Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

SriLankan Airlines ehrt Queen Elizabeth II mit Sonderbeklebung

Die Fluggesellschaft SriLankan Airlines hat dem Airbus A330-300 mit der Registrierung 4R-ALQ eine Sonderbeklebung verpasst. Diese ehrt die kürzlich verstorbene Queen Elizabeth II. Die Ehrung ist im Heckbereich der Langstreckenmaschine angebracht. Dazu erklärt das Luftfahrtunternehmen: „In dem Bestreben, Ihrer Majestät, Königin Elizabeth II., die Ehre zu erweisen, hat der Inselstaat die Lackierung eines seiner Langstreckenflugzeuge umgestaltet. Das Design der Lackierung feiert das Leben und die Herrschaft der Königin unter dem Aspekt, dass sie eine lebende Ikone des Staates war“.

weiterlesen »

Türkische Trainingszentren werfen russische Airlines raus

Einige russische Fluggesellschaft kooperieren im Bereich der Ausbildung von Piloten und Flugbegleitern mit Trainingszentren in der Türkei. Damit ist nun Schluss, denn mit sofortiger Wirkung sollen die Geschäftsbeziehungen mit russischen Airlines beendet werden. Die Türkei beteiligt sich nicht an den unter anderem von den USA und der Europäischen Union gegen die Russische Föderation ausgesprochenen Sanktionen. Allerdings ist man auch starkem Druck ausgesetzt, denn besonders im Bereich der Luftfahrt versucht man die türkische Staatsführung zur Durchsetzung der Sanktionen zu bewegen. Gleichzeitig setzt sich diese dafür ein, dass mehr Touristen aus Russland ihre Urlaube in der Türkei verbringen. Im Bereich der Luftfahrtausbildungszentren ist die Situation sehr komplex, denn aus den verschiedensten Gründen arbeitet man in der Türkei nach EASA-Standards. Dies hängt auch damit zusammen, dass man zahlreiche Kunden aus dem EU-Raum hat. Zahlreiche russische Fluggesellschaften wurden nun von den Betreibern der Trainingszentren darüber informiert, dass man die Zusammenarbeit beenden muss. Dabei beruft man sich ausdrücklich darauf, dass man andernfalls die EASA-Zertifizierungen in Gefahr bringen würde. Seitens der türkischen Zivilluftfahrtbehörde gibt es zu diesem Thema keine Stellungnahme. Einige russische Carrier, darunter auch Aeroflot, bestätigen allerdings, dass man „blaue Briefe“ per E-Mail von den Vertragspartnern aus der Türkei bekommen hat. Man gibt sich in Russland zuversichtlich, dass man die bislang extern zugekauften Dienstleistungen selbst oder bei russischen Anbietern kompensieren kann.

weiterlesen »

Verhandlungen ziehen sich hin: Jet Airways hebt später ab

Das Comeback der indischen Fluggesellschaft Jet Airways wird sich auf unbestimmte Zeit verzögern. Eigentlich wollte man bereits im September 2022 wieder abheben, jedoch ziehen sich die Verhandlungen mit Triebwerksherstellern in die Länge. Indische Medien berichten, dass der Comeback-Flug im September 2022 als nahezu ausgeschlossen gilt. Zwar arbeitet das Konsortium, das den Carrier aus der Konkursmasse herausgekauft hat auf Hochtouren, jedoch ist man in den Verhandlungen mit Flugzeugbauern und Triebwerksherstellern noch nicht ausreichend vorangekommen. Aus rechtlicher Sicht könnte man abheben, denn AOC und Betriebsgenehmigung hat man bereits wieder erteilt bekommen. Allerdings müssen noch einige Altlasten geregelt werden. Dies beinhaltet unter anderem die Versorgung mit Triebwerken. Geschäftsführer Sanjiv Kapoor will jetzt keinen unnötigen Stress verursachen und nimmt in Kauf, dass sich das Comeback um einige Wochen verzögert. Unter anderem erklärt der Manager, dass man sich die erforderliche Zeit nimmt, um neue Verträge für Flugzeuge, Triebwerke und Wartung abzuschließen. Ob man nun ein paar Tage früher oder später abhebt, soll angesichts der langen Dauer, in der sich Jet Airways schon am Boden befindet, keine Rolle mehr spielen. Man will die Fehler, die vormalige Managements gemacht haben, auf keinen Fall wiederholen.

weiterlesen »

Mitten im Krieg: Ukraine International hat neuen Chef bekommen

Die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines hat am Montag mit Kyryl Zvonarov einen neuen Geschäftsführer bekommen. Der Manager folgt auf Yevgeniy Dykhne, der seit September 2019 an der Spitze des Unternehmens stand. Mitten im von der russischen Föderation angezettelten Krieg wird Ukraine International Airlines unter eine neue Geschäftsführung gestellt. Kyryl Zvonarov war zuletzt stellvertretender Chef des größten Airports des Landes: Kiew-Borispil. Wie alle Fluggesellschaften des Landes ist auch Ukraine International Airlines besonders hart vom Krieg betroffen. Man kann die angestammten Routen aus Sicherheitsgründen nicht bedienen, denn seit dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation ist der Luftraum der Ukraine für zivile Zwecke gesperrt. Mit Hilfe von Wetlease- und Charterdienstleistungen, die man im Ausland erbringt, hält man sich über Wasser. Beispielsweise ist man temporär für Air Baltic geflogen. Eine ersthafte Prognose zum Geschäftsverlauf kann derzeit kein ukrainischer Anbieter abgeben. Es ist überhaupt nicht absehbar wie lange die kriegerischen Handlungen andauern werden. Im Feber 2022 griff die Armee der Russischen Föderation das Nachbarland Ukraine ein. Seither dauern die Kämpfe an.

weiterlesen »

Vereinigung Cockpit will Wetlease-Einsätze in Deutschland bekämpfen

Der deutschen Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ist der Einsatz von angemieteten Flugzeugen samt Crews, so genanntes Wetlease, ein Dorn im Auge. Man befürchtet, dass dadurch Tarifverträge umgangen werden könnten. Aus Sicht der Arbeitnehmervertreter habe sich der Einsatz von ACMI-Fluggerät in den letzten Jahren stark verändert. Früher hätten deutsche Fluggesellschaften nur zur Abfederung von saisonalen Spitzen oder aber beim Ausfall eigener Maschinen auf Fremddienstleistungen zurückgegriffen. Mittlerweile würde aber ein erheblicher Teil der Planungen auf Wetlease-Gerät basieren. Beispielsweise setzt Eurowings momentan bis zu elf Airbus A320 von Avion Express Malta ein. Weiters fliegt Air Baltic mit fünf A220-300 für den Lufthansa-Ableger. Ebenso ist man mit zwei Maschinen dieses Typs für Eurowings Discover aktiv. Auf der Langstrecke setzt der Ferienflieger auch drei Airbus A350 von Finnair ein. Condor lässt beispielsweise European Air Charter, Heston und Bulgaria Air für sich fliegen. Der Reisekonzern Tui chartet heuer in größerem Umfang bei Smartlynx, wobei darauf geachtet wird, dass unter dem Smartlynx-Code geflogen wird. Gelegentlich hilft der Carrier auch bei der Fluggesellschaft Tuifly aus. Im Winterflugplan 2022/23 reduzieren Eurowings Discover und Eurowings den Einsatz von ACMI-Fluggerät. Beim zuerst genannten Carrier werden die Airbus A220-300 von Air Baltic nicht mehr eingesetzt. Eurowings reduziert die Anzahl der angemieteten Flugzeuge auf je zwei A220-300 von Air Baltic und zwei Boeing 737 von Tuifly. Wachstumschancen im Bereich Wetlease sieht man übrigens auch bei Nordica. Man baut eine Flotte von bis zu 15 Airbus A320 auf. Diese will man nach Möglichkeit langfristig bei anderen Fluggesellschaften unterbringen. Generell wurden im Baltikum einige neue Anbieter

weiterlesen »

Ab 15. November 2022: Russische Carrier sollen nonstop nach Nordzypern fliegen

Ab 15. November 2022 soll es Nonstopflüge zwischen Russland und dem nordzypriotischen Ercan geben. An Bord des Erstfluges soll sich kein geringerer als der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan befinden, berichten türkische Medien. Die „Türkische Republik Nordzypern“ ist ein so genanntes Defacto-Regime, das im Nachgang des kriegerischen Überfalls der Türkei gegen Zypern im Jahr 1974 errichtet wurde. Man erklärte sich am 15. November 1983 für unabhängig, jedoch wird dies bis heute international nicht anerkannt. Die Teilung der Mittelmeerinsel hat auch einige Besonderheiten für die Luftfahrt zur Folge. Beispielsweise befindet sich der Flughafen Nikosia seit 1974 in einer UN-Schutzzone und verfällt seither, da er nicht mehr genutzt werden kann. Im südlichen Teil der Insel etablierten sich die Flughäfen Larnaka und Paphos als Nachfolgeairport, während im Norden Ercan für die Fliegerei zur Verfügung steht. Zumindest in der Theorie, denn in der Praxis wird der zuletzt genannte Airport fast ausschließlich von der Türkei aus angeflogen. Das hat auch seinen Grund, denn Regierungen, die Nordzypern nicht anerkennen, untersagen ihren Fluggesellschaften diesen Airport anzusteuern. In der Vergangenheit führte dies immer wieder zu kuriosen Konstruktionen. Zum Beispiel führen türkische Fluggesellschaften, die Ercan ab dem EU-Raum anbieten, Touch-and-Go-Manöver auf Airports in der Türkei durch und fliegen anschließend weiter nach Nordzypern. Damit will man das Verbot umgehen und der „Anschlussflug“ wird seitens der Türkei ohnehin als Inlandsflug betrachtet. Dass ausgerechnet am 15. November 2022 der erste kommerzielle Nonstop-Flug zwischen Russland und Nordzypern durchgeführt werden soll, ist kein Zufall. Die Türkei und die Regierung von Nordzypern wollen an diesem

weiterlesen »

Air Baltic verdoppelt Anzahl der mobilen Buchungen

Air Baltic konnte die Zahl der mobilen Buchungen in den ersten acht Monaten des Jahres 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppeln. Insgesamt wurden 30,3 Prozent aller Buchungen auf der Website der lettischen Fluggesellschaft über ein mobiles Gerät getätigt, das sind 7 Prozent mehr als im Vorjahr. „In den letzten Jahren haben wir ein konstantes und starkes Wachstum der mobilen Buchungen auf unserer Website beobachtet. Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit, auch bei der Nutzung unserer Website auf mobilen Geräten, um unseren Passagieren und Kunden ein möglichst einfaches, reibungsloses und bequemes Erlebnis zu bieten“, so Airline-Chef Martin Gauss. Die Zahl der mobilen Buchungen über Mobile App habe sich im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht, so das Unternehmen in einer Aussendung.

weiterlesen »

Verein der Freunde des Flughafens Linz feiert 40-jähriges Bestehen

Der Verein der Freunde des Flughafens Linz feierte am 10. September 2022 seine Vereinsgründung vor mittlerweile 40 Jahren. Das Jubiläumsfest konnte auch direkt am Linz Airport ausgetragen werden. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Flughafen Linz sei es auch möglich gewesen, dass Flugzeuge, wie die T-6 von Flying Bulls oder die McDonnell Douglas MD-82 von European Air Charter an dem Jubiläumsfest mitwirken konnten. Daneben wurden die Gäste natürlich auch kulinarisch verwöhnt, mit Heurigenjause vom Ederhof aus Rutzing und Freigetränken. Neben der obligatorischen Jubiläumstorte mit entsprechenden Zuckerguss gab es auch andere kleine Süßspeisen. Die Tombola, für die der Vereinsvorstand weit über 40 Sachpreise zusammen tragen konnte, kam auch bei den Gästen sehr gut an und war eines der Highlights der Veranstaltung. „In den letzten 2 Jahren mussten unserer Vereinsmitglieder durch die Corona-Pandemie zahlreiche Entbehrungen in Kauf nehmen, daher nehmen wir diese Tombola zum Anlass ein großes Dankeschön für eure Treue zu sagen“, so Vereins-Obmann Robert Lang. Ausgespielt wurden neben Jahresmitgliedschaften, Büchern, Gastrogutscheinen auch Simulatorstunden für die Boeing 737 in Alkoven sowie einem Hubschrauber bei RotorSky, Rundflüge, Reisegutscheine des Linz Airports und Schöner Reisen. Als Hauptgewinn fungierte ein einstündiger Rundflug mit einem Privatjet von Globeair. Darüber hinaus wurde Bestehen des Vereins seit nun mehr 40 Jahren auch in einer Jubiläumsschrift festgehalten, welche kostenlos bei den kommenden Veranstaltungen sowie am Informationsständer in der Ankunftshalle am Linz Airport erhältlich ist.

weiterlesen »

HAM: Vor 50 Jahren startete der erste Flug von Turkish Airline

Vor 50 Jahren flog Turkish Airlines erstmals die Strecke Hamburg – Istanbul. Inzwischen hat sich die türkische Fluggesellschaft zum größten Anbieter für Türkei-Flüge ab Hamburg entwickelt. Anlässlich des 50. Jahrestags des Erstflugs von Turkish Airlines ab Hamburg hat der Flughafen die Bedeutung der Fluggesellschaft gewürdigt. „Eine 50 Jahre andauernde Geschäftsbeziehung ist keine Selbstverständlichkeit. Mit der Verbindung Hamburg – Istanbul begann eine echte Erfolgsstory. Das Angebot von Turkish Airlines ist ganzjährig stark nachgefragt und aus dem Hamburger Streckennetz nicht mehr wegzudenken“, so Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. Außerdem habe Turkish Airlines als eine der ersten Fluggesellschaften den Betrieb in der Pandemie-Krise wieder hochgefahren und die Frequenzen sukzessive erhöht. Nach Passagierzahlen sei die Airline größter Anbieter für Türkei-Flüge ab Hamburg und die fünftgrößte Fluggesellschaft in der Hansestadt. Mit den Flughäfen Istanbul (IST) und Istanbul-Sabiha Gökçen (SAW) hat die türkische Fluggesellschaft zwei Ganzjahresziele im Programm. Im Sommer wird das Angebot um Ankara und Antalya, eines der beliebtesten Urlaubsdestinationen der Norddeutschen, erweitert. Darüber hinaus setzt die Fluggesellschaft traditionell von Juni bis August verstärkt auf Familienbesuche und bietet Flüge zu weiteren türkischen Flughäfen an. In der Sommersaison 2022 waren es sechs Saisonziele, darunter unter anderem Ordu, Kayseri und Adana.

weiterlesen »

Tui schielt auf das Niveau von vor der Pandemie

Der weltgrößte Reisekonzern rechnet nach einer deutlichen Erholung des Sommergeschäfts auch im Winter mit ähnlichen Buchungszahlen wie vor der Corona-Pandemie. Insgesamt beliefen sich die Buchungen für das Sommerprogramm aktuell auf 12,9 Millionen, was 1,4 Millionen neuen Buchungen seit dem letzten Update vom August entspreche, sagte der scheidende TUI-Chef Fritz Joussen. Aktuell entspreche die Zahl der Buchungen 91 Prozent des Niveaus im Sommer 2019. Noch besser sehe es beim Umsatz aus, da sich die Durchschnittspreise um 18 Prozent über denen von 2019 bewegten, so Joussen. Rund 5,3 Millionen Gäste seien in den Hauptsommermonaten Juli und August in ihren TUI-Urlaub gestartet, doppelt so viele wie im Juli und August des Vorjahres, als sich die Zahl auf 2,6 Millionen belaufen habe. Damit hätten die Buchungen in diesem Zeitraum 94 Prozent des Niveaus des Sommers 2019 erreicht. Aktuell sei das Winterprogramm zu rund einem Viertel verkauft und die Buchungen entsprächen 78 Prozent des Buchungsstands des Winters 2018/19. Die Durchschnittspreise lägen aktuell um 26 Prozent über dem Niveau des Winters 2018/19. Wie bereits im Sommer verzeichne das Reiseunternehmen auch für den Winter erneut einen Trend zu einem höheren Anteil an kurzfristigen Buchungen. Dieser werde sich wohl fortsetzen, so Joussen – auch bei den Kreuzfahrten. Für das Geschäftsjahr 2022 will der Vorstands-Chef zu einem „signifikant positiven bereinigten EBIT“ im Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern zurückkehren. Man arbeite daran, dass dieses auch über dem Wert von 2019 liege, fügte er hinzu. Wirklich valide Zahlen für das Geschäftsjahr 2021/22 wolle der neue Konzernchef Sebsatian Ebel am 14. Dezember vorlegen, wie

weiterlesen »