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Hund in Brüssel nach Flugverbot ausgesetzt

Eine Reisende hat am Brüsseler Flughafen ihren Hund ausgesetzt, nachdem ihr die Mitnahme des Tieres verweigert worden war. Der Hund der Rasse American Bully durfte wegen der Bestimmungen der Fluggesellschaft nicht befördert werden. Statt nach einer Alternative zu suchen, schickte die Person das Tier per Taxi zu einem Tierheim in Anderlecht. Die Verantwortlichen des Tierheims Veeweyde verurteilten die Tat als Aussetzung, die in Belgien einen strafbaren Verstoß gegen die Tierschutzgesetze darstellt. Der Hund namens Pako, der in Frankreich registriert ist, ist gesundheitlich in gutem Zustand, zeigte aber deutliche Zeichen von Streß. Die Person hatte keine Angaben über den Gesundheitszustand oder das Verhalten des Tieres gemacht. Die Tierheimleitung hat nach dem Vorfall Verwandte der Halterin kontaktiert. Eine Rückgabe des Hundes steht nur unter der Voraussetzung einer gesicherten und artgerechten Haltung in Aussicht. Gleichzeitig werden die möglichen rechtlichen Folgen wegen der Aussetzung geprüft. Der Fall veranschaulicht die Probleme, die Reisende mit speziellen Hunderassen angesichts der häufig geltenden Bestimmungen von Fluggesellschaften haben können.

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Etihad Airways feiert Passagierrekord und setzt auf Luxus im Mittelstreckensegment

Die staatliche Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Etihad Airways, hat im August 2025 einen Meilenstein erreicht. Zum ersten Mal seit ihrer Gründung im Jahr 2003 beförderte die Fluggesellschaft innerhalb eines einzigen Monats über zwei Millionen Passagiere. Diese Leistung wurde am 12. September 2025 bekannt gegeben und markiert einen Passagieranstieg von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Gleichzeitig stieg die Auslastung der Flugzeuge von 89 Prozent im August 2024 auf 91 Prozent im August 2025. Antonoaldo Neves, der CEO von Etihad Airways, zeigte sich hocherfreut und betonte, daß dieser Erfolg das Vertrauen der Reisenden in das Unternehmen und den herausragenden Service widerspiegele. Der Rekordmonat fiel zudem mit der Einführung eines neuen Flugzeugtyps zusammen, der das Angebot auf Mittelstrecken neu definiert. Historische Zahlen und gesteigerte Effizienz Die Erzielung von über zwei Millionen Passagieren in einem Monat ist ein klares Indiz für die starke Erholung und das Wachstum von Etihad Airways. Im August 2024 hatte die Fluggesellschaft noch 1,7 Millionen Passagiere befördert. Der Anstieg von 22 Prozent innerhalb eines Jahres zeugt von der erfolgreichen Strategie, das Streckennetz auszubauen und das Angebot zu verbessern. Gleichzeitig gelang es Etihad, die Effizienz ihrer Operationen zu steigern. Die erhöhte Auslastung von 91 Prozent zeigt, daß die Flugzeuge nicht nur voller waren, sondern daß die Fluggesellschaft auch besser darin ist, die Kapazitäten zu nutzen. Eine hohe Passagierauslastung ist ein wichtiger Indikator für die Rentabilität und operative Stärke einer Airline. Im bisherigen Jahresverlauf, also von Januar bis August 2025, hat Etihad Airways insgesamt 14,2 Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht

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Tallink verzeichnet Anstieg bei Passagierzahlen im Sommer 2025

Die Fährgesellschaft Tallink Silja Line hat in den Sommermonaten Juni bis August 2025 insgesamt knapp zwei Millionen Passagiere transportiert. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr, wie das estnische Unternehmen mitteilte. Besonders stark wuchsen die Passagierzahlen auf der Route zwischen Estland und Finnland mit 1,3 Millionen Reisenden, einem Anstieg von über 15 Prozent. Dieser Zuwachs wird auf den Einsatz eines zusätzlichen Schiffes zurückgeführt. Dagegen sank die Passagierzahl auf der Strecke zwischen Estland und Schweden um 27 Prozent, da dort nur ein Schiff verkehrt war. Die Verbindung zwischen Finnland und Schweden blieb mit einer halben Million Passagieren stabil. Während die Zahl der beförderten Pkw auf 283.000 stieg, verzeichnete das Unternehmen bei den Frachtmengen einen Rückgang von fast 11 Prozent, was mit der allgemeinen wirtschaftlichen Lage begründet wird. Der Vorstandsvorsitzender, Paavo Nõgene, erklärte, daß die Firma ihren Betrieb an die Markterwartungen anpasse, um weiterhin rentabel zu bleiben.

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Entminungsdienst birgt über 17 Tonnen Kriegsrelikte

Der Entminungsdienst des österreichischen Bundesheeres hat in den ersten acht Monaten des Jahres 2025 über 17 Tonnen historisches Kriegsmaterial geborgen und unschädlich gemacht. In diesem Zeitraum gingen insgesamt 802 Meldungen über entsprechende Funde ein, die allein im August zu 113 Einsätzen führten. Die meisten Einsätze verzeichnete der Entminungsdienst in Niederösterreich mit deutlich über 55 im März und Juni. Auch in der Steiermark (95 Einsätze) und Kärnten (60 Einsätze) war die Einheit häufig im Einsatz. Der hohe Umfang der Funde unterstreicht, daß die Gefahr durch alte Munition in Österreich weiterhin besteht. Der EMD ist auf die Entschärfung und Beseitigung von Munition aus der Zeit vor 1955 spezialisiert. Die Einheit ist rund um die Uhr bereitschaftsbereit und wird bei Verdachtsfällen von der Polizei alarmiert. Das Verteidigungsministerium weist darauf hin, daß bei einem Fund unbedingt Abstand gehalten und die Exekutive verständigt werden soll, um Gefahren zu vermeiden.

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Boeing im Arbeitskampf: Streik der Rüstungsarbeiter in Missouri und Illinois geht in die siebente Woche

Der amerikanische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Boeing sieht sich mit einem andauernden Arbeitskonflikt konfrontiert. Nachdem die Gewerkschaftsmitglieder des IAM District 837 in den Verteidigungsanlagen in Missouri und Illinois ein weiteres Vertragsangebot abgelehnt haben, geht der Streik in seine siebente Woche. Am 12. September 2025 lehnten die rund 3.200 Arbeiter, die in der Gegend von St. Louis Kampfflugzeuge und andere militärische Systeme herstellen, den Vorschlag mit 57% zu 43% ab. Der Streik, der am 4. August 2025 begann, wirft ein Schlaglicht auf die tiefgreifenden Meinungsverschiedenheiten zwischen den Arbeitern und der Unternehmensleitung, insbesondere in Bezug auf finanzielle Leistungen und Vergütungen. Die Streitpunkte: Gehälter, Zusatzleistungen und Bonuszahlungen Die Ablehnung des jüngsten Vertragsangebots von Boeing ist primär auf die Unzufriedenheit der Belegschaft mit den angebotenen Zusatzleistungen zurückzuführen. Obwohl das Unternehmen eine durchschnittliche Erhöhung der Gesamtvergütung von etwa 45% über einen Zeitraum von fünf Jahren anbot, reichte dies den Arbeitern nicht aus. Nach Ansicht der Gewerkschaft waren die vorgeschlagenen Verbesserungen bei den 401(k)-Beiträgen, einem wichtigen Pensionsplan in den USA, nicht ausreichend. Zudem fehlte eine Bonuszahlung bei Vertragsabschluß, die vergleichbar wäre mit der, die andere IAM-Mitglieder in anderen Boeing-Werken erhalten hatten. Boeing bezeichnete das Angebot als das bislang beste und betonte, daß es Anpassungen auf der Grundlage des Feedbacks der Gewerkschaft vorgenommen hatte. Trotzdem war die Belegschaft nicht bereit, das Angebot zu akzeptieren. Brian Bryant, der internationale Präsident der IAM-Gewerkschaft, sagte, die Mitglieder würden sich nicht mit den „Halbherzigkeiten von Boeing“ zufriedengeben. Der Abstimmungsausgang zeige die Solidarität und Entschlossenheit der Arbeiter, die ihre Vorschläge als unzureichend ansehen.

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Thermen steigern Gästezahl bei unbeständigem Wetter

Die österreichischen Thermen haben im Juli 2025 von dem unbeständigen Wetter profitiert. Laut der Initiative Therme Plus verzeichneten viele Regionen mit einer Therme eine positive Tourismusbilanz, während andere Gebiete Rückgänge bei den Gästezahlen erfuhren. Der Zuwachs bei den Tagesgästen lag im Juli bei mindestens 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Initiative betont die Wirtschaftsrelevanz der Branche. Ein Bericht des Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO aus dem Jahr 2023 bezifferte die Wertschöpfung der heimischen Thermen mit 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2019. Zudem sicherten die Thermen in diesem Jahr rund 17.700 Arbeitsplätze. Während die Zahl der Tagesgäste gestiegen ist, zeigten sich bei den Übernachtungsgästen keine grossen Veränderungen. Analysen der Branche deuten darauf hin, daß besonders österreichische Gäste kurzfristige Zusatzurlaube buchen, während Reisende aus Deutschland diesen Kurztrip seltener wegen des Wetters unternehmen. Ferner sei eine wachsende Bedeutung von Märkten aus Osteuropa feststellbar.

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Der Kampf um Subang: Scoot drängt auf Expansion

Die Billigfluggesellschaft Scoot, eine Tochter der Singapore Airlines Group, strebt eine deutliche Expansion ihrer Präsenz am malaysischen Flughafen Kuala Lumpur Subang an. Dies bestätigte ihr Chief Executive Leslie Thng in einem Interview mit der Zeitung New Straits Times. Obwohl der Flughafen mit erheblichen Infrastrukturproblemen zu kämpfen hat, die bereits dazu führten, daß Fluggesellschaften wie Air Asia und Firefly ihre Jet-Operationen wieder verlagerten, sieht Scoot ein großes Potential in der Drehscheibe. Die Nachfrage nach Flügen zwischen Subang und Singapur sei „fantastisch“, so Thng. Scoot betreibt bereits tägliche Flüge auf dieser Strecke, möchte aber bei Genehmigung der malaysischen Regierung „viel mehr Flüge“ von Subang aus anbieten. Der Wunsch nach Expansion unterstreicht die strategische Bedeutung des kleineren, zentrumsnahen Flughafens für Fluggesellschaften und Reisende gleichermaßen. Wachsende Nachfrage und strategische Vorteile Die Entscheidung von Scoot, auf eine Expansion in Subang zu drängen, basiert auf dem Erfolg der bestehenden Route. Thng hob die starke Nachfrage hervor und betonte, daß die Strecke von den Passagieren gut angenommen werde. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit tägliche Flüge zwischen Singapur Changi und Subang mit Flugzeugen des Typs Airbus A320. Die Nähe von Subang zum Geschäftszentrum von Kuala Lumpur macht den Flughafen zu einer attraktiven Option für Reisende, die Zeit sparen und bequemer reisen möchten. Die Strategie von Scoot sieht eine duale Präsenz in der Metropolregion Kuala Lumpur vor. Die Fluggesellschaft bedient neben Subang auch den größeren Kuala Lumpur International Airport (KLIA) sowie zehn weitere malaysische Destinationen wie Penang und Langkawi. Dieser Ansatz bietet den Passagieren die Flexibilität, ihren Start- oder Ankunftsort

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Erhöhung der Wiener Ortstaxe verschoben

Die geplante Erhöhung der Wiener Ortstaxe, die ursprünglich am 1. Dezember 2025 in Kraft treten sollte, wurde verschoben. Die Anpassung wird nun erst zur nächsten Sommersaison wirksam. Dieser Schritt wird von Vertretern der Hotellerie begrüßt, da viele Buchungen für die kommenden Monate bereits zu den bisherigen Preisen getätigt wurden. In den Verhandlungen mit der Stadt Wien wurde zudem vereinbart, daß es künftig möglich sein soll, die Ortstaxe gesondert auf Preislisten und Verträgen auszuweisen. Bisher mußte die Taxe im Endpreis enthalten sein. Ein Vertreter der Hotellerie betonte, daß dies die Preisvergleichbarkeit mit anderen Destinationen verbessern werde. Die Hotellerie erhofft sich von der neuen Regelung, daß die Preise Wiener Hotels im Vergleich mit anderen Standorten nicht mehr teurer erscheinen. Die Branche erwartet sich durch die Verlegung der Erhöhung einen stabilen Geschäftsverlauf in der bevorstehenden Winter- und Frühjahrssaison, insbesondere im Hinblick auf die bereits vorliegenden Buchungen.

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Aeroflot setzt auf heimische Produktion und plant Großbestellung von 90 MS-21-Flugzeugen

Die russische staatliche Fluggesellschaft Aeroflot plant, bis Ende 2025 einen Großauftrag für 90 Yakovlev MS-21-Flugzeuge zu unterzeichnen. Dies berichtet die staatliche Nachrichtenagentur TASS. Dieser Schritt ist Teil einer ehrgeizigen Strategie, das Flottenwachstum inmitten eines von internationalen Sanktionen geprägten Umfeldes voranzutreiben. Aeroflot-Chef Sergey Aleksandrovsky bestätigte, daß das Unternehmen beabsichtigt, seine Flotte bis 2030 auf 460 Flugzeuge zu erweitern. Das primäre Ziel dabei ist es, den Anteil heimischer Flugzeuge auf 50 Prozent der Gesamtflotte zu steigern. Mit diesem Plan versucht die russische Luftfahrtindustrie, sich von der Abhängigkeit von ausländischer Technologie zu lösen und die heimische Produktion zu stärken, die durch die Sanktionen nach 2022 massiv beeinträchtigt wurde. Die MS-21-Flugzeuge, die ursprünglich auf westliche Komponenten angewiesen waren, werden nun in einer vollständig russifizierten Version hergestellt. Vom Westen abgeschnitten: Die Wende zur heimischen Luftfahrtproduktion Seit der Invasion der Ukraine im Februar 2022 steht Rußlands Luftfahrtsektor unter starken Sanktionen. Diese Beschränkungen verbieten den Zugang zu ausländischen Flugzeugen, Ersatzteilen und Wartungsdienstleistungen. Infolgedessen sind russische Fluggesellschaften gezwungen, sich auf heimische Lösungen zu konzentrieren, ein Sektor, der bis dahin ebenfalls stark auf westliche Bauteile angewiesen war. Sowohl die Sukhoi Superjet– als auch die Yakovlev MS-21-Flugzeuge wurden ursprünglich mit Triebwerken und anderen Komponenten aus dem Westen ausgestattet. Die MS-21-Flugzeuge der ursprünglichen Generation (MS-21-300) nutzten beispielsweise Triebwerke von Pratt & Whitney und Hilfstriebwerke (APU) von Honeywell. Obwohl von Anfang an geplant war, heimische Komponenten einzusetzen, beschleunigten die Sanktionen die vollständige Lokalisierung der Produktion. Das Projekt, eine vollständig russifizierte MS-21 zu entwickeln, wurde massiv vorangetrieben. Der erste Flug der komplett russischen

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Ryanair fordert Schutz von Überflügen während Streiks

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die EU-Kommission aufgefordert, schnellstmöglich Maßnahmen zu ergreifen, um Überflüge während geplanter Streiks französischer Fluglotsen am 17. und 18. September zu schützen. Ryanair befürchtet, daß bis zu 700 Überflüge annulliert werden müssen, was mehr als 125.000 Reisende betreffen könnte. Ryanair argumentiert, daß der Schutz von Überflügen eine Angelegenheit des EU-Binnenmarktes und nicht eine nationale Zuständigkeit sei. Die Fluggesellschaft verweist auf die Forderungen europäischer Airlines, die eine Reform des europäischen Flugverkehrskontrollsystems verlangen. Dazu gehöre der Schutz der Überflüge während nationaler Streiks sowie eine volle Personalausstattung in der ersten morgendlichen Flugwelle. Der CEO von Ryanair, Michael O’Leary, forderte Kommissionspräsident von der Leyen in einer Mitteilung auf, die europäische Flugverkehrsorganisation Eurocontrol dazu zu ermächtigen, die Überflüge über Frankreich zu verwalten, um Annullierungen zu verhindern. Die Fluggesellschaft kritisiert, daß die im sogenannten Draghi-Bericht empfohlenen Reformen noch nicht umgesetzt wurden.

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