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Flughafen-Kherson-Chef Vitaliy Kucheruk: „Wir lassen uns von Russland nicht okkupieren“

Der ukrainische Flughafen Kherson ist der momentan einzige Airport, der im Zuge des kriegerischen Überfalls von den Streitkräften der Russischen Föderation okkupiert wurde. Laut Airport-Chef Vitaliy Kucheruk ist dieser unter der Kontrolle Russlands und wird als Startplatz für Militärflugzeuge genutzt. Kucheruk schlug sich mit dem Auto auf Nebenstraßen quer durch die Ukraine durch, um im rumänischen Cluj über den aktuellen Stand der Dinge in der Region Kherson berichten zu können. Der Manager sagte, dass es momentan sehr schwierig ist aus der Südukraine herauszukommen, denn “hier ist ein echter Krieg. Russland hat uns überfallen. Es ist ein echter, brutaler Krieg”. Der Flughafen Kherson wurde seinen Angaben nach mitten in der Nacht von russischen Raketen getroffen. Kurz darauf okkupierte die Armee der Russischen Föderation diesen Airport mit Panzern und anderem Kriegsgerät. Mittlerweile ist dieser vollständig unter der Kontrolle von Russland und was dort – abgesehen von der Runway, die von den Russen genutzt wird, überhaupt noch funktionstüchtig ist, weiß auch Kucheruk nicht. Die Belegschaft hat keinen Zugang zum Areal mehr und will es momentan auch nicht, denn mit der Russischen Armee will man nicht zusammenarbeiten. Der Kherson-Direktor geht davon aus, dass der eigentlich von ihm geleitete Flughafen schwer beschädigt ist. Dabei hatte die Regierung rund 30 Millionen Euro in die Modernisierung des Flughafens investiert. In wenigen Wochen sollte dieser mit erneuerter Piste, verbesserter Befeuerung und neuem Radarsystem wiedereröffnet werden. Daraus wird definitiv nichts, denn Russland hat den Flughafen Kherson mit Raketen beschossen, anschließend okkupiert und nutzt nun die Runway für Luftangriffe auf

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Türkei schafft Corona-Einreiseformular ab

Passagiere, die in die Türkei einreisen wollen, müssen künftig kein digitales Coronaformular mehr ausfüllen. Dieses wurde abgeschafft. Die 3G-Regel bleibt beim Betreten des Staats auf dem Luftweg aufrecht. Auf dem See- und Landweg entfällt auch diese. Laut Mitteilung des türkischen Fremdenverkehrsamts wurde ich die Maskenpflicht teilweise aufgehoben. In gut durchlüfteten Räumen oder aber wenn mindestens 1,5 Meter Abstand eingehalten werden können, muss kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden. In öffentlichen Verkehrsmitteln, so auch Flugzeugen, bleibt die Maskenpflicht vorerst. Bislang verlangte die Türkei, dass eine digitale Einreiseanmeldung vorab ausgefüllt werden musste. Ein QR-Code diente dann zur Nachverfolgung von Kontakten. Dieser musste beispielsweise in Restaurants oder bei Sehenswürdigkeiten vorgezeigt werden. Auch dies entfällt künftig, da die Türkei das Contact Tracing in dieser Form nicht mehr durchführen wird.

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Köln/Bonn: Aegean nimmt Athen auf

Die griechische Fluggesellschaft Aegean wird ab 20. Juni 2022 zweimal wöchentlich zwischen Köln/Bonn und Athen fliegen. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits über die Homepage des Carriers sowie Reisebüros aufgenommen. Das Star-Alliance-Mitglied wird von der Hauptstadt Griechenlands aus nach Köln/Bonn fliegen. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag geflogen werden soll. In Athen stehen zahlreiche Anschlussmöglichkeiten mit Aegean und der Tochtergesellschaft Olympic Air zur Verfügung. Aegean Airlines ist die größte Fluggesellschaft Griechenlands. Derzeit besteht die Flotte aus 52 Flugzeugen. Weitere 17 Maschinen werden von der Regionaltochter Olympic AIr, die hauptsächlich im Inland unterwegs ist, betrieben.

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Ukraine: Dortmund Airport startet Spenden-Aktion

Getränke im Handgepäck sind auf Flügen strengstens verboten. Spätestens bei der Sicherheitskontrolle müssen sich Passagiere daher von ihren mitgebrachten Flüssigkeiten trennen. Fluggäste des Dortmund Airport haben dabei die Möglichkeit, etwas Gutes zu tun und ihre Pfandflaschen zu spenden. Neuerdings kommen die Erlöse Geflüchteten aus der Ukraine zugute.  Im Terminal auf der Abflugebene befinden sich große Boxen. In diese können Reisende ihr Leergut werfen. Der Erlös wird an eine karitative Einrichtung gespendet – seit 2020 an die Johanniter-Hilfsgemeinschaft Dortmund. Von den Spenden wurden in der Vergangenheit beispielsweise Hochbeete und Kommunikationshilfen für Pflege- und Seniorenheime angeschafft. Im letzten Jahr waren bei der Flaschensammlung mehr als 5.400 Euro zusammengekommen. Alles für die gute Sache – abgezogen werden nur Transportkosten sowie 10 Prozent für die Organisation, die sich um die Abholung und Einlösung des Pfands kümmert. Die Johanniter und der Dortmund Airport haben nun vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine beschlossen, mit den Erlösen der Monate März bis Dezember 2022 Geflüchtete aus der Ukraine zu unterstützen. „Untätig zusehen und zuhören war keine Option. Daher haben wir bereits im März Hilfsgüter nach Polen gebracht und sammeln unter dem Stichwort Ukraine-Hilfe Geldspenden, um gezielt dringend notwendige Sachspenden zu kaufen. Wir freuen uns, nun gemeinsam mit dem Airport zusätzlich die Erlöse der Pfandflaschen für diese gute Sache nutzen zu können“, sagt Hildebrand von Hundt, Vorstandsmitglied der Johanniter-Hilfsgemeinschaft Dortmund.  Airport-Geschäftsführer Ludger van Bebber freut sich über die Unterstützung: „Wir sind froh, zusammen mit den Johannitern, Geflüchtete in dieser überaus schweren Lage unterstützen zu können. Im vergangenen

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Arkia Airlines nimmt Verbindung nach Belgrad wieder auf

Die israelische Arkia Airlines plant, die Flüge zwischen Tel Aviv und Belgrad in den kommenden Wochen wieder aufzunehmen. Die Fluggesellschaft wird die Flugverbindung in die serbische Hauptstadt am 8. April mit zwei wöchentlichen Rotationen wieder aufnehmen. Die beiden Länder haben letzte Woche ein Abkommen über die touristische Zusammenarbeit unterzeichnet. Auch Air Serbia sollte diesem Beispiel folgen und den Betrieb zwischen den beiden Städten wieder aufnehmen, findet der israelische Tourismusminister laut Ex-Yu-Aviation. Der serbische Carrier hatte die Flugstrecke zu Beginn der Coronavirus-Pandemie im März 2020 ausgesetzt.

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Ostern: Flughafen Brüssel rechnet mit 900.000 Passagieren

Der Freizeitverkehr steigt weiter: Der Flughafen Brüssel erwartet mehr als 900.000 Passagiere in der Osterzeit. Während dieser Ferienzeit stellt sich der Airport auf 900.000 Fluggäste ein. Die Fluggesellschaften würden sogar jetzt noch viele Last-Minute-Buchungen verzeichnen. Damit könne zwar nicht das Vor-Krisen-Niveau erreicht werden (2019: 1,3 Millionen Passagiere). Diese Zahlen würden jedoch eine steigende Reiselust der Menschen begründen, heißt es in einer Aussendung. Alleine am 1. April werden insgesamt 33.500 abfliegende Pasagiere erwartet. Zumindest das letzte Jahr kann damit wett gemacht werden. Denn aufgrund der damals geltenden strengen Reisebeschränkungen konnte der Airport gerade einmal 138.000 Fluggäste registrieren.

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ITA Airways erhöht die Frequenz ab Genf

Ab der Sommersaison 2022 wird der italienische Carrier die Anzahl der Flüge zwischen Italien und der Schweiz von derzeit 28 auf insgesamt 62 Hin- und Rückflüge pro Woche erhöhen. Ab dem 1. April werde ein neuer Flug zwischen Genf und Mailand-Linate mit zwölf wöchentlichen Frequenzen eröffnet, wie das Schweizer Reiseportal About Travel berichtet. Damit sei ITA Airways die einzige Fluggesellschaft, die diese beiden Städte miteinander verbindet. Auf der Flugstrecke nach Rom hat die Fluggesellschaft seit Beginn des Sommerflugplans die Anzahl der Flüge pro Woche von sieben auf zwölf erhöht und fünf Abendflüge ab Genf hinzugefügt. Von Zürich aus wird die tägliche Frequenz nach Rom-Fiumicino beibehalten, der Flug startet der am späten Vormittag.

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Airport Nürnberg schickt Hilfsgüter in die Ukraine

Der Airport Nürnberg unterstützt die notleidenden Menschen in der Ukraine mit Hilfsgütern. Dringend erforderliche medizinische Hilfsmittel auf drei Paletten im Wert von rund 8.000 Euro wurden an Bord einer Boeing 737 mit dem Start der neuen Ryanair-Direktverbindung nach Krakau geflogen. Auf dem Landweg werden die medizinischen Güter dann ins Kriegsgebiet transportiert. Das teilt der Airport in einer Aussendung mit. Die Lieferung beinhaltet Verbandsmaterial, Infusionen, Intubationsmaterial, chirurgisches Material und Trauma-Kits, die unter anderem bei Granat- oder Schussverletzungen zum Einsatz kommen. Die Güter wurden vom Flughafen organisiert und in einer Gemeinschaftsaktion mit diversen Abteilungen sowie einer lokalen Spedition für die Luftfracht vorbereitet.

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2021: FACC muss wieder rote Zahlen hinnehmen

Der Luftfahrtzulieferer mit Sitz in Ried im Innkreis muss für das Geschäftsjahr 2021 erneut den Rotstift ansetzen: Unter dem Strich (Ergebnis nach Steuern) steht ein Verlust von 23,6 Millionen Euro zu Buche – ein Jahr davor waren es noch 77 Millionen Euro. Das geht aus dem Geschäftsbericht am Mittwoch hervor. Der Umsatz belief sich auf 497,6 Millionen Euro, einmalige Effekte im Ausmaß von 29,4 Millionen Euro drückten das EBIT (operatives Ergebnis) auf Minus 25,1 Millionen Euro. Hintergrund für den schmälernden Einmaleffekt war ein verlorener Rechtsstreit mit einem Zulieferer. Aber auch die Auswirkungen der Pandemie seien im Jahr 2021 noch deutlich zu spüren gewesen. Anhaltende Reisebeschränkungen führten dazu, dass der internationale Flugverkehr lediglich ein Viertel des Vorkrisen-Volumens ausmachte, schrieb das Unternehmen, das Flugzeugteile an Airbus und Boeing liefert. Für das Jahr 2022 rechnet FACC beim Flugverkehr mit einer langsamen Erholung, mittelfristig soll das jährliche Wachstum wieder bei 3 bis 4 Prozent und damit auf dem Vorkrisenniveau liegen. „2021 war für die FACC AG ein besonderes Jahr. In einem herausfordernden Marktumfeld haben sich unsere Markteinschätzungen bestätigt: Die Umsatzentwicklung war wie prognostiziert, das operative EBIT war sogar leicht besser als geplant. Auch der von den Kunden bestätigte steigende Bedarf an Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen für die kommenden Jahre deckt sich mit unseren Einschätzungen zum Markt, “ berichtet CEO Robert Machtlinger. Lediglich der negative Ausgang einer Rechtsstreitigkeit aus dem Jahr 2008 kam für den Zulieferer unerwartet. Die zweite Jahreshälfte 2021 sei vor allem von Lieferkettenproblemen, fehlenden Fachkräften und Schwankungen auf den globalen Märkten geprägt gewesen, was

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Tui zahlt erste Kreditlinien zurück

Angesichts der wieder anziehenden Urlaubsnachfrage gibt der Reisekonzern wie angekündigt einen Teil der Kreditlinien aus dem staatlichen Rettungspaket aus der Corona-Krise zurück.  Die von der Bundesregierung und privaten Banken zur Verfügung gestellten Finanzmittel würden zum 1. April um rund 700 Millionen Euro reduziert, teilt der Reisekonzern mit. „In den vergangenen Wochen haben wir die staatlichen Kreditlinien schon nicht mehr in Anspruch genommen“, sagte Tui-Chef Fritz Joussen. Die gewährten staatlichen Kreditlinien hätten lediglich als Sicherheitspuffer während der Corona-Pandemie und dem pandemiebedingtem Lockdown fungiert. Nach der Teilrückgabe der Kreditlinien verfüge der Konzern einschließlich verbliebener Kreditlinien noch über flüssige Mittel von 3,4 Milliarden Euro. Inzwischen sieht Joussen den Konzern auf dem Weg zurück in die Normalität, nachdem die Pandemie und die deshalb verhängten staatlichen Reisebeschränkungen den Touristikunternehmen vor zwei Jahren weitgehend die Geschäftsgrundlage entzogen hatten. „Die Menschen wollen verreisen, wir sehen die Nachfrage in den Buchungen und erwarten bei Tui einen guten Sommer 22“, sagte der Manager. So erwartet Tui, dass der bevorstehende Reisesommer nahezu das normalisierte Niveau aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 erreicht. Zuletzt lagen die Buchungen den Angaben zufolge bei 80 Prozent des Niveaus vom Sommer 2019. 

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