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Ägypten: Neuer Charteranbieter Red Sea Airlines ist in der Luft

Die neugegründete Fluggesellschaft Red Sea Airlines hat von den ägyptischen Behörden ihr AOC und ihre Betriebsgenehmigung erhalten. Der Carrier hat bereits den ersten Charterflug durchgeführt. Dieser wurde im Auftrag eines Teilhabers innerhalb von Ägypten geflogen. Die junge Fluggesellschaft ist mit einem lokalen Tour Operator verflochten und geht explizit als Charteranbieter an den Start. Zumindest vorläufig will man keine Linienflüge auf eigene Rechnung anbieten, sondern die Kapazität primär an Tour Operator verkaufen. Mit Hilfe des Gesellschafters Selfie Travel will man hauptsächlich Touristen nach Ägypten befördern. Das erste Flugzeug von Red Sea Airlines ist die Boeing 737-800 mit der Registrierung SU-RSB. Diese trägt die Seriennummer 29369 und war ursprünglich bei Air Transat im Einsatz. Das Unternehmen rechnet damit, dass man voraussichtlich im April 2023 eine baugliche Maschine übernehmen kann. Derzeit ist geplant, dass man im Sommerflugplan 2023 mit zwei Flugzeugen fliegen wird, jedoch kann man sich vorstellen bei entsprechender Auftragslage weitere Boeing 737-800 einzuflotten.

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Russland verliert Sitz in der ICAO-Führung

Die Russische Föderation hat am Samstag ihren Sitz im Verwaltungsrat der internationalen Luftfahrtorganisation ICAO verloren. Es gelang nicht mindestens 86 Stimmen zu bekommen. Im Nachgang der Abstimmung beantragte Russland eine verfahrenstechnische Überprüfung, da das Ansinnen auf Wiederholung abgelehnt wurde. Noch bis zum 7. Oktober 2022 findet die Generalversammlung der IACO in Montreal hab. Dieser Organisation gehören insgesamt 193 Nationen an. Das Leitungsgremium besteht aus Vertretern von 36 Staaten. Bislang gehörte auch Russland dem Verwaltungsrat an. Der Umstand, dass der Vertreter der Russischen Föderation die Wiederholung der Abstimmung gefordert hatte, löste bei vielen Mitgliedsstaaten Unverständnis aus. Beispielsweise sagte ein französischer Teilnehmer: „Wenn wir in unseren Ländern Abstimmungen haben und uns das Ergebnis nicht gefällt, bitten wir nicht um eine weitere Abstimmung“. „Wir möchten unser Bedauern über das Ergebnis der Wahl zum Ausdruck bringen“, sagte der russische Vertreter. „Wir betrachten dies als einen rein politischen Schritt, der nichts mit der Position Russlands im Bereich der Zivilluftfahrt zu tun hat.“ Bislang wurde Russland als wichtige Luftfahrtnation betrachtet und hatte daher mehr oder weniger fix einen Sitz im Leitungsgremium. Formell musste man sich in periodischen Abständen der Wiederwahl stellen. Diesmal konnte man die notwendige Mehrheit nicht bekommen. Hinter der Abwahl steckt nicht nur der kriegerische Einmarsch in die Ukraine, sondern auch der Umstand, dass hunderte Flugzeuge nicht an die Leasinggeber zurückgegeben wurden. Dies wird seitens der Mehrheit der ICOA-Mitglieder als illegal betrachtet. Moskau dementiert, dass man die Maschinen „beschlagnahmt“ habe.  Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die betroffenen Flugzeuge ohne Zustimmung der rechtmäßigen Eigentümer ins

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Mesa Airlines bringt Europa-Ableger mit Malta-AOC an den Start

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Mesa Airlines baut in Zusammenarbeit mit einem Partner einen europäischen Ableger unter dem Namen „Flite“ auf. Dieser soll im ersten Quartal 2023 unter mit maltesischem AOC an den Start gehen. Bereits vor längerer Zeit gab Mesa Airlines bekannt, dass man mit einem neuen Ableger in Europa expandieren will. In den Vereinigten Staaten ist man mit einer Flotte von 168 Maschinen einer der größten ACMI-Anbieter. Man ist unter anderem mit Bombardier CRJ-900 für American Airlines und mit Embraer 175 für United Airlines unterwegs. Auch betreibt man Frachtflugzeuge des Typs Boeing 737 für DHL Express. Eigentlich wollte Mesa Airlines schon Ende 2021 mit dem Europa-Ableger an den Start gehen. Diverse Umstände haben aber dazu geführt, dass das Projekt um ein mehr als ein Jahr auf das erste Quartal 2023 verschoben wurde. AOC und Betriebsgenehmigung hat man bereits bei der maltesischen Luftfahrtbehörde beantragt. Auch in Europa will man primär ACMI- und Charterdienstleistungen erbringen. Zunächst will man mit dem Maschinentyp Bombardier CRJ-900 aktiv sein. Laut Mavio News hat man sich bereits auf den Markennamen Flite festgelegt. Das neue Luftfahrtunternehmen wird in Kooperation mit Gramercy Associates und wird beispielsweise mit Air Nostrum, Xfly und CItyjet in direkte Konkurrenz treten.

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9H-EUL: Eurowings Europe Ltd. wird erstes Flugzeug in Salzburg stationieren

Voraussichtlich Mitte Oktober 2022 wird die neue Fluggesellschaft Eurowings Europe Ltd. ihr AOC und ihre Betriebsgenehmigung erhalten. Davon geht man seitens des Carriers aus, erklärte ein Sprecher gegenüber Aviation.Direct. Die erste Maschine wird die Registrierung 9H-EUL tragen und in Salzburg stationiert werden. Im Gegensatz zum Mitbewerber Wizz Air Malta, der Anfang dieser Woche den Erstflug durchgeführt hat, wird hat man auf Malta sowohl AOC als auch OL beantragt. Der Konkurrent fliegt unter EASA-AOC und maltesischer Betriebsgenehmigung. Eurowings Europe Ltd. wird beide Dokumente von der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde erhalten. Das erste Flugzeug, das der neue Eurowings-Ableger betreiben wird, ist der Airbus A320 mit der momentanen Registrierung D-ABDP (MSN: 3093). Dieser wird in das Luftfahrtregister von Malta als 9H-EUL eingetragen werden und im österreichischen Salzburg stationiert werden, so ein Eurowings-Sprecher gegenüber Aviation.Direct. Die Frage wie viele Flugzeuge Eurowings Europe Ltd. im Sommerflugplan 2023 betreiben wird, beantwortete der Medienreferent wie folgt: „Wir gehen von 20+ Flugzeugen aus“. Zum Vergleich: Die österreichische Eurowings Europe GmbH, die nach dem Winterflugplan 2022/23 ihren Flugbetrieb einstellen wird, hat derzeit sechs Airbus A319 und 13 Airbus A320, also insgesamt 19 Flugzeuge.

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Graz im Winter 2022/23 an fünf Drehkreuze angebunden

Im Winterflugplan 2022/23 wird es ab dem Grazer Flughafen durchschnittlich zehn Flüge pro Tag zu den Drehkreuzen Frankfurt am Main, Wien, München, Zürich und Amsterdam geben. Besonders häufig ist man mit 23 Umläufen an Frankfurt und 22 Rotationen an München angebunden. Das Skyteam-Drehkreuz Amsterdam wird von KLM ab Ende Oktober 2022 zehnmal wöchentlich angesteuert. Der Carrier gab erst vor wenigen Tagen bekannt, dass die Graz-Strecke aufgestockt wird. Zusätzliche Flüge gibt es an den Verkehrstagen Freitag, Sonntag und Montag. Die Lufthansa-Tochter Eurowings verbindet die Landeshauptstadt der Steiermark mit den deutschen Städten Düsseldorf und Stuttgart. Beide Ziele werden bis zu fünfmal pro Woche angeflogen und gelten für die lokale Wirtschaft als besonders wichtig. Auch touristisch haben Düsseldorf und Stuttgart so einiges zu bieten. „Wir konnten für diesen Winter mit unseren Partnern wieder ein attraktives Programm zusammenstellen“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Mit den zahlreichen Linienflügen können unsere Fluggäste Destinationen auf allen Kontinenten bequem erreichen. Besonders freut es mich, dass sie in diesem Jahr auch dreimal pro Woche die Möglichkeit haben, per Direktflug in den Süden abzuheben.“ Im Bereich der Ferienflüge gibt es heuer wieder regelmäßige Flüge ans Rote Meer. An den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag steuert Corendon Europe in Kooperation mit Reiseveranstaltern das Ziel Hurghada an. Ebenso im Programm des Ferienfliegers: Las Palmas, das jeweils mittwochs angeflogen wird. Im Oktober 2022 werden von verschiedenen Anbietern Nonstop-Flüge nach Heraklion, Hurghada, Paphos, Larnaca, Porto und Lissabon angeboten.

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Weihnachtszeit: Austrian Airlines stockt Cancun und Male auf

Im Winterflugplan 2022/23 wird Austrian Airlines temporär die Destinationen Cancun und Male häufiger anfliegen. Während der traditionell stark nachgefragten Weihnachts- und Neujahreszeit legt der Carrier auf den beiden Strecken Zusatzflüge auf. Cancun wird zwischen 22. Dezember 2022 und 12. Jänner 2023 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag mit Boeing 777-200 angesteuert. Nach Male wird es mit identem Maschinentyp täglich, außer an Samstagen gehen. Die temporäre Aufstockung ist für den Zeitraum zwischen 21. Dezember 2022 und 11. Jänner 2023 befristet. Eine Firmensprecherin der Austrian Airlines bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass die AUA im genannten Zeitraum zusätzliche Flüge nach Cancun und Male anbieten wird. Die Langstreckenverbindungen werden von der Homebase Wien aus angeflogen.

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Ab Frankfurt und München: Eurowings Discover dünnt den Winterflugplan 2022/23 aus

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover wird im Winterflugplan 2022/23 weniger Strecken als ursprünglich angekündigt bedienen. Sowohl ab Frankfurt am Main als auch ab München hat man zahlreiche Routen aus den Planungen genommen. Betroffen sind sowohl Verbindungen auf der Lang- als auch auf der Kurz- und Mittelstrecke. Beispielsweise wird Eurowings Discover im Winterflugplan 2022/23 ab Frankfurt am Main nicht nach Puerto Plata, Montego Bay, Hurghada, Barbados, Agadir und Marsa Alam fliegen. Zum Teil handelt es sich um Routen, die zumindest temporär nicht bedient werden oder aber erst gar nicht aufgenommen werden. Auch ab München wird die Destinationsvielfalt reduziert. Vom Rotstift betroffen sind die Ziele Cancun, Agadir, Male, Marsa Alam und Punta Cana. Auch hier handelt es sich teilweise um Routen, die zumindest vorläufig im Winter 2022/23 nicht bedient werden oder aber erst gar nicht aufgenommen werden. Auch der Konkurrent Condor nimmt im Winterflugplan 2022/23 Anpassungen vor. Beispielsweise streicht man die Destination Punta Cana ab Düsseldorf und München. Ab Frankfurt am Main wird Eurowings Discover die Ziele Vancouver und Toronto von Lufthansa übernehmen. Diese wird man mit Airbus A330 bedienen. Bislang fliegt Lufthansa die beiden Ziele mit Airbus A340 an. Ebenso wird Lufthansa auf der Kurz- und Mittelstrecke ab Frankfurt am Main Maschinen der Typen Airbus A320 von Austrian Airlines und Eurowings Discover ins Wetlease nehmen. Die Konzernschwester Eurowings wird mit A319 für die Mainline fliegen.

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Portorož: Van Air Europe und Air Serbia sollen für Linienflüge sorgen

Der slowenische Flughafen Portorož befindet sich in Verhandlungen mit Air Serbia über eine mögliche Aufnahme einer Drehkreuz-Anbindung. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten würde nur der Maschinentyp ATR72 in Frage kommen. Portorož ist der zweitgrößte Flughafen Sloweniens, jedoch ist die einzige Runway nur knapp über 1.200 Meter lang. Das hat zur Folge, dass dieser Airport fast ausschließlich von der allgemeinen Luftfahrt genutzt wird. In diesem Segment ist man auch sehr gut vertreten, denn nach Ljubljana hat man die meisten Starts und Landungen. Regelmäßige Linienflüge gibt es ab Portorož schon länger nicht mehr. Laut Ex-Yu-Aviation soll man sich mit Air Serbia „in der Endphase“ der Verhandlungen über die Aufnahme einer ATR72-Verbindung nach Belgrad befinden. Damit würde man an das Drehkreuz des serbischen Carriers angeschlossen werden. Davon erwartet man sich in Slowenien insbesondere mehr Touristen. Derzeit fliegt der serbische Carrier von Belgrad und Nis aus in die Hauptstadt Sloweniens. Gleichzeitig erklärte Air Serbia wiederholt, dass man auch das Regionalnetz stark ausbauen wird. Davon will auch der Flughafen Portorož profitieren. Man kennt sich ja, denn die Vorgänger-Airline Jat Airways steuerte bis 2013 den slowenischen Airport an. Damals hatte man sogar die Sondergenehmigung als Nicht-EU-Carrier Flüge zwischen Rom und Portorož zu bedienen, jedoch war diese Route so schlecht gebucht, dass sie erst gar nicht aufgenommen wurde. Van Air Europe soll Flüge ab Budapest, Brno und Prag aufnehmen Weiters will der slowenische Airport in Zusammenarbeit mit einer anderen Airline die Konnektvität verbessern. Mit Van Air Europe hat man eine Absichtserklärung, die zur Aufnahme von Nonstopflügen nach Budapest,

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Tel Aviv: El Al will Hongkong-Flüge reaktivieren

Die Fluggesellschaft El Al plant ab 4. Feber 2023 wieder zwischen Tel Aviv und Hongkong zu fliegen. Die Ankündigung folgt auch der Aussicht, dass die chinesische Sonderverwaltungszone laut über die Abschaffung der noch verbliebenen Quarantänebestimmungen nachdenkt. Der Erstflugtermin 4. Feber 2023 ist aber noch mit Vorsicht zu genießen, denn es kann noch zu Änderungen kommen. Jedenfalls beabsichtigt El Al ab Feber 2023 wieder zwischen Tel Aviv und Hongkong zu fliegen. Vorläufig sind drei Umläufe pro Woche, die mit den Mustern Boeing 787-8 und 787-9 durchgeführt werden sollen, geplant. Aus den Flugplandaten geht hervor, dass die Hinflüge an den Verkehrstagen Montag und Mittwoch mit Boeing 787-9 durchgeführt werden sollen. Die Rückflüge mit diesem Muster sind jeweils für Dienstage und Donnerstage geplant. Die B787-8 soll an Samstagen von Tel Aviv nach Hongkong eingesetzt werden. Zurück geht es dann an Sonntagen.

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Sunclass setzt ersten A330neo nach Phuket ein

Die dänische Fluggesellschaft Sunclass Airlines hat vor wenigen Tagen den ersten Airbus A330neo übernommen. Die Maschine soll ab 25. November 2022 im regulären Liniendienst auf der Langstrecke eingesetzt werden. Der Carrier plant den Airbus A330neo zunächst in Richtung Phuket fliegen zu lassen. Dem aktuellen Informationsstand nach soll der Erstflug am 25. November 2022 ab Stockholm-Arlanda durchgeführt werden. Diese Maschine soll dann zunächst einmal pro Woche auf dieser Route eingesetzt werden. Ab 15. Dezember 2022 soll das Flugzeug zweimal wöchentlich zwischen der schwedischen Hauptstadt und Phuket fliegen. Ab 11. Dezember 2022 will Sunclass Airlines dieses Muster auch ab Kopenhagen in Richtung der thailändischen Stadt einsetzen. Zunächst soll einmal wöchentlich mit Airbus A330-900 geflogen werden werden. Ab 12. Dezember 2022 setzt man den Neuzugang auch ab Oslo auf der Phuket-Strecke ein. Zunächst ist ein Umlauf pro Woche vorgesehen.

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