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Delta rechnet mit Quartalsumsatz auf Vorkrisen-Niveau

Eine starke Nachfrage und hohe Ticketpreise stimmen die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines optimistischer. Der Umsatz soll im laufenden Quartal auf das Niveau vor der Corona-Pandemie zurückkehren. Und auch die prognostizierte Spanne für die operative Marge kann Delta Air Lines nun besser eingrenzen – bei gleichzeitig höheren Spritkosten. Außerdem werde die Kapazität aber etwas niedriger ausfallen, als bislang erwartet, teilte das US-Unternehmen mit. Der US-Konzern erwartet in den drei Monaten bis Ende Juni nun einen Umsatz von 12,4 bis 12,5 Milliarden Dollar und würde damit wieder das Niveau aus dem zweiten Quartal 2019 erreichen. Zuvor hatte die Fluggesellschaft erwartet, bis zu 97 Prozent des vorpandemischen Niveaus erreichen zu können. Von den Umsätzen sollen 13 bis 14 Prozent als operativer Gewinn bleiben. Damit hat Delta das untere Ende der Spanne um ein Prozentpunkt angehoben. Bei dieser Kennziffer wird Delta allerdings noch nicht das vorpandemische Niveau erreichen, denn aktuell lasten gestiegene Treibstoff- und Vertriebskosten ein Stück weit auf der Profitabilität.

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Budapest: Wizz Air hat Chişinău nach vielen Jahren Pause reaktiviert

Ab der Homebase Budapest fliegt Wizz Air erstmals seit dem Jahr 2012 wieder nach Chişinău (Republik Moldau). Ebenso hat man eine Verbindung nach Castellón reaktiviert. Beide Ziele werden zweimal wöchentlich mit Airbus A320/A321 angesteuert. Der ungarische Lowcoster bietet im Sommerflugplan 2022 insgesamt 61 Strecken ab Budapest an. Das Angebot wird seitens des Carriers mit 160.000 Sitzplätzen angegeben. Laut Flughafen soll sich die Erholung in der laufenden Sommerperiode annähernd auf das Niveau, das man vor der Pandemie hatte, bewegen. „Die Aufnahme eines neuen Standorts in unsere Streckenkarte und die Wiederaufnahme einer weiteren Verbindung durch Wizz Air in derselben Woche ist ein klares Zeichen für die Möglichkeiten, die wir entwickelt haben. Wir sind sehr zuversichtlich, was den Erfolg dieser beiden Verbindungen angeht“, so Balázs Bogáts, Leiter der Airline-Entwicklung am Flughafen Budapest.

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Ryanair seit 15 Jahren in Weeze und seit 10 Jahren in Köln

Die Billigfluggesellschaft Ryanair feierte am 1. Juni 2022 zwei Jubiläen in Deutschland: Am Flughafen Weeze ist man seit 15 Jahren präsent und in Köln/Bonn seit zehn Jahren. Der Carrier vermarktet den zuerst genannten Airport, der offiziell Niederrhein heißt, weiterhin als „Düsseldorf Weeze“. Dass Weeze nicht gerade um die Ecke der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen ist, hat Ryanair im Marketing noch nie interessiert. Es gibt sogar ein Gerichtsurteil, das besagt, dass der Billigflieger drauf hinweisen muss, dass sich der Flughafen Weeze rund 70 Kilometer von Düsseldorf entfernt befindet. Im Jahr 2003 hat das Landgericht Köln dem Carrier untersagt den Airport als „Niederrhein (Düsseldorf)“ zu vermarkten. Derzeit sind an diesem Regionalflughafen drei Flugzeuge stationiert. Angeboten werden 28 Strecken. „15 Jahre Ryanair-Basis – dieses Jubiläum unterstreicht die gute und verlässliche Kooperation zwischen den Systempartnern Airline und Flughafen. Für unsere Gäste vor allem aus den Niederlanden und aus Nordrhein-Westfalen bieten die in Weeze stationierten Jets ideale Flugzeiten und eine breite Auswahl an Urlaubs- und Citydestinationen. Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen 15 Jahre als erfolgreiche Ryanair-Basis“, so Weeze-Flughafendirektor Sebastian Papst. Seit einem Jahrzehnt in Köln/Bonn aktiv In Köln/Bonn ist der irische Billigflieger seit zehn Jahren präsent. Derzeit sind vor Ort fünf Flugzeuge stationiert. Angeboten werden im Sommer 38 Strecken. Eigenen Angaben nach hat man seit dem Markteintritt im Jahr 2012 rund 14 Millionen Passagiere von/nach Köln/Bonn befördert. Die Basis wurde in 2014 eröffnet. „Zwischen Ryanair und dem Flughafen Köln/Bonn gibt es seit nun bereits zehn Jahren eine hervorragende Zusammenarbeit. Wir freuen uns, einen solchen

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Fehlerhafter Boeing 737-Max-Simulator: Spicejet kassiert Geldstrafe

Die indische Fluggesellschaft Spicejet hat laut der zuständigen Zivilluftfahrtbehörde DGCA ihre Piloten an einem fehlerhaften Boeing-737-Max-Simulator trainiert. Dafür kassierte man ein Bußgeld in der Höhe von rund 12.800 U.S.-Dollar. Zuvor kassierte Spicejet von der indischen Luftfahrtbehörde eine Abmahnung, denn das Amt kam im Zuge von Kontrollen zum Schluss, dass die Ausbildung der Flugzeugführer nicht dem Branchenstandard entspricht. Nachdem festgestellt wurde, dass der für das Training der 737-Max-Piloten verwendete Simulator fehlerhaft ist, wurde ein Bußgeld verhängt. Spicejet fällt in den letzten Monaten mit wiederkehrenden Vorfällen, die das Einschreiten der Zivilluftfahrtbehörde zur Folge haben, auf. Zum Beispiel soll eine Kabine derart heruntergekommen gewesen sein, dass die DGCA nach Social-Media-Postings eine überraschende Vorfeldkontrolle durchgeführte und anschließend bis zur Behebung der Mängel der betroffenen Maschine Flugverbot erteilte. Die Folgen des mangelhaften Trainings sind für den indischen Carrier wesentlich gravierender, denn 90 Piloten dürfen vorerst nicht mehr eingesetzt werden. Diese müssen zunächst ein weiteres Training in einem ordnungsgemäß funktionierenden Boeing 737-Max-Simulator absolvieren. In lokalen Medien ist die Ausbildung der Flugzeugführer von Spicejet ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, denn bereits im April 2022 erhielt man die Aufforderung zur Nachschulung zahlreicher Piloten. Diese wurde nach Ansicht der Zivilluftfahrtbehörde nicht ordnungsgemäß durchgeführt. „Bei der B73-Max fehlte ein funktionsunfähiges Element für den Stick Shaker auf der P2 (Co-Pilot) Seite. Es war seit dem 17. März 2022 nicht mehr funktionsfähig. Der Simulator wurde jedoch betrieben, um die Piloten von SpiceJet für die Wiederinbetriebnahme zu schulen, was einen Verstoß gegen die Vorschriften darstellt“, erklärt ein DGCA-Sprecher.

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Lieferprobleme: Jetblue muss London-Erstflüge ab Boston verschieben

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Jetblue bekommt das für die Aufnahme der Verbindungen von Boston nach London-Gatwick und London-Heathrow benötigte Fluggerät nicht rechtzeitig. Daher muss man die Erstflüge verschieben. Der Carrier wollte ursprünglich ab 19. Juli 2022 zwischen Boston und Gatwick fliegen. Daraus wird vorerst nichts, denn das Unternehmen kündigte an, dass die Aufnahme erst am 4. August 2022 erfolgen wird. Nach Heathrow geht es es nicht ab 22. August 2022, sondern erst ab 20. September 2022. Ursache ist, dass man Maschinen des Typs Airbus A321lR erst verspätet übernehmen kann. Jetblue begründet die Entscheidung unter anderem damit, dass es bei Hersteller Airbus zu „unerwarteten Produktionsverzögerungen“ gekommen sein soll. Diese wirken sich auf die Übergabe der nächsten beiden A321LR, die für Boston vorgesehen sind, aus. Seitens Airbus habe man bereits eine entsprechende Information, dass der vereinbarte Liefertermin nicht eingehalten werden kann, bekommen. Passagiere, die bereits Tickets gekauft haben, sollen auf andere Verbindungen umgebucht werden. Beispielsweise auf die bestehende London-Verbindung über New York JFK oder auf Partnerfluggesellschaften. Alternativ sollen sich Betroffene den bereits bezahlten Flugscheinpreis auch erstatten lassen können.

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Smartlynx Malta hat erste Boeing 737 Max übernommen

Mit der 9H-ORN hat die Fluggesellschaft Smartlynx Malta die erste Boeing 737 Max in der Firmengeschichte übernommen. Der Mittelstreckenjet ist am Montagabend auf dem Flughafen Luqa eingetroffen. Laut Mavio News wird diese Boeing 737 Max von Beamten der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde CAD unter die Lupe genommen. Es handelt sich um einen üblichen Vorgang bei der Einflottung von Flugzeugen. Smartlynx Malta wird vorerst zwei Boeing 737 Max erhalten. Der Luftfahrtkonzern überraschte vor einiger Zeit die Branche mit der Ankündigung, dass zahlreiche Boeing 737 Max, die man über Leasinggeber bezieht, eingeflottet werden. Die Maschinen werden auf den verschiedenen AOCs der Firmengruppe registriert werden. Für den Malta-Ableger, der auch im Cargobereich tätig ist, sind vorerst zwei Boeing 737 Max bestimmt. Zuvor galt Smartlynx als treuer Airbus-Kunde.

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Gatwick: Vueling-Passagiere wegen Personalmangel sitzengelassen

Am Montagabend ist es auf dem Flughafen London-Gatwick zu einem sprichwörtlichen „Super-Gau“, der sinnbildlich für den aktuellen Personalmangel ist, gekommen. Vueling-Flug VY6209 musste den Airport ohne Passagiere in Richtung Florenz verlassen. Das Chaos hat bereits am Check-in-Schalter begonnen, denn laut Augenzeugen sollen über den gesamten Tag hinweg nur drei Mitarbeiter für die Abfertigung von Vueling-Flügen zur Verfügung gestanden haben. Die Folge daraus: Enorm lange Wartezeit. Betroffene berichten, dass sie rund vier Stunden in der Schlange gestanden haben wollen und dann heiß es, dass man nicht mitfliegen kann. Für die Durchführung des Boardings soll kein Personal vorhanden gewesen sein. Kein einziger Passagier durfte trotz gültiger Flugtickets an Bord des Vueling-Fluges von Gatwick nach Florenz gehen. Der Kapitän entschied nach etwa zwei Stunden Abwarten, dass leer nach Florenz geflogen wird. Sonderlich viele Passagiere hatten das Gate ohnehin noch nicht erreicht, denn wer den Check-In-Schalter dank Web-Check-In und kofferlosem Reisen nicht benötigt hat, auf den wartete schon die nächste „Überraschung“: Unterbesetzte Sicherheitskontrolle, die ebenfalls eine extrem lange Warteschlange fabrizierte. Man konnte es drehen und wenden wie man es wollte: Der Airbus A319 von Vueling flog ohne Passagiere nach Florenz und verständlicherweise war die Wut der in Gatwick gestrandeten Reisenden groß, denn schaffte man die Geduldsproben Check-in-Schalter und Sicherheitskontrolle, so durfte man den Sicherheitsbereich wieder verlassen, denn mit Passagieren wurde nicht nach Florenz geflogen. Am Gate war schlichtweg kein Personal für das Boarding verfügbar. Der Vueling-Vorfall ist ein Extrembeispiel für die Zustände an zahlreichen europäischen Verkehrsflughäfen, insbesondere Vereinigtes Königreich und Niederlande. Den Fluggesellschaften, Airports

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Für die Kinderkrebshilfe: Erster Airport Run am Flughafen Graz

Am 30. Juni 2022 findet auf dem Areal des Grazer Flughafens erstmals ein Airport Run statt. Der Erlös aus den Startgeldern wird vollständig an die Steirische Kinderkrebshilfe gespendet. Interessierte können sich vorab anmelden oder aber sich vor Ort nachmelden. Am letzten Donnerstag im Juni haben bis zu 500 Läuferinnen und Läufer die Möglichkeit, den Flughafen auf eine eher ungewöhnliche Art zu erkunden: In unmittelbarer Nähe zu Start- und Landebahn werden im Rahmen des ersten Graz Airport Runs rund 5,8 Kilometer laufend zurück gelegt; und das für die gute Sache, denn das Startgeld kommt der Steirischen Kinderkrebshilfe zugute. „Die letzten Jahre haben uns besonders deutlich gezeigt, wie wichtig Gesundheit ist“ erklären die Geschäftsführer des Flughafen Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig. „Mit diesem Lauf haben wir die Möglichkeit, den Flughafen aus einer neuen Perspektive zu präsentieren und gleichzeitig eine wichtige steirische Organisation in ihrer Arbeit zu unterstützen. Die Strecke von 5,8 Kilometer ist so gewählt, dass sie auch von Laufanfängerinnen – und anfängern angenehm bewältigt werden kann. Wir sind uns sicher, dieser Lauf wird ein Renner!“

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Klagenfurt: Lilihill lädt Politik zum runden Tisch ein

Die Lilihill Group, Mehrheitseigentümerin des Klagenfurter Flughafens, begrüßt wenig überraschend die Entscheidung der Kärntner Landesregierung, dass die Call-Option nicht wie unter anderem von ÖVP-Landesrat Martin Gruber und der Wirtschaftskammer Kärnten gefordert gezogen wird. In einer Medienerklärung schreibt Lilihill unter anderem, dass man der Ansicht ist, dass man ihm Rahmen der jüngsten Gespräche und Präsentationen „Missverständnisse“ gegenüber dem Kollegium der Kärntner Landesregierung ausräumen habe können. Man ist der Ansicht, dass die im Vorjahr vorgestellten Pläne, die unter anderem die Airport City beinhalten, „nun ohne weitere politische Störmanöver gestartet werden können“. Eigenen Angaben nach will Lilihill Vertreter des Landes Kärnten und der Stadt Klagenfurt zeitnah zu einem runden Tisch einladen und ein Maßnahmenpaket vorstellen, das zur ehestmöglichen Umsetzung der weiteren für den Airport geplanten Entwicklungsschritte führen sollen. Weiters verweist Lilihill darauf, dass man nebst Austrian Airlines, Eurowings und Ryanair auch mit weiteren Fluggesellschaften intensive Gespräche führe.

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Lufthansa übernimmt ersten Dreamliner im Sommer 2022

Lufthansa geht davon aus, dass man die erste Boeing 787-9 im Sommer 2022 ausgeliefert bekommt. Diese wird die Registrierung D-ABPA tragen und soll auf den Namen „Berlin“ getauft werden. Die Übergabe soll nach der Zulassung durch die U.S.-amerikanische FAA erfolgen. Zwischen 2022 und 2027 wird die größte Fluggesellschaft Deutschlands insgesamt 32 Maschinen dieses Typs erhalten. Mit der Einführung dieses Musters wird auch ein neues Kabinendesign Einzug halten. Das Unternehmen erklärt unter anderem, dass es einen direkten Gangzugang für alle Passagiere in der Business-Class geben wird. Die Ausrüstung der Kabine wird in Frankfurt am Main vorgenommen. Die D-ABPA soll zunächst zu Trainingszwecken auf innerdeutschen Strecken eingesetzt werden. Im Laufe des zweiten Halbjahres 2022 soll der Dreamliner in den aktiven Langstreckendienst gestellt werden. Das erste Interkontinentalziel der „Berlin“ wird Toronto sein.

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