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DDSG: Rock ’n’ Roll auf der Donau zwischen Skyline und Nostalgie

Die Wiener Donauschifffahrt hat in den letzten Jahren eine spürbare Wandlung vollzogen. Weg vom reinen Transportmittel hin zu schwimmenden Eventlocations, die Kulinarik mit themenspezifischer Unterhaltung verknüpfen. Ein neues Element in diesem Portfolio der Reederei DDSG Blue Danube ist die Themenfahrt „Elvis Forever – Rock in on the River“. Diese Veranstaltung kombiniert eine abendliche Rundfahrt auf der MS Admiral Tegetthoff mit einer Live-Show, die dem King of Rock n Roll gewidmet ist, sowie einem thematisch abgestimmten Buffet. Während das Schiff die nächtliche Kulisse Wiens passiert, steht an Bord die Ära der 1950er bis 1970er Jahre im Mittelpunkt. Musikalische Zeitreise mit The Rolling Company Das Herzstück des Abends bildet der Auftritt der steirischen Band The Rolling Company. Das Ensemble hat sich darauf spezialisiert, das musikalische Erbe von Elvis Presley nicht als bloße Kopie, sondern als energiegeladene Live-Performance zu präsentieren. Die Besetzung umfasst klassische Instrumente wie Schlagzeug, Bass, E-Gitarre und Piano, ergänzt durch Acoustic Guitar und Blues Harp. Das Repertoire der Band deckt die verschiedenen Phasen in der Karriere Presleys ab. Von den frühen Rockabilly-Nummern über die Beat-Ära der 1960er Jahre bis hin zu den pompösen Las-Vegas-Shows der 1970er Jahre reicht die Palette. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der stimmlichen Umsetzung und dem mehrstimmigen Gesang, der darauf abzielt, die typische Atmosphäre eines Elvis-Konzerts einzufangen. Die Interaktion mit dem Publikum, das oft passend im Stil der Zeit mit Pettycoats oder Lederjacken erscheint, ist ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts. Kulinarisches Angebot im Zeichen des King Parallel zur musikalischen Darbietung wird ein Buffet serviert, das

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Tradition und Innovation auf der Donau: DDSG Blue Danube baut Marktführerschaft im Jubiläumsjahr aus

Die österreichische Binnenschifffahrt blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, das maßgeblich von der positiven Entwicklung der DDSG Blue Danube geprägt wurde. Das traditionsreichste Schifffahrtsunternehmen des Landes konnte im vergangenen Jahr ein Passagierplus von rund 3,5 Prozent verzeichnen und festigte damit seine Position als zentraler Akteur im Wiener und niederösterreichischen Tourismussektor. In einem Jahr, das ganz im Zeichen des 30-jährigen Bestehens in der heutigen Unternehmensstruktur stand, begrüßte die Reederei auf ihren neun Schiffen eine wachsende Zahl an nationalen und internationalen Gästen. Besonders die Sommermonate erwiesen sich als frequenzstark, wobei im August Rekordwerte von über 45.000 Fahrgästen in Wien und der Wachau erzielt wurden. Mit dem Blick auf das kommende Jahr 2026, in dem Wien als Austragungsort des 70. Eurovision Song Contest weltweit im Rampenlicht stehen wird, bereitet sich das Unternehmen bereits auf eine weitere Intensivierung seines Angebots vor. Die heutige DDSG Blue Danube ging 1995 als Joint Venture aus dem Verkehrsbüro und der Wien Holding hervor und führt damit die lange Geschichte der 1829 gegründeten Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft in moderner Form fort. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich das Unternehmen von einem klassischen Linienanbieter zu einem vielseitigen Freizeit- und Eventdienstleister entwickelt. Martin Winkler, Vorsitzender der Geschäftsführung des Verkehrsbüros, betont in diesem Zusammenhang die Innovationskraft der Reederei, die durch smarte neue Produkte wie die Donau Panorama Tour und ein erweitertes Repertoire an Themenfahrten stetig neue Zielgruppen erschließt. Diese Strategie spiegelt sich in der jährlichen Beförderungsleistung von mittlerweile mehr als 300.000 Passagieren wider. Wachstumstreiber Themenfahrten und exklusives Chartergeschäft Ein wesentlicher Pfeiler des

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Festnahme eines spanischen Diebesduos am Flughafen Köln/Bonn nach hohem Sachschaden

Die Bundespolizei hat am frühen Montagmorgen, den 29. Dezember 2025, zwei mutmaßliche Ladendiebe am Flughafen Köln/Bonn festgenommen. Eine aufmerksame Mitarbeiterin eines Duty-Free-Shops beobachtete den Vorfall und verständigte umgehend die Einsatzkräfte. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um eine 27-jährige Frau und einen 26-jährigen Mann mit spanischer Staatsangehörigkeit. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen entwendete das Paar gemeinschaftlich hochwertige Waren, darunter 19 Parfums, zwei Handtaschen und drei Sonnenbrillen. Ein Teil des Diebesguts konnte noch unmittelbar im Ladenlokal sichergestellt werden, während der Rest bei der späteren Durchsuchung aufgefunden wurde. Der Gesamtwert der entwendeten Luxusartikel beläuft sich nach offiziellen Angaben auf über 4000 Euro. Die Tatverdächtigen waren zuvor aus Barcelona eingereist und befanden sich zum Zeitpunkt der Festnahme bereits im Abflugbereich, um ihre Reise nach Berlin fortzusetzen. Die Bundespolizei führte vor Ort eine umfassende Identitätsfeststellung sowie Durchsuchungen der Personen und ihres mitgeführten Gepäcks durch. Zur Beweissicherung wurden zudem die Videoaufzeichnungen des Geschäfts ausgewertet, welche die Tathandlungen dokumentieren. Gegen beide Personen wurde ein entsprechendes Strafverfahren wegen gemeinschaftlichen Diebstahls eingeleitet. Um den weiteren Fortgang des juristischen Prozesses zu gewährleisten, erhoben die Beamten von beiden Beschuldigten eine Sicherheitsleistung in Höhe von jeweils 400 Euro, bevor weitere polizeiliche Maßnahmen geprüft wurden. Zusätzliche Recherchen im Umfeld der Flughafensicherheit zeigen, dass Ladendiebstähle in Transitbereichen internationaler Flughäfen eine logistische Herausforderung für die Sicherheitsbehörden darstellen. Statistiken der Bundespolizei belegen, dass insbesondere in der Reisezeit rund um den Jahreswechsel die Präsenz von Streifen in den Terminals erhöht wird, um Eigentumsdelikten vorzubeugen. Der Flughafen Köln/Bonn verzeichnete im laufenden Jahr eine gesteigerte Frequenz an

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Neue Weichenstellung im israelischen Luftverkehr durch die Gründung von Tus IL

Die israelische Luftfahrtbranche steht vor einer signifikanten Erweiterung ihres Marktes. Mit der geplanten Aufnahme des Flugbetriebs der neuen Fluggesellschaft Tus IL im ersten Quartal 2026 bereitet sich die Vacation Lines Group darauf vor, ihre Präsenz im regionalen Luftverkehr massiv auszubauen. Unter der Leitung des erfahrenen Branchenkenners Nir Dagan zielt das Unternehmen darauf ab, bestehende Marktlücken zu schließen und den Wettbewerb auf Kurzstrecken sowie zu Zielen außerhalb der Europäischen Union zu intensivieren. Während sich die Branche nach einer Phase geopolitischer Turbulenzen stabilisiert, markiert die Gründung von Tus IL einen strategischen Wendepunkt für den israelischen Tourismussektor und die nationale Flugkapazität. Expansion der Vacation Lines Group im regionalen Sektor Die Vacation Lines Group, die sich im Besitz der Unternehmer Ami Cohen und Arnon Englander befindet, festigt ihre Rolle als einer der einflussreichsten Akteure im israelischen Tourismus. Zur Gruppe gehören bereits etablierte Namen wie die Portale Die 90. Minute und Blick sowie die europäisch lizenzierten Fluggesellschaften Blue Bird aus Griechenland und die zypriotische Tus Airways. Die vollständige Übernahme von Tus Airways vor etwa einem Jahr war der erste Schritt einer langfristigen Wachstumsstrategie, die nun in der Gründung einer eigenständigen israelischen Gesellschaft mündet. Tus IL wird als Schwestergesellschaft operieren und hat bereits wichtige regulatorische Meilensteine erreicht. Die kommerzielle Lizenz des Verkehrsministeriums liegt vor, und das Verfahren zur Erlangung der Betriebslizenz befindet sich in einem fortgeschrittenen Stadium. Durch die israelische Lizenzierung entfallen die rechtlichen Beschränkungen, denen die europäischen Tochtergesellschaften unterliegen. Während Blue Bird und Tus Airways aufgrund ihrer EU-Lizenzen primär Strecken zwischen Israel und dem europäischen

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Airbus sichert sich Großaufträge von Spring Airlines und Juneyao Airlines

Zum Abschluss des Jahres 2025 festigt der europäische Flugzeugbauer Airbus seine Marktführerschaft in der Volksrepublik China durch zwei bedeutende neue Abkommen mit privat geführten Fluggesellschaften. Die Billigfluggesellschaft Spring Airlines und der Hybrid-Carrier Juneyao Airlines haben umfangreiche Absichtserklärungen über den Erwerb von insgesamt 55 Maschinen der A320-Familie abgegeben. Während Spring Airlines 30 Flugzeuge für den Zeitraum zwischen 2028 und 2032 plant, beabsichtigt Juneyao Airlines die Abnahme von 25 Jets im selben Zeitfenster. Nach Listenpreisen beläuft sich das Gesamtvolumen dieser Transaktionen auf über acht Milliarden US-Dollar, wobei in der Branche bei Aufträgen dieser Größenordnung signifikante Preisnachlässe üblich sind. Diese Neugeschäfte unterstreichen nicht nur die Erholung des chinesischen Luftverkehrsmarktes, sondern sichern Airbus auch wertvolle Produktionsslots für das kommende Jahrzehnt in einer Region, die für die globale Luftfahrtindustrie von zentraler strategischer Bedeutung bleibt. Wachstumsimpulse für Chinas größten Low-Cost-Carrier Spring Airlines, die gemessen an der Flottengröße führende Billigfluggesellschaft Chinas, setzt mit der Bestellung von 30 weiteren Airbus-Maschinen ihren Weg der Flottenvereinheitlichung konsequent fort. Das Unternehmen operiert bereits heute eine reine Airbus-Schmalrumpfflotte, bestehend aus Modellen der Typen A320ceo, A320neo und A321neo. Durch die Konzentration auf einen einzigen Flugzeugtyp profitiert der Carrier von erheblichen Skaleneffekten bei der Wartung, der Ersatzteilbevorratung und der Pilotenausbildung. Die neuen Flugzeuge sollen primär dazu dienen, das dichte inländische Streckennetz weiter zu verdichten und die regionalen internationalen Routen innerhalb Asiens auszubauen. Die Entscheidung für die moderne Neo-Variante ist dabei ein zentraler Baustein der Betriebsstrategie. Diese Maschinen bieten im Vergleich zu älteren Modellen eine höhere Reichweite und verbesserte Wirtschaftlichkeit, was Spring Airlines ermöglicht, auch

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Zwischenfall über dem Ärmelkanal: Ryanair-Maschine nach schweren Turbulenzen umgekehrt

Ein schwerer Zwischenfall ereignete sich am 28. Dezember 2025 auf dem Ryanair-Flug 1121 von Birmingham nach Teneriffa. Während sich die Boeing 737 Max in einer Reiseflughöhe von 37.000 Fuß über dem Ärmelkanal befand, geriet das Flugzeug unvermittelt in heftige Turbulenzen. Die Erschütterungen waren so stark, dass die Besatzung den Notfallcode 7700 im Transponder aktivierte, was eine sofortige Priorisierung durch die Luftverkehrskontrolle signalisiert. Um die Sicherheit der Insassen zu gewährleisten, leiteten die Piloten umgehend einen Sinkflug ein und brachen die Reise in Richtung der Kanarischen Inseln ab. Auf der Höhe der französischen Stadt Brest drehte das Flugzeug um und kehrte zu seinem Ausgangsflughafen in den West Midlands zurück. Nach der sicheren Landung in Birmingham bestätigte die Fluggesellschaft, dass eine medizinische Erstversorgung für eine geringe Anzahl von Passagieren notwendig war. Berichten zufolge erlitten betroffene Personen Prellungen und Schnittwunden, die durch umherfliegende Gegenstände oder nicht angelegte Sicherheitsgurte während der plötzlichen Höhenveränderungen verursacht wurden. Techniker untersuchten die Boeing 737 Max unmittelbar nach der Ankunft auf strukturelle Schäden, die bei extremen Belastungen durch Klarluftturbulenzen auftreten können. Ryanair betonte, dass der Abbruch des Fluges eine reine Vorsichtsmaßnahme war, um das Wohlbefinden der Fluggäste und der Besatzung nicht weiter zu gefährden. Zusätzliche Recherchen in Luftfahrtforen und Radardaten deuten auf eine ungewöhnliche Ursache für den Vorfall hin. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls befand sich der Luftraum über dem Ärmelkanal in einer Zone hoher militärischer Aktivität. Unbestätigten Informationen zufolge könnte die Boeing 737 Max in die sogenannten Wirbelschleppen eines passierenden Kampfjets geraten sein. Diese künstlich erzeugten Luftwirbel können bei geringem

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Strategische Expansion und Passagierrekord: Ryanair festigt Position am Flughafen Münster/Osnabrück

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat am Flughafen Münster/Osnabrück einen bedeutenden operativen Meilenstein erreicht. Seit der Aufnahme des Flugbetriebs im Jahr 2013 beförderte der europäische Marktführer im Low-Cost-Segment insgesamt mehr als eine Million Fluggäste von und zu diesem regionalen Luftverkehrsknotenpunkt. Die aktuelle Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Standorts für den grenzüberschreitenden Reiseverkehr, wobei insbesondere die hohe Resonanz aus den benachbarten Niederlanden hervorsticht. Mit dem derzeit umfangreichsten Flugangebot seit Beginn der Kooperation festigt die Airline ihre Präsenz in der Region Westfalen und dem angrenzenden Emsland. Die strategische Ausrichtung auf ganzjährige Sonnenziele sowie die Anbindung an die britische Hauptstadt London bilden das Rückgrat dieses Erfolgsmodells, das durch eine effiziente Infrastruktur und wettbewerbsfähige Gebührenstrukturen am Flughafen begünstigt wird. Die Bedeutung der grenzüberschreitenden Nachfrage Ein zentraler Faktor für das Erreichen der Millionenmarke ist die geografische Lage des Flughafens Münster/Osnabrück in der Grenzregion zu den Niederlanden. Statistische Erhebungen belegen, dass etwa 20 Prozent der Ryanair-Passagiere am Standort aus den Niederlanden anreisen. Diese grenzüberschreitende Strahlkraft wird von der Fluggesellschaft als klares Indiz für die Standortqualität gewertet. Marcel Pouchain Meyer, Leiter Marketing und Kommunikation für den deutschsprachigen Raum bei Ryanair, betonte in diesem Zusammenhang, dass der Flughafen Münster/Osnabrück zu den wenigen verbliebenen Standorten in Deutschland gehöre, die im internationalen Vergleich eine hohe Wettbewerbsfähigkeit aufweisen. Die Attraktivität für niederländische Reisende resultiert vor allem aus der Kombination von günstigen Flugtarifen und einer unkomplizierten Anreise. Während große Drehkreuze oft durch lange Wege und hohe Zusatzkosten geprägt sind, punktet der Regionalflughafen mit kurzen Distanzen und einer schnellen Abwicklung. Für Passagiere aus

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Analyse der Verspätungsbilanz zur Weihnachtsreisezeit 2025 in Deutschland

Die diesjährige Weihnachtszeit war für den deutschen Luftverkehr durch eine signifikante Diskrepanz zwischen hoher Reisebereitschaft und operativer Zuverlässigkeit geprägt. Zwischen dem 22. und dem 27. Dezember 2025 nutzten mehr als eine Million Menschen deutsche Flughäfen für Reisen innerhalb Europas oder auf innerdeutschen Verbindungen. Eine umfassende Untersuchung des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp zeigt jedoch, dass die Feiertage für einen beträchtlichen Teil der Fluggäste mit erheblichen zeitlichen Verzögerungen oder Totalausfällen verbunden waren. Rund 33,5 Prozent aller Passagiere, die ein europäisches Ziel ansteuerten, waren von Flugstörungen betroffen. Damit sah sich mehr als jeder dritte Reisende mit Komplikationen konfrontiert, die insbesondere zum Ende der Feiertage ihren negativen Höhepunkt erreichten. Trotz der technologischen Aufrüstung an vielen Standorten und einer detaillierten Flugdatenbank-Analyse, die Lücken in der Erfassung minimiert, bleibt die Pünktlichkeit ein kritisches Nadelöhr der Branche. Signifikante Störungen im europäischen Reiseverkehr Ein detaillierter Blick auf die Verkehrsströme verdeutlicht, dass die Komplexität des europäischen Luftraums während der Hochsaison zu massiven Verwerfungen führte. Insgesamt waren rund 335.300 Passagiere an deutschen Abflughäfen von Unpünktlichkeit betroffen. Die Untersuchung isoliert dabei insbesondere den 24. und den 27. Dezember als kritische Tage. Während am Heiligabend bereits 40,8 Prozent der Fluggäste nicht planmäßig starteten, eskalierte die Situation zum Abschluss der Kernweihnachtszeit am 27. Dezember. An diesem Samstag war mehr als die Hälfte aller Reisenden – konkret 50,6 Prozent – von Störungen betroffen. Die statistische Auswertung der Zielgebiete offenbart ein deutliches Ost-West-Gefälle hinsichtlich der Zuverlässigkeit. Reisende in Richtung Südosteuropa mussten die größte Geduld aufbringen. Spitzenreiter bei den Verspätungen war Rumänien: Hier waren 50,6 Prozent der insgesamt

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Finanzskandal um Plus Ultra: Ermittlungen wegen Geldwäscheverdachts nach staatlicher Milliardenhilfe

Die spanische Luftfahrtbranche wird zum Ende des Jahres 2025 von einem schweren Skandal erschüttert, der die nationale Fluggesellschaft Plus Ultra Líneas Aéreas in ihrer Existenz bedrohen könnte. Im Zentrum der Ermittlungen stehen Vorwürfe, wonach staatliche Rettungsgelder in Höhe von 53 Millionen Euro, die während der Pandemie zur Sicherung strategisch wichtiger Unternehmen gewährt wurden, zur Geldwäsche illegaler Gelder aus Venezuela missbraucht wurden. Nachdem spanische Polizeieinheiten im Dezember 2025 die Geschäftsräume in Madrid durchsuchten und den Eigentümer sowie den Vorstandsvorsitzenden der Fluggesellschaft festnahmen, weitet sich der Fall zu einer Belastungsprobe für die Aufsichtsbehörden aus. Den Ermittlungsbehörden zufolge besteht der dringende Verdacht, dass öffentliche Mittel aus dem spanischen Rettungsfonds dazu dienten, Kredite an venezolanische Einheiten zurückzuzahlen und somit Gelder aus zweifelhaften Quellen in den legalen Finanzkreislauf zu überführen. Dieser Vorgang wirft nicht nur Fragen zur internen Revision des Unternehmens auf, sondern rückt auch die politische Kontrolle bei der Vergabe von Staatsbeihilfen erneut in den Fokus der Öffentlichkeit. Razzien in Madrid und Festnahmen der Führungsriege Die Eskalation der Ereignisse im Dezember 2025 kam für Branchenbeobachter nur bedingt überraschend, stellt jedoch in ihrer Härte eine Zäsur dar. Die Spezialeinheiten der spanischen Polizei konzentrierten ihre Durchsuchungen auf die Hauptverwaltung von Plus Ultra in Madrid, wobei umfangreiches Datenmaterial und Finanzunterlagen beschlagnahmt wurden. Zeitgleich wurden der Eigentümer und der amtierende Geschäftsführer in Gewahrsam genommen. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, ein komplexes Netzwerk aus Auslandskonten in Frankreich und der Schweiz genutzt zu haben, um die Herkunft von Geldern zu verschleiern. Die Ermittler vermuten, dass unmittelbar nach der Auszahlung der staatlichen

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Modernisierung der Wartebereiche am Flughafen Nürnberg und soziale Kooperation

Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg führt derzeit eine umfassende Erneuerung seiner Terminalausstattung durch. Im Zuge dieser Modernisierungsmaßnahmen werden die in die Jahre gekommenen Sitzbänke in den Wartebereichen sukzessive gegen neue Modelle ausgetauscht. Die neuen Sitzgelegenheiten sind auf einen höheren Komfort für die Fluggäste sowie auf eine effizientere Reinigung ausgelegt, um den gestiegenen Anforderungen an die Aufenthaltsqualität an einem internationalen Verkehrsflughafen gerecht zu werden. Ein Teil der ausgemusterten Sitzreihen wird jedoch nicht verschrottet, sondern im Rahmen einer Kooperation an die Noris-Arbeit (NOA) gGmbH übergeben. Die Noris-Arbeit, ein gemeinnütziger Beschäftigungs- und Bildungsträger der Stadt Nürnberg, übernimmt die Aufarbeitung der alten Bestände in ihren eigenen Werkstätten. In diesen Einrichtungen werden unter anderem Langzeitarbeitslose und Jugendliche in speziellen Projekten an den Arbeitsmarkt herangeführt. Die handwerkliche Instandsetzung der Flughafenbänke dient dabei als praktisches Übungsfeld, um technische Fertigkeiten zu vermitteln und eine feste Arbeitsroutine aufzubauen. Nach der Generalüberholung sollen die Möbelstücke in verschiedenen sozialen Projekten der NOA innerhalb des Stadtgebiets eine neue Verwendung finden, wodurch die Lebensdauer der Materialien verlängert wird. Zusätzliche Recherchen zur NOA verdeutlichen, dass der Träger eng mit der Nürnberger Wirtschaft vernetzt ist, um Teilnehmer nach der Qualifizierungsphase in reguläre Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln. Der Flughafen Nürnberg unterstützt diese regionale Sozialarbeit bereits seit längerer Zeit durch Sachspenden und Kooperationen. Für das Flughafenmanagement steht bei der aktuellen Terminalerneuerung neben der funktionalen Aufwertung auch die Optimierung der Passagierströme im Fokus, da die neuen Sitzplatzkonfigurationen eine flexiblere Raumnutzung ermöglichen. Die schrittweise Umsetzung sorgt dafür, dass der laufende Betrieb in den Abflughallen während der Umbauphase nicht beeinträchtigt wird.

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