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Amsterdam liebäugelt mit Coffeeshop-Verbot für Touristen

Die Bürgermeisterin von Amsterdam will ausländischen Touristen nicht mehr erlauben, die Coffeeshops der Grachtenstadt zu besuchen. Der Besuch im Coffeeshop gehört für viele Besucher Amsterdams so selbstverständlich dazu wie eine Grachtenfahrt, doch damit ist vielleicht bald Schluss. Bereits im vergangenen Jahr kündigte Bürgermeisterin Femke Halsema Pläne an, ausländische Gäste von den lokalen Cannabis-Cafés auszuschließen. Nun hat sie erste Schritte in diese Richtung unternommen und dem Stadtrat einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet. Nach dem Willen der Politikerin solle nur noch der Bedarf der Einheimischen gedeckt werden, wofür laut Studien ein Großteil der jetzt lizensierten Coffeeshops nicht mehr benötigt würden. Das berichtet Check 24. Ziel sei es, den Markt der weichen und legalen Drogen so überschaubar wie möglich zu halten. Von den aktuell 166 Coffeeshops in Amsterdam sollen nur 66 übrigbleiben, welche ausschließlich Einheimischen vorbehalten sind. Bislang werden die Cannabis-Cafés jährlich auch von rund drei Millionen Touristen besucht. Für die Betreiber der Läden solle es eine Übergangsfrist geben. Stadt geht gegen Massentourismus vor Nach Informationen der Deutschen Welle verzeichnete die niederländische Hauptstadt vor der Corona-Pandemie bis zu 20 Millionen Urlaubsgäste jährlich, die nur rund einer Million Einwohnern gegenüberstehen. Um die negativen Auswirkungen des Massentourismus zu begrenzen, beschloss die Stadtverwaltung im Sommer 2021 eine Obergrenze von 20 Millionen Übernachtungen pro Jahr. Damit ist Amsterdam die weltweit erste Stadt, die eine solcher Obergrenze eingeführt hat. Zudem wurde den ausufernden privaten Vermietungen von Wohnraum als Ferienwohnung ein Riegel vorgeschoben, indem dies nur noch mit offiziell beantragter Registriernummer erlaubt wurde.

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Fehlerhafte Fahrwerksanzeige: AUA-Embraer 195 sicher in Lyon gelandet

Am Donnerstag wurden die Passagiere von Austrian-Airlines-Flug OS405, durchgeführt mit dem Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWG vorsorglich auf eine Notlandung am Flughafen Lyon vorbereitet. Den Piloten ist es gelungen den Regionaljet sicher zu landen. Der Embraer 195 befand sich auf dem Weg von Wien nach Lyon auf einem unspektakulären Linienflug. Beim Ausfahren des Fahrwerks war die Cockpit-Crew aber mit einer Fehlermeldung konfrontiert. Vorsorglich informierte man die Flugsicherung und flog einige Schleifen. Nachdem der Kapitän gemeinsam mit dem Ersten Offizier mehrere Checks durchgeführt hatte, war klar, dass mit dem Fahrwerk alles in Ordnung ist, jedoch die entsprechende Anzeige im Cockpit fehlerhaft ist. Eine Sprecherin von Austrian Airlines bestätigte das technische Vorkommnis und erklärte: “Beim heutigen Flug OS 405 von Wien nach Lyon kam es im Landeanflug beim Ausfahren des Fahrwerks zu einer Fehlermeldung. Nach mehreren Checks, stellte sich heraus, dass die Fehlermeldung falsch war. Die Maschine ist sicher gelandet. Da die Sicherheit unserer Fluggäste und unserer Crew immer oberste Priorität hat, wurden wie üblich, alle entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. So wurden beispielsweise die Passagiere vorsorglich auf eine mögliche Notlandung vorbereitet und auch der Flughafen Lyon verständigt”. Der Embraer 195 mit der Registrierung OE-LWG befindet sich weiterhin auf dem Flughafen Lyon. Der mit dieser Maschine geplante Rückflug OS406 wurde abgesagt. Techniker überprüfen den Regionaljet genauer, denn fehlerhafte Anzeigen im Cockpit sollte es nicht geben. Im konkreten Fall hatte die Maschine kein sicherheitsrelevantes Problem, auch wenn eben das Display anderer Ansicht war.

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Air Baltic konnte Umsatz um 41 Prozent steigern

Während einer Livestream-Pressekonferenz legte die lettische Fluggesellschaft die Jahresergebnisse 2021 vor. Der Carrier flog im letzten Jahr einen Umsatz in der Höhe von 204,1 Millionen Euro ein – ein Anstieg um 41 Prozent gegenüber 2020. Die Anzahl der Flüge wuchs um fünf Prozent, insgesamt 23.400 Mal hob 2021 eine Maschine der größten Airline im Baltikum ab und beförderte auf diesen Flügen knapp 1,63 Millionen Fluggäste. 2020 waren es noch rund 1,34 Millionen Passagiere. Auch der Nettoverlust konnte im Vergleich zu 2020 auf -135,7 Millionen Euro reduziert werden (2020: -264, 6 Millionen Euro). Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern beträgt -82,5 Millionen Euro (2020: -201, 7 Millionen Euro). „Für einen Großteil des Jahres 2021 sahen wir immer noch sich ändernde Reisebeschränkungen und eine Fortsetzung der größten Krise in der Geschichte der Luftfahrt. Wir befinden uns jetzt auf einem starken Weg der Erholung und stellen aktiv zusätzliches Personal ein, um das hohe Maß an Konnektivität aufrechtzuerhalten, das wir der baltischen Region bieten“, so Airline-Chef Martin Gauss. Die Buchungslage liege deutlich über dem Vorjahr und bestätige die sehr positive Entwicklung. Im vergangenen Jahr hob die Fluggesellschaft aus Riga, Tallinn und Vilnius insgesamt zu 94 Zielen ab. Air Baltic beschäftigte mit Ende des Jahres 1.600 Mitarbeiter, damit um 400 mehr als noch ein Jahr zuvor.

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VC und UFO erfolgreich bei der Etablierung von Betriebsräten

Gestern hat in der Stadthalle Flörsheim eine erfolgreiche Wahlversammlung zur Gründung eines Betriebsrates bei der Lufthansatochter Eurowings Discover stattgefunden. Ein dreiköpfiger Wahlvorstand konnte gewählt werden, um die ordnungsgemäße Wahl durchzuführen. „Die Kandidatenlage ist gut, sodass alle Beschäftigtengruppen des Unternehmens am Boden und in der Luft im Betriebsrat repräsentiert sein können. Im Sinne der Diversität erfreut es mich natürlich besonders, dass sich auch Pilotinnen in die Betriebsratsarbeit einbringen wollen. Nach anfänglichem Zögern bringt sich der Arbeitgeber mittlerweile konstruktiv in den Prozess ein und wir sind optimistisch, dass wir auf dieser Basis eine erfolgreiche Betriebspartnerschaft etablieren werden“, so Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Die Grundsteinlegung für einen Betriebsrat ist nicht weniger als ein Meilenstein für die Kolleginnen und Kollegen der Eurowings Discover“, so Maximilian Kampka, Tarifreferent bei der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation. „Die Arbeitsbedingungen machen Mitbestimmung nämlich bitter nötig“, ergänzt Kampka. Bei den positiven Nachrichten aus Flörsheim darf nicht vergessen werden, dass erst vor rund zwei Wochen auch bei German Airways ein neuer Betriebsrat etabliert werden konnte. Bei der stark von der Corona-Pandemie gebeutelten Airline wurde am 31. März die Wahl für einen Betriebsrat aus Cockpit und Kabine erfolgreich beendet und das neue Gremium hat die Arbeit aufgenommen.  Hintergrund:   Eine Gesetzesänderung ermöglicht es seit dem 1. Mai 2019 auch den Besatzungsmitgliedern in deutschen Flugbetrieben, einen Betriebsrat zu gründen – sie waren bisher von der gesetzlichen Regelung ausgenommen und hatten nur über einen Tarifvertrag Personalvertretung (TVPV) die Möglichkeit, ihre Mitbestimmungsrechte wahrzunehmen. Diese Gesetzesänderung geht auf einen langen politischen Prozess zurück, die bis 2019 bestehende

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Swiss will Lebensmittelverschwendung reduzieren

Zwei neue Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Verschwendung von Lebensmitteln langfristig zu reduzieren. Swiss bietet ihren Fluggästen in der Economy Class auf Kurz- und Mittelstreckenflügen seit dem 13. April die Möglichkeit, ihr Wunschprodukt individuell aus der jeweils aktuellen Swiss Saveurs Menükarte online vorzubestellen. Das Wunschprodukt kann einfach über einen separaten Buchungslink bis 36 Stunden vor Abflug bestellt werden. Das Angebot ist verfügbar für alle Kurz- und Mittelstreckenflüge von und nach Zürich und Genf ab dem 20. April 2022, deren Flugzeit mehr als 50 Minuten beträgt. Die Bezahlung erfolge erst an Bord und zu einem reduzierten Preis, wenn die Produkte von der Kabinenbesatzung überreicht werden, so der Carrier in einer Aussendung. „Die Reduzierung von Abfall und die unnötige Entsorgung von Lebensmitteln spielen eine wichtige Rolle in unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, erklärt Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer Swiss. „Mit der Pre-Order-Initiative möchten wir die nachfragegerechte Herstellung der frischen Produkte weiter optimieren, um so die Entsorgung von Lebensmitteln an Bord zu reduzieren.“ Übrig gebliebene Frischprodukte zum reduzierten Preis erwerben Darauf zahlt auch eine weitere Initiative ein, die die AUA-Schwester ebenfalls per 20. April lanciert. Im Rahmen von ‘Swiss Saveurs To Go’ bietet die Kabinenbesatzung den Gästen auf dem letzten Abendflug eines Flugzeugs nach Zürich oder Genf nach dem regulären Service die nicht verkauften frischen Produkte nach Rezepturen der Confiserie Sprüngli an. Die Verfügbarkeit des Angebots wird jeweils per Bordansage kurz vor der Landung angekündigt. Je nach Verfügbarkeit wird den Gästen entweder eine Tüte mit einem oder zwei frischen Produkten in einer Überraschungstasche, die von der

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Sanktionen: Boeing muss 141 Bestellungen aus dem Backlog streichen

Die jüngst von Boeing veröffentlichten Zahlen zeigen, dass der Konzern um vorerst 141 Aufträge aus der Russischen Föderation bangen muss. Diese wurden bereits aus dem Backlog gestrichen, da man aufgrund der Sanktionen nicht liefern darf. Das Unternehmen nannte für 90 Einheiten „geopolitische Probleme“. Die übrigen Jets sind jedoch ebenfalls betroffen, da diese über Zwischenfirmen und Leasinggeber für russische Anbieter bestimmt waren. Die unter anderem von den Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union als Reaktion auf den kriegerischen Überall gegen die Ukraine ausgesprochenen Sanktionen beinhalten unter anderem, dass weder Flugzeuge noch Ersatzteile in die Russische Föderation und nach Belarus geliefert werden dürfen. Boeing schweigt sich darüber aus für welche Kunden die aus dem Backlog entfernten Maschinen bestimmt werden. Zuletzt wurde bekannt, dass man 34 Flugzeuge, die für Utair und Volga-Dnepr gedacht waren, nicht übergeben wird. Hintergrund sind die Sanktionen. Auch konnte man sieben Maschinen noch nicht an die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp Airlines übergeben, jedoch ist hierfür der Grund der Krieg in der Ukraine. Man einigte sich mit dem Lowcoster auf Auslieferungen sobald es eben wieder möglich ist.

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Ryanair-Chef Michael O’Leary glaubt nicht an Ende der „Billig-Ära“

Die Produktunterschiede zwischen Billigfliegern und Legacy-Carriern werden auf der Kurz- und Mittelstrecke immer geringer. Ryanair-Chef Michael O’Leary ist der Ansicht, dass Lowcoster nicht untergehen werden, sondern in den nächsten Jahren stark wachsen werden. Im Gespräch mit dem irischen Rundfunk RTE erklärte er unter anderem, dass die Ära der Billigflüge nicht vorbei ist. Besonders der Tourismus, aber auch Industrie und Landwirtschaft, wären auch weiterhin auf diese angewiesen. Dies gelte besonders auch für Irland, das aufgrund des Umstands, dass es sich um eine Insel handelt auf gute Verbindungen mit dem europäischen Festland angewiesen ist, so der Ryanair-Manager. Michael O’Leary vertritt die Ansicht, dass die Bevölkerung weiterhin reisen kann und wird. Allerdings werden sich einige Rahmenbedingungen in der Branche ändern. Dies beinhalte auch, dass die Luftfahrt das Thema Nachhaltigkeit weiter ausbauen muss, um weniger umweltschädlich aufzutreten. Die Fliegerei ist der Hauptangriffspunkt von so genannten Klimaschützern. Für das laufende Jahr rechnet der Ryanair-Konzernchef damit, dass man auf dem selben Niveau wie vor der Corona-Pandemie fliegen wird. Er verweist darauf, dass man zuletzt im März 2022 mit 11,2 Millionen Reisenden gar mehr Passagiere hatte als im März 2020. Der zuletzt genannte Monat war jedoch bereits teilweise von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen, so dass der Vergleich ein wenig hinkt.

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Vorerst letzte Boeing 747-8F geht an Atlas Air

Die Ära der Boeing 747, umgangssprachlich auch „Jumbo-Jet“ genannt, neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Der U.S.-amerikanische Hersteller hat nur noch fünf Kundenaufträge abzuarbeiten. Diese sollen noch heuer an die Besteller übergeben werden. Anschließend hat Boeing für diesen Maschinentyp keine Aufträge mehr im Backlog. Die Folge daraus ist, dass die Produktion nach über einem halben Jahrhundert – zumindest vorläufig – eingestellt wird. Schon bald wird das vorerst letzte Exemplar an einen Kunden ausgeliefert werden. Die B747 war über viele Jahre hinweg das Rückgrat der Langstreckenflotten zahlreicher Fluggesellschaften. Das Muster wurde seit dem Erstflug, der schon lange zurückliegt, stetig weiterentwickelt. Die momentane Variante Boeing 747-8 war in der Passagiervariante nie sonderlich stark nachgefragt, jedoch verkaufte sich das Flugzeug als Frachter durchaus ganz gut. Mittlerweile haben sich zwei Triebwerke auf der Long Haul durchgesetzt. Angesichts steigender Treibstoffkosten gehen nun auch Cargo-Airlines verstärkt auf Fluggerät, das weniger Sprit verbraucht. Das bekommt Boeing schon seit einigen Jahren zu spüren, denn die Boeing 747-8 hat sich nur noch schleppend verkauft. Die Produktion des Konkurrenzmodells Airbus A380 wurde bereits eingestellt. Ursprünglich ging der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer davon aus, dass man mindestens 300 B747-8 verkaufen wird. Die Erwartungen haben sich nicht erfüllt, denn man konnte bislang nur 48 Stück der Passagiervariante und 102 Frachter absetzen. Als PAX-Maschine ist das Muster schon länger nicht mehr erhältlich, als Cargoflugzeug jedoch schon. Das vorerst letzte Exemplar wird soll laut Boeing im Oktober 2022 an Atlas Air übergeben werden. Dieser Carrier wird vier der fünf letzten B747-8F übernehmen. Eine Einheit

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Urlaubstipps in Europa für Feinschmecker

Speisen wie Gott in Frankreich – oder doch lieber wie in Italien oder auf einer Kanarischen Insel? Die verschiedenen Aromen von maritim-würzig bis fruchtig-süß schmecken an einem bezaubernden Urlaubsort unvergleichlich intensiv und lassen noch lange an die traumhafte Reise erinnern. Es gibt in der Tat Reisende, die ihr Urlaubsziel von der örtlichen Speisekarte abhängig machen. Umgekehrt gibt es auch „Kulturmuffel“, die vor Ort Schnitzel und Burger dem örtlichen Angebot vorziehen. Was einige Destinationen zu bieten haben und was man unbedingt probiert haben sollte, wird nachstehend vorgestellt. Papas Arrugadas con Mojo: Gran Canaria Nicht nur in Österreich werden Kartoffeln heiß und innig geliebt. Auch auf Gran Canaria – einer der spanischen Vulkaninseln im Kanarischen Archipel – wird eine äußerst leckere Kartoffelspezialität serviert: Papas Arrugadas. Kombiniert werden die kleinen Kartoffeln mit feiner Salzkruste zu einer Soße, die in der Kanarischen Küche nicht fehlen darf: Mojo verde mit einer frischen, grünen Kräutervielfalt oder die feurige Variante Mojo rojo mit roter Paprika und Chili. Beide eignen sich ideal zum Dippen – am besten in einem Restaurant direkt am Strand. Der perfekte Ort also, um die Lieblingskartoffel einmal mit spanischem Flair zu kosten. Ratatouille: Nizza Ratatouille ist den meisten spätestens seit dem gleichnamigen Animationsfilm bekannt. Es ist eines der Gerichte, die mit ihren puren Zutaten und den vollmundig-maritimen Aromen für die französische Küstenküche stehen. Seinen Ursprung hat Ratatouille in Nizza und damit im Herzen der provenzalischen Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Die im Süden heimischen Gemüsesorten wie Aubergine, Zucchini und Paprika werden, bis sie den idealen Biss

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Ausflüge mit dem Zug durch die Alpen und entlang der Seen

Kleines Land mit vielen Facetten: In der Schweiz finden Bahnenthusiasten ihr Glück. Spektakuläre Fahrten führen über hohe Brücken, wie das Landwasserviadukt, mit uneingeschränktem Blick auf die Bergwelt. Mit Kehrtunnel erklimmen die Züge die Berge und bieten den Mitreisenden nach der Durchfahrt immer wieder neue Ausblicke. Einige Strecken führen entlang der vielen Seen in der Schweiz. Sie durchqueren die Alpen von Nord nach Süd und von West nach Ost. Die Routen verbinden kleine Bergdörfer mit den Metropolen Zürich oder Genf, im Tessin genießen Reisende italienisches Flair. Aus den Panoramawagen bewundern die Gäste die Gletscher, betrachten die Almwiesen und lassen die Berggipfel auf sich wirken. Eine spektakuläre Fahrt auf der höchsten Bahnstrecke Europas Eines der Highlights im Bahnland Schweiz ist der Bernina Express der Rhätischen Bahn. Die höchste Bahnstrecke Europas bietet zahlreiche natürliche Höhepunkte entlang der Route. Auf der Fahrt von Chur ins oberitalienische Tirano durchfahren die Panoramawagen insgesamt 55 Tunnel und überqueren 196 Brücken. Die stärkste Steigung erreicht einen Wert von 70 Promille. Eine Brücke wie das weltberühmte Landwasserviadukt gibt es auf dem Globus nur einmal, seit 2008 trägt es den Titel eines UNESCO-Weltkulturerbes. Nach der Abfahrt in St. Moritz geht es dann zum Lago Bianco, der höchste Punkt ist das Ospizio Bernina auf 2.253 Höhenmetern. Das nächste architektonische Meisterwerk bildet kurz vor der Ankunft am Zielort Tirano das Kreisviadukt bei Brusio. Zum Osterhasen nach St. Moritz Bahnfreunde haben auch die Möglichkeit die spektakuläre Strecke zwischen Chur und St. Moritz in Zügen zu genießen, die im regulären Fahrplanverkehr unterwegs sind. Die

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