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Frankfurter Flughafen verzeichnet im März mehr Passagiere

Am Frankfurter Flughafen hat der Passagierverkehr im März nach dem pandemiebedingten Rückschlag der Vormonate wieder spürbar angezogen. So zählte Deutschlands größter Airport dank Zuwächsen bei Urlaubsreisen gut 2,9 Millionen Passagiere und damit gut 800.000 mehr als im Vormonat, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Das waren zudem über dreimal so viele wie ein Jahr zuvor, aber immer noch 47 Prozent weniger als vor der Corona-Pandemie im März 2019. Kumuliert über die ersten drei Monate des Jahres lag das Passagieraufkommen bei rund 7,3 Millionen Fluggästen, ein Zuwachs von 192,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2021 sowie ein Rückgang von 50,8 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2019. Die schnelle Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus hatte die Erholung der Nachfrage seit Ende vergangenen Jahres ausgebremst. Im März ging es nun wieder aufwärts. Im zuvor brummenden Cargo-Geschäft verbuchte der Flughafen erneut einen Rückgang. Im März wurden in Frankfurt gut 177.600 Tonnen Fracht und Luftpost umgeschlagen – rund 13 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Fraport erklärte dies mit den Corona-Lockdowns in China und den Luftraumsperrungen infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine. Die Zahl der Flugbewegungen hingegen stieg um 97,0 Prozent auf 26.941 Starts und Landungen. Die Summe der Höchststartgewichte verzeichnete ein Plus von 56,4 Prozent auf rund 1,8 Millionen Tonnen (jeweils gegenüber März 2021).   

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El Al bekommt erste Chefin

Der Vorstand der israelischen Fluggesellschaft ernennt Dina Ben Tal Ganancia zur neuen CEO. Seit der Gründung 1948 wird sie die erste Frau an der Spitze der Airline sein. Ben Tal Ganancia war bisher die Vizepräsidenten im Bereich Commercial und Industry Affairs von EL AL. Sie folgt nun auf Avigal Soreq, der den CEO-Posten seit November 2020 inne hatte. Ursprünglich arbeitete Ben Tal Ganancia als externe Beraterin für die Airline, ist aber nun bereits seit 14 Jahren bei dieser beschäftigt.

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Mehr als 1,2 Millionen Passagiere: VIE im März weiter im Aufwind

Der Flughafen Wien fertigt wieder deutlich mehr Passagiere ab als noch vor einem Jahr, das Niveau vor der Coronapandemie ist aber noch in weiter Ferne. Die Passagierzahlen waren im März mit 1.239.741 Reisenden am Standort Wien zwar rund sechsmal so hoch wie im März 2021. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau beträgt das Passagieraufkommen damit aber erst rund 52 Prozent vom März 2019, so der Carrier in einer Aussendung. Auch in der Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) zog die Zahl der Reisenden im März mit 1.582.004 an, im Vergleich zum Vorkrisenniveau beträgt das Passagieraufkommen dort rund 55 Prozent. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere um 535 Prozent auf 989.464 Personen und die der Transferpassagiere um 329 Prozent auf 244.968 Personen. Die Flugbewegungen legten um 204 Prozent auf 11.793 Starts und Landungen zu, was aber erst 56,4 Prozent des Vorkrisenniveaus ausmache. Das Frachtaufkommen nahm gegenüber dem März 2021 um 2,1 Prozent auf 22.001 Tonnen zu.

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Wizz Air UK kauft Vueling Slots in London-Luton ab

Die spanische Billigfluggesellschaft Vueling hat Start- und Landerechte am Flughafen London-Luton an den Mitbewerber Wizz Air UK veräußert. Der pinkfarbene Lowcoster wird die Slotpaare zur Aufstockung bestehender Verbindungen nach Rumänien und Polen nutzen. Zuletzt expandierte Wizz Air insbesondere am Gatwick Airport. Beispielsweise verlegte man die Wien-Strecke von Luton zum zweitgrößten Airport des Vereinigten Königreichs. Nun will man zusätzlich wieder an der Homebase des UK-Ablegers wachsen. Mit Hilfe der zwei täglichen Slot-Paare, die man von der IAG-Tochter Vueling gekauft hat, sollen die Frequenzen nach Bacau, Craiova, Iasi, Sibiu und Timisoara sowie nach Wroclaw angehoben werden. Die Aufstockung werden laut Wizz Air ab dem 11. Mai 2022 wirksam. Die Erhöhung der Kapazität beziffert das Unternehmen mit 167.000 Sitzen. Während der Sommerperiode 2022 wird man ab Luton rund 5,6 Millionen Sitzplätze anbieten. Angeboten werden Flüge zu 75 Destinationen.

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Analyse: Ticketpreis für Deutsche das Hauptkriterium bei der Buchung

Eine vom Reiseportal Skyscanner durchgeführte Analyse zeigt, dass auch in diesem Jahr der Ticketpreis das Hauptentscheidungskriterium bei der Buchung von Flügen ist. Demnach sollen mehr als die Hälfte der Befragten aus Deutschland angegeben haben, dass bei Auslandsreisen die Kosten der Hauptfaktor sind. Bemerkenswerterweise ist von Fluggesellschaften wie Condor ein anderer Trend zu hören. Das Unternehmen verzeichnet in diesem Jahr eine besonders hohe Nachfrage in der Business-Class. Diese liegt deutlich über der Nachfrage, die man vor der Corona-Pandemie hatte. Viele Reisende schätzen offenbar, dass auf der Kurz- und Mittelstrecke der Nebensitz frei bleibt bzw. bei längeren Flügen bessere Sitze vorhanden sind. Allerdings muss man in diesem Zusammenhang einschränkend klarstellen, dass die Economy-Class ein Massengeschäft ist und die Kapazität der Business-Class deutlich kleiner ist. Die Analyse von Skyscanner hat auch ergeben, dass immer mehr potentielle Urlauber die Preise vergleicht. Dabei werden sowohl Online-Möglichkeiten als auch das Einholen von Angeboten verschiedener stationärer Verkaufsstellen genutzt. „Die Reise-Leidenschaft der Deutschen ist ungebrochen. Wir sehen, dass die Mehrheit der Deutschen (61 Prozent) dem Reisen wieder mehr Bedeutung beimisst als vor der Pandemie. 49 Prozent der Befragten planen, in diesem Jahr mehr Geld auszugeben. Die Hauptgründe hierfür sind längere Reisen (für 44 Prozent) und teurere Reiseziele (für 43 Prozent). Eine Erklärung dafür ist womöglich der Ausgleich für die verlorene Reisezeit und stornierte Urlaube aus den vergangenen zwei Jahren“, erklärt Naomi Hahn, Vice President of Strategy bei Skyscanner. „Der Preis war schon immer ein entscheidender Faktor bei der Wahl des Reiseziels. Der Sommerurlaub steht vor der Tür und

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Österreich: Stark steigende Kosten bringen Erholung der Touristik in Gefahr

Die Touristiker der Wirtschaftskammer Österreich warnen, dass der Krieg in der Ukraine die erhoffte Erholung des österreichischen Tourismus in Gefahr bringen könnte. Stark steigende Kosten, insbesondere in den Bereichen Energie und Kraftstoffe, führen dazu, dass die Preise für die Gäste steigen und möglicherweise mit Stornierungen zu rechnen ist. „Nach zwei Jahren Pandemie sehnen sich Menschen nach Urlaub. Deshalb hat sich die Buchungslage in den Tourismus- und Freizeitbranchen zuletzt positiv entwickelt und auch mit Blick auf den Sommer standen die Vorzeichen durchaus gut. Leider droht uns der Ukainekrieg in Hinblick auf die erhofften ‚Nachholeffekte‘ einen Strich durch die Rechnung zu machen: Unsere Betriebe sind mit stetig steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen konfrontiert, die sie teilweise auch an ihre Gäste weitergeben werden müssen. Dieser drohenden Teuerungswelle muss die Politik rasch gegensteuern“, sagt Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Besonders stark sind Tourismusbetriebe, die viel Energie benötigen, betroffen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Schwimmbäder und Großküchen mit eigenen Kühlräumen. Die Wirtschaftskammer fordert nun, dass die Regierung gezielte Entlastungsmaßnahmen und/oder einen Energiezuschuss gewähren soll. Auch hält man die temporäre Absenkung der Mineralölsteuer für eine kurzfristig zielführende Maßnahme. Diese schloss Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) nach anfänglicher Zustimmung explizit aus. Innerhalb der Regierung soll sich die Grünen gegen Steuersenkungen auf Mineralölprodukte stemmen. Hotels und Gastronomie rechnen mit steigenden Preisen für die Gäste Auch die Hoteliers sind nach Ansicht der Wirtschaftskammer von stark steigenden Kosten betroffen. Diese können nicht mehr vollständig selbst getragen werden, so dass mit gestiegenen Übernachtungskosten zu

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OMV liefert erstmals SAF-Treibstoff an Austrian Airlines

Seit März 2022 bezieht die Fluggesellschaft Austrian Airlines von der OMV so genannten nachhaltigen Flugzeugtreibstoff, der aus altem Speisefett hergestellt wird. Die beiden Unternehmen gaben bereits gegen Ende des Vorjahres ihre Zusammenarbeit auf diesem Gebiet bekannt. Die Luftfahrtbranche setzt große Hoffnungen auf so genanntes SAF, das aus nachhaltigen Quellen hergestellt wird. Allerdings wird ausblendet, dass aus physikalischen und chemischen Gründen auch bei der Verbrennung von SAF-Treibstoffen Kohlenstoffdioxid entsteht. Dennoch setzt man große Hoffnungen auf dieses Produkt. In Bayern errichtet die OMV eine eigene Produktionsanlage für SAF. Die OMV setzt gemeinsam mit ihrem langjährigen Kooperationspartner Austrian Airlines auf nachhaltigen Flugzeugtreibstoff aus der OMV Raffinerie Schwechat, einer der größten und komplexesten Binnenraffinerien Europas. Nach der Unterzeichnung des Liefervertrags Ende 2021 wurde das erste SAF im März 2022 an den Flughafen Wien zur Betankung der Flugzeuge von Austrian Airlines geliefert. „Die OMV setzt zahlreiche Maßnahmen um, um ihre ehrgeizigen strategischen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen – nachhaltiger Flugzeugtreibstoff spielt bei unserer Transformation eine Schlüsselrolle. Wir planen, den Absatz von SAF aus eigener Produktion von ca. 2.000 in diesem Jahr auf mehr als 700.000 Tonnen pro Jahr bis 2030 zu steigern. Damit tragen wir zur Reduktion von Treibhausgasen bei. Der erste Meilenstein ist mit der Lieferung von SAF an unseren langjährigen Partner Austrian Airlines bereits erreicht. Mit dieser Kooperation demonstrieren wir die Stärke zweier nationaler Champions, OMV und Austrian Airlines, und festigen damit den Innovationsstandort Österreich“, so Elena Skvortsova, OMV Vorstandsmitglied für Marketing. Der von der OMV produzierte nachhaltige Flugzeugtreibstoff entspricht in seiner chemischen Zusammensetzung zwar

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Ab 1. Juli 2022: Barcelona führt Rauchverbot am Strand ein

Was an vielen italienischen Stränden bereits seit einigen Jahren gilt, wird nun auch nach und nach in Spanien eingeführt: Rauchverbot am Stand. Die Stadt Barcelona untersagt das Rauchen ab 1. Juli 2022. Wer sich nicht daran hält und erwischt wird riskiert eine Geldstrafe in der Höhe von 30 Euro. Die Stadtverwaltung der katalanischen Metropole teilte unter anderem mit, dass man diesen Schritt nicht zuletzt aus Umweltschutzgründen setze. So würden Zigarettenstummel ein erhebliches Problem als Ursache für Mikroplastik im Meer darstellen. Auch will man Nichtraucher besser schützen. Ein Einzelfall ist Barcelona nicht, denn an vielen italienischen Ständen ist das Rauchen bereits seit einigen Jahren verboten. Es können – im direkten Vergleich mit Spanien – deutlich empfindlichere Geldstrafen blühen. Auch auf den Kanaren, Balearen, im Baskenland, in Andalusien, Galicien und Valencia gibt es bereits erste Strände, an denen Rauchverbot herrscht.

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Kopenhagen: SAS Link ist in der Luft

Die Fluggesellschaft SAS Link hat den ersten kommerziellen Flug im Auftrag der Konzernmutter SAS durchgeführt. Dieser führte am Sonntag von Kopenhagen nach Nizza. AOC und Betriebsgenehmigung hat man erst wenige Tage zuvor von der schwedischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt bekommen. SAS Connect, die im Rahmen der Neuausrichtung ebenfalls für SAS fliegen soll, ist in firmenrechtlich in Irland angesiedelt. Mit der SE-RSK hat SAS Link am 6. April 2022 den ersten von vorerst sechs Embraer 195 übernommen. Zuvor wurden Wartungsarbeiten in Exeter vorgenommen. Die Maschine kam zwischenzeitlich auch nach Paris-Charles de Gaulle, Bergen, Bologna und Aalborg zum Einsatz. Die größte Fluggesellschaft Skandinaviens, SAS, will mit Hilfe der Töchter SAS Connect und SAS Link die Kosten senken. Das zuerst genannte Unternehmen ist formell eine irische Airline und der andere Carrier verfügt über schwedische Zulassungen. Das Projekt wird von den Gewerkschaften scharf kritisiert, da man unter anderem vorwirft, dass SAS bestehende Tarifverträge unterlaufen will. Das Management argumentiert mit starkem Kostendruck, der nicht zuletzt von Billigfluggesellschaften ausgehen soll.

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Auch Air Serbia verabschiedet sich von den Masken

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat die Maskenpflicht auf zahlreichen Flügen abgeschafft. Die serbische Regierung schreibt das Tragen von Mund-Nasen-Schutz an Bord von öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Passagierflugzeugen nicht mehr vor. An Bord von Air Serbia muss man nur dann eine Maske tragen, wenn dies vom Zielstaat explizit vorgeschrieben wird. Beispielsweise praktizieren dies momentan Österreich, Italien, Frankreich und die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Alpenrepublik verlangt gar das Tragen von FFP2-Masken auf allen Flügen von/nach Österreich. Immer mehr europäische Fluggesellschaften kippen die Maskenpflicht. Der Kreis jener Airlines, die aus gesetzlichen Gründen auf Mund-Nasen-Schutz pochen müssen, wird Woche für Woche kleiner. In Österreich und Deutschland gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass an Bord von Flugzeugen, Zügen und Bussen kurzfristig die Masken fallen könnten.

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