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Türkei hat Corona-Einreiseregeln gestrichen

Mit Wirksamkeit zum 1. Juni 2022 hat die Türkei die Einreisebestimmungen gelockert. Die Vorlagepflicht negativer Coronatests ist entfallen. Dies gilt laut Mitteilung des türkischen Gesundheitsministeriums für den Land-, See- und Luftweg. In der Vergangenheit machte man Unterschiede beim Verkehrsmittel. Neu ist auch, dass die Maskenpflicht weitgehend abgeschafft wurde. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln, zu denen Verkehrsflugzeuge zählen, muss kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden. Lediglich in Krankenhäusern und vergleichbaren Gesundheitseinrichtungen bleibt die Maskenpflicht aufrecht. Für Türkei-Urlauber bedeuten die Lockerungen, dass man wieder ohne coronabedingte Auflagen einreisen kann. Dieser Schritt kommt nicht überraschend, denn der Bosporus-Staat ist aufgrund des Defacto-Wegfalls der Touristen aus Russland und der Ukraine auf jeden Besucher angewiesen. Derzeit fährt man eine regelrechte Billigstrategie, um die Nachfrage unter anderem in der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region ankurbeln zu können. Einige Fluggesellschaften, darunter beispielsweise Corendon und SunExpress haben ihre Kapazitäten bereits aufgestockt.

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Nur für Flüge am Wochenende: Condor verzichtet auf Gebühren für Vorabend-Check-in in Frankfurt

Am Flughafen Frankfurt am Main bietet die Ferienfluggesellschaft Condor während der Sommersaison temporär die Möglichkeit den Vorabend-Check-in für die Abgabe von Koffern kostenfrei zu nutzen. Allerdings gibt es Einschränkungen, die Passagiere berücksichtigen sollten. Generell auf verzichtet Condor nämlich nicht auf die Gebühren, sondern nur dann wenn der Abflug an einem Samstag oder Sonntag geplant ist. In diesem Fall kann am Abend zuvor das Gepäck im Zeitraum von 18 Uhr 00 bis 22 Uhr 00 an den Schaltern 776, 777 und 778 aufgegeben werden. Diese befinden sich in Terminal 1, Halle C. Die Regelung will man bis vorerst Herbst 2022 aufrechterhalten. Fliegt man unter der Woche, so verlangt Condor für die Nutzung des Vorabend-Check-ins weiterhin Gebühren. Diese betragen mindestens fünf Euro pro Person. Der Web-Check-in steht auf den meisten Strecken ab etwa 24 Stunden vor dem Abflug zur Verfügung.

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Premium Jet mit neuem Österreich-Ableger

Der schweizerische Businessjet-Operator Premium Jet hat eine Tochtergesellschaft in Österreich gegründet. Diese erhielt zwischenzeitlich seitens der Behörden AOC und Betriebsgenehmigung ausgestellt. Eigenen Angaben nach hat man schon länger mit dem Gedanken gespielt, dass man sich zusätzlich zum schweizerischen AOC auch eines in der Europäischen Union zulegt. Dazu gründete man in Österreich eine Tochtergesellschaft, die nun offiziell zugelassen wurde. Der Sitz des in der Alpenrepublik noch jungen Luftfahrtunternehmens befindet sich im Officepark 1 am Flughafen Wien-Schwechat. Dass schweizerische Operators in Österreich Tochtergesellschaften mit eigenen Zertifikaten gründen, kommt gelegentlich vor. Beispielsweise verfügt Zimex über einen Ableger in der Alpenrepublik. Dieser trägt den Namen Zimex Aviation Austria AG und sitzt in Salzburg.

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Russische Airlines wollen Leasingraten in Rubel bezahlen

Russische Fluggesellschaften wollen ihre Zahlungen an ausländische Leasinggeber künftig in Rubel leisten. Dazu haben zehn Airlines so genannte C-Konten eröffnet. Ein Dekret von Wladimir Putin sieht vor, dass Schulden gegenüber Unternehmen „unfreundlicher Staaten“ über derartige Konten in Rubel zu leisten sind. Laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung Wedomosti haben sich Aeroflot, Pobeda, Rossiya, S7 Airlines, Smartavia, Alrosa, Aurora, Polar Airlines, Yakutia Airlines und Yamal Airlines bereits für die C-Konten entschieden. Bei iFly Airlines, Izhavia, NordStar, Ural Airlines und Rusline sollen die Vorbereitungen laufen. Die Carrier S7 Airlines, Aeroflot und Smartavia haben bestätigt, dass man unter Referenz auf den Erlass vom 5. März 2022 derartige Sonderkonten eingerichtet hat. Auf diese werden die Leasingraten in russischen Rubel überwiesen. An die Eigentümer der Flugzeuge ist bislang kein Geld geflossen und das soll einen obskuren Grund haben: Die russische Regierung will, dass zunächst die hinterlegten Kautionen „aufgebraucht“ werden. Je nach Leasinggeber muss eine Sicherheitsleistung in der Höhe von drei bis acht Monaten hinterlegt werden. Alternativ werden auch Bankgarantien akzeptiert. Eigentlich ist in den Verträgen nicht vorgesehen, dass die Kaution „aufgebraucht“ wird. Dennoch wird dies seitens russischer Fluggesellschaften genau so praktiziert. Künftig sollen sich die Lessoren die Zahlungen in Rubel von den C-Konten „abholen“ können. Über diese waltet die russische Regierung, so dass die Eigentümer der Flugzeuge mehr oder weniger vom Godwill abhängig sind. Für westliche Lessoren ist das aber ein Problem, denn westliche Sanktionen untersagen Geschäftsbeziehungen mit russischen Fluggesellschaften. Die russische Regierung ist der Ansicht, dass man auf den so genannten C-Konten das Geld „treuhänderisch“

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Luftwaffe flog verwundete ukrainische Soldaten nach Nürnberg

Mit dem Airbus A310 mit der Registrierung 10+25 hat die deutsche Luftwaffe am Donnerstag verwundete und erkrankte Ukrainer nach Nürnberg eingeflogen. Die Patienten wurden anschließend von Rettungsdiensten auf dem Landweg in Krankenhäuser in ganz Bayern gebracht. Die Flughafenfeuerwehr und der Verkehrsbereich des Flughafens übernahmen die Organisation vor Ort; die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr Nürnberg koordinierte in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die Krankentransporte. Gegen 16 Uhr 00 ist der Airbus A310, der von Polen aus verwundete Soldaten der ukrainischen Armee nach Deutschland brachte, auf dem Flughafen Nürnberg gelandet. Die Pateinten wurden nach dem so genannten Kleeblattkonzept auf Krankenanstalten in ganz Bayern verteilt und dort behandelt. Aus diesem Grund waren zahlreiche Rettungsfahrzeuge aller Organisationen vor Ort. Die nachstehende Fotogalerie zeigt den A310 der Luftwaffe sowie die Rettungsfahrzeuge. Die Patienten insbesondere aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht zu sehen. Der Flughafen Nürnberg hat verständlicherweise strikt untersagt, dass Fotos von den Verwundeten gemacht werden.

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Eurowings weist im Basic-Tarif die Sitze wieder fix zu

Eurowings wird in Kürze die seit Herbst 2020 ausgesetzte fixe Sitzplatzvergabe im Basic-Tarif wieder einführen. Ist man mit dem „zufällig“ zugewiesenen Platz nicht zufrieden, muss man mindestens fünf Euro auf den Tisch legen, um diesen beim Online-Check-in ändern zu können. Passagiere im Basic-Tarif müssen verpflichtend über das Internet einchecken, sofern der Web-Check-in auf der gebuchten Strecke verfügbar ist. Missachtet man dies, so kann am Schalter eine Gebühr für den Check-in-Vorgang verlangt werden. Diese ist bei Eurowings deutlich niedriger als bei den Mitbewerbern Ryanair und Wizz Air. Die Lufthansa-Tochter hatte im Feber 2020 die Regelung eingeführt, dass Passagiere im Basic-Tarif den Sitzplatz nicht mehr frei nach Verfügbarkeit während dem Online-Check-in auswählen konnten. Ähnlich wie die Konkurrenz weist man fix nach dem Zufallsprinzip zu. Wegen der Corona-Pandemie hatte man dies temporär ausgesetzt und führt dies nun wieder ein. Das Unternehmen betont in einer Vertriebsmitteilung, dass Passagiere, die gemeinsame Buchungen haben, nach Verfügbarkeit automatisch zusammengesetzt werden sollen. Selbiges behaupten auch Ryanair und Wizz Air, jedoch ist das Gegenteil der Fall. Auch Austrian Airlines, Swiss, Lufthansa und Brussels Airlines weisen in Kürze im Economy-Light-Tarif die Sitzplätze nach dem Zufallsprinzip zu. Wer mit dem Platz nicht zufrieden ist muss stolze 25 Euro für die Änderung auf den Tisch legen. Der Kranich-Konzern versucht offensichtlich aus dem Thema Sitzplätze eine zusätzliche Geldquelle zu erschließen.

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Alba Star legt weitere Italien-Strecken auf

Die spanische Fluggesellschaft Alba Star sucht auch heuer wieder ihr Glück in Italien. Ab Bergamo, Bologna, Parma und Perugia bedient man zahlreiche Strecken, die überwiegend touristischen Charakter haben. Von Bergamo aus geht es seit 31. Mai 2022 einmal wöchentlich nach Fuerteventura. Cagliari steuert man in identer Frequenz ab 4. Juni 2022 an. Ebenso fliegt man ab 5. Juni 2022 nach Lampedusa. Alghero steht ab 11. Juni 2022 einmal pro Woche im Flugplan. Dakar fliegt Alba Star ab Bergamo ab 13. Juni 2022 zunächst einmal wöchentlich an. Ab 4. Juli 2022 soll zweimal pro Woche geflogen werden. Boa Vista soll am 1. Juli 2022 aufgenommen werden und einmal wöchentlich bedient werden. Von Parma aus fliegt man saisonal ab 12. Juni 2022 einmal pro Woche nach Catania (Sizilien). Ab Perugia geht es ab 14. Juni 2022 zweimal wöchentlich nach Lamezia Terme. Alle von Alba Star neu angekündigten Routen sind saisonal geplant. Teilweise handelt es sich auch um PSO-subventionierte Strecken. Andere Routen werden im Auftrag von Reiseveranstaltern bedient. Einige wenige auch auf eigene Rechnung.

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VC lehnt EU-Vorschlag zum Emissionshandel im Luftverkehr ab

Die Vereinigung Cockpit lehnt diesen Vorschlag im Schulterschluss mit deutschen und europäischen Partnergewerkschaften und Fluggesellschaften ab und fordert die EU-Parlamentarier auf, dem Änderungsantrag nicht zuzustimmen. Der Umweltausschuss des Europaparlaments hat einem Änderungsantrag zugestimmt, der eine Ausweitung des EU-Emissionshandelssystems (EU-EHS) fordert. Das System soll demnach auf alle Flüge ausgeweitet werden, die die EU verlassen. Bislang werden ausschließlich Flüge auf Strecken innerhalb der EU erfasst. Nach der Entscheidung im Umweltausschuss steht nun die Abstimmung im EU-Parlament selbst an. Die Folgen des Vorschlags wären schlecht für Europa und schlecht für das Klima: Bei bleibendem Luftverkehr in vergleichbarer Größenordnung würden mehr Emissionen durch längere Strecken bei gleichzeitigem Verlust von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen in Europa produziert. „Die Ausweitung des EU-Emissionshandelssystems in der vorgeschlagenen Art und Weise wäre politisches Greenwashing. Beim Klimaschutz im Luftverkehr kann es keine nationalen oder regionalen Insellösungen geben“, sagt Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Nur ein umfassendes globales System zur Begrenzung des CO2-Ausstoßes wird zielführend und erfolgreich sein. Wir warnen dringend davor, einseitige regulatorische Maßnahmen einzuführen und damit die Benachteiligung der EU-Carrier im internationalen Verkehr auszubauen, ohne vollumfänglich die markverzerrenden Wirkungen zu berücksichtigen. Dem Klima wäre mit dem Vorschlag des Umweltausschusses nicht geholfen und die EU würde ihre Fluggesellschaften und deren Arbeitsplätze aus freien Stücken selbst an die Wand fahren. Das kann nicht das Ziel des EU-Parlaments sein.“ Die Vereinigung Cockpit plädiert gemeinsam mit ihren Partnern für eine international einheitliche Lösung im Rahmen des CORSIA-Abkommens und fordert die Parlamentarier daher auf, den von der EU-Kommission vorgeschlagenen Anwendungsbereich des Emissionshandelssystems beizubehalten. Das

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Air Baltic fliegt von Tampere nach Amsterdam

Direktflüge zwischen Tampere und Amsterdam: Die lettische Fluggesellschaft verbindet nun beide Städte mit zwei wöchentlichen Flügen. „Wir haben unsere Basis in Tampere vor einem Monat eröffnet und verbessern nun weiter die Verbindungen von und nach dieser Stadt. Bisher hat die Nachfrage der finnischen Passagiere unsere Erwartungen erfüllt“, zeigt sich Airline-Chef Martin Gauss zufrieden. Der lettische Carrier führt neben der Strecke nach Riga auch Direktflüge von Tampere nach Oslo, Kopenhagen, Frankfurt, München und eben Amsterdam durch. Außerdem wird der Airport mit den Urlaubszielen Malaga und Rhodos verbunden.

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Tourismusbranche setzt große Hoffnungen in Sommersaison

Nach zwei Jahren Pandemie keimt im heimischen Tourismus wieder Hoffnung. Der Winter war durchwachsen, doch nun blicken die befragten Betriebe wieder etwas optimistischer in die Zukunft, wie der aktuelle Tourismusbarometer des Beratungsunternehmens Deloitte und der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) zeigt. Allerdings spüren drei Viertel der 300 befragten Unternehmen den Mitarbeitermangel akuter denn je. Die Hälfte will die Preise wegen gestiegener Kosten erhöhen. Schwieriger Zugang zu Krediten Jeder zweite Betrieb will die höheren Kosten, die vor allem im Energiebereich durchschlagen, „teilweise bis ganz an die Gäste weitergeben“. 43 Prozent der Unternehmen kommen wegen der anhaltenden Krisensituation schwerer an Kreditfinanzierungen. Investitionen stocken. Vor der Pandemie gab nur ein Drittel an, dass für sie der Zugang zu Krediten schwieriger geworden sei. Um leichter Mitarbeiter zu finden, setzen den Angaben zufolge viele Betriebe Maßnahmen wie verstärkte Digitalisierung, Bezahlung über Kollektivvertrag, schönere Unterkünfte und Fortbildungen. Neben all den Herausforderungen ziehen die Betriebe auch positive Schlüsse aus den Krisenjahren: Die Pandemie hat den Tourismus spürbar digitaler gemacht. Mehr als die Hälfte der Befragten hat in dieser Zeit digitale Hilfsmittel eingesetzt und will dies auch zukünftig beibehalten. Zudem haben rund 40 Prozent in der Pandemie neue Vertriebswege gewählt. Auch das Thema Klimawandel steht aktuell im Fokus der Touristiker: „Mehr als die Hälfte der Befragten will zukünftig eigenen Strom produzieren und ebenso viele wollen weg von fossilen Brennstoffen. Die Branche hat die Zukunftsthemen erkannt und geht diese offensiv an“, betont Deloitte-Experte Andreas Kapferer.

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