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Air Montenegro konnte deutlich mehr Passagiere befördern

Die staatliche Fluggesellschaft Air Montenegro konnte seit Jahresanfang 2022 die Anzahl der beförderten Passagiere im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um rund 150 Prozent steigern. Der Carrier erklärte, dass man heuer bislang rund 230.000 Fluggäste an Bord gehabt habe. Im Sommer 2022 hat Air Montenegro insgesamt 16 Destinationen im Portfolio. Dabei sind sowohl Linien- als auch Charterziele berücksichtigt. Eigenen Angaben nach führt man derzeit intensive Verhandlungen mit Reiseveranstaltern. Diese sollen dazu führen, dass im kommenden Jahr weitere Charterdestinationen angesteuert werden sollen. In diesem Fall würde man auch die Flotte entsprechend erweitern. In einer Mitteilung zieht Air Montenegro nachstehendes Fazit zum bisherigen Geschäftsverlauf im Jahr 2022: „Trotz der Instabilität auf dem Markt, der Pandemie, der Ereignisse in der Ukraine und einer Reihe von Herausforderungen im Luftfahrtsektor in ganz Europa ist es Air Montenegro gelungen, ihr Streckennetz innerhalb eines Jahres um das Dreifache zu erweitern. Das dynamische Wachstum des Unternehmens und die erhebliche Zunahme der beförderten Passagiere haben dazu geführt, dass ein Flugzeug mit größerer Kapazität geleast wurde“.

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Zürich: Air Serbia kündigt Weihnachtsflüge nach Nis an

Die staatliche Fluggesellschaft Air Serbia legt im Winterflugplan 2022/23 temporäre Flüge zwischen Nis und Zürich auf. Diese Route wird während der Weihnachtsferien angeboten und richtet sich in erster Linie an in der Schweiz lebende Personen, die die Feiertage in ihrer Heimat verbringen wollen. Air Serbia wird zwischen 17. Dezember 2022 und 14. Jänner 2023 zweimal wöchentlich zwischen der schweizerischen Wirtschaftsmetropole Zürich und dem serbischen Nis fliegen. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Passagieren während der Neujahrs- und Weihnachtsferien eine schnelle Nonstop-Verbindung zwischen Niš und Zürich anbieten können. Auf diese Weise sichern wir gute Verbindungen zwischen der größten Schweizer Stadt und dem Süden unseres Landes. Im Moment sind die Flüge saisonal, aber je nach Passagiernachfrage werden wir ihre Fortsetzung in Erwägung ziehen“, so Bojan Arandjelović, Leiter der Netzwerkplanung und Flugplanung von Air Serbia. In den vergangenen beiden Winterperioden hatte der Mitbewerber Swiss diese Strecke im Portfolio. Offenbar ist diese ganz gut gelaufen, so dass Air Serbia einen Teil vom Kuchen abhaben will. Derzeit gibt es aber keine Pläne für eine dauerhafte Etablierung von Air-Serbia-Flügen zwischen Zürich und Nis. Die temporäre Strecke soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 bedient werden.

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Helvetic Airways kauft Leasinggeber vier Embraer 190 ab

Die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways hat jene Embraer 190, die bislang geleast wurden, käuflich erworben. Aus dem schweizerischen Luftfahrtregister geht hervor, dass der Carrier nun auch Eigentümer der HB-JVM, HB-JVN, HB-JVO und der HB-JVP ist. Die Flotte von Helvetic Airways setzt sich derzeit aus insgesamt 16 Maschinen zusammen. Dabei handelt es sich um jene vier Embraer 190, die man erworben hat sowie um acht Embraer 190-E2 und vier E195-E2. In der Vergangenheit waren die E190 bei der ehemaligen Air-Berlin-Tochter Niki im Einsatz ehe sie ausgeflottet wurden und bei Helvetic in Dienst gestellt wurden. Die acht Embraer 190-E2 befinden sich im Eigentum der konzerneigenen Helvetic Aircraft AG. Dabei handelt es sich um eine gruppeninterne Finanzierungs- und Leasinggesellschaft. Selbiges gilt für die vier Embraer 195-E2. Bedingt durch den Erwerb der E1-Modelle befindet sich nun die gesamte Flotte im Eigentum des Helvetic-Konzerns.

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Flughafen Stuttgart begrüßt 18 neue Lehrlinge

Auch am Stuttgarter Flughafen haben am Donnerstag junge Menschen ihren ersten Arbeitstag gehabt. Der Airport hat 18 neue Lehrlinge aufgenommen. Diese werden unter anderem in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Fachinformatik, Kfz-Mechatronik, Büromanagement und Werkfeuerwehr ausgebildet. Gemeinsam mit ihnen haben zwei dual Studierende am Airport eingecheckt: In Kooperation mit der Fachhochschule Worms sowie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg starten sie in den Studiengängen Aviation Management und Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Facility Management. „Junge Menschen auszubilden ist das beste Mittel gegen Fachkräftemangel“, betont Geschäftsführer Walter Schoefer. „Wegen des demographischen Wandels werden wir in den kommenden Jahren viele Mitarbeitende verlieren. Deswegen ist es umso wichtiger, in die Nachwuchsförderung zu investieren. Junge Leute, die im kommenden Jahr ihren Schulabschluss in der Tasche haben, können sich ab sofort für die Ausbildung ab Herbst 2023 bewerben. Die freien Ausbildungsplätze sind ab sofort auf der Website des Flughafens zu finden.

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DRF Flugrettung: Sieben Kadetten starten Hubschrauber-Ausbildung

Die im deutschen Filderstadt ansässige DRF Flugrettung erweitert das Ausbildungsportfolio an der hauseigenen Akademie. Die ersten sieben Flugschüler haben am Donnerstag ihre Schulung im Rahmen eines Fly-Ins der Trainingsmaschine, einer Robinson R44 Raven II, am Operation Center der DRF Luftrettung angetreten. Die sechs Männer und eine Frau werden in den nächsten zwei Jahren bei der DRF Luftrettung zum Berufshubschrauberpiloten ausgebildet werden. An ihrem Operation Center am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden nahm die DRF Luftrettung heute den nagelneuen Ausbildungshubschrauber des Typs R44 offiziell in die Trainingsflotte auf und stellte ihn den Flugschülern vor. „Der Start unseres neuen Kurses ist ein Meilenstein für die DRF Luftrettung. Nachdem wir schon seit fast zwanzig Jahren innerhalb unserer Flugschule spezielle Lehrgänge für erfahrene Piloten anbieten, fügen wir mit der neuen Grund-Ausbildung einen wichtigen Baustein hinzu. Damit verfolgen wir das Ziel, unsere Expertise an Dritte weiterzugeben und als eine der größten europäischen Luftrettungsorganisationen einen weiteren Beitrag für die Sicherheit in der Luftfahrt zu leisten. Außerdem sichern wir zugleich auch unseren eigenen Nachwuchs für die derzeit 29 Stationen der DRF Luftrettung in Deutschland. Denn wir brauchen auch langfristig für das spezielle Arbeitsgebiet der Luftrettung hochqualifizierte Pilotinnen und Piloten“, so Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung. Die Luftrettungsorganisation plant, angehenden Piloten im Anschluss an die Berufshubschrauberpilotenausbildung weitere Perspektiven bei der DRF Luftrettung oder ihren Tochterunternehmen zu bieten. Geeignete Kandidaten könnten als Copiloten bei der DRF Luftrettung an ausgewählten Stationen einsteigen, um unter Aufsicht von erfahrenen Piloten weitere Erfahrungen zu sammeln und für den Einsatz in der Luftrettung fit zu werden.

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Winter: Aida baut Kanaren-Programm weiter aus

Die Reederei Aida Cruises baut das Kanaren-Programm für die bevorstehende Wintersaison 2022/23 aus. Neu bietet man neben den bestehenden siebentägigen Kreuzfahrten ab Gran Canaria auch neuntägige Fahrten an. Diese stehen ab dem 12. September 2022 zur Verfügung. Wahlweise können diese auch in Kombination mit La Gomera oder Madeira gebucht werden. Weiters bietet die Reederei 12-tägige Kreuzfahrten ab Fuerteventura an. Der örtliche Hafen wird als neuer Punkt zum Ein- und Aussteigen genutzt.

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Pistensanierung: Münster/Osnabrück schließt im November 2022 für zwei Wochen

Im November 2022 wird der Flughafen Münster/Osnabrück aufgrund der Sanierung der einzigen Start- und Landebahn für rund zwei Wochen vom Netz gehen. Die Fluggesellschaften werden in diesem Zeitraum ihre Flüge ab anderen Airports durchführen bzw. haben diese temporär gestrichen. Am 14. November 2022 wird der FMO um 7 Uhr 00 den Flugbetrieb wegen Bauarbeiten einstellen. Diese sollen bis zum 30. November 2022, 20 Uhr 00, abgeschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt wird der Airport dann wieder am Netz sein. Während der Sperre wird man die 2.170 Meter lange Piste sanieren. Zunächst wird man den Belag bis in eine Tiefe von etwa fünf Zentimetern abfräsen und anschließend neu auftragen. Auch wird die Befestigung saniert. Der FMO bekommt auch eine neue Befeuerung, wobei man auf energiesparende LED-Technik setzt. Der Betreiber geht davon aus, dass die neue Technik rund 230.000 Kilowattstunden elektrischen Strom pro Jahr einsparen wird. Konkret geht es um 760 Lampen, die ausgetauscht werden. Bislang hat der FMO überwiegend Halogenleuchten im Einsatz. Diese gelten mittlerweile als technisch überholt. Die Gesamtkosten des Sanierungsprojekts beziffert der Flughafen Münster/Osnabrück auf rund zehn Millionen Euro.

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Flughafen Dortmund hat vier neue Lehrlinge aufgenommen

Am Dortmunder Flughafen haben am Donnerstag vier junge Menschen ihre Lehre angetreten. Zwei werden zu Servicekaufleuten im Luftverkehr ausgebildet und zwei weitere lernen im Cargobereich des Airports. Begrüßt wurden die vier Auszubildenden durch Geschäftsführer Ludger van Bebber. „Wir freuen uns, dass sich erneut vier junge Leute für das spannende Arbeitsumfeld am Dortmunder Flughafen entschieden haben. In beiden Bereichen gibt es jetzt wie in Zukunft einen hohen Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal, zu deren Ausbildung wir jedes Jahr beitragen.“ Gemeinsam mit Betriebsratsvorsitzenden Martin Bernhard, Martin Runte (Cargo-Service) und Lara Brecht (Personalabteilung) beglückwünschte der Flughafen-Geschäftsführer die neuen Mitarbeitenden zum Start der Ausbildung. Auch im kommenden Jahr 2023 wird der Dortmund Airport erneut ausbilden. Noch bis Ende Oktober können sich alle, die sich für die Reisebranche und den Luftverkehr begeistern beim Flughafen bewerben.

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Jet Airways vor Bestellung von 50 Airbus A220

Die sich im Wiederaufstehen befindliche Fluggesellschaft Jet Airways soll sich mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus in „fortgeschrittenen Gesprächen“ über eine Großbestellung von bis zu 50 A220 befinden. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet unter Berufung auf nicht näher bezeichnete „mit der Sache vertraute Personen“, dass die Regionaljets ab etwa 2025 ausgeliefert werden könnten. Das Auftragsvolumen könnte rund 4,6 Milliarden U.S.-Dollar betragen. Derzeit ist noch offen, ob die Maschinen direkt oder über Leasinggesellschaften bezogen werden. Jet Airways war eine Beteiligung von Etihad Airways, die ähnlich wie Air Berlin kollabiert ist. Vor der Pleite hat man 125 Boeing 737 Max 8 bestellt. Davon wurden bislang acht Exemplare ausgeliefert. Derzeit sollen auch Gespräche mit den U.S.-Amerikanern über Boeing 737-Max laufen. Parallel dazu verhandelt man mit Airbus bezüglich A320neo. Derzeit bereitet man sich bei Jet Airways intensiv auf die Wiederaufnahme des Flugbetriebs vor. Die Übernahme durch Kalrock Capital Management soll sich in der finalen Phase befinden. Unternehmensangaben nach stehen die letzten Verhandlungen mit Lessoren, Herstellern und Kreditgebern kurz vor dem Abschluss. Eine Sprecherin sagte auf Anfrage lediglich, dass man sich zur künftigen Flotte, insbesondere zu Neubestellungen, äußern wird sobald alle Vorgänge positiv abgeschlossen wurden.

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Mexiko: Konkursverfahren über Interjet eröffnet

Über das Vermögen der einstigen Fluggesellschaft Interjet wurde in Mexiko formell das Konkursverfahren eröffnet. Der Carrier fliegt bereits seit dem Jahr 2020 nicht mehr und hat einen Schuldenberg in der Höhe von umgerechnet rund zwei Milliarden Euro. Interjet war einst eine große mexikanische Billigfluggesellschaft und einer der wenigen westlichen Sukhoi Superjet SSJ-100-Operators. Einst bestand die Flotte aus 88 Flugzeugen, davon 22 Exemplare des russischen Musters. Die Airline befand sich schon länger in Schieflage und musste im Dezember 2020 den Flugbetrieb endgültig einstellen. Zuvor machten die Gewerkschaften massiven Druck, denn die Mitarbeiter haben schon länger keine Löhne mehr ausbezahlt bekommen. Derzeit gibt es verschiedene Ansätze den insolventen Carrier wieder in die Luft zu bringen. Das Management schreibt in einer Medienerklärung unter anderem, dass man den Schritt des zuständigen Bezirksgerichts begrüßt, da es Interjet ermöglichen würde sich neu aufzustellen. Demnach soll es sich um ein Konkursverfahren nach mexikanischem Recht handeln, das dem Chapter-11 der Vereinigten Staaten von Amerika ähnelt. Bereits zuvor wurden von Gläubigern, darunter auch ehemalige Mitarbeiter, die meisten Vermögenswerte gepfändet. Kurioserweise kassierte ein Gerichtsvollzieher auch das komplette Inventar eines Flughafenverkaufsschalters. Selbst der Mehrheitseigentümer des Carriers wurde in einem Hotelzimmer verhaftet. Ein Neustart von Interjet gilt in mexikanischen Luftfahrtkreisen als äußerst unwahrscheinlich. Allerdings glaubt das Management noch immer daran, dass man den Carrier wieder in die Luft bringen wird. Daher bleibt die weitere Entwicklung im Konkursverfahren abzuwarten.

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