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Condor-Chef Teckentrup: „Urlaube werden kürzer“

Auch Condor-Chef Ralf Teckentrup rechnet damit, dass die Preise für Flugscheine steigen werden. Dies soll insbesondere deshalb unausweichlich sein, will die Treibstoffkosten stark gestiegen sind. Auch hätten Airlines aufgrund des Klimapakets „Fit for 55“ höhere Ausgaben. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung sagte der Condor-Manager unter anderem, dass er damit rechnet, dass sich das Fliegen stark verteuern wird. Sommerurlaube sollen aber „für weite Teile der Bevölkerung erschwinglich bleiben“. „Der Flug macht nur einen Teil des Preises einer Pauschalreise von 700 oder 800 Euro aus. Wenn der 20 Euro mehr kostet, verhindert das Buchungen nicht“, so Teckentrup gegenüber der FAZ. Eine übermäßige Preissteigerung sieht der Condor-Manager aber nicht. Dennoch: Künftig müssten die Menschen mehr Geld auf die Seite legen, um in den Urlaub fliegen zu können. Wer nicht so viel sparen könne, würde dann kürze Reisen absolvieren. Die Klimaschutz-Maßnahmen, die auch seitens der Europäischen Union forciert werden, sieht der Condor-Geschäftsführer positiv.

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Kommentar: Die unerreichbare Lufthansa-Hotline

Liebe Lufthanseaten, im Allgemeinen ist ja bekannt, dass „Airliner“ mal gerne über den Dingen schweben, und dort oben nicht alles so düster ausschaut wie am Boden. Manchmal ist es jedoch auch nicht schlecht, die Nahsicht nicht zu verlieren, was sich am Boden abspielt. Vor ein paar Tagen hatte ein Bekannter über das Buchungssystem 2x Business Class Tickets für sich und mich gebucht, und dabei versehentlich bei beiden Tickets denselben Namen eingegeben. Da ich selbst im Airline Bereich tätig bin, hatte ich mich bereit erklärt, mich um das Problem zu kümmern. Kein Problem! … dachte ich und rief bei der allseits bekannten Rufnummer an. Nach mehreren (teils sich widersprechenden) Auswahlmöglichkeiten landete ich in der finalen Warteschleife. Früher konnten die Lufthanseaten sich herablassend über die Erreichbarkeit von Mitanbietern wie Air Berlin oder Germania äußern. Heute sind die Lufthansa Group Flugzeuge auf vielen Strecken der Monopolist – von einer Erreichbarkeit kann jedoch nicht die Rede sein. Ist man es im „Normalfall“ gewohnt bei einer Hotline vielleicht 5, 10 oder max. 20 Minuten der Warteschleife ausgesetzt zu sein, so reichen bei der Lufthansa nicht einmal 50+ Minuten aus. Dieses Problem besteht nicht erst seit der Pandemie. Jedoch brach mit Corona die Erreichbarkeit von Lufthansa komplett zusammen. Etliche Konzernabteilungen wurden aufgrund der Flugpause einfach geschlossen, die Mitarbeiter nach Hause geschickt, derweil die Anfragen im Callcenter explodierten. Ich selbst stelle mir dabei die Frage, ob ein Konzern in dieser Größe einfach zu unflexibel auf Situationen reagieren kann, als dass Mitarbeiter mit einer vorübergehend nicht vorhandenen Aufgabe

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Portugália Airlines wird mit TAP Air Portugal fusioniert

Die Regionalfluggesellschaft Portugália Airlines wird in die Muttergesellschaft TAP Air Portugal fusioniert. Seit einigen Jahren tritt der Regio-Carrier als TAP Express auf. Die Zusammenlegung ist Teil des Sanierungsplans. Im Rahmen der Präsentation der jüngsten Finanzzahlen gab die TAP-Geschäftsleitung bekannt, dass unter anderem Portugália Airlines in die Muttergesellschaft integriert wird. Damit will man sich auf das Kerngeschäft konzentrieren. Der Vorgang soll formell während der nächsten Hauptversammlung beschlossen und anschließend „binnen weniger Monate“ vollzogen werden. Zwischenzeitlich wurde TAP Air Portugal im Rahmen der Finanzhilfen, die rund um die Corona-Pandemie gewährt wurden, wieder vollständig verstaatlicht. Der einstige private Mehrheitseigentümer ist vollständig ausgestiegen. Laut Finanzminister Miguel Cruz soll die Fluggesellschaft im Rahmen des Umstrukturierungsplan über die Börse reprivatisiert werden. An der TAP SA ist der private Investor nicht mehr beteiligt, wohl aber an der TAP SGPS. Der Finanzminister betonte, dass das auch so bleiben soll. Die Staatshilfen wären direkt an die TAP SA geflossen. Dies habe zu einer Trennung zwischen dem operativen Flugbetrieb und den Vermögenswerten geführt. „Der private Anteilseigner, mit dem wir weiterhin zusammenarbeiten und Optionen für die Zukunft erörtern, bleibt genau wie ein privater Anteilseigner bei TAP SGPS, mit genau dem gleichen Prozentsatz“, so Cruz. Humberto Pedrosa hält 22,5 % von TAP SGPS, die restlichen 77,5 % hält der Staat.

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Pilot stellt Konkursantrag gegen Onur Air

Die türkische Fluggesellschaft Onur Air befindet sich mittlerweile in einem Insolvenzverfahren. Allerdings ist der Weg wie es dazu gekommen ist durchaus bemerkenswert, denn ein ehemaliger Flugkapitän stellte als Gläubiger einen Konkursantrag gegen das Unternehmen. Laut lokalen Medienberichten habe der Mitarbeiter Gehaltsforderungen und Kosten für Sachverständigengutachten gegen Onur Air eingeklagt. Allerdings wurden die Forderungen trotz Urteils nicht erfüllt. Auch das anschließend eingeleitete Vollstreckungsverfahren habe nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Als Ultima-Ratio wurde ein Insolvenzantrag gegen Onur Air eingebracht. Der Carrier ist seit dem Beginn der Corona-Pandemie nicht mehr in der Luft. Zwischenzeitlich haben Lessoren das Fluggerät eingezogen und die türkische Zivilluftfahrtbehörde hat AOC und Betriebsgenehmigung entzogen. Auch hat man sich zwischenzeitlich von allen Mitarbeitern getrennt, wobei einige vor Gericht gezogen sind, da sie angeblich seit dem Beginn der Pandemie kein Gehalt mehr überwiesen bekommen haben. Onur Air wehrte sich zunächst gegen den Konkursantrag und behauptete, dass der Antragsteller kein Gläubiger des Unternehmens wäre. Damit kam man nicht durch, denn das Gericht stellte auch aufgrund eines Sachverständigengutachtens das Gegenteil fest. Dennoch will die ehemalige Fluggesellschaft das Insolvenzverfahren bekämpfen und hat die Aufhebung des Konkurses beantragt. Einst war Onur Air eine größere türkische Fluggesellschaft, die jedoch in den letzten Jahren stark geschrumpft ist. Die Corona-Pandemie dürfte dem Carrier den sprichwörtlichen Rest gegeben haben, denn man konnte sich nicht mehr die Luft erheben. Auch verlor man AOC und Betriebsgenehmigung. Ein avisierter Verkauf an einen Investor war zuvor gescheitert.

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Nürnberg: Tus Airways nimmt Paphos auf

Der fränkische Flughafen Nürnberg wird ab 4. Juni 2022 durch Tus Airways mit dem zypriotischen Paphos verbunden. Der Carrier wird jeweils an Samstagen für Veranstalter fliegen. Tickets können bei Tour Operators und über Reisebüros gekauft werden. Larnaka wird in dieser Sommerflugplanperiode von Corendon Europe angeboten. Die maltesische Fluggesellschaft wird ebenfalls am Verkehrstag Samstag fliegen. Nach Angaben des Nürnberger Airports gibt es somit heuer erstmals zwei Destinationen auf Zypern im Portfolio. Diese sind jeweils nonstop erreichbar. Zyperns Geschichte ist ebenso vielfältig wie die Natur dieses Eilands, das mit puderweichen Stränden, aufregenden Bergpanoramen und unberührter Wildnis aufwartet. Die Alten Griechen haben ihre Spuren in Form von Säulen und Skulpturen hinterlassen, von den Römern sind noch die Mosaikfußböden ihrer Villen zu bewundern, die Briten brachten englische Läden und den Linksverkehr. Zyperns Strände sind so schön und das Wetter so verlässlich gut, dass sich der Flug allein schon für einen Badeurlaub lohnt. Lehrreich sind aber auch die Ausflüge, zum Beispiel ins beeindruckende Troodos-Gebirge mit Fotostopps im Bergdörfchen Omodos mit seiner Postkartenidylle und beim Kykkos Kloster.

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MUC: Audio Walk verkürzt Warten vor dem Abflug für Familien

Ab sofort bietet der Flughafen München einen Audio Walk durch das Terminal 2 an, um Familien mit Kindern die Wartezeit am Flughafen zu verkürzen. Der Audio Walk durch den Schengen-Bereich soll interessante Einblicke in die Flughafenwelt eröffnen und gleichzeitig unterhaltsam über die Arbeitswelt am Airport, das Thema Nachhaltigkeit sowie die betrieblichen Abläufe auf dem Vorfeld und im Terminal informieren. Das 20-minütige Hörbuch steht zum kostenlosen Download in Deutsch und Englisch bereit. Den erforderlichen QR Code finden die Fluggäste auf digitalen Monitoren und Plakaten im Terminal. Wird der Code mit dem Mobiltelefon eingescannt, startet automatisch der Audio Walk. Eine Registrierung ist nicht erforderlich – es wird jedoch empfohlen, sich im kostenlosen Flughafen WLAN anzumelden. Der Hörer erhält dann eine kurze Anleitung und wird zum Startpunkt der Tour im Plaza Bereich des Terminals 2 navigiert. „Unsere Passagiere kommen teilweise bereits einige Stunden vor Abflug an den Flughafen. Wir freuen uns, mit diesem neuen Angebot insbesondere Familien mit Kindern einen anregenden Zeitvertreib bieten zu können“, sagt Thomas Kube, Leiter Verkehrsentwicklung bei der Flughafen München GmbH. Am Ende des Hörbuchs erwartet die Teilnehmer ein Shopping-Gutschein.

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Flughafen Ljubljana: Passagierzahlen noch deutlich unter Vorkrisen-Niveau

Der slowenische Flughafen Ljubljana fertigte im ersten Quartal des Jahres exakt 126.659 Passagiere ab. Das entspricht einem Rückgang von 63 Prozent gegenüber 2019, dem Jahr vor der Pandemie. Damit bewegen sich die Zahlen deutlich unter dem Vorkrisen-Niveau. Insgesamt wurden 4.319 Flugbewegungen registriert. Im vergangenen Monat fertigte der Flughafen 50.928 Reisende ab, um 61,9 Prozent weniger als noch im Jahr 2019, dafür aber um 39,9 Prozent mehr als 2020. Bis Jahresende erwarte die Flughafenleitung ein Verkehrsaufkommen von über 50 Prozent des Niveaus von 2019. Das berichtet Ex-Yu-Aviation.

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Asfinag möchte künftig mehr Drohnen einsetzen

Drohnen, oder vielmehr Unmanned Aircraft Systems (UAS), werden bei der Asfinag bereits seit einigen Jahren für spezielle Tätigkeiten eingesetzt. Künftig sollen die unbemannten Mini-Flieger aber noch eine deutlich größere Aufgabenpalette abdecken. Nach einer Ausschreibung konnte jüngst mit dem Fach-Unternehmen Bladescape Airborne Services ein auf vier Jahre laufender Rahmenvertrag abgeschlossen werden, der es ermöglicht, den Einsatz von Drohnen zu intensivieren. Das künftige Leistungsspektrum umfasse damit auch die Bereiche Naturgefahren, Verkehrssicherheit generell, die Dokumentation von Baufortschritten sowie auch das sogenannte Verkehrs- und Ereignismanagement im Fall von größeren Unfällen oder Staus. Bei Brücken, die schwer zugänglich sind, sei der Einsatz von Drohnen mittlerweile schon Standard. Die so gewonnenen Bilder des Zustandes einer Brücke würden die Planung eventuell erforderlicher Sanierungsmaßnahmen erleichtern. „Unser Ziel ist es, diese Technologie als Werkzeug in unseren Arbeitsablauf nachhaltig, wirtschaftlich und dem Betrieb nützend zu integrieren“, sagt Thomas Steinbrucker, der bei der Asfinag das „Projekt Drohne“ verantwortet. Dabei bringt der Einsatz dieser Technologie mehrere Vorteile mit sich: Zusätzlich zu schnellerer und besserer Situationsbeurteilung und dem Zeitvorteil, tragen Drohnen auch zu einer Verbesserung der Arbeitssicherheit bei.

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Amsterdam liebäugelt mit Coffeeshop-Verbot für Touristen

Die Bürgermeisterin von Amsterdam will ausländischen Touristen nicht mehr erlauben, die Coffeeshops der Grachtenstadt zu besuchen. Der Besuch im Coffeeshop gehört für viele Besucher Amsterdams so selbstverständlich dazu wie eine Grachtenfahrt, doch damit ist vielleicht bald Schluss. Bereits im vergangenen Jahr kündigte Bürgermeisterin Femke Halsema Pläne an, ausländische Gäste von den lokalen Cannabis-Cafés auszuschließen. Nun hat sie erste Schritte in diese Richtung unternommen und dem Stadtrat einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet. Nach dem Willen der Politikerin solle nur noch der Bedarf der Einheimischen gedeckt werden, wofür laut Studien ein Großteil der jetzt lizensierten Coffeeshops nicht mehr benötigt würden. Das berichtet Check 24. Ziel sei es, den Markt der weichen und legalen Drogen so überschaubar wie möglich zu halten. Von den aktuell 166 Coffeeshops in Amsterdam sollen nur 66 übrigbleiben, welche ausschließlich Einheimischen vorbehalten sind. Bislang werden die Cannabis-Cafés jährlich auch von rund drei Millionen Touristen besucht. Für die Betreiber der Läden solle es eine Übergangsfrist geben. Stadt geht gegen Massentourismus vor Nach Informationen der Deutschen Welle verzeichnete die niederländische Hauptstadt vor der Corona-Pandemie bis zu 20 Millionen Urlaubsgäste jährlich, die nur rund einer Million Einwohnern gegenüberstehen. Um die negativen Auswirkungen des Massentourismus zu begrenzen, beschloss die Stadtverwaltung im Sommer 2021 eine Obergrenze von 20 Millionen Übernachtungen pro Jahr. Damit ist Amsterdam die weltweit erste Stadt, die eine solcher Obergrenze eingeführt hat. Zudem wurde den ausufernden privaten Vermietungen von Wohnraum als Ferienwohnung ein Riegel vorgeschoben, indem dies nur noch mit offiziell beantragter Registriernummer erlaubt wurde.

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Fehlerhafte Fahrwerksanzeige: AUA-Embraer 195 sicher in Lyon gelandet

Am Donnerstag wurden die Passagiere von Austrian-Airlines-Flug OS405, durchgeführt mit dem Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWG vorsorglich auf eine Notlandung am Flughafen Lyon vorbereitet. Den Piloten ist es gelungen den Regionaljet sicher zu landen. Der Embraer 195 befand sich auf dem Weg von Wien nach Lyon auf einem unspektakulären Linienflug. Beim Ausfahren des Fahrwerks war die Cockpit-Crew aber mit einer Fehlermeldung konfrontiert. Vorsorglich informierte man die Flugsicherung und flog einige Schleifen. Nachdem der Kapitän gemeinsam mit dem Ersten Offizier mehrere Checks durchgeführt hatte, war klar, dass mit dem Fahrwerk alles in Ordnung ist, jedoch die entsprechende Anzeige im Cockpit fehlerhaft ist. Eine Sprecherin von Austrian Airlines bestätigte das technische Vorkommnis und erklärte: “Beim heutigen Flug OS 405 von Wien nach Lyon kam es im Landeanflug beim Ausfahren des Fahrwerks zu einer Fehlermeldung. Nach mehreren Checks, stellte sich heraus, dass die Fehlermeldung falsch war. Die Maschine ist sicher gelandet. Da die Sicherheit unserer Fluggäste und unserer Crew immer oberste Priorität hat, wurden wie üblich, alle entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. So wurden beispielsweise die Passagiere vorsorglich auf eine mögliche Notlandung vorbereitet und auch der Flughafen Lyon verständigt”. Der Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWG befindet sich weiterhin auf dem Flughafen Lyon. Der mit dieser Maschine geplante Rückflug OS406 wurde abgesagt. Techniker überprüfen den Regionaljet genauer, denn fehlerhafte Anzeigen im Cockpit sollte es nicht geben. Im konkreten Fall hatte die Maschine kein sicherheitsrelevantes Problem, auch wenn eben das Display anderer Ansicht war.

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