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Paderborn: Corendon fliegt neu nach Hurghada

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe hat am 6. März 2022 eine Nonstop-Verbindung zwischen Paderborn/Lippstadt und dem ägyptischen Hurghada aufgenommen. Vorerst bis zum 24. April 2022 soll diese Route bedient werden. Zum Einsatz kommen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800, die mit 189 Sitzplätzen bestuhlt sind. Ab dem 27. Juni führt die Fluggesellschaft Air Cairo in Zusammenarbeit mit SunExpress die Flüge nach Hurghada zweimal wöchentlich weiter. „Wir freuen uns sehr über das Engagement der Fluggesellschaften. Die Verbindung nach Hurghada ermöglicht den Menschen in unserem Einzugsgebiet eine komfortable Reise in die Sonne von ihrem Heimathafen. Auch im Frühjahr ist Ägypten besonders attraktiv, weil dort bereits sehr angenehme Temperaturen herrschen“, so Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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Mailand: Vorerst kein AUA-Comeback in Linate

Im Frühling 2021 konnte Austrian Airlines kurzfristig Start- und Landerechte am Flughafen Mailand-Linate ergattern. Man zog die Malpensa-Flüge auf den innerstädtischen Airport um, musste jedoch mit Beginn der laufenden Winterflugplanperiode 2021/22 wieder zurückwechseln. Dabei bleibt es vorläufig. Die österreichische Fluggesellschaft erhielt die begehrten Linate-Slots zunächst nur für den Sommerflugplan 2021 zugesprochen. Im Gegensatz zum Mitbewerber Ryanair nutze man diese auch aktiv, jedoch gelang es nicht für den Winter 2021/22 an Start- und Landerechte zu kommen. Daher musste man wieder nach Malpensa wechseln. Eine Sprecherin von Austrian Airlines bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass es in der bevorstehenden Sommerperiode kein Linate-Comeback geben wird. Hintergrund ist, dass der Carrier die notwendigen Slots nicht ergattern konnte. Daher wird man in dieser Region weiterhin den Flughafen Malpensa ansteuern. Man ist jedoch weiterhin um Start- und Landerechte in Linate bemüht, da man den innerstädtischen Airport im Fokus hat.

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Weitere russische Airlines müssen internationale Flüge einstellen

Die Anzahl der russischen Fluggesellschaft, die noch außerhalb des Landes fliegen, verringert sich Tag für Tag. Azur Air, Royal Flight, Nordwind und Pobeda haben nun ebenfalls angekündigt, dass keine internationalen Flüge mehr durchgeführt werden. Hintergrund ist, dass die meisten Betreiber Fluggerät, das von westlichen Lessoren geleast wird, in der Flotte haben. Aufgrund der Sanktionen müssen die Leasinggeber dieses zurückfordern und die Verträge beenden. Dagegen wehren sich die russischen Airlines. Die Zivilluftfahrtbehörde empfiehlt diesen, dass das Ausland vorerst nur noch mit Maschinen aus russischer Produktion angesteuert werden sollte. Pobeda will sich zwar gegen den Entzug von Leasingflugzeugen wehren, jedoch ist fraglich, ob Anordnungen russischer Gerichte im Ausland anerkannt werden. Doch nicht alle russischen Operators haben dieses zur Verfügung. Es besteht auch die Gefahr, dass dieses als „Pfand“ für die Herausgabe der Leasingmaschinen an die Kette gelegt werden könnte. Daher entscheiden immer mehr Airlines nicht mehr außerhalb der Russischen Föderation zu fliegen. Davon ausgenommen sind Verbindungen nach Belarus. Bereits zuvor haben S7 Airlines, Smartavia und Aeroflot die Einstellung der internationalen Verbindungen angekündigt. Viele Staaten darf man ohnehin nicht mehr anfliegen und abgesehen von Belarus läuft man Gefahr, dass Leasingflugzeuge gepfändet werden könnten. Es ist jedoch nicht das einzige Problem, das russische Airlines derzeit plagt, denn man kann keine Kreditkartenzahlungen mehr annehmen und die Betreiber von GDS-Systemen listen die Flüge nicht mehr. Auch bekommt man von Boeing, Airbus, Embraer und Co keine Ersatzteile mehr.

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Boeing will mehr 737 Max produzieren

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing will die Taktrate des Mittelstreckenjets B737 Max deutlich anheben. Angestrebt wird, dass die Produktion schrittweise bis Ende 2023 auf 47 Maschinen pro Monat gesteigert werden soll. Der Hauptgrund hierfür ist, dass China in Kürze diesen Maschinentyp wieder im Luftraum zulassen wird. Man hat zahlreiche Kunden in diesem Staat und erwartet, dass auch viele Neubestellungen an Land gezogen werden können. Dennoch hat man noch viele Boeing 737 Max auf dem Hof stehen, die für Airlines in China bestimmt sind. Man liegt mit der neu angepeilten Taktrate aber noch unter Airbus. Der europäische Mitbewerber will bis Mitte des kommenden Jahres die monatliche Produktion auf 65 Einheiten der A320neo-Familie hochfahren.

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Ethiopian Cargo will fünf B777-8F kaufen

Das Star-Alliance-Mitglied Ethiopian Airlines und der Flugzeugbauer Boeing haben eine Absichtserklärung über den Erwerb von fünf Frachtern des Typs B777-8F unterschrieben. Mit diesen will der Carrier das Cargogeschäft weiter ausbauen. „Wir freuen uns, diese Absichtserklärung mit unserem langjährigen Partner Boeing zu unterzeichnen, die uns in den Kreis der ausgewählten Erstkunden-Airlines für die Flotte aufnimmt. In unserer Vision 2035 planen wir, unser Fracht- und Logistikgeschäft auszubauen, um einer der größten globalen multimodalen Logistikanbieter auf allen Kontinenten zu werden. Zu diesem Zweck erweitern wir unsere spezielle Frachtflugzeugflotte mit modernster Technologie, treibstoffsparenden und umweltfreundlichen Flugzeugen des 21. Jahrunderts.  Außerdem haben wir mit dem Bau des größten E-Commerce-Hub-Terminals in Afrika begonnen“, sagte Tewolde Gebremariam, Group CEO von Ethiopian Airlines. „Die neuen 777-8 Frachtflugzeuge werden auf diesem langen Weg der Wachstumsagenda eine wichtige Rolle spielen. Heute decken unsere Luftfrachtdienste mehr als 120 internationale Ziele auf der ganzen Welt ab, sowohl mit Belly-Hold-Kapazitäten als auch mit speziellen Frachterdiensten.“ Boeing hat den neuen 777-8 Frachter im Januar auf den Markt gebracht und bereits 34 Festbestellungen für das Modell verbucht, das über die fortschrittliche Technologie der neuen 777X-Familie und die bewährte Leistung des marktführenden 777-Frachters verfügt. Mit einer Nutzlastkapazität, die nahezu identisch mit der der 747-400 ist, und einer Verbesserung der Treibstoffeffizienz, der Emissionen und der Betriebskosten um 30 Prozent wird die 777-8 Freighter den Betreibern ein nachhaltigeres und rentableres Geschäft ermöglichen.

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Kreuzfahrten: Reedereien streichen St. Petersburg aus den Fahrplänen

Beispielsweise St. Petersburg war in der Vergangenheit ein bei Ostsee-Kreuzfahrten beliebtes Ziel. Auch Kaliningrad wurde gelegentlich angesteuert. Damit ist nun Schluss, denn verschiedene Reedereien haben russische Ziele von ihren Fahrplänen gestrichen. Beispielsweise plante Aida Cruises sämtliche Ausfahrten, die Ziele Häfen der Russischen Föderation beinhaltet haben, um. Die Schiffe Diva, Mar, Nova und Vita werden nun nicht mehr Sankt Petersburg, sondern das lettische Riga ansteuern. Auch Kopenhagen, Oslo und Gotland werden als Ersatzziele aufgenommen. Teilweise kommt es auch dazu, dass Ausfahrten terminlich nach hinten verschoben werden. Zum Beispiel wird die Aida Vita ihre erste Ostsee-Kreuzfahrt erst am 24. Juli 2022 starten. Die Reederei teilte mit, dass man betroffene Passagiere informieren will und diesen als Kompensation ein Bordguthaben anbieten möchte.

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Condor kann Lufthansa-Zubringer vorläufig weiternutzen

Im Dauerstreit um die Lufthansa-Zubringerflüge gibt es für Condor nun eine temporäre Zwischenlösung, denn bis vorläufig 30. Oktober 2022 kann der Ferienflieger diese nutzen. Eine finale Entscheidung des deutschen Bundeskartellamts steht aber noch aus. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Behörde in einem Zwischenbericht festgestellt hat, dass man der Ansicht ist, dass Condor möglicherweise ein Recht auf die Nutzung der Zubringerflüge hat. Die Erklärung des Bundeskartellamts fiel stark zu Gunsten von Condor aus, ist jedoch noch keine finale Entscheidung. Beide Parteien wurden zur schriftlichen Stellungnahme aufgefordert. Vorerst bis zum 30. Oktober 2022 kann Condor weiterhin Flugverbindungen mit Zu- bzw. Abbringern, die von Lufthansa durchgeführt werden, vermarkten. Somit wird das Special-Pro-Rate-Agreement, das am 10. März 2022 hätte auslaufen sollen, vorläufig fortgeführt. Condor bestätigte, dass bei Buchung bis zum 30. Oktober 2022 die von Lufthansa durchgeführten Zu- und Abbringer verfügbar sind. Eine endgültige Lösung des Dauerstreits stellt dies jedoch nicht dar. Vielmehr will man seitens Lufthansa der finalen Entscheidung des Bundeskartellamts nicht vorgreifen und entschied sich daher abermals eine Übergangslösung auf die Beine zu stellen. Eigentlich hat Condor schon vor einiger Zeit die Kündigung geschickt bekommen, jedoch ergriff der Ferienflieger dagegen Rechtsmittel.

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Nicht kleckern, sondern klotzen: Saudi-Arabien baut Schigebiet für 500 Milliarden U.S.-Dollar

Wintersport verbindet man nicht unbedingt mit dem Wüstenstaat Saudi-Arabien. Das soll sich ändern, denn Kronprinz Mohammed bin Salman will für 500 Milliarden U.S.-Dollar ein Schigebiet bauen lassen. Dieses soll ganzjährig geöffnet sein. Errichtet werden soll das Ressort in Trojena, das sich in etwa 50 Kilometer von der Küste des Golfs von Akaba entfernt befindet. Der höchste Berg ist rund 2.600 Meter hoch. Nicht nur Liftanlagen, sondern auch ein komplettes Hoteldorf soll errichtet werden. Das Schigebiet ist Bestandteil des Projekts Neom, das von Kronprinz Mohammed bin Salman forciert wird. „Sowohl Amateure als auch Profis werden die vielen Pisten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und einer Reihe von kontrastreichen und atemberaubenden Aussichten genießen können. Das blaue Wasser des Roten Meeres, die Schönheit der Neom-Gebirgsketten und die goldenen Sanddünen der Wüste werden den Skifahrern ein einzigartiges Erlebnis bieten, das diese unterschiedlichen Umgebungen mit Spaß und Abenteuer verbindet“, ist in der offiziellen Medienmitteilung zu lesen. In den Wintermonaten fallen die Temperaturen in dieser Gebirgsregion häufig unter null Grad. Im Sommer allerdings so gut wie nie. Man betont aber, dass diese häufig um etwa zehn Grad Celsius niedriger sind als in anderen Teilen des Landes. In der kalten Jahreszeit gibt es zwar Schneefall, jedoch ist die Menge nicht mit jener in den Alpen vergleichbar. Daher will man das künftige Schigebiet überwiegend mit Schneekanonen beschneien. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2026 angekündigt, jedoch soll der Gesamtausbau des Projekts, das auch Wassersportaktivitäten, Mountainbiking-Strecken sowie ein neues Naturschutzgebiet beinhalten soll, frühestens 2030 abgeschlossen sein. Man rechnet mit rund 700.000

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Luftraumsperren: Erhebliche Einschränkungen im Japan-Europa-Verkehr

Die gegenseitigen Luftraumsperren, die im Nachgang des Überfalls der russischen Streitkräfte auf die Ukraine ausgesprochen wurden, wirken sich immer deutlicher auf den Verkehr zwischen Europa und Asien aus. Beispielsweise haben Japan Airlines und All Nippon Airways in den letzten Tagen viele Verbindungen gestrichen. Hintergrund ist, dass der Luftraum der Russischen Föderation nicht mehr genutzt werden kann. Das hat zur Folge, dass die japanischen Carrier im Europa-Verkehr große Umwege fliegen müssen. Diese verlängern nicht nur die Flugzeit, sondern verursachen auch deutlich höhere Kosten. Da die Nachfrage derzeit ohnehin überschaubar ist, können manche Anbieter ihre Verbindungen nicht mehr wirtschaftlich durchführen. Daher streicht man die Flüge. Dazu kommen auch Sicherheitsbedenken, denn auch Fluggesellschaften aus Ländern, die Russland noch nicht gebannt hat, entscheiden sich zur Meidung des Luftraums der Russischen Föderation. Als Begründung geben die meisten Anbieter an, dass man Sicherheitsbedenken wegen dem Krieg in der Ukraine habe und aus Vorsichtsgründen die gesamte Region großräumig meidet. Betroffen sind nicht nur Passagierflüge, sondern auch Cargo-Verbindungen. Beispielsweise sagte ANA in den letzten Tagen wiederholt Frachtflüge nach Europa ab. Bereits jetzt ist absehbar, dass es für einen längeren Zeitraum starke Einschränkungen im Verkehr zwischen Japan und dem europäischen Kontinent geben wird, denn für die meisten Airlines sind die notwendigen Umwege wirtschaftlich nicht darstellbar.

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Eurowings streicht in Prag und Stockholm-Arlanda

Die Fluggesellschaft Eurowings muss bei ihren beiden jüngsten Bases, Prag und Stockholm-Arlanda, bereits den Rotstift ansetzen. Mehrere Strecken wurden aus dem Verkauf genommen bzw. werden erst gar nicht aufgenommen. Ab Prag und Stockholm-Arlanda kommt die österreichische Tochtergesellschaft Eurowings Europe zum Einsatz. Diese wird im Laufe des Jahres geschlossen und durch die maltesische Neugründung Eurowings Europe Ltd. ersetzt. Die Umstellung soll im Herbst 2022 beginnen. Ab der tschechischen Hauptstadt gibt Eurowings die Nonstop-Verbindung nach Mailand-Malpensa auf. Diese soll am 25. März 2022 letztmalig bedient werden. Die geplanten Valencia-Flüge nimmt man erst gar nicht auf. Auch in Stockholm-Arlanda wird der Rotstift angesetzt, denn die Destinationen Kopenhagen, Danzig und Pristina, die Ende März bzw. Anfang April 2022 erstmalig hätten bedient werden sollen, wurden bereits aus dem Verkauf genommen. Die genannten Ziele sollen nicht aufgenommen werden. Ob Eurowings Europe im Gegensatz „Ersatzziele“ aufnehmen wird, ist derzeit noch offen.

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