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Turkish Airlines stellt Flugsimulatoren nicht mehr für russische Piloten zur Verfügung

Die türkische Fluggesellschaft fürchtet verschärfte Sanktionen vonseiten der Europäischen Agentur für Flugsicherheit und zieht die Reißleine: Turkish Airlines stoppt das Simulatortraining für russische Piloten. International anerkannte EASA-Zertifikate legitimieren die Ausbildung und Prüfung an Flugsimlulatoren. Als Reaktion auf den Angriffskrieg auf die Ukraine wurden den russischen Einrichtungen eben diese Zertifikate eingefroren. Noch kein Beinbruch, denn die Simulatoren können immer noch benutzt werden – Airlines können ihre Crews für den Inlandsverkehr daher auch ohne EASA-Zertifikat trainieren. Regelmäßige Schulungen und Tests bleiben dennoch Voraussetzung für den Lizenzerhalt der Piloten – besonders mit Blick auf ausländische Flüge. Auf der Langstrecke sei Russland aber auf Ausbildungszentren im Ausland angewiesen, wie das Luftfahrtportal Aero unter Berufung auf The Insider berichtet. Dem Land fehle schlichtweg eigenes Gerät. Zuletzt hatte die russische Fluglinie Aeroflot Piloten zum Training an A350- und 777-Simulatoren in die Türkei entsandt.  Doch Turkish Airlines ist nicht mehr bereit, russische Piloten in ihrem Simulatorzentrum auszubilden. Denn die Airline fürchtet, damit selbst gegen Sanktionen zu verstoßen. Nach Ansicht der meisten Experten wird die Sicherheit von Flügen in Russland ohne die Ausbildung an Simulatoren drastisch abnehmen, besonders bei den Flugzeugtypen Boeing 777 und Airbus A350. Aus diesem Grund drohe der Lizenzverlust. Die russische Luftfahrt hat also ein Problem – noch würde es aber Alternativen geben. Medienberichten zufolge könnte Emirates die Ausbildung der Piloten übernehmen. Ein gewisses Sanktionsrisiko wird aber sicherlich auch die Verantwortlichen der Golf-Airline beschäftigen.

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Royal Air Maroc mit neuem Catering und neuen Uniformen

Das Oneworld-Mitglied Royal Air Maroc will sich selbst frischen Wind verpassen. Die Besatzungen und das Bodenpersonal erscheinen künftig in einem neuen Look. Die neue Dienstkleidung wird bereits sukzessive an die Mitarbeiter ausgegeben. Der Carrier erklärt unter anderem, dass man die neuen Uniformen habe speziell entwerfen lassen. Diese sollen Eleganz und gleichzeitig ein seriöses Image zeigen. „Sie vereinen Authentizität und Modernität und verwenden kreative Elemente aus dem marokkanischen und afrikanischen Erbe. Dazu gehören die dekorativen Mosaikmuster und die charakteristischen Schnitte des regionalen kulturellen und handwerklichen Erbes sowie die hellen und warmen Farben, die ebenfalls von der Umgebung inspiriert sind, wie die Farbe „Amethyst“, die neue visuelle Signatur der Marke“, so Royal Air Maroc. Catering-Angebot erweitert Im Bereich der Bordverpflegung gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Die Fluggesellschaft will künftig die „marokkanische Gastfreundschaft personalisieren und fördern“. Dazu hat man in Zusammenarbeit mit lokalen Spitzenköchen neue Menüs entwerfen lassen. Man will eine Auswahl an lokalen, afrikanischen und internationalen Gerichten servieren. Das Angebot ist je nach Beförderungsklasse und Flugdauer gestaffelt. In der Business-Class will man künftig à la carte-Menüs anbieten. Damit will man der gut zahlenden Kundschaft ermöglichen, dass mehr Individualität möglich ist. Generell wird man künftig immer eine vegetarische Alternative an Bord haben. In der Economy-Class sowie auf sehr kurzen Flügen auch in der Business-Class werden Mealboxes ausgegeben. Deren Umfang ist laut Royal Air Maroc an die Flugdauer angepasst. Schritt für Schritt will man auch den Kabinen einen neuen Look verpassen. Auch an den Flughäfen, die man ansteuert, sollen die Wartebereiche erneuert werden. Dabei soll

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Wien: August mit 1,4 Millionen Nächtigungen, Juli-Umsatz übertrifft 2019

Mit über 1,4 Millionen Gästenächtigungen erreichte der heurige August rund 80 Prozent seines Aufkommens aus dem Vor-Corona-Jahr 2019. Von Jänner bis August 2022 wurden rund 7,8 Millionen Übernachtungen gezählt. Erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie übersteigt der Netto-Nächtigungsumsatz im Juli mit 85,7 Millionen Euro sein Niveau 2019 um 1,6 Prozent. Im Zeitraum von Jänner bis Juli erwirtschafteten die Wiener Beherbergungsbetriebe 2022 rund 387,1 Millionen Euro. Der heurige August brachte 1.415.000 Übernachtungen und damit ein rechnerisches Plus von 53 Prozent zum Vergleichsmonat 2021 – das entspricht 78 Prozent der Gästenächtigungen aus dem August 2019. Zwischen Jänner und August verzeichnet Wien 7.816.000 Nächtigungen – das bedeutet einen statistischen Zuwachs von 234 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres Juli: Beherbergungsumsatz erstmals wieder über Vor-Pandemie-Niveau Mit 85,7 Millionen Euro Netto-Nächtigungsumsatz (+184 Prozent) legen Wiens Beherbergungsbetriebe im Juli erstmals seit Ausbruch der Pandemie wieder ein Monatsergebnis vor, das das Niveau 2019 erreicht bzw. mit 1,6 Prozent sogar geringfügig überschreitet (Daten für August liegen noch nicht vor). Im Zeitraum Jänner bis Juli konnten die Betriebe rund 387,1 Millionen Euro erwirtschaften – um 350 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten betrug im August 56,1 Prozent (Vorjahresmonat: 43,3 Prozent), jene der Zimmer rund 73 Prozent (Vorjahresmonat: rund 56 Prozent). Insgesamt wurden diesen August in Wien mit rund 66.800 Hotelbetten rund 9.700 Betten mehr angeboten als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

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Kanada vor Aufhebung der Einreise-Impfpflicht

Die kanadische Regierung plant die bisher für die Einreise vorgeschriebene Covid-19-Impfpflicht mit Wirksamkeit zum 30. September 2022 aufzuhaben. Premierminister Justin Trudeau äußerte sich dazu noch nicht offiziell. Mehrere große Tageszeitungen berichten unter Berufung auf unterschiedliche Regierungsquellen, dass die bislang praktizierte für die Einreise vorgeschriebenen Covid-19-Impfungen per 30. September 2022 aufgehoben werden sollen. Damit würde Kanada, das derzeit noch besonders strenge Einreisebestimmungen praktiziert, die Regeln wesentlich lockern. Auch sollen die bislang noch stichprobenartigen Einreise-Coronatests abgeschafft werden. Die derzeit noch vorgeschriebene Nutzung der ArriveCAN-App soll künftig nur noch freiwillig, jedoch nicht mehr verpflichtend sein.  Mit offiziellen Erklärungen seitens der kanadischen Regierung wird für die nächsten Tage gerechnet.

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Wizz Air Saudi-Arabia soll mit 50 Flugzeugen fliegen

In Saudi-Arabien will Wizz Air einen neuen Ableger aufbauen, der bis etwa 2030 mit einer Flotte von 50 Flugzeugen in der Luft sein soll. Die neue Fluggesellschaft soll zügig aufgebaut werden und auch zahlreiche neue Routen in Richtung Europa erschließen. Im Rahmen der jüngsten Besprechungen mit Analysten nannte das Wizz-Air-Management erstmals nähere Details zu den Plänen in Saudi-Arabien. Vor einigen Wochen hat man eine Absichtserklärung, die auch die Gründung eines lokalen Ablegers beinhaltet, unterschrieben. Seither wurden zahlreiche neue Strecken von/nach Saudi-Arabien angekündigt. Gleich drei Routen führen nach Wien-Schwechat. Diese werden zunächst von Wizz Air Hungary bedient. In Zukunft soll es nach dem Vorbild der Wizz Air Abu Dhabi auch in Saudi-Arabien eine eigenständige Tochtergesellschaft geben. Die Ausrichtung wurde vom Management der Wizz Air Holdings vage skizziert. In etwa die Hälfte der Kapazität sollen für Flüge im Nahen Osten eingesetzt werden. Ein Viertel will man für Domestic-Flüge innerhalb Saudi-Arabiens verwenden. Das verbleibende Viertel soll für den staken Ausbau des Flugangebots zwischen dem ölreichen Wüstenstaat und Europa dienen. Gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg erklärt Wizz-Konzernchef Jozsef Varadi: „Der erste und wichtigste Prozess besteht darin, die richtige Partnerschaft mit lokalen Investoren zu finden, und daran arbeiten wir. Sobald dies geklärt ist, können wir den formalen Prozess der Bewerbung um eine Fluggesellschaft abschließen“. Bislang hat Wizz Air in Saudi-Arabien noch kein AOC beantragt. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben benötigt man lokale Mehrheitseigentümer und kann somit allenfalls Minderheitsgesellschafter werden. Derzeit verhandelt man mit potentiellen Partnern. Aufgrund der Absichtserklärung, die man vor einigen Wochen unterschrieben hat, ist damit zu

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Nach Teilmobilmachung: Russland lässt wehrfähige Männer nicht mehr ausreisen

Am Mittwochvormittag kündigte Russlands Präsident Wladimir Putin eine militärische Teilmobilmachung an. Kurz darauf fand ein regelrechter Run auf internationale Flugtickets statt. Nahezu alle Verbindungen ins Ausland sind restlos ausgebucht. Auch auf Fernbussen und in Zügen sind freie Sitzplätze fast nicht mehr zu bekommen. Mittlerweile steuerte die Regierung gegen und untersagte Airlines sowie den Staatsbahnen den Verkauf von Tickets an Männer im wehrfähigen Alter. Auch wurde für diese ein Beförderungsverbot ins Ausland verhängt. Strecken innerhalb der Russischen Föderation sind von dieser Maßnahme nicht betroffen. Gemäß Erklärung des Kremls sollen etwa 300.000 Reservisten eingezogen werden und mit deren Hilfe soll die Armee Krieg gegen die Ukraine aufgestockt werden. Der Umstand, dass binnen weniger Stunden fast alle Flugtickets auf den wenigen internationalen Flügen, die es noch gibt, vergriffen waren, lässt die Vermutung zu, dass viele möglicherweise Betroffene nicht in den krieg wollen, sondern sich vorsorglich ins Ausland absetzen wollten. Besonders stark nachgefragt sind momentan Flüge in die Türkei, nach Armenien und Georgien. Nicht nur russische Carrier hatten eine stark gestiegene Nachfrage, sondern auch ausländische Netzwerkcarrier wie Turkish Airlines und Emirates Airline. Die Folge daraus ist, dass die Flugscheinpreise zum Teil exorbitant in die Höhe geschossen sind. Die Bahn und der Fernbus sind nicht wirklich eine Alternative, denn auch hier sind Fahrkarten nur noch schwer zu bekommen, da fast alles ausverkauft ist. Mittlerweile hat die Regierung der Russischen Föderation reagiert und den Verkauf von Tickets an männliche Personen zwischen 18 und 65 Jahren verboten. Auch wurden Beförderungsverbote ins Ausland auferlegt. Männer, die sich zum

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Schweiz bestellt 36 Lockheed Martin F-35A

Die Schweiz hat nach Beschluss durch das Parlament mit der U.S.-amerikanischen Regierung einen Vertrag über die Lieferung von 36 Kampfjets des Typs Lockheed Martin F-35A unterschieben. Diese sollen zwischen 2027 und 2030 ausgeliefert werden. Die Eidgenossenschaft will damit die heutige unter anderem aus F/A-18 Hornet und F-5 Tiger bestehende Flotte erneuern. Geplant ist, dass die älteren Modelle Zug um Zug ausgeflottet werden sollen. Das Parlament der Schweiz hat für diesen Schritt bereits grünes Licht gegeben. Weiters hat man mit den USA eine so genannte Festpreisklausel vereinbart. Diese soll die Eidgenossenschaft vor etwaigen Mehrkosten schützen. Man hat auch die Kosten für die Integration der schweizerischen Führungs- und Informationssysteme vereinbart. Ein Teil des Kaufpreises soll auch über Gegengeschäfte kompensiert werden. Man hofft, dass Unternehmen aus der Eidgenossenschaft Aufträge von etwa 2,9 Milliarden Schweizer Franken erhalten werden.

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Flughafen Klagenfurt versteigert Schneepflüge, Kerosintank-Anhänger und Co

Der Flughafen Klagenfurt trennt sich über eine im Internet geführte Auktion von zahlreichen Ausrüstungsgegenständen. Vom Schneepflug, Flugzeugtreppen über Sitze bis hin zum Kerosintank-Anhänger ist so einiges erhältlich. Durchgeführt wird die Versteigerung von Karner & Dechow Industrie-Auktionen Ges.m.b.H., wobei die Internetauktion auf der Plattform von Troostwijk stattfindet. Interessierte können noch bis zum 11. Oktober 2022 mitbieten. Wie bei Versteigerungen üblich erhält der Höchstbieter dann den Zuschlag. Bei sperrigen Gegenständen oder Fahrzeugen sollte man beachten, dass man als Käufer selbst für den Abtransport sorgen muss. Zustellungen werden nicht angeboten, aber auch das ist bei Auktionen branchenüblich. Interessierte können sich unter diesem Link informieren was der Klagenfurter Flughafen derzeit versteigern lässt. Vor der Abgabe von Geboten kann man die Gegenstände auch besichtigten. Ein entsprechender Termin findet am 10.10.2022 09:00-13:00 am Flughafen Klagenfurt statt. Achtung: Eine Voranmeldung per E-Mail muss unter [email protected] bis spätestens 5. Oktober 2022, 12 Uhr 00, getätigt werden.

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Wien: Twin City Liner legt Silvesterreise nach Budapest auf

Der Twin City Liner bietet heuer rund um Silvester eine Sonderfahrt zwischen Wien und Budapest an. Diese findet im Zeitraum von 30. Dezember 2022 und 2. Jänner 2023 statt. Die Anzahl der verfügbaren Fahrkarten ist begrenzt. Buchungen können derzeit nur telefonisch vorgenommen werden. Ab 699 Euro kann man an der Silvesterfahrt teilnehmen. Das Angebot umfasst die Schiffsreise nach Budapest und zurück sowie drei Nächtigungen mit Frühstück in einem Vier-Sterne-Hotel. Zur Auswahl stehen das Mamaison Hotel Andrássy Budapest und das Hotel Courtyard by Marriott Budapest City Center. An Bord des Twin City Liners ist die Verpflegung inkludiert, Getränke sind extra zu bezahlen. Auch der Gepäcktransport Wien-Budapest-Wien sowie Transferleistungen in Budapest sind im Preis enthalten. Außerdem kann man an einer dreistündigen Sightseeing-Tour per Bus teilnehmen, die von deutschsprachigen Reiseführern betreut wird. Die Donaustrecke von Wien nach Budapest ist die älteste Verbindung zwischen den beiden Hauptstädten und entzückt die Passagiere mit einem Naturraum von beeindruckender Schönheit. In Budapest angekommen, bringt ein Transfer die Gäste in das ausgewählte Vier-Sterne-Hotel. Beide bieten ein Maximum an Komfort und begeistern durch ihre zentrale Lage. Im Programm ist eine dreistündige Sightseeing-Tour quer durch Budapest, die von deutschsprachigen Guides begleitet wird, inkludiert. Der Twin City Liner legt am 30. Dezember 2022 um 9.00 Uhr in Wien ab und kommt am 2. Jänner 2023 um circa 17.00 Uhr wieder retour. Die Buchung für die Silvesterfahrt nach Budapest kann bereits per Telefon unter +43 1 904 88 80 durchgeführt werden. Eine rasche Reservierung wird dringend empfohlen, da die Plätze an Bord

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BER-Passagiere haben nichts vom Berliner 29-Euro-Ticket

Die deutsche Bundeshauptstadt Berlin bringt so etwas Ähnliches wie einen Nachfolger für das Neun-Euro-Ticket auf den Weg. Man bietet die Monatskarte für die Zonen A und B für voraussichtlich drei Monate zum Preis von 29 Euro pro Monat an. Die Angelegenheit hat für Fluggäste aber einen entscheidenden Haken. Das mittlerweile ausgelaufene Neun-Euro-Ticket konnte auch für die Züge zwischen der deutschen Hauptstadt und dem Flughafen Berlin-Brandenburg genutzt werden. Das wird bei der 29-Euro-Monatskarte nicht mehr der Fall sein, denn der BER befindet sich im Bundesland Brandenburg und damit außerhalb der Berliner Tarifzonen A und B. Somit benötigen Passagiere eine für ihre Fahrten zum Flughafen und/oder zurück eine zusätzliche Fahrkarte. Dazu kommt ein weiterer Umstand, der das Berliner 29-Euro-Ticket wenig attraktiv macht, denn die Fahrscheine können nicht einfach am Automaten oder am Schalter unkompliziert gekauft werden, sondern man muss ein Abo abschließen. Der günstige Preis soll auch nur von Oktober bis Ende Dezember 2022 gelten. Zwar räumt man den Käufern ein, dass diese vor dem 31. Dezember 2022 eine Art Sonderkündigungsrecht ausüben können und somit aus dem Abo aussteigen können, aber wer eben auf den Stichtag vergisst, muss für mindestens ein weiteres Monat bezahlen. Sofern der Berliner Senat keine Verlängerung des 29-Euro-Angebots beschließt, gilt dann Preis laut Tarif. Und dieser ist wesentlich höher.

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