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Euro Atlantic Airways fliegt mit Boeing 767 für Antigua Airways

Die portugiesische Fluggesellschaft Euro Atlantic Airways wird mit einer Boeing 757-300 für Antigua Airways fliegen. Es handelt sich um einen so genannten virtuellen Carrier, der nicht über AOC und Betriebsgenehmigung verfügt. Laut Mavio News wird Euro Atlantic Airways die Boeing 767-300 mit der Registrierung CS-TSU einsetzen. Mit Hilfe dieser Maschine sollen die von Antigua Airways vermarkteten Flüge aufgenommen werden. Man will die Region mit Westafrika sowie Nord- und Südamerika verbinden. Das Streckennetz soll unter anderem die Destinationen Saint John’s, Accra, Toronto und Lagos beinhalten. Die von Euro Atlantic Airways eingesetzte Boeing 767 ist rund 20 Jahre alt und wird seit 2018 vom portugiesischen Carrier betrieben. Zuvor war diese Maschine bei der chinesischen Hainan Airlines im Einsatz.

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Wizz Air trotz starkem Sommer 2022 in den roten Zahlen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air konnte im dritten Quartal 2022 einen operativen Gewinn in der Höhe von 374 Millionen Euro einfliegen. Der Carrier profitierte stark von der hohen Nachfrage, jedoch litt man massiv unter den hohen Treibstoffpreisen, da man diese nicht abgesichert hat. Dies führte auch dazu, dass der Billigflieger für das Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 384 Millionen Euro ausweisen muss. Dieser liegt um mehr als 300 Prozent über dem Fehlbetrag, den man im Vorjahrjahreszeitraum bei deutlich weniger Passagieren eingeflogen hat. Dennoch rechnet der Lowcoster damit, dass die Nachfrage auch im Winterflugplan 2022/23 anhaltend hoch bleiben wird. Im Vorgleich mit der Vorjahresperiode will man das Angebot um 35 Prozent erhöhen. In Österreich hatte man zuletzt eigenen Angaben nach einen Marktanteil von sechs Prozent.

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Amerijet hat ersten Maersk-Cargo-Flug durchgeführt

Im Auftrag des Logistikkonzerns Maersk hat Amerijet International am 31. Oktober 2022 den ersten Frachtflug zwischen Greenville-Spartanburg und Seoul durchgeführt. Die erste von insgesamt drei Boeing 767-300, die kürzlich von Maersk Air Cargo erworben wurden, ist eingesetzt worden. Maersk Air Cargo ist die Frachtfluggesellschaft von A.P. Moller – Maersk und hat es sich zum Ziel gesetzt, seinen Kunden einzigartige End-to-End-Luftfrachtdienste durch selbst kontrollierte Kapazitäten und ein globales Netz von Linienflügen anzubieten. Das Vorhaben, das nun umgesetzt wurde, ist seitens des Konzerns im April 2022 angekündigt worden. Man bietet auch eigene Kapazitäten von Europa in die USA, nach Mexiko, Südafrika und Singapur an. Maersk hat vor kurzem auch eine neue Luftfracht-Gateway-Anlage in Chicago eröffnet, um den Kunden, die Chicago O’Hare International und Rockford International nutzen, mehr Möglichkeiten zur Integration der Lieferkette zu bieten.

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Doncaster-Schließung: Wizz Air wird letzten Flug durchführen

Am britischen Flughafen Doncaster Sheffield wird am 4. November 2022 der letzte ankommende Flug landen. Dieser wird von der Billigfluggesellschaft Wizz Air mit Airbus A321neo durchgeführt werden. Die letzten kommerziellen Abflüge wurden bereits von Tui Airways und dem pinkfarbenen Lowcoster vollzogen. Nach vielen Jahren Verlusten haben sich die Eigentümer des Flughafens Doncaster Sheffield dazu entschlossen, dass dieser endgültig geschlossen wird. Im Sommer 2022 befand man sich auf der Suche nach einem Käufer, jedoch fand sich niemand, der diesen Airport übernehmen wird. Nun gehen die Lichter endgültig aus, denn das Areal soll in ein Logistikzentrum – ohne Flugbetrieb – umgewandelt werden. Sonderlich erfolgreich war man ohnehin nie. Private Investoren haben eine ehemalige RAF-Basis übernommen und diese in einen Zivilflugplatz umgewandelt. Vom ersten Tag an war man in den roten Zahlen und hat nie Geld verdient. Die Eigentümer sind nicht mehr gewillt die „Geldverbrennung“ weiter zu finanzieren. Daher hat man nach erfolgloser Käufersuche die Schließung kommuniziert. Wizz Air unterhielt in Doncaster Sheffield kurzzeitig eine Basis, jedoch wurde diese nach sehr kurzer Zeit wieder dicht gemacht. Unter anderem diese Entscheidung dürfte bei den Besitzern des Airports das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht haben. In der gesamten Geschichte von Doncaster Sheffield haben sich die Carrier regelrecht die Türklinke gegeben. Lediglich Tui Airways war mit einem Ferienprogramm konstant präsent. Nach der Landung des aus Kattowitz kommenden Wizz-Air-Fluges wird die Maschine nach Leeds überstellt. Anschließend endet die Flughafengeschichte von Doncaster Sheffield. Die Lichter werden für immer abgestellt.

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Konkurrenz für Air Baltic: Norwegian kündigt Basis in Riga an

Die Billigfluggesellschaft Norwegian will dem lokalen Platzhirsch Air Baltic Konkurrenz machen, denn man wird eine Basis in Riga eröffnen. Vor Ort sollen vorerst zwei Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 Max 8 oder Boeing 737-800 stationiert werden. Noch macht der Carrier keine Angaben zu den Destinationen, die ab der lettischen Hauptstadt angeboten werden sollen. Allerdings deutete Geir Karlsen, Geschäftsführer von Norwegian, im Rahmen der Präsentation der Quartalszahlen an, dass man „die Basis in Riga auch nutzen können, um in die nordischen Länder zu fliegen“. Gleichzeitig verweist der Manager darauf, dass man bereits heute eine größere Verwaltungsniederlassung in der lettischen Hauptstadt unterhält und daher die Eröffnung einer Basis der logische nächste Schritt wäre. Die Base soll spätestens ab Sommerflugplan 2023 aktiv werden. Derzeit ist noch nicht final entschieden, ob in Riga Boeing 737-Max-8 oder 737-800 stationiert werden. Dies will man zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren. Man habe sich jedenfalls elf weitere B737-Max-8 gesichert, die bis Sommer 2024 eingeflottet werden sollen. Dies versteht sich zusätzlich zu jenen 15 Exemplaren, die man von AerCap least und 2023 ausgeliefert werden. Weiters hat man 50 Einheiten direkt bei Boeing bestellt. Diese sollen zwischen 2025 und 2028 übernommen werden. Derzeit ist geplant, dass man im kommenden Jahr mit 82 Maschinen in der Luft sein wird. Bis 2024 soll die Norwegian-Flotte auf 87 Einheiten anwachsen. Man wird in Kürze mit der Ausflottung älterer Boeing 737-800 beginnen. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die an die Lessoren zurückgegeben werden.

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Cathay Pacific nutzt wieder russischen Luftraum

Die größte Fluggesellschaft der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong, Cathay Pacific, nutzt wieder den Luftraum der Russischen Föderation. Im März 2022 hatte man sich dazu entschlossen, dass man freiwillig Umwege fliegt. Carrier aus Hongkong und China sind seitens Russlands nicht gebannt. Laut einem Bericht der Agentur „Bloomberg“ will Cathay Pacific im Winterflugplan zunächst auf der Strecke Hongkong-New York wieder über Russland fliegen. Dadurch sollen sich sowohl die Flugzeit als auch die Kosten reduzieren. Die Fluggesellschaft verzichtete im Nachgang des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation gegen die Ukraine freiwillig auf die Nutzung des russischen Luftraums. Da sowohl Hongkong als auch China nicht als „unfreundlicher Staat“ betrachtet werden, gibt es keinen Bann seitens des Kremls. Cathay Pacific will künftig wieder kürzere Routen, also über Russland, fliegen. Zunächst ist die New-York-Strecke betroffen. Über mögliche weitere Flugstrecken gibt es noch keine gesicherten Informationen.

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Air Asia baut Fünfte-Freiheit-Netzwerk in Kasachstan auf

Künftig will Air Asia die Präsenz in Kasachstan deutlich erhöhen. Dies soll durch so genannte Fünfte-Freiheit-Flüge ermöglicht werden. Das entsprechende Projekt wurde gemeinsam mit Kairbek Uskenbayev, Infrastrukturminister von Kasachstan, vorgestellt. In der ersten Phase sollen von Air Asia X durchgeführte Flüge nach Kuala Lumpur aufgenommen werden. Kurz darauf soll Thai Air Asia X mit Bangkok folgen. Beide Routen werden nach Almaty führen und sollen vorläufig viermal wöchentlich bedient werden. Die Phase Zwei sieht vor, dass auch Astana (vormals Nur-Sultan) angesteuert werden soll. In die Hauptstadt sind je drei Umläufe pro Woche geplant. Im Rahmen der Fünften Freiheit soll es Flüge nach Istanbul, Paris, Frankfurt und London geben. In den beiden kasachischen Städten soll eine Art „virtuelles Drehkreuz“ entstehen, denn man will auch Umstiege ermöglichen. Kasachstan erwartet sich von den Air-Asia-Aktivitäten, dass man mehr Touristen ins Land locken kann.

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Flugzeuge in Russland: Leasinggeber Carlyle klagt Versicherungen auf 700 Millionen U.S.-Dollar

Die Leasinggesellschaft Carlyle Aviation Partners will nun für 23 Flugzeuge, die an Carrier in der Russischen Föderation verleast sind, jedoch trotz wiederholter Aufforderung nicht zurückgegeben wurden, Entschädigungen von den Versicherern sehen. Man macht rund 700 Millionen U.S.-Dollar gegen rund 30 Assekuranzen geltend. Im Nachgang des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation gegen die Ukraine wurden unter anderem seitens der USA und der Europäischen Union eine Reihe von Sanktionen verhängt. Diese betreffen auf Leasingunternehmen, denn die Zusammenarbeit mit russischen Unternehmen musste beendet werden. Die Lessoren haben daher ihr Eigentum zurückgefordert, jedoch wurden die Maschinen nur in wenigen Fällen tatsächlich retourniert. Unter anderem Irland und die Bermuda Inseln haben alle Flugzeuge, die von russischen Airlines bzw. Personen genutzt werden, aus ihren Registern gestrichen. Darauf reagierte die russische Regierung mit einem Dekret, das es ermöglicht, dass die betroffenen Maschinen im Expresstempo ins RA-Register überführt werden können. Weiters wurde auferlegt, dass Leasingraten in Rubel auf so genannte C-Konten zu bezahlen sind. In der Theorie können die Lessoren das Geld abrufen, jedoch ist das in der Praxis aufgrund der Sanktionen nicht möglich. Russische Fluggesellschaften meiden seither Länder, in denen die Pfändung der Flugzeuge droht. In der westlichen Welt spricht man von staatlich organisiertem Flugzeugdiebstahl, während man in Russland die Lage gänzlich anders sieht. Flugzeugversicherer können vor finanziellem Debakel stehen Bereits im Mai 2022 erklärte eine Expertin für Flugzeugversicherungen im Rahmen einer Konferenz, die im maltesischen Qawra abgehalten wurde, dass die Assekuranzen auf enorm hohe Kosten zusteuern, wenn die Lessoren Versicherungsentschädigungen für ihr Eigentum, an das sie

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Auch nach Berlin: FlyOne kündigt fünf neue Strecken an

Die Fluggesellschaft FlyOne beabsichtigt im Sommerflugplan 2023 fünf neue Strecken aufzunehmen. Diese sollen an Chisinau, Hauptstadt der Republik Moldau, angeboten warden und nach Spanien, Italien, Deutschland und Georgien führen. Ab 18. Mai 2023 will der Carrier an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag nach Berlin fliegen. Mailand-Malpensa will man ab 27. März 2023 jeweils an Montagen und mittwochs anfliegen. Nach Rom-Fiumicino geht es an Dienstagen und Freitagen ab 16. Mai 2023. Tiflis will FlyOne ab 1. Juni 2023 täglich ansteuern. Nach Valencia geht es ab 3. Juni 2023 zunächst einmal wöchentlich. Ab 20. Juni 2023 will man dienstags und samstags fliegen. Alle fünf angekündigte Strecken sollen mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden.

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Aeroitalia least drei Boeing 737-Max-8 von ALC

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia und die Air Lease Corporation haben langfristige Verträge über drei werksneue Boeing 737 Max 8 unterschrieben. Die Maschinen sollen zwischen 2023 und 2024 übergeben werden und stammen aus einer bestehenden ALC-Order. „Wir freuen uns sehr, die Bestellung von drei neuen Boeing 737-8 Flugzeugen bei Aeroitalia bekannt geben zu können“, sagte Steven F. Udvar-Házy, Executive Chairman der Air Lease Corporation. „Die Fähigkeiten der Boeing 737-8 werden die betriebliche Effizienz und die wachsende Flotte von Aeroitalia mit den modernsten und treibstoffeffizientesten Flugzeugen erheblich verbessern.“ Gaetano Intrieri, Chief Executive Officer von Aeroitalia, fügte hinzu: „Mit diesem Leasingvertrag stärken wir unsere Geschäftsbeziehungen zu ALC.  Wir betrachten diese Vereinbarung als einen sehr wichtigen Schritt für Aeroitalia in ihrem Plan für nachhaltiges, grünes Wachstum und zur Unterstützung des italienischen Marktes.  Unser Team ist sehr stolz auf die Unterstützung und das Vertrauen, das wir von ALC, einem der weltweit bedeutendsten Leasinggeber, erhalten haben.  Ich möchte mich besonders bei Herrn Hazy dafür bedanken, dass er an unser Projekt geglaubt hat.“

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