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FKB fertigt mehr Passagiere ab als noch vor Corona

Erstmals gelang es im vergangenen Monat am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, wieder mehr Passagiere und Fracht abzufertigen als im Vergleichsmonat des Vorcoronajahres 2019. Insgesamt 116.500 Flugreisende nutzten den FKB im April 2022. Im April 2019 waren es noch 116.281 Passagiere, die abflogen oder ankamen. Darüber hinaus stieg auch der Frachtumschlag im April um mehr als 60 Prozent. “Damit stehen die Zeichen wieder auf Wachstum – insbesondere im relevanten Vergleich zu vor der Pandemie”, freut sich Flughafenchef Uwe Kotzan über den passagierstärksten April in der 25jährigen Geschichte des FKB und ist zuversichtlich, dass der Aufwärtstrend anhält. Als wesentlichen Faktor für den Erfolg nennt der Airport den Low-Coster Ryanair. Seit der Stationierung der beiden Maschinen am Anfang 2012 habe die irische Fluggesellschaft bis heute über 6,2 Millionen Passagiere ab und bis FKB befördert. Würde man die Ryanair-Flüge vor der Stationierung am FKB hinzuzählen, so liege die Zahl bei über 10 Millionen Fluggästen seit 2003. Der aktuelle Sommerflugplan am FKB weist über 1,2 Millionen Flugsitze zu 35 Zielen in 18 Ländern aus, die von insgesamt sechs Fluggesellschaften bedient werden.

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FRA: Condor fliegt wieder nach New York

Am Freitag hob eine Boeing 767-300 des deutschen Ferienfliegers in die Vereinigten Staaten ab. Mit diesem Flug startete Condor die Wiederaufnahme der Verbindungen zum Flughafen JFK. Ab sofort verbindet der Carrier den Frankfurter Flughafen fünfmal wöchentlich mit der US-amerikanischen Metropole. Die Flüge finden donnerstags, freitags, samstags, sonntags und montags statt. Zum Einsatz kommt eine Boeing 767 in einer Dreiklassenkonfiguration, wie die Ferienfluggesellschaft in einer Aussendung mitteilt. Im November 2021 flog Condor erstmals zum Flughafen JFK und führt die Flüge im Sommerflugplan fort. Darüber hinaus bietet die Airline in diesem Sommer mit insgesamt 16 Destinationen so viele Nonstop-Ziele in Nordamerika wie nie zuvor – darunter sind 12 Destinationen in den USA und vier in Kanada. 

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Laudamotion: Höchstgericht erklärt weitere Klauseln der Beförderungsbedingungen für unzulässig

Bereits das Oberlandesgericht Wien hatte 19 der beanstandeten Klauseln für gesetzwidrig erklärt, allerdings vier weitere als zulässig angesehen. Nun erklärte der Oberste Gerichtshof die vier Klauseln ebenfalls für gesetzwidrig. Das Urteil ist rechtskräftig. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte im Auftrag des Sozialministeriums ein Verfahren gegen die Laudamotion GmbH wegen diverser Klauseln in deren Allgemeinen Beförderungsbedingungen geführt. Eine der für unzulässig erklärten Klauseln gestattete es, dass die auf der Buchungsbestätigung angegebenen Flugzeiten sich bis zum tatsächlichen Reisedatum ändern. Der VKI sah darin ein unzulässiges Leistungsänderungsrecht von Laudamotion. Das Unternehmen rechtfertigte sich damit, dass Flugzeiten immer wieder geändert werden müssten und dass dies von einer Vielzahl äußerer Umstände abhänge. Der OGH bestätigte jetzt die Rechtsauffassung des VKI. Die Klausel enthält ein unzulässiges einseitiges Leistungsänderungsrecht der Fluglinie, da sie keinerlei Einschränkung auf Umstände vornimmt, die außerhalb des Einflussbereiches von Laudamotion liegen. Zwei weitere Klauseln wurden vom OGH verworfen, weil das Gericht sie als geeignet ansah, Konsumenten von der Verfolgung berechtigter Ansprüche abzuhalten. Dabei ging es um Haftungseinschränkungen bei der Gepäckbeförderung und bei Schäden bei Körperverletzungen. „Die Klauseln vermittelten den Kundinnen und Kunden einen unrichtigen Eindruck von ihrer Rechtsposition und könnten sie dadurch von der Durchsetzung ihrer Rechte abhalten. Diese Klauseln widersprachen dem Transparenzgebot“, so Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. Zudem regelte eine Klausel, welche Bestimmungen bei Widersprüchen zwischen den Beförderungsbedingungen von Laudamotion und gewissen Regelungen der Eigentümergesellschaft Ryanair Vorrang haben sollten. Diese Klausel beurteilte der OGH als intransparent, weil dadurch die Verbraucher beurteilen mussten, ob Widersprüche zwischen den einzelnen

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Bald keine Testpflicht mehr am Flughafen Tel Aviv

Die CoV-Testpflicht bei der Ankunft am Flughafen Tel Aviv soll ab dem 20. Mai der Vergangenheit angehören. Die Entscheidung sei angesichts des Rückgangs der Infektionszahlen getroffen worden, teilte das israelische Gesundheitsministerium mit. Schon von Dienstag an dürften Touristen außerdem alternativ zu einem PCR-Test vor der Reise nach Israel einen Antigen-Test bis 24 Stunden vor dem Flug machen. Im vergangenen Monat war die Maskenpflicht in Israel bereits fast komplett aufgehoben worden. Die Infektionszahlen in dem Land am östlichen Mittelmeer gingen zuletzt stetig zurück. Das Gesundheitsministerium meldete am Sonntag 1773 neue Fälle für das 9,4-Millionen-Einwohner-Land.

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Kärnten: Luxus-Campingplatz eröffnet in Kötschach-Mauthen

Im österreichischen Kötschach-Mauthen (Kärnten) eröffnet am 13. Mai 2022 mit dem Alps Resort ein Campingplatz, der sich in im Luxussegment positionieren möchte. Neben klassischen Stellplätzen für Wohnwägen und –mobile bietet man auch Baumhäuser, Zelte und Chalets an. Das „Glamping-Village Kötschach by Alps Resorts“ befindet sich direkt am Waldrand und in Hanglage in der Kärntner Marktgemeinde Kötschach-Mauthen. Dabei haben Urlauber die Wahl zwischen sechs Kategorien, das Angebot reicht vom Safari Family Zelt über ein komfortables Baumhaus bis hin zu Glamping Chalets. Neben den Zelten, Baumhäusern und Glamping Chalets bietet das neu errichtete Resort auch Grillstellen, Naturspielplätze mit Wasserelementen und Yogadecks für belebende Asanas oder Entspannungsübungen. Für Gäste neben viel Natur, Freiraum und Wohnkomfort inklusive – der tägliche Eintritt in die Aquarena in Kötschach, eine „Wasser- und Wellnessoase“ direkt am Glamping-Resort.

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Lufthansa liebäugelt mit Airbus A350-1000

Lufthansa könnte möglicherweise schon bald den Maschinentyp Airbus A350-1000 einflotten. Dabei soll es sich um Maschinen handeln, die eigentlich für Qatar Airways bzw. Aeroflot bestimmt waren. Entsprechende Verhandlungen mit dem Flugzeugbauer sollen laufen. Airbus darf die Bestellungen der staatlichen Fluggesellschaft Russlands aufgrund der Sanktionen, die als Reaktion auf den kriegerischen Überfall gegen die Ukraine erlassen wurden, nicht bedienen. Mit Qatar Airways befindet man sich in einem Rechtsstreit und bereits drei Airbus A350-1000 wurden nicht abgenommen. Nun befindet sich der europäische Flugzeugbauer auf der Suche nach alternativen Abnehmern, wobei hierzu das deutsche Portal Aero.de unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet, dass es Airbus und Lufthansa miteinander verhandeln sollen. Demnach soll sich der Kranich-Konzern für die Einflottung von Airbus A350-1000 interessieren. Bislang hat man die kleinere Variante A350-900 in der Flotte. Offiziell kommentieren wollte Lufthansa den Medienbericht nicht. Die Fluggesellschaft hat aber ein Problem, denn die Auslieferung der bestellten Boeing 777-9 wird sich dem aktuellen Informationsstand zumindest bis 2025 verzögern. Der Kranich-Konzern benötigt die Kapazität aber früher, so dass die kurzfristig verfügbaren A350-1000 eine annehmbare Lösung wären, sofern man sich beim Preis einig wird.

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Landquart: Bahnfestival zum 175. Jubiläum

Ein Jahrestag für eine wegweisende Entwicklung: Seit 175 Jahren geht es auf Schienen durch die Schweizer Bergwelt. Die Schweiz genießt weltweit den Ruf als das Bahnland schlechthin. In kaum einem anderen Land gibt es eine bessere Infrastruktur für den Zugverkehr trotz der herausfordernden geografischen und klimatischen Bedingungen. Auch in schneereichen Wintern erreichen Fahrgäste selbst abgelegene Orte und kleine Dörfer in den Alpen – und das schon seit 1847. Zum Jubiläum gibt es nun am 11. und 12. Juni 2022 ein großes Bahnfestival in Landquart. Bahnfreunde tauchen dort in die Geschichte der Schweizer Bahnen ein und informieren sich über neue Entwicklungen und Projekte. Die Rhätische Bahn lädt sie gemeinsam mit den Partnern PostAuto, Chur und Engadin Bus zum Bahnfestival ein. An vier Standorten rund um den Bahnhof Landquart wartet ein abwechslungsreiches Programm. Zwei Tage Bahnfestival mit vielen Highlights Die Geschichte der Schweizer Bahnen ist umfangreich, vielseitig und mit vielen Anekdoten bestückt. Einen Einblick ermöglicht das Bahnfestival mit Ausstellungen und Führungen. In der Hauptwerkstatt in Landquart dreht sich alles um die Historie der Rhätischen Bahn. Ein Programm von 30 Minuten Länge bietet eine geführte Zeitreise ins UNESCO Welterbe der Strecke Albula/Bernina. Weitere Ausstellungen zeigen die Welt der Güterbahnen und Spezialfahrzeuge, die auf den Schienen zum Einsatz kommen. Darüber hinaus erhalten die Gäste während der zwei Tage Informationen in zahlreichen Vorträgen zu spannenden Bahnthemen und auf diversen Führungen. Dabei geht es beispielsweise durch die Betriebszentrale, die Hauptwerkstatt und den Infrastrukturstützpunkt. Zwischen den unterschiedlichen Veranstaltungsorten pendeln die Gäste im Halbstundentakt mit dem Gratis-Dampf-Shuttle. Auf

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Croatia Airlines stationiert zwei Flugzeuge in Split

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines steht auf dem Heimatmarkt Kroatien stark unter Druck. Zwar konnte Ryanair aufgrund von Personalmangel bei der Tochtergesellschaft Lauda Europe bislang nicht das volle Zagreb-Programm aufnehmen, jedoch spürt der Platzhirsch den Druck bereits massiv. Croatia Airlines passt nun die Strategie an und will verstärkt an anderen kroatischen Flughäfen Flugzeuge stationieren bzw. im Rahmen von W-Pattern Nonstop-Flüge etablieren. Ein Beispiel für die zuletzt genannte Form sind die Flüge, die ab Osijek angeboten werden. In Split will man vorerst eine de Havilland Dash 8-400 und einen Airbus A319 stationieren. Dabei soll es den aktuellen Plänen nach aber nicht bleiben, denn man beabsichtigt auch im Winterflugplan 2022/23 präsent zu sein. In der Vergangenheit waren Flüge ab Split, Zadar und Dubvrovnik von starker Saisonalität geprägt. Zumindest in der zuerst genannten Stadt soll sich das ändern, denn Croatia Airlines will eine ganze Reihe von Ganzjahresstrecken etablieren. Für den Sommerflugplan 2023 kündigt man eine größer angelegte Expansion ab Split an. Diese geht zu Lasten der Präsenz in der Hauptstadt Zagreb, denn dort steht man unter starkem Druck von Ryanair. Die Strategie, die Croatia Airlines nun einschlägt, ist durchaus riskant, denn auch auf den sekundären Airports Kroatiens tummeln sich viele Billigflieger. Besonders im Sommer gibt es nur wenige Lücken, die das Potential haben gewinnbringend betrieben zu werden. Wo es Geld zu verdienen gibt, sitzen längst Eurowings, Easyjet, Ryanair und andere Anbieter sprichwörtlich drauf. Somit wird das Finden von Ganzjahres-Nischen für Croatia Airlines keinesfalls eine einfache Aufgabe. Vorerst will man ab Split fünf neue Routen

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Medsky: Malta MedAir präsentierte A320 in Misrata

Am Samstag ist Malta MedAir im Auftrag von Medsky Airways zu Präsentationszwecken mit dem Airbus A320 mit der Registrierung 9H-MSA von Luqa (Malta) nach Misrata (Libyen). Dort stellte sich der Auftraggeber offiziell der Öffentlichkeit vor. Medsky Airways ist keine eigenständige Fluggesellschaft, sondern ein Unternehmen, das Maschinen chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet. Als Flugpartner fungiert die staatliche Malta MedSky, die mit der 9H-MSA und der 9H-MSB für das Unternehmen mit Sitz in Libyen fliegen wird. Die beiden Flugzeuge werden in einer Medsky-Livery unterwegs sein. Ursprünglich gründete die maltesische Regierung Malta MedAir, um in gewisser Weise Druck auf die Piloten von Air Malta auszuüben. Auch war angedacht, dass das A321XLR-Langstreckenprojekt von diesem Carrier durchgeführt werden soll. Allerdings gibt es mittlerweile keine Zusammenarbeit mehr zwischen Malta MedAir und Air Malta. Die „zweite staatliche Airline“ hat sich zu einem Charter- und ACMI-Provider entwickelt. Man fliegt unter anderem für Corendon Airlines und in Kürze auch Medsky Airways. Mitte dieses Jahres sollen die Flüge für den Auftraggeber aus Libyen aufgenommen werden. Die beiden MedAir-Flugzeuge werden dabei in erster Linie ab Misrata zum Einsatz kommen. Nach der Präsentation, die am Samstag erfolgte, wurde die 9H-MSA ferry nach Sofia geflogen. Dort werden einige Wartungsarbeiten durch einen MRO-Betrieb durchgeführt.

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Eurowings stellt Mostar-Flüge endgültig ein

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird die seit längerer Zeit aufgrund der Corona-Pandemie pausierende Verbindung zwischen Düsseldorf und Mostar endgültig einstellen, Betroffen sind auch die ehemals angebotenen Flüge ab Stuttgart in die Stadt in Bosnien und Herzegowina. Bereits seit dem Beginn der Corona-Pandemie ruhte der Flugbetrieb von/nach Mostar. Eurowings wollte diesen zunächst ab 30. Juni 2022 reaktivieren, jedoch scheint es an Buchungszahlen zu mangeln. Der Mostar Airport verliert damit die letzten verbliebenen Linienflüge und behauptet, dass die Preispolitik der Lufthansa-Tochter am Misserfolg schuld sein soll. Die Tickets wären schlichtweg viel zu teuer verkauft worden. Laut lokalen Medien hat Eurowings seitens Bosnien-Herzegowina Zuschüsse für den Betrieb der Mostar-Routen erhalten. Für die laufende Saison wurde allerdings noch nichts ausbezahlt. Ein Comeback in Mostar ist zwar nicht grundsätzlich ausgeschlossen, jedoch gilt es aus heutiger Sicht als sehr unwahrscheinlich. Der Flughafen Mostar erlebte seit dem Beginn der Corona-Pandemie einen beispiellosen Abzug von Fluggesellschaften. Diese begründeten ihre Rückzüge einheitlich mit mangelnder Nachfrage. Das gilt allerdings nur für den Linienbetrieb. Im Charter ist wieder so einiges los. Beispielsweise wird Lot in Kürze im Auftrag eines Tour Operators von Kattowitz aus nach Mostar fliegen. Electra Airways wird im Charter von Catania aus in die fünftgrößte Stadt von Bosnien-Herzegowina fliegen. Croatia Airlines ab Palermo. Die meisten Charterflüge sind aber nur bis September 2022 befristet, so dass es danach wieder ruhig wird.

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