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Flughafen Klagenfurt: Tanner will Großkaserne bauen

Das österreichische Verteidigungsministerium plant auf dem Areal des Flughafens Klagenfurt rund 120 Millionen Euro zu investieren und eine neue Großkaserne zu bauen. Diese soll auf einer Fläche von rund zehn Hektar entstehen und insbesondere für Krisen- und Katastrophenfälle dienen. Seit einigen Jahren ist die Zivilluftfahrt auf dem Kärntner Flughafen rückläufig. Die Hoffnungen, die die Landespolitik in die mehrheitliche Privatisierung gesetzt hatte, konnten bislang keine Trendwende bringen. Da die Fluggastzahlen aufgrund der Corona-Pandemie unter eine vertraglich vereinbarte Schwelle gefallen sind, prüft die Landesregierung gar die Call-Option zu ziehen und damit den Airport wieder in Landeseigentum zu bringen. Im militärischen Bereich wurde über Jahre hinweg schleichend abgebaut. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) macht nun dem Klagenfurter Flughafen ein Angebot: Auf nicht für den Flugbetrieb relevanten Flächen will sie eine neue Kaserne bauen. Weiters soll ein ständiger Hubschrauber-Stützpunkt eingerichtet werden und Klagenfurt soll zum Kompetenz- und Forschungszentrum für militärische Drohnen werden. Alles in allem will das Verteidigungsministerium rund 120 Millionen Euro investieren. Allerdings ist das Projekt noch alles andere als fix, denn es herrscht Uneinigkeit darüber was mit den dafür benötigten Flächen geschehen soll. Beispielsweise stellte Mehrheitseigentümer Lilihill ein anderes Projekt, das unter anderem einen Logistikpark vorsieht, vor. Dazu kommt, dass sich die Landesregierung von Kärnten gegen den Verkauf von Grundstücken stemmt. Allenfalls eine Verpachtung wäre vorstellbar. Besonders die ÖVP drängt darauf, dass die Call-Option gezogen werden soll und damit die Privatisierung rückgängig gemacht werden soll. Ende dieses Monats tritt der Aufsichtsrat der Kärntner Beteiligungsgesellschaft zusammen und will über die weitere Vorgehensweise beraten. Umgekehrt

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Dortmund Airport erlässt gemeinnützigen Verein die Start- und Landegebühren

Kranken Kindern kostenfreie Flüge innerhalb Deutschlands ermöglichen – dieses Ziel hat sich der gemeinnützige Verein Flying Hope e.V. auf die Fahnen geschrieben. Unterstützungswürdig findet der Dortmund Airport und erlässt dem Verein fortan die Start- und Landegebühren. „Das Anliegen des Vereins verdient unseren vollsten Respekt. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Menschen ehrenamtlich für die betroffenen Kinder und ihre Familien einsetzen. Auch wir möchten wie viele andere Flughäfen und Flugplätze auch unseren Teil beitragen“, so Flughafen-Chef Ludger van Bebber. Flying Hope organisiert neben Transporten in Hospize, Flüge zu medizinischen Behandlungen oder Kur- und Urlaubsaufenthalten. Ebenso sind Erlebnis – und Rundflüge möglich, um erkrankte Kinder und ihre Familien zu unterstützen oder ihnen eine Freude zu machen. Der Verein wurde 2010 mit der Gründung eines ehrenamtlichen Pilotennetzwerkes ins Leben gerufen. Er widmet sich Kindern, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf Hilfe angewiesen sind. 

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Egyptair fliegt wieder nach Russland

Egyptair hat die täglichen Flüge zwischen Kairo und dem Moskauer Flughafen Domodedowo wieder aufgenommen. Die täglichen Flüge nach Moskau wurden Anfang März ausgesetzt, weil sich die damalige europäische Versicherungsgesellschaft des Carriers aufgrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine quer stellte. Nach dem Ausstieg der Flugversicherung musste schnellstmöglich ein neuer Partner gefunden werden, der für Schäden die Verantwortung übernehmen kann. Denn die Flugverbindung sicherte Ägypten wichtige Tourismuseinnahmen, auf die das Land angewiesen ist. Aus diesem Grund bekam die Fluggesellschaft auch die nötige Unterstützung von ganz oben: Der ägyptische Präsident wies das dortige Finanzministerium an, sich um diese Angelegenheit zu kümmern. Dieses habe daraufhin ein Gesetz in die Wege geleitet und fungiere fortan als Bürge für etwaige Schäden, zunächst befristet auf zwei Jahre. Das berichtet Simple Flying. Damit war der Weg frei für die Wiederaufnahme des Flugverbindung.

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Mehr als 1,1 Millionen Fluggäste reisten im März über den Brüsseler Flughafen

Im abgelaufenen Monat registrierte der Airport mehr als 1,1 Millionen Passagiere. Damit kommt es zu einer Versechsfachung des Fluggastaufkommens im Vergleich zum März 2021. Zum Vorkrisen-Niveau fehlt noch ein gutes Stück (2019: 1.999.343). Im März begrüßte der Flughafen Brüssel exakt 1.128.791 Passagiere, damit ist der Monat der verkehrsreichste des Jahres 2022. Das sei auch nicht auf die Osterferien zurückzuführen, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Die Osterwelle wird tendenziell im April eingeleitet. Der Anteil der Umsteigepassagiere beläuft sich auf 14 Prozent, das sind nur vier Prozentpunkte weniger als 2019. Die zehn meistbesuchten Länder im März waren Spanien, Italien, Deutschland, Portugal, Schweiz, Frankreich, Türkei, USA, Großbritannien und Marokko. Die zehn beliebtesten Reiseziele waren Madrid, Barcelona, Lissabon, Rom, Genf, Mailand, Istanbul, Málaga, Dubai und London. Das Cargo-Aufkommen am Brüsseler Flughafen ging im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent zurück.

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Lufthansa erhöht die Kapazität nach Ljubljana

Lufthansa nimmt die Flugverbindung von München nach Ljubljana nach mehr als zweijähriger Abstinenz aufgrund von Covid-19 wieder auf. In Zuge dessen erhöht der Carrier auch die Kapazität. Ursprünglich hätten die Flüge abwechselnd mit einer CRJ900-Maschine mit 79 Sitzen und einem Embraer E195-Jet mit 120 Sitzen von Air Dolomiti durchgeführt werden sollen. Wie das Luftfahrtportal Ex-Yu-Aviation nun berichtet, wird die AUA-Muttergesellschaft überwiegend einen Airbus A319-Flieger mit 138 Sitzen zwischen den beiden Städten einsetzen. Damit werde dem Umstand Rechnung getragen, dass die Strecke nach München vor der Pandemie mit durchschnittlich über 80.000 Passagieren pro Jahr eine der verkehrsreichsten Strecken Ljubljanas war. Demgegenüber kam 2020 zu einem drastischen Einbruch – nur 4.500 Fluggäste landeten aus München.

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Kapitän handlungsunfähig: Easyjet-A320neo musste in Faro notlanden

Am 10. April 2022 ereignete im Cockpit des von Easyjet betriebenen Airbus A320neo mit der Registrierung G-UZHA ein ungewöhnlicher Vorfall im Cockpit. Die Maschine befand sich auf dem Weg von London-Luton nach Agadir und der Kapitän soll sich die Schulter ausgekugelt haben. Easyjet wollte auf Details nicht eingehen und verwies auf die ärztliche Schweigepflicht. Allerdings bestätigte man, dass die außerplanmäßige Landung, die vom Ersten Offizier sicher durchgeführt wurde, aufgrund eines medizinischen Notfalls erfolgt ist. Die britische Zeitung “Daily Mail” berichtet unter Berufung auf interne Quellen bei der Fluggesellschaft, dass sich der Kapitän die Schulter ausgekugelt haben soll. Auf dem Flughafen Faro wurde er von Sanitätern in Empfang genommen und anschließend in ein portugiesisches Krankenhaus gebracht. Der Erste Offizier informierte die Flugsicherung darüber, dass ein medizinischer Notfall vorliegt und konkretisierte diesen, da er sagte, dass der Kapitän handlungsunfähig ist. Knapp 20 Minuten später landete der von Easyjet betriebene Airbus A320neo sicher auf dem Flughafen Faro. Der Carrier bestätigte den Vorfall grundsätzlich, ging jedoch nicht auf die genaue Diagnose ein: „Flug EZY2213 wurde am 10. April umgeleitet, weil der Kapitän medizinische Hilfe benötigte. Der Erste Offizier landete das Flugzeug sicher, der Kapitän wurde bei der Ankunft von Sanitätern abgeholt”. Für die Fluggäste hatte der Vorfall ungeschickte Folgen, denn diese mussten eine Nacht in Hotels nahe des Airports Faro verbringen. Aufgrund des Ausfalls des Kapitäns konnte die Crew kurzfristig nicht komplettiert werden. Easyjet machte keine Angaben darüber wie viele Passagiere sich an Bord befanden, jedenfalls sollen alle – inklusive dem verletzten Flugkapitän –

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Reisebusbranche verzeichnet steigende Buchungszahlen

Die Wiener Reisebusbranche erfreut sich derzeit steigender Nachfrage. Die Wirtschaftskammer Wien führt dies unter anderem auf steigende Temperaturen und die Lust etwas Neues zu entdecken zurück. Man verzeichnet nach langer Durststrecke wieder einen positiven Buchungstrend. Dazu erklärt Wilhelm Böhm, Fachgruppenobmann der Autobus-, Luftfahrt- und Schifffahrtunternehmungen in der Wirtschaftskammer Wien: „Die Busbranche war stark von den Covid-Restriktionen betroffen. Mit den Lockerungen und dem Frühlingsbeginn legen aber auch die Buchungen wieder zu. Wir befinden uns auf gut 70 Prozent des Vorkrisenniveaus. Die meisten Buchungen gehen auf inländische Gruppen wie Senioren, Schulen oder Firmen zurück.“ Vor allem Reisen in den Süden nach Slowenien, Kroatien oder Italien sind beliebt. Aber auch der Westen Wiens, von der Wachau über Deutschland bis nach Frankreich ist sehr gefragt. Im Incoming-Bereich, also besonders bei Übersee-Touristen und Kongressen, soll es noch viel Luft nach oben geben. „Bei den Sightseeing-Touren sind momentan europäische Gäste vorherrschend. Touristen aus den wichtigen Märkten USA und Asien fehlen noch. Gleiches gilt auch für den ausbleibenden Kongresstourismus, den wir noch spüren. Mit wachsendem Städtetourismus erwarten wir aber auch hier wieder Verbesserung“, so Böhm. Die Wirtschaftskammer Wien fordert angesichts der hohen Dieselkosten Entlastung für die Busunternehmer. Normalerweise würden diese rund 20 Prozent der Gesamtkosten für Treibstoffe ausgeben. „Mittlerweile sind es aber schon 30 Prozent. Wir warten immer noch auf Entlastungen, die auch wirklich in der Branche ankommen, beispielsweise eine Senkung der Mineralölsteuer. Dann können wir auch unsere ursprünglichen Kalkulationen beibehalten“, erklärt Böhm.

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Deutsche Campingplätze rechnen mit neuem Rekordjahr

Die Corona-Pandemie bescherte vielen Betreibern von Camping-Plätzen, aber auch Vermietern von Reisemobilen und Wohnwägen stark gestiegene Umsätze. Die deutsche Branchenvertretung rechnet damit, dass sich dieser Trend auch heuer fortsetzen wird. Man geht von einem weiteren Rekordjahr aus. Die während der Sommermonate der Jahre 2020 und 2021 gestiegene Nachfrage konnte die Einnahmeneinbußen, die die rund 3.100 deutschen Campingplätze wegen der pandemiebedingten Schließungen zu verzeichnen hatten, nicht vollständig kompensieren. Allerdings ist man mit dem sprichwörtlichen blauen Auge davon gekommen. Im Jahr 2019 verzeichnete die Camping-Branche mit 35,8 Millionen Nächtigungen ein Allzeithoch in der Bundesrepublik. Für das laufende Jahr 2022 prognostiziert man, dass dieser Wert übertroffen wird. Die Nachfrage soll derzeit sehr hoch sein und viele Plätze melden, dass man an Oster, Pfingsten und im Hochsommer restlos ausgebucht ist. Aus Zahlen des Statistischen Bundesamts geht auch hervor, dass die Anzahl der Neuzulassungen von Reisemobilen und Wohnmobilen stark gestiegen ist. Im Vorjahr wurden allein in Deutschland 82.017 derartige Fahrzeuge neu zugelassen. Dieser Trend soll sich in das Jahr 2022 fortgesetzt haben. Enthalten sind auch die zum Teil erheblich aufgestockten Flotten von Vermietern, denn das Ausleihen von Camping-Fahrzeugen erfreut sich immer größerer Beliebtheit, da es gegenüber Eigentum einige Vorteile bietet, wenn man nur einmal im Jahr damit vereisen möchte.

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Umfrage: 18 Prozent der Deutschen wollen am Urlaub sparen

Eine aktuelle Umfrage, die vom deutschen Allensbach-Institut durchgeführt wurde, hat ergeben, dass 18 Prozent der Einwohner Deutschlands weniger Urlaubsreisen planen sollen. Hintergrund sollen Sorgen aufgrund der jüngsten Preissteigerungen aufgrund des Krieges in der Ukraine sein. Die Befragung wurde von Allensbach im Auftrag der Frankfurter Allgemeine Zeitung durchgeführt und hat auch ergeben, dass 54 Prozent der Teilnehmer stärker auf die Preise im Alltag achten will. Wegen der gestiegenen Energiekosten wollen 47 Prozent der Befragten ihre Wohnung bzw. ihr Haus weniger stark heizen. Der Verzicht auf Urlaubsreisen hat offensichtlich keine hohe Priorität. Lediglich etwa ein Fünftel der Bundesbürger soll laut dieser Studie die Ausgaben für den Urlaub bzw. während dem Urlaub drastisch reduzieren.

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Zypern schafft Cyprus Flight Pass ab

Mit Wirksamkeit zum 18. April 2022 lockert Zypern die Einreisebestimmungen. Der seit Sommer 2022 praktizierte Cyprus Flight Pass wird abgeschafft. Damit entfällt für viele Reisende das Ausfüllen des Online-Formulars. Laut Mitteilung der zypriotischen Regierung schafft man auch die bisherige Einstufung der Herkunftsländer ersatzlos ab. Bislang teilte man die Welt in verschiedene Listen auf. Je nachdem wie das Land, in dem man sich zuletzt aufgehalten hatte, sind die Einreisebestimmungen ausgefallen. Ab 18. April 2022 gelten einheitliche Regeln. Geimpfte können gegen Nachweis ihres Zertifikats ohne Quarantäne einreisen. Ungeimpfte müssen einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, vorweisen können. Details zu den Bestimmungen und insbesondere welche Impfstoffe anerkannt werden und welche Ausnahmen es gibt, sind diesem Dokument der zypriotischen Regierung zu entnehmen.

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