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Croatia Airlines: Bajić nach vier Jahren „Übergangschef“ offiziell zum CEO ernannt

Nach über vier Jahren als „Übergangsgeschäftsführer“ von Croatia Airlines wurde Jasmin Bajić mit einem Fünfjahresvertrag ausgestattet. Der als Interimslösung angedachte Manager wurde nun fix zum neuen CEO bestellt. Eigentlich hat Bajić diese Position schon, jedoch war er formell nur ad-interim bestellt. Seine Übergangsverträge wurden immer wieder verlängert und nun entschied sich die Regierung dafür, dass man die Suche nach einem CEO einstellt und stattdessen den Übergangsgeschäftsführer offiziell zum Geschäftsführer macht. Bajić trat sein Amt „ad-interim“ im November 2017 an. Bislang wurde sein Vertrag immer wieder um ein halbes Jahr verlängert. Ab 6. Mai 2022 beginnt seine fünfjährige Laufzeit als CEO von Croatia Airlines. Das Unternehmen teilte unter anderem mit, dass sich der momentane Interimsgeschäftsführer im Rahmen eines Auswahlverfahrens als bester Kandidat erweisen habe. Unter anderem soll von Vorteil gewesen sein, dass er das Unternehmen bestens kennt. Dies dürfte nach über vier Jahren ad-interim an der Spitze von Croatia Airlines auch wenig verwunderlich sein.

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Swan Hellenic plant Expeditionen um

Die Reederei Swan Hellenic wird die geplante Expeditionsfahrt in die Russische Arktis nicht durchführen. Das Unternehmen modifizierte den Fahrplan und nimmt nun Kurs auf Island und Grönland. Zum Einsatz kommt die SH Minerva, die eine Kapazität für 152 Passagiere hat. Die Besatzung besteht Angaben des Betreibers nach aus 120 Crewmitgliedern. Das Schiff wird nun eine alternative Expedition in Richtung, Schottland, Irland, Island und Grönland antreten. Das künftige Schwesterschiff SH Vega soll im September 2020 die Werft in Finnland verlassen. Anschließend werden Test- und Zulassungsfahrten durchgeführt. Derzeit geht man davon aus, dass diese im Winter 2022/23 gemeinsam mit der SH Minerva in Richtung Antarktis in See stechen wird.

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Thailand-Einreise: Weitere Lockerungen in Planung

Derzeit evaluiert Thailand, dass ab Juni 2022 die Einreisebestimmungen für vollständig geimpfte Personen weiter gelockert werden könnten. Voraussichtlich ab 1. Juni 2022 könnten die momentan notwendigen PCR-Tests sowie die Online-Einreiseregistrierung entfallen. Endgültig entschieden ist dies aber noch nicht, denn man will im April 2022 die weitere Entwicklung der Coronazahlen beobachten. Momentan praktiziert Thailand das so genannte „Test&Go“-Programm. Das bedeutet konkret, dass ein negativer PCR-Test vorgelegt werden muss. Im Zuge der Einreise wird ein weiterer Abstrich genommen. Am fünften Tag muss zumindest ein Antigen-Schnelltest absolviert werden. Weiters muss der Nachweis erbracht werden, dass man für die erste Nacht ein so genanntes SHA-Extra+ Hotel oder eine Quarantäne-Unterkunft gebucht hat. Momentan geht Thailand davon aus, dass man heuer etwa sieben Millionen Touristen haben wird. Mit dem Erreichen der Rekordzahlen von 2019 rechnet man nicht vor dem Jahr 2024. Zuletzt haben sich die Omikron-Variante und der Krieg in der Ukraine nachteilig auf die Nachfrage ausgewirkt. Auch bekommt der asiatische Staat die zum Teil aufgrund der längeren Flugrouten ab Europa gestiegenen Ticketpreise zu spüren.

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Hongkongs Chief Executive verkürzt Flugverbote auf eine Woche

„Importieren“ Fluggesellschaften aus der Sicht der Führung der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong zu viele Coronafälle, so werden diese mit mindestens zwei Wochen Flugverbot bestraft. Manchen Carriern ist das mittlerweile zu anstrengend, so dass die Metropole einfach gar nicht mehr angeflogen wird. Nun versucht Hongkong gegenzusteuern. Irgendjemand muss ja dafür zur Verantwortung gezogen werden, wenn Personen nach ihrer Einreise in die ehemalige britische Kronkolonie positiv auf das Coronavirus getestet werden. Die Chief Executive der chinesischen Sonderverwaltungszone macht es sich sehr einfach und lässt Airlines „bestrafen“. Diese kassieren – ähnlich wie in Festland-China – temporäre Flugverbote. Da auch die Quarantänebestimmungen für das fliegende Personal sehr scharf sind, haben viele Carrier einfach keine Lust mehr Hongkong anzusteuern. Nun will man das Vertrauen der Fluggesellschaften zurückgewinnen. Allerdings denkt Chief Executive Carrie Lam gar nicht daran die umstrittene Praxis der Bestrafung von Airlines abzuschaffen, sondern will ab 1. April 2022 den Bann auf jeweils maximal eine Woche verkürzen. Es ändert sich allerdings nichts daran, dass Carrier bereits ab drei Personen, die nach der Einreise positiv getestet werden, ein temporäres Flugverbot kassieren können. Carrie Lam verfolgt ähnlich wie Festland-China eine Art Null-Covid-Strategie. Diese fällt in Hongkong mittlerweile wesentlich lockerer aus, da man erkannt hat, dass Lockdowns bei Omikron nicht wirklich hilfreich sind. In Festland-China hat sich diese Erkenntnis noch nicht durchgesetzt. Dennoch ist die Chief Executive von Hongkong der Ansicht, dass die Bestrafung von Fluggesellschaften ein adäquates Mittel zur Verhinderung der Einschleppung von Coronafällen ist. Für ernsthafte Lockerungen ist es Lams Ansicht nach noch viel zu früh.

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Tui will Hotelkette mit Franchisemodell expandieren

Der Reisekonzern Tui will die Präsenz der Hotelmarke „Tui Blue“ insbesondere in Asien und Afrika ausbauen. Dabei setzt man sowohl auf Management- als auch auf Franchiseverträge. Die Kette soll auf 300 Häuser anwachsen. Der Fokus für die Entwicklung neuer Hotel-Standorte liegt dabei auf Südostasien, China, Afrika sowie dem Nahen Osten. Ein wichtiger Treiber für die künftige Wachstumsstrategie sind internationale Partnerschaften, bei denen die Tui Blue Hotels entweder im Rahmen von Managementverträgen oder über Franchisenehmer betrieben werden. „Tui verfügt über ein einzigartiges Know-how bei der Konzeption, Entwicklung und dem erfolgreichen Betrieb von Hotelmarken sowie bei der Entwicklung von Urlaubsdestinationen“, sagte Erik Friemuth, Managing Director Tui Hotels & Resorts. „Das neue Management- und Franchisemodell von TUI Blue ermöglicht unseren künftigen Partnern hiervon zu profitieren und den Gästen einzigartige Urlaubserlebnisse zu bieten. Gemeinsam wollen wir die führende Urlaubs-Hotelmarke mit mehr als 300 Hotels weltweit werden.“

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Landesarbeitsgericht Düsseldorf kippt Tuifly-Kündigungen

Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf hat am vergangenen Donnerstag in zweiter Instanz zwei Kündigungen, die Tuifly im Frühjahr 2022 ausgesprochen hat, gekippt. Mitentscheidend war, dass die Fluggesellschaft die Abläufe anders durchgeführt hat als ursprünglich mit der Personalvertretung koordiniert. Die Ferienfluggesellschaft trennte sich im Zuge der Coronapandemie von einigen Beschäftigten, insbesondere von Piloten. Hintergrund ist auch, dass die Flotte halbiert wurde und man daher weniger fliegendes Personal benötigt. Zahlreiche Betroffene sind gegen ihre „blauen Briefe“ vor Gericht gezogen. In Düsseldorf wurde am vergangenen Donnerstag ein Verfahren zweier Arbeitnehmer in zweiter Instanz verhandelt. Das Gericht stellte fest, dass dem Arbeitgeber ein Fehler unterlaufen ist, der die Kündigungen unwirksam macht. Man hatte zwar die Gesamtvertretung Bord – wie gesetzlich vorgesehen – eingebunden, führte jedoch dann den Kündigungsprozess anders als mit dem Betriebsrat ausgemacht durch. Dieser Fauxpas flog Tuifly vor Gericht um die Ohren, denn das Landesarbeitsgericht Düsseldorf erklärte die Beendigung der Dienstverhältnisse für unwirksam. Eine ordentliche Revision an das Bundesarbeitsgericht wurde nicht zugelassen, so dass der Arbeitgeber eine herbe juristische Schlappe erlitten hat. Tuifly unterlag in den letzten Monaten in zahlreichen vergleichbaren Fällen, jedoch in erster Instanz. Die Fluggesellschaft erhob jeweils das Rechtsmittel der Berufung. Die gegenständliche Causa wurde bereits in zweiter Instanz verhandelt und ist nur für die beiden Kläger anwendbar. Es bleibt dabei abzuwarten wie das Landesarbeitsgericht Düsseldorf in zehn weiteren Fällen entscheiden wird. Auch bei anderen Arbeitsgerichten sind Klagen von Tuifly-Mitarbeitern gegen ihre Kündigungen anhängig.

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Lufthansa und Rewe legen Pauschalreisen mit CO2-Kompensation auf

Die Reiseveranstalter Rewe Reisen und Dertour legen in Zusammenarbeit mit Lufthansa insgesamt 14 Pauschalreisen auf, bei denen die Kompensation von Kohlenstoffdioxid-Emissionen inkludiert ist. Dabei soll so genannter nachhaltiger Flugkraftstoff (SAF) angekauft werden. Alternativ sollen Spenden an Klimaschutzprojekte fließen. Buchbar sind die Urlaubsangebote unter anderem bei Rewe Reisen. Im Monatsflyer März, der deutschlandweit in den Supermärkten ausliegt, werden zunächst zwei je achttägige Reisen innerhalb des Projekts angeboten, eine Südengland-Rundreise und eine Sizilien-Standortrundreise. Bei beiden Angeboten werden die CO2-Emissionen des Hin- und Rückflugs ausgeglichen. Außerdem stehen vor Ort die Natur und die lokale Wertschöpfung im Fokus der Reise. Weitere Angebote dieser Art folgen im Mai sowie im Juli. Ende März erscheint zudem die dritte Auflage des Dertour-Magalogs „Bewusst Reisen“ mit nachhaltig zertifizierten Hotels und Erlebnissen eines verantwortungsvollen Tourismus. Zwölf Angebote daraus – unter anderem auf Mallorca, in Bulgarien, der Türkei und Griechenland – können mit CO2-neutralen Lufthansa-Flügen kombiniert werden. „Wir freuen uns sehr, dass wir zusammen mit DER Touristik unseren Kunden nun auch für Urlaubsreisen ein umfangreiches nachhaltiges Angebot machen können. Unser gemeinsames Ziel ist es, touristische Reisen immer klimafreundlicher zu gestalten und noch mehr Menschen für diese Art des Reisens zu begeistern. Wir möchten unseren Gästen das bestmögliche Reiseerlebnis bieten. Dazu gehören auch innovative nachhaltige Produkte. Lufthansa wird ihren Kunden in den kommenden drei Jahren rund 50 Prozent mehr nachhaltige Angebote machen“, sagt Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG.

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Paderborn: Lufthansa reaktiviert München-Anbindung erneut

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt ist seit Sonntag wieder an das Lufthansa-Drehkreuz München angebunden. Diese Route wurde im bisherigen Verlauf der Coronapandemie wiederholt eingestellt und wiederaufgenommen. Zuletzt feierte die innerdeutsche Strecke im September 2021 ihr Comeback. Über den Winter stellte Lufthansa die Route erneut ein. Laut Flughafen Paderborn/Lippstadt soll vorerst – mit wenigen Ausnahmen – täglich geflogen werden. Für Mai 2022 ist die Aufstockung auf bis zu zwei tägliche Umläufe angekündigt.

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Volotea stockt A320-Flotte weiter auf

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea wird die Airbus-A320-Teilflotte um weitere sechs Einheiten erweitern. Diese sollen noch in diesem Jahr übernommen werden. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge, die über Leasinggeber bezogen werden. Mitten in der Coronapandemie überraschte Volotea mit der Entscheidung, dass der Maschinentyp Airbus A320 eingeflottet wird. Zuvor war man mit Boeing 717 und A319 in der Luft. Man war der letzte europäische Operator des noch von McDonnell Douglas entwickelten Regionaljets. Volotea trennte sich zwischenzeitlich von sämtlichen B717. Volotea ist nun mit einer reinen Airbus-Flotte in der Luft. Die A320-Teilflotte wird nun um sechs Exemplare ausgebaut. Das Unternehmen erklärt dazu unter anderem, dass man die Hälfte der zusätzlichen Jets als so genannte Backup-Flugzeuge braucht. Weiters würden diese die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und sollen aufgrund der höheren Sitzplatzkapazität besser für das Klima sein.

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Lübeck Air streicht Jerez und Krakau aus dem Sommerflugplan 2022

Lübeck Air, die Hausmarke des Flughafens Lübeck, hat den Sommerflugplan 2022 neuerlich ausgedünnt. Die Ziele Krakau und Jerez de la Frontera wird man ab der Hansestadt vorläufig nicht ansteuern. Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass die Destination Dublin im Sommer 2022 nicht angesteuert wird. Unter Berücksichtigung, der im ersten Satz genannten Ziele wurde das Angebot – im direkten Vergleich mit der ursprünglichen Ankündigung – bereits um drei Städte reduziert. Lübeck Air macht keine näheren Angaben zu den Gründen. Das Unternehmen ist keine Fluggesellschaft, sondern ein Vertriebsunternehmen, das bei Air Alsie Flugzeuge chartert und die Sitzplätze vermarktet. Der dänische Carrier fliegt selbst mit ATR72. Heuer ist zusätzlich ein Embraer 190 von German Airways im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung für Air Alsie und damit im Auftrag von Lübeck Air im Einsatz. Das einzige Ziel in Österreich, das man im Portfolio hat, ist Salzburg.

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