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Air France will 700 zusätzliche Piloten einstellen

Die Fluggesellschaft Air France will bis Dezember 2022 den Pilotenstand um 700 Flugzeugführer erweitert haben. Dies betrifft sowohl die Mainline als auch Tochtergesellschaften, die im Auftrag des Skyteam-Mitglieds fliegen. Eine Pilotengewerkschaft brachte bei der französischen Regierung eine offizielle Beschwerde ein. In dieser werden unter anderem der akute Personalmangel und mögliche Auswirkungen auf die Stabilität des Flugbetriebs und die Sicherheit thematisiert. Als Reaktion auf den Brief der Arbeitnehmervertreter kündigte Air France an, dass bis Jahresende rund 700 zusätzliche Flugzeugführer eingestellt werden sollen. Man machte aber keine Angaben dazu woher die neuen Piloten stammen sollen. Luftfahrtbetriebe haben es derzeit besonders schwer Personal zu finden, da die Branche unter anderem aufgrund des Verhaltens, das viele Arbeitgeber während der Coronapandemie an den Tag gelegt haben, als wenig attraktiv gilt. Bei Piloten ist die Situation ein wenig anders, jedoch wird Air France tief in die Tasche greifen müssen, um 700 fertig ausgebildete Flugzeugführer zum Unternehmenswechsel bewegen zu können. Auch das französische Luftfahrtunternehmen trennte sich im Zuge der Pandemie von vielen Mitarbeitern. Gewerkschaften haben bereits damals davor gewarnt, dass es beim Wiederanziehen der Nachfrage unweigerlich zu Engpässen kommen wird.

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Miat Mongolian Airlines fliegt mit Boeing 737-Max-8 für Tunisair

Die Fluggesellschaft Tunisair hat eine von Miat Mongolian Airlines betriebene Boeing 737 Max 8 ins Wetlease genommen. Es handelt sich um das einzige Exemplar dieses Typs, das derzeit Bestandteil der Flotte des Auftragnehmers ist. Die Maschine wurde innerhalb von zwei Tagen von Ulaanbaatar nach Tunis überstellt und fliegt mittlerweile im Auftrag von Tunisair. Dieser Carrier hat bereits einen Airbus A320 von Heston Airlines im Wetlease. Die angemietete Boeing 737 Max 8 trägt die Registrierung EI-MNG und fliegt seit 19. August 2022 im Auftrag von Tunisair. Das gegenständliche Verkehrsflugzeug wurde im Jänner 2019 werksneu an Miat ausgeliefert, jedoch kam es seither nur sehr selten zum Einsatz. Dieser Umstand hängt auch mit dem weltweiten Flugverbot, das für diesem Maschinentyp zwischenzeitlich aufgehoben wurde, zusammen. Derzeit plant man nicht mit Boeing 737 Max 8 auf eigene Rechnung zu fliegen. Um dennoch Geld verdienen zu können, positionierte man das Flugzeug auf dem ACMI- und Chartermarkt.

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Kreuzfahrten: MSC ändert den Winterfahrplan 2022/23

Die Reederei MSC Cruises aktualisiert die Planungen für den Winter 2022/23. Die Fahrpläne von mehreren Kreuzfahrtschiffen werden verändert. Davon betroffen sind auch die Routen, die ab Hamburg angeboten werden. Laut Mitteilung des Betreibers soll die MSC Virtuosa ab 8. November 2022 auf den einwöchigen Ausfahrten ab der Hansestadt zum Einsatz kommen. Weiters wird dieses Schiff im Jänner 2023 eine dreiwöchige Kreuzfahrt mit Ziel Kanaren absolvieren. Die MSC Preziosa soll nach Südamerika überstellt werden und Fahrten ab Santos durchführen. Jene Kreuzfahrten, die ursprünglich mit der Virtuosa geplant waren, solle die MSC Bellissima übernehmen. Im Mittelmeerraum will MSC auch die Grandiosa und die Lirica in See stechen lassen. Ab Oktober 2022 soll die MSC World Europa erstmals zum Einsatz kommen. Dieser Neubau soll im Winter 2022/23 in Dubai stationiert werden. Mit der MSC Seascape kommt ein weiterer Neubau zur Flotte. Diesen will man ab Miami für Karibik-Kreuzfahrten einsetzen.

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Royal Caribbean schafft Impfpflicht weitgehend ab

Die Reederei Royal Caribbean passt ihr Corona-Protokoll erneut an und hebt fast alle Auflagen, die momentan praktiziert werden, mit Wirksamkeit zum 5. September 2022 auf. Primär hat dies zur Folge, dass man auch wieder ungeimpfte Fahrgäste an Bord nimmt. Personen, die bei der Einschiffung keine vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen können oder wollen, müssen einen negativen Coronatest vorlegen. Akzeptiert werden auch die Ergebnisse von Selbsttests. Geimpfte benötigen für Reisen bis maximal neun Tagen keinen Test. Allerdings müssen sich sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte bei Reisen, die mindestens zehn Tage dauern, vor der Einschiffung testen lassen. Das Ergebnis darf nicht älter als drei Tage sein. Die Reederei akzeptiert auch Ergebnisse von Selbsttests. Ausgenommen von der Test- bzw. Impfpflicht sind Kinder bis maximal fünf Jahre Lebensalter. Royal Caribbean weist in einer Erklärung ausdrücklich darauf hin, dass es bei Kreuzfahrten, die von/nach Australien, Bermuda, Kanada oder Singapur führen, eine Sonderregelung gibt. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben der zuvor genannten Länder darf man ausschließlich Geimpfte an Bord lassen. Für Kinder kann es Ausnahmen geben, jedoch sollten diese rechtzeitig vor der Einschiffung geprüft werden, da sich die Reederei eigenen Angaben nach an die staatlichen Anordnungen halten muss.

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Usbekistan: Regierung sucht Berater für die Privatisierung von Uzbekistan Airways

Die Regierung von Usbekistan will die staatliche Fluggesellschaft Uzbekistan Airways privatisieren. Über eine Holdinggesellschaft hat man eine Ausschreibung, in der ein Beratungsunternehmen gesucht wird, veröffentlicht. Grundsätzlich ist das Vorhaben der Regierung nicht neu, denn bereits im April 2022 gab Staatspräsident Shavkat Mirziyoyev ein Dekret heraus, in dem unter anderem angeordnet wird, dass mindestens 51 Prozent von Uzbekistan Airways verkauft werden sollen. Auch ist vorgesehen, dass der erste Schritt der Privatisierung bis 1. September 2022 eingeleitet werden muss. Daher ist davon auszugehen, dass in Kürze eine formelle Ausschreibung veröffentlicht wird. Zur Bewertung möglicher Angebote will sich Usbekistan die Unterstützung einer internationalen Beratungsagentur sichern. Genau diese sucht man nun über eine staatliche Holdinggesellschaft. Interessenten können sich bis zum 17. September 2022 melden und ihre Angebote für den Beratungsauftrag einreichen. Zunächst soll der aktuelle Stand der Dinge der usbekischen Zivilluftfahrt umfangreich analysiert werden. Auch sollen die Vermögenswerte von Uzbekistan Airways bewertet werden. In einem weiteren Schritt soll dann die Privatisierung des Carriers formell ausgeschrieben werden. Derzeit ist unklar, ob der Staat weiterhin als Minderheitsgesellschafter an Bord bleiben wird. Diese Frage soll auch mit Hilfe der Berater näher erörtert werden.

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Lufthansa-Tochter Delvag stellt Online-Drohnenversicherungen ein

Delvag, der konzerneigene Versicherer der Lufthansa Group, steigt aus dem Online-Vertrieb von Drohnenversicherungen aus. Das Unternehmen teilte mit, dass man die Produkte aus „strategischen Gründen“ per 31. August 2022 einstellen wird. Konkret bedeutet das, dass man ab diesem Termin keine neuen Halter-Haftpflichtversicherungen bei der Delvag abschließen kann. Bislang richtete sich das Angebot sowohl an gewerbliche als auch an private Operators. Künftig will man gewerbliche Drohnenbetreiber nur noch auf explizite Nachfrage nach Einzelfallprüfung versichern. Bislang hatte man einen recht unkomplizierten Onlinevertrieb, so dass unbemanntes Fluggerät, sofern es die Versicherungsbedingungen erfüllt hat, mit wenigen Mausklicks versichert werden konnte. Für Inhaber von Polizzen ändert sich vorerst noch nichts, denn die Delvag will diese bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit erfüllen. Allerdings kommt es dann zu so genannten Ablaufkündigungen, denn die Lufthansa-Tochter wird bestehende Versicherungsverträge nicht mehr über den ursprünglich vereinbarten Zeitraum hinaus fortführen. Bestehende Kunden müssen sich also mittelfristig um eine neue Assekuranz bemühen.

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Personalmangel: British Airways dünnt den Winterflugplan 2022/23 aus

Das IAG-Konzernmitglied British Airways dünnt den Winterflugplan 2022/23 aus. Im Zeitraum zwischen Ende Oktober 2022 und Ende März 2023 wurden rund 1.000 Flüge auf der Kurz- und Mittelstrecke aus dem Verkauf genommen. Die überwiegende Mehrheit der Kürzungen betrifft das Angebot ab London-Heathrow. Ab Gatwick sollen zwar auch Flüge betroffen sein, jedoch deutlich weniger. Im Oktober 2022 sollen insgesamt 629 Verbindungen entfallen. Diese sollen in erster Linie auf das europäische Angebot entfallen, jedoch kommt es laut British Airways punktuell auch zu Kürzungen auf der Langstrecke. Das Unternehmen erklärte unter anderem, dass man mit Hilfe der Streichungen die Häufigkeit von Verspätungen und Ausfällen reduzieren will. Sowohl British Airways als auch die Dienstleister an den Flughäfen Heathrow und Gatwick leiden unter akutem Personalmangel. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der größte Airport des Vereinigten Königreichs die tägliche Passagier-Obergrenze abermals verlängert hat. British Airways betont allerdings, dass die Urlaubsflüge, die während der Herbstferien traditionell stark nachgefragt sind, von den jüngsten Streichungen nicht betroffen sein sollen. Man geht davon aus, dass man aufgrund des Umstands, dass man die Flugplananpassungen frühzeitig vornimmt, für alle Betroffenen Ersatzbeförderungen anbieten kann.

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Künftiger Air-Belgium-Frachter wird in Luqa lackiert

Die Fluggesellschaft Air Belgium wird in Kürze einen Umbaufrachter des Typs Airbus A330-200F übernehmen. Die Maschine wurde ursprünglich im Jahr 2007 an Etihad Airways ausgeliefert. Derzeit wird das Langstreckenflugzeug bei Aviation Cosmetics Malta auf den Ersteinsatz vorbereitet. Derzeit trägt die von Altavair geleaste Maschine die temporäre Registrierung OE-LAL. Dabei ist das Flugzeug nicht mit einem A340, der vormals bei Austrian Airlines dieses Luftfahrtkennzeichen getragen hatte, zu verwechseln. Es besteht kein Zusammenhang und die Registrierung wurde schlichtweg erneut vergeben. Gegenständlicher Airbus A330-200F trägt die Seriennummer 832 und ist derzeit rund 15,3 Jahre alt. Auf dem Flughafen Luqa wird das Frachtflugzeug in die von Air Belgium gewünschten Farben umlackiert. Derzeit trägt der Jet überhaupt keine Livery, sondern wartet auf Malta auf den Termin im Paintshop.

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Straßburg: Happy Airways will mit Losen das „Kleingeld“ für eine neue Airline verdienen

Mit Hilfe von Crowdfunding will auf den Flughafen Straßburg ein Startup in die Luft kommen. Happy Airways plant mit Turbopropflugzeugen ein Streckennetz, das aus 14 Zielen, darunter auch Berlin und Wien, bestehen soll, aufzuziehen. Obwohl Straßburg aufgrund des Umstands, dass hier viele EU-Organisationen angesiedelt sind, eigentlich beste Voraussetzungen für viel Flugverkehr hat, läuft es seit einigen Jahren weniger gut. Das liegt jedoch nicht an der Konkurrenz durch den nahegelegenen Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden, denn gerade Funktionäre der Europäischen Union ziehen Starts und Landungen nahe ihrem Arbeitsort, also in Straßburg, vor. Die Gründer von Happy Airways sind der Ansicht, dass der französische Airport Potential für mindestens 14 Destinationen hat. Diese will man schrittweise aufnehmen. Selbst betrachtet man sich als künftiger „Hybrid-Carrier“, denn man will einen Mix aus günstigen Preisen und hoher Servicequalität anbieten. Der Start soll zunächst mit zwei geleasten ATR72-600 erfolgen. Kooperation mit anderen Airlines angedacht Man ist auch bestrebt Codeshare- und Interline-Abkommen mit anderen Fluggesellschaften abzuschließen, um Zubringer bzw. Anschlüsse anbieten zu können. Allerdings wird man dafür so einiges tun müssen, denn viele größere Fluggesellschaften verlangen als Mindestvoraussetzung das so genannte IOSA-Audit. An Bord will Happy Airways inkludiertes Catering anbieten. Dabei betont man, dass es sich um hochwertige, regionale Waren handeln soll. Inflight-Entertainment will man ebenfalls haben, wobei unklar ist, ob es sich um eine WLAN-Lösung oder in den Sitzen eingebaute Geräte handeln wird. Jedenfalls will man Filme, Musik und Co anbieten können. Interessanterweise versucht sich Happy Airways bereits jetzt einen besonders grünen Anstrich zu geben, denn in einer Erklärung betonen

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S-Bahn macht Probleme: Flughafen Stuttgart bekommt temporären Expressbus

Passagiere, die den Stuttgarter Flughafen mit der S-Bahn erreichen wollen, sind momentan aufgrund einer Baustelle mit vielen Verspätungen und Ausfällen konfrontiert. Laut Deutscher Bahn besteht das Problem darin, dass die Kurvenradien auf der Ausweichstrecke eng sind und die Räder der Garnituren unerwartet stark abnutzen. Nun will man mit einem Shuttlebus das Problem zwischenlösen. Dazu richtet man einen Schienenersatzverkehr zwischen Hauptbahnhof und Vaihingen ein. Zwischen 4 Uhr 30 und 1 Uhr 00 sollen auch Nonstop-Busse verkehren. Damit Passagiere frühe Abflüge erreichen können stellt man an den Verkehrstagen Montag bis Freitag einen Nonstopbus (SEV 3) zum Flughafen Stuttgart als Ersatzverkehr zur Verfügung. Dieser fährt jeweils um 4 Uhr 50 nahe dem Hauptbahnhof ab und soll den Airport gegen 5 Uhr 18 erreichen. Derzeit ist nicht vorgesehen, dass weitere Kurse geführt werden sollen, jedoch gänzlich wollen dies die Verantwortlichen aufgrund der Baustellensituation nicht ausschließen.

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