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Wizz Air und Airbus erforschen Wasserstoffantrieb gemeinsam

Der europäische Flugzeugbauer Airbus und Wizz Air haben eine Absichtserklärung für den Betrieb von Verkehrsflugzeugen mit Wasserstoffantrieb unterschrieben. Im Rahmen der Kooperation wird der Billigflieger das Potential für derartige Flugzeuge prüfen. Ziel dieser Absichtserklärung ist es, sowohl die betrieblichen als auch die infrastrukturellen Möglichkeiten und Herausforderungen von Wasserstoff-Flugzeugen zu ermitteln. Beide Unternehmen werden zusammenarbeiten, um ein umfassendes Verständnis zu entwickeln: Die Entwicklung des globalen Wasserstoff-Ökosystems unter den Aspekten Gesellschaft, Regulierung, Energiepreise und Wasserstoffinfrastruktur. Die Auswirkungen von Wasserstoff-Flugzeugen auf die Flotte, den Betrieb und die Infrastruktur von Wizz Air, einschließlich des Netzwerks, der Flugplanung, der Bodenstationen und der Flughäfen, unter Berücksichtigung spezifischer Flugzeugmerkmale, wie beispielsweise der erreichbaren Reichweite und der Betankungszeit. „Wizz Air verfolgt weiterhin eine ehrgeizige Wachstumsstrategie, um unserer Verpflichtung nachzukommen, Reisen für alle erschwinglich zu machen und gleichzeitig ein ausgezeichnetes Kundenerlebnis an Bord einer der jüngsten und umweltfreundlichsten Flotten in Europa zu bieten. Wir sind davon überzeugt, dass sich Wachstum und Nachhaltigkeit nicht gegenseitig ausschließen, da neue Spitzentechnologien den Weg zu nachhaltigeren Flugreisen ebnen. Diese bedeutsame Vereinbarung mit Airbus wird die nachhaltige Luftfahrt weltweit durch die Entwicklung hocheffizienter Betriebs- und Geschäftsmodelle der Zukunft voranbringen. Wir sind absolut begeistert und freuen uns auf den Beginn unserer Zusammenarbeit”, so Wizz-Air-Vorstandsmitglied Johan Eidhagen.

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AUA-Charity-Auktion brachte 58.587 Euro für Ukraine-Hilfe ein

In Kooperation mit Aurena versteigerte Austrian Airlines kürzlich nicht mehr benötige Trolleys und Flugzeugsitze. Der Gesamterlös in der Höhe von 58.587 Euro wird vollständig an die Ukrainehilfe von Nachbar in Not gespendet. Für einen guten Zweck wurden elf Sitzreihen und 170 Bordtrolleys an den jeweils Höchstbietenden verkauft. Die Sitze waren auf Langstreckenflügen weltweit im Einsatz und wurden bei einem Kabinenumbau gegen Premium Economy Class Sitze ausgetauscht. Sie wurden originalgetreu neu tapeziert und freuen sich jetzt auf neue Aufgaben am Boden – nämlich in den Wohnzimmern der Meistbietenden; sei es als extravagantes Möbelstück, Barwagen oder äußerst robuste Werkzeugkiste. Bei der Charity-Versteigerung wurden insgesamt über 2.500 Gebote von insgesamt 390 Bietern abgegeben und somit knapp 60.000 Euro an Spendengeldern gesammelt. In Kooperation mit der österreichischen Auktionsplattform Aurena spendet Austrian Airlines den gesamten Erlös der Auktion an Nachbar in Not zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine. Mit den Spendengeldern wird Nachbar in Not Betroffene mit dem Notwendigsten wie Lebensmittel, Wasser, Hygieneartikel oder Medikamente versorgen. „Das unermessliche Leid der Menschen in der Ukraine macht uns alle sehr betroffen. Unsere Aufgabe als rot-weiß-rote Airline ist es, Menschen, Kulturen und Volkswirtschaften zu verbinden. Dieser Verantwortung wollen wir auch in dieser Krise nachkommen. Wir freuen uns somit, ein Stück österreichische Luftfahrtgeschichte zu teilen und gleichzeitig den Menschen in der Ukraine zumindest etwas zu helfen. Unser Dank gilt allen Bietern die mitgesteigert und damit einen wertvollen Beitrag für Menschen in Not geleistet haben“, so Austrian CCO Michael Trestl.

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Personalmangel: Eurowings und Lufthansa kürzen die Flugpläne

Wegen Personalmangel müssen Lufthansa und Eurowings im Juli 2022 hunderte Flüge streichen. Allein beim Kranich wurden an den Hubs München und Frankfurt am Main rund 900 Verbindungen gestrichen und aus dem Reservierungssystem entfernt. Hintergrund ist, dass man selbst, aber auch Dienstleister an vielen Flughäfen zu wenig Personal zur Verfügung hat. Bei Lufthansa betreffen die Kürzungen hauptsächlich die in der Urlaubszeit reisestarken Verkehrstage Freitag, Samstag und Sonntag. Man hat in etwa fünf Prozent der Gesamtkapazität, die man für die Wochenenden geplant hatte, abgesagt. Unternehmensangaben nach soll nicht etwa mangelnde Nachfrage der Grund sein, sondern Personalmangel. Dies betrifft nicht nur Lufthansa selbst, sondern auch beispielsweise Sicherheitsfirmen, die im Auftrag der Behörden die Kontrollen durchführen, Vorfeldtätigkeiten und sonstige Dienstleistungen an Flughäfen. Auch bei der Tochtergesellschaft Eurowings musste der Sommerflugplan 2022 überarbeitet werden. Der Lowcoster hat allein im Kalendermonat Juli 2022 hunderte Flüge gestrichen und aus dem Verkauf genommen. Man will damit sicherstellen, dass der Flugbetrieb – besonders während der Sommerferien – stabil durchgeführt werden kann. Die gesamte Branche leidet derzeit unter akutem Personalmangel. Zu Beginn der Pandemie haben sich viele Arbeitgeber von zahlreichen Beschäftigten getrennt bzw. beispielsweise in Deutschland diese mit dem in der Bundesrepublik enorm niedrigen Kurzarbeitergeld abgespeist. Von letzterem konnten viele nicht leben und haben sich daher in anderen Branchen neu orientiert. Obwohl es bei Flughäfen, Airlines und Dienstleistern viele freie Stellen gibt, erhalten die Firmen nur vereinzelte Bewerbungen. Das Vertrauen in den “sicheren Arbeitgeber Luftfahrt” scheint durch die Pandemie und das Verhalten vieler Dienstgeber dauerhaft in Mitleidenschaft gezogen worden zu

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Graz feiert Comeback des „Summer Take Off“

Der Flughafen Graz konnte Ende der vergangenen Woche nach mehr als zwei Jahren Pause wieder das traditionelle “Summer Take Off” durchführen. Teilgenommen haben rund 200 Gäste, die überwiegend von 20 Partnerbetrieben stammen. “Wir selbst haben uns schon sehr auf diese Veranstaltung gefreut“, so die beiden Geschäftsführer des Flughafen Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, „wir waren dann aber selbst überrascht, wie groß die Wiedersehensfreude bei unseren Gästen war, wie sehr wir es alle vermisst haben, uns persönlich miteinander auszutauschen! Die Aufbruchstimmung in der Branche war spürbar und alle Reiseveranstalter- und Reisebürovertreter erwarten eine gute Sommersaison.“ Für die gemütliche Stimmung haben unter anderem auch die musikalischen Einlagen der Soko Dixie Street Band und die Gaumenfreuden vom Lagardère-Team rund um Jürgen Kahl gesorgt. Die Teilnehmer kamen überwiegend aus der Steiermark, Kärnten und Slowenien.

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Schluss nach nur einem Flug: Niceair hat keine UK-Genehmigung

Nur einen einzigen Flug konnte Niceair bislang von Akureyri ins Vereinigte Königreich durchführen. Seither ruhen die von Hifly Malta durchgeführten Charterflüge. Unternehmensangaben nach hat man Probleme mit der Genehmigung. Diese wären “brexit-bedingt” und so nicht vorhersehbar gewesen. Temporär bucht man Passagiere mit gültigen Tickets auf Verbindungen mit anderen Fluggesellschaften um. Lokalen Medienberichten nach hat man ein Problem mit der Genehmigung der Charterflüge, denn diese sind derzeit nur von Akureyri nach London-Stansted bewilligt. Die Rückflüge jedoch nicht. Das hat zur Folge, dass man leer zurück nach Island fliegen müsste. Dazu kommt, dass mit Hifly Malta ein EU-Carrier operativ tätig ist, so dass es bilateraler Vereinbarungen zwischen UK und Island bedarf. Niceair-Chef Þorvaldur Lúðvik Sigurjónsson hofft, dass in den nächsten Tagen eine Lösung gefunden werden kann. Für den Erstflug am vergangenen Freitag wurde eine Ausnahmebewilligung für die Beförderung ins Vereinigte Königreich, nicht jedoch retour, erteilt. Die angekündigten Manchester-Flüge wurden aus diesem Grund erst gar nicht aufgenommen. Wie lange die Komplikationen mangels Genehmigung andauern werden, kann Niceair derzeit nicht abschätzen.

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Flughafen Genf: Emirates erhöht die Frequenz nach Dubai

Emirates nimmt ab dem 1. Juli 2022 ihren zweiten täglichen Nonstop-Flug zwischen Genf und ihrem Drehkreuz Dubai wieder auf. Mit der Verdoppelung der Flugkapazität reagiere die Airline auf die steigende Nachfrage von Fluggästen und die Lockerung der internationalen Reisebestimmungen, wie das Schweizer Reiseportal About Travel berichtet. Mit zwei täglichen Verbindungen erreicht Emirates am Genfer Aéroport wieder die Kapazität von vor der Pandemie. Geflogen wird mit der Boeing 777-300 des Typs ‘Game Changer’, in der Drei-Klassen-Konfiguration mit sechs privaten 4-Quadratmeter-Suiten der First Class, 42 Liegesitzen in der Business Class und 306 ergonomischen Sitzen in der Economy Class. „In der aktuellen Phase des Pandemieabschwungs stellen wir einen starken Anstieg der Nachfrage fest. Mit dieser Kapazitätserweiterung zeigt Emirates, wie wichtig seine Verbindungen mit dem internationalen Flughafen Genf und seiner Region sowohl für Geschäfts- als auch für Urlaubsreisen sind. Dies war bereits vor der Pandemie der Fall, seit der Einführung des ersten Fluges am 1. Juni 2011“, so Juerg Mueller, Country Manager für die Schweiz.

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Air Baltic beförderte im Mai fast 290.000 Passagiere

Im Mai 2022 hat die lettische Fluggesellschaft 284.700 Passagiere befördert – ganze 323 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im Mai 2022 führte Air Baltic 3.490 Flüge durch. „Jetzt, da die meisten Covid-19-Beschränkungen in vielen Teilen der Welt aufgehoben wurden, sehen wir eine steigende Passagiernachfrage sowohl für Geschäfts- als auch für Freizeitziele. Dies spiegelt sich auch in den im Mai erzielten Ergebnissen sowie den jüngsten Buchungsreservierungen für die kommenden Sommermonate wider. Daher erwarten wir, dass wir in den geschäftigeren Sommermonaten noch mehr Passagiere befördern werden. Die Erholung nach der Pandemie ist in vollem Gange“, so Airline-Chef Martin Gauss.

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Marriott zieht sich endgültig aus Russland zurück

Die US-amerikanische Hotelkette wird dem russischen Markt nach über 25 Jahren nun endgültig den Rücken zukehren – westliche Restriktionen sind der Grund. Nach vier Monaten Krieg gegen die Ukraine zieht sich der größte Hotelkonzern der Welt aus Russland zurück. Die erneuten Sanktionen des Westens mache es Marriott unmöglich, Franchisehotels in Russland weiter zu führen. Deshalb werde der Hotelbetrieb von Marriott International in Russland eingestellt. Im März hatte Marriott Hotels & Resorts wegen des Krieges bereits sein Büro in Moskau geschlossen und Planung für Hoteleröffnungen und neue Projekte auf Eis gelegt. Vor dem Hintergrund verstärkter Sanktionen gegenüber Russland durch die EU, Großbritannien und die USA werde es unmöglich, Franchisehotels in Russland zu betreiben. Daher setze man die Operations in Russland nun komplett aus, wie Reisevor9 berichtet. Marriott schließt sich damit McDonald’s, Starbucks und anderen Unternehmen an, die in den letzten Wochen angesichts des anhaltenden Krieges in der Ukraine und der Verschärfung der westlichen Sanktionen zur wirtschaftlichen Isolierung Russlands den Rückzug antraten.

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United Airlines hat Mallorca-Flüge aufgenommen

Ende der vergangenen Woche hat United Airlines mit der N642UA die Nonstopverbindung zwischen New York und Palma de Mallorca aufgenommen. Die Maschine machte sich am 2. Juni 2022 am späten Abend als UA236 auf den Weg auf die Balearen-Insel. Nach knapp über sieben Stunden Flugzeit wurde das Langstreckenflugzeug feierlich auf dem Flughafen Palma de Mallorca empfangen. An Bord befanden sich rund 200 Passagiere, die ihre Urlaube auf der Balearen-Insel verbringen wollen. Der lokale Tourismus setzt große Hoffnungen auf die Nonstop-Verbindung und ist der Ansicht, dass es schon bald weitere U.S.-Carrier geben wird, die Mallorca ins Streckennetz aufnehmen werden. Entsprechende Gespräche laufen bereits. Die Vereinigten Staaten von Amerika sollen als zusätzlicher Kernmarkt erschlossen werden und sollen die Rückgänge, die der Abkehr vom „Sauftourismus“ geschuldet sind, im Idealfall überkompensieren.

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BER: Norse Atlantic fliegt direkt nach New York und Los Angeles

Nächster Halt Berlin: Die norwegische Billig-Airline Norse Atlantic Airways nimmt ab Mitte August zwei neue Langstrecken vom Flughafen BER ins Programm. Ab dem 17.8.2022 wird der New Yorker Flughafen JFK täglich bedient, ab dem 19.08.2022 zusätzlich auch der Los Angeles International Airport dreimal pro Woche. Der Ticketverkauft hat bereits begonnen. Nach fast fünfjähriger Pause wird damit die Westküste wieder per Direktflug mit der Hauptstadtregion verbunden. Die Flüge nach New York werden in der billigsten Buchungsklasse „Light“ ab 160 Euro einfach, nach Los Angeles ab 189 Euro einfach angeboten. Eingesetzt wird eine Boeing 787-9 mit Zweiklassenbestuhlung. Der Low-Coster bietet zwei Kabinenvarianten an: Economy und Premium. „Viel zu lange war die pulsierende und kulturell vielfältige Stadt Berlin nur unzureichend an den Transatlantik angebunden. Diese beiden neuen Strecken bieten eine direkte und kosteneffiziente Option, die sowohl Geld als auch Zeit für lokale und internationale Unternehmen spart, wenn sie sich für Reisen in die und aus den USA entscheiden oder unsere Frachtdienste in Anspruch nehmen wollen“, so Bjørn Tore Larsen, Gründer, Geschäftsführer und Hauptaktionär von Norse Atlantic Airways. Der Jumbo-Kapitän gründete die Fluggesellschaft im März 2021 als neue Langstreckenfluggesellschaft, die erschwingliche Tarife für transatlantische Strecken anbieten will.

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