird. Weiters ist Stuttgart an den die Drehkreuze Paris, Amsterdam, Frankfurt am Main, Istanbul, London-Heathrow, München und Wien angeboten. Barcelona, Hurghada und Palma de Mallorca zählen zu den stärksten Warmwasserzielen – neu in diesem Winter sind Alicante in Spanien mit Eurowings und das ägyptische Marsa Alam. SunExpress, Turkish Airlines und Pegasus werden insgesamt neun Ziele in der Türkei anfliegen. Zu den nordischen Zielen bietet der Flugplan mehrere Möglichkeiten: Bis zu dreimal pro Woche verbindet Lübeck Air die baden-württembergische Landeshauptstadt mit Lübeck. Immer montags kann via Lübeck nach Bergen in Norwegen umgestiegen werden. Weitere Verbindungen in den Norden bietet SAS Scandinavian Airlines sechsmal wöchentlich nach Kopenhagen sowie Air Baltic dreimal pro Woche nach Riga. Der Winterflugplan gilt bis zur nächsten Zeitumstellung am 25. März 2023. Anschließend startet der Sommerflugplan 2023, unter anderem mit der Rückkehr von Delta Air Lines nach Atlanta.

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Skyexpress startet ab MUC nach Athen

Mit Beginn des Winterflugplans ergänzt die griechische Fluggesellschaft Skyexpress das Flugangebot zwischen München und Athen. Fünfmal pro Woche geht es zu ihrem Drehkreuz in der griechischen Hauptstadt. Die Flüge landen jeweils montags, mittwochs sowie freitags bis sonntagsplanmäßig um 11:55 Uhr in München und starten eine Stunde später wieder Richtung Athen. Von dort aus können Fluggäste insgesamt 34 Anschlussziele in Griechenland erreichen. Zum Einsatz kommen neue Kurzstreckenflugzeuge vom Typ Airbus A320neo. Bei den Erstflügen gab es für alle Fluggäste eine süße Überraschung in Form von Lebkuchenherzen, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt.

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Bukarest: Animawings nimmt touristische Linienflüge auf

Die rumänische Fluggesellschaft Animawings, an der Aegean Airlines 51 Prozent hält, wird im Sommerflugplan 2023 auf die Linie gehen. Bislang war der Carrier auf die Durchführung von Charterflügen spezialisiert und erbrachte punktuell auch ACMI-Dienstleistungen. Ab der Homebase Bukarest wird man schrittweise neun Strecken zwischen Rumänien und Griechenland aufnehmen. Teilweise hat man diese bereits zur Buchung freigegeben. Es handelt sich um touristische Routen, die vorerst auf die Sommerflugplanperiode 2023 befristet sind. Im Zeitraum von 6. Juni bis 26. September 2023 will der Carrier ab der rumänischen Hauptstadt zweimal wöchentlich die griechische Insel Rhodos ansteuern. Nach Zykynthos soll es zwischen dem 3. Juni und 30. September 2023 einmal pro Woche gehen. Korfu wird zwischen 7. Juni 2023 und 27. September 2023 bis zu zweimal wöchentlich bedient. In der Zeit zwischen 24. Juni und 2. September 2023 hat man zweimal pro Woche Kos im Angebot. Chania beident man ab 26. Juni bis 11. September 2023 in selbiger Frequenz. Einmal wöchentlich geht es zwischen 28. Juni 2023 und 6. September 2023 nach Kefallinia. Zwei Umläufe pro Woche sind in der Zeitspanne von 30. Juni 2023 und 8. September 2023 nach Mykonos geplant. Santorin steuert der rumänische Carrier zweimal wöchentlich zwischen 3. Juli und 7. September 2023 an. Den Linienauftakt sol les am 11. Mai 2023 in Richtung Heraklion geben. Diese Route bedient man zunächst einmal pro Woche. Zwischen 5. Juli und 25. September 2023 stockt Animawings auf drei wöchentliche Umläufe auf.

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Winterdienst am München Airport steht bereit

Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit startet auch der Winterdienst am Münchner Flughafen: Ab kommenden Dienstag, 1. November,  stehen die speziell geschulten Mitarbeiter rund um die Uhr bereit. Der Winterdienst kann bei Bedarf jederzeit ausrücken und sorgt so auch bei schlechter Witterung für einen sicheren Flugbetrieb. Die Winterdienst-Kolonne umfasst 181 Fahrzeuge, darunter 66 Traktoren von Betrieben aus dem Umland des Flughafens. Insgesamt sind im Winterdienst mehr als 600 Männer und Frauen im Einsatz, von denen rund 520 aus der Landwirtschaft und von Fuhrunternehmen aus der Region kommen. Pro Schicht sorgen bis zu 190 Einsatzkräfte für schnee- und eisfreie Flächen innerhalb des Flughafenzauns. Um einen möglichst reibungslosen Flughafenbetrieb zu ermöglichen, müssen bei Schneefall große Areale geräumt werden: Allein die zwei Start- und Landebahnen, sowie Vorfelder und Rollwege umfassen rund 5,6 Millionen Quadratmeter, umgerechnet mehr als 780 Fußballfelder. Die Räumung einer Start- und Landebahn am Münchner Flughafen dauert etwa 30 Minuten. Zum Einsatz kommen neben Traktoren mit Schneepflügen auch zahlreiche Spezialfahrzeuge, darunter 22 Kehrblasgeräte, sechs Verladefräsen sowie zwei Pistenraupen. Die geräumten Schneemassen werden auf sechs eigens eingerichtete Schneedeponien verfrachtet. Alarmiert wird der Winterdienst durch die Verkehrs­leitung des Münchner Flughafens, die den Zustand der Betriebsflächen rund um die Uhr überwacht. Als Hilfsmittel dient der Verkehrsleitung neben den aktuellen Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes unter anderem ein Glatteis-Frühwarnsystem, das von insgesamt 18 über den Flughafen verteilten Messstellen permanent aktualisierte Daten bezieht. Darüber hinaus werden mit Hilfe von Spezialfahrzeugen laufend die Bremswerte auf den Start- und Landebahnen geprüft. Nicht nur die Verkehrsflächen des Airports müssen in

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Dortmund mit 41 Zielen im Winterflugplan 2022/23

Im Winterflugplan 2022/23 werden am dem Dortmunder Flughafen 41 Destinationen in 23 Ländern angesteuert. SunExpress steuert neben Izmir und Antalya neu auch Zonguldak an. Die Billigfluggesellschaft Ryanair bietet unter anderem Thessaloniki und Porto an. Der Konkurrent Wizz Air hat mit Rom eine neue Destination im Portfolio. Mit Eurowings und Ryanair geht es auch nach Palma de Mallorca. Ebenso im Dortmunder Winterflugplan zu finden sind Städteziele wie Wien, Budapest, Danzig oder auch Riga.

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Bergamo: Aeroitalia nimmt London-Heathrow auf

Die Fluggesellschaft Aeroitalia baut ihre Präsenz auf dem Flughafen Bergamo weiter aus. Für den 5. Dezember 2022 ist die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung nach London-Heathrow angekündigt. Diese soll fünfmal wöchentlich bedient werden. Aeroitalia beabsichtigt diese Route mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 zu bedienen. Geflogen werden soll an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag. Die Flugzeiten sind nicht einheitlich. Diese variieren je nach Flugtag. Montags soll Flug XZ1111 Bergamo um 9 Uhr 30 verlassen, mittwochs um 6 Uhr 35, an Donnerstagen um 9 Uhr 35, an Freitagen gegen 16 Uhr 15 und sonntags um 7 Uhr 25. Dementsprechend werden auch die Rückfluge, die als XZ1112 im Flugplan ersichtlich sind, zu jeweils unterschiedlichen Uhrzeiten durchgeführt. Derzeit besteht die Flotte von Aeroitalia aus vier Boeing 737-800. Diese haben ein durchschnittliches Alter von 21,6 Jahren. Weiters lässt man nebst weiteren Wetlease-Maschinen eine ATR72-600 von Air Connect für sich fliegen. Das Turbopropflugzeug wird primär auf inneritalienischen Strecken eingesetzt. Homebase von Aeroitalia ist der Flughafen Forli und in Bergamo baut man seit einigen Monaten eine Basis auf.

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