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Sommer 2022: Jersey sieht sich „gut angebunden“

Die Kanalinsel Jersey sieht sich im Sommerflugplan 2022 international gut angebunden. Neu im Programm ist beispielsweise eine Nonstop-Verbindung ab Lübeck. Ab Deutschland gibt es weiters ab Düsseldorf (Eurowings) und München (Lufthansa) saisonale Flüge auf die Insel. Einige Reiseveranstalter haben ab Deutschland und der Schweiz Vollcharterflüge nach Jersey aufgelegt. Über die britischen Flughäfen London-Heathrow und London-City stehen Umsteigeverbindungen zur Verfügung. Visit Jersey, das lokale Fremdenverkehrsamt, ist der Ansicht, dass die Kanalinsel in der Sommersaison 2022 gut international angebunden ist. Man hofft gleichzeitig auf das Comeback des Tourismus, denn in den Sommern 2020 und 2021 war das Aufkommen aufgrund der Corona-Pandemie auf niedrigem Niveau. Einige Reiseveranstalter haben ihre Charterflüge abgesagt oder erst gar nicht aufgelegt gehabt.

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Oslo: Erste Boeing 737 Max 8 bei Flyr eingetroffen

Mit der LN-FGF ist am Mittwoch die erste Boeing 737 Max 8 bei der jungen Billigfluggesellschaft Flyr eingetroffen. Das Flugzeug wurde von Seattle nach Oslo überstellt. Der Carrier erwartet die Übernahme von fünf weiteren Exemplaren. Flyr bezieht insgesamt sechs Boeing 737 Max 8 über die Air Lease Corporation. Weiters hat man Optionen für bis zu vier weitere Exemplare vereinbart. Derzeit ist vorgesehen, dass jene Maschinen, die man fix leasen wird, bis zum Ende des laufenden Jahres übernommen werden sollen. Der junge Billigflieger ist im Vorjahr mit geleasten Boeing 737-800 an den Start gegangen. Vor einigen Wochen überraschte der Carrier mit der Ankündigung, dass das Nachfolgemodell 737 Max 8 eingeflottet werden soll. Zuvor soll auch das Muster Airbus A320neo im Gespräch gewesen sein. Da viele Lessoren Großbestellungen „auf Vorrat“ tätigen, konnte Flyr rasch an fabrikneue 737 Max 8 kommen. Im Juni des Vorjahres nahm Flyr den Flugbetrieb auf. Zunächst flog man nur innerhalb Norwegens ehe man am 21. August 2021 die ersten internationalen Flüge durchgeführt hat. Derzeit bedient man sechs Inlandsstrecken sowie rund 20 internationale Ziele. Für den Sommerflugplan 2022 hat man bereits die Aufnahme zahlreicher Ziele, schwerpunktmäßig Warmwasserstrecken, ab Oslo angekündigt. Das Streckennetz wird auf 44 Routen anwachsen.

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Oslo: Flyr legt zahlreiche neue Sommerstrecken auf

Die norwegische Billigfluggesellschaft Flyr legt für den Sommer 2022 zahlreiche neue Strecken, die ab Oslo bedient werden sollen, auf. Unter anderem handelt es sich um Venedig, Neapel, Dubrovnik, Palermo, Athen und Montpellier. Erst kürzlich forderte Flyr öffentlichkeitswirksam Staatshilfe von der norwegischen Regierung ein. Man fühlt sich durch die Regularien, die Unternehmen, die erst während der Krise den Betrieb aufgenommen haben, benachteiligt. Unabhängig davon setzt man die Expansion im Sommerflugplan 2022 fort und legt erneut ein ganzes Paket neuer Strecken auf. Diese werden ausschließlich ab Oslo angeboten. Im Einzelnen handelt es sich um nachstehende Neuaufnahmen: Venedig, das ab 9. Juni 2022 dreimal pro Woche bedient werden soll, Neapel und Montpellier, die zwischen 11. Juni 2022 und 13. August 2022 je zweimal pro Woche im Programm sind, zwei wöchentliche Thessaloniki-Flüge ab 11. Juni 2022, drei Umläufe pro Woche nach Dubrovnik, die in der Zeit von 13. Juni 2022 bis 12. August 2022 geplant sind, Palermo, das zwischen 18. Juni 2022 und 13. August 2022 zweimal pro Woche angesteuert werden soll, zwei wöchentliche Athen-Flüge ab 13. August 2022 sowie Alghero, das mit zwei Umläufen pro Woche von 5. Juli 2022 bis 13. August 2022 angeflogen werden soll.

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Malta: Streit um fliegerisches Comeback in Ħal Far

Die maltesische Ortschaft Ħal Far wird in erster Linie mit einer schon lange stillgelegten Royal-Air-Force-Basis verbunden. In einer kurzen Übergangsphase gab es sogar Passagierflüge, denn die Hinterlassenschaft der Briten diente als Ausweichflughafen während Luqa saniert wurde. Mittlerweile gibt es in Ħal Far keinen Flugbetrieb mehr und das Areal der RAF Air Base wurde von einem Industriegebiet regelrecht verbaut. Allerdings sind Teile der ehemaligen Runways noch deutlich zu erkennen. Ein Teil einer einstigen Piste wird auch als Test- und Rennstrecke für Kraftfahrtzeuge genutzt. Nun plant man ein „fliegerisches Comeback“ in Ħal Far. Dieses ist massiv umstritten, obwohl es nur für Modellflugzeuge gedacht ist. Es soll nahe der Küste direkt neben einem Natura-2000-Gebiet entstehen. Das passt Umweltschützern und örtlichen Landwirten so ganz und gar nicht in den Kram. Diese wollen das Projekt verhindern. Der Flächenwidmungsplan weist das angedachte Gebiet als Industriegebiet aus. Allerdings ist es eher ein Randgebiet kurz vor den Klippen. Umweltschützer führen an, dass dieses Lebensraum verschiedener Vögel, die aufgrund des Umstands, dass Jäger den Bestand über Jahrzehnte stark dezimiert haben, mittlerweile selten geworden sind. Birdlife Malta erklärt beispielsweise, dass das nahegelegene Natura-2000-Gebiet eine Nutzung als Runway für Modellflugzeuge eigentlich unmöglich machen würde. Die geplante Zone dient als Brutstätte verschiedener seltener Wasservögel und diese könnten sich vom Lärm massiv gestört fühlen. Die Regierung Maltas kündigte in einer Pressemitteilung an, dass die Ħal Far Model Flying Association in genau dieses Gebiet umziehen wird. Allerdings wurden noch von keinem Beteiligten offizielle Ansuchen auf Errichtung der Runway für Modellflugzeuge eingereicht. Da dies formelle

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Do&Co-LKW-Fahrer wollen mit Streik British Airways lahmlegen

Die Gewerkschaft, die das Catering-Personal, das unter anderem für British Airways tätig ist, vertritt, ruft ihre Mitglieder für den 4. und 5. März 2022 zur Arbeitsniederlegung auf. Hintergrund ist, dass Unzufriedenheit bezüglich der Arbeitsbedingungen und der Entlohnung herrscht. In einer Aussendung weist die Gewerkschaft United darauf hin, dass es zum Ausfall vieler Flugverbindungen kommen könnte, denn in den Tarifverträgen mit Piloten und Flugbegleitern ist festgehalten, dass diese Lebensmittel und Getränke erhalten müssen. Die Arbeitnehmervertreter leiten daraus ab, dass aus diesem Grund die Flugzeuge ohne Catering an Bord gar nicht abheben dürfen. Sofern British Airways keine andere Lösung findet, dürfte es an den Streiktagen auch in der Kabine ziemlich hungrig bleiben. Vom Streik betroffen ist die britische Niederlassung des österreichischen Cateringkonzerns Do&Co. Unter anderem sollen sich rund 100 Lastwagenfahrer am derzeit für 48 Stunden angekündigten Streik beteiligen. Dies hat zur Folge, dass die Logistik nicht mehr gewährleistet werden kann. Im Vorfeld gab es zahlreiche Gesprächsrunden zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaft. Man konnte jedoch keine Einigung finden. In einer Urabstimmung stimmten laut Unite 94 Prozent der Mitglieder für den zweitägigen Streik.

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Sata und Azores Airlines starten Kooperationen mit Transavia und Easyjet

Die Fluggesellschaft Sata und Azores Airlines haben mit Easyjet und Transavia Vertriebspartnerschaften abgeschlossen. Das bedeutet konkret, dass die Angebote der portugiesischen Airlines neu auch über die beiden Billigflieger buchbar sind. Einerseits sind Sata und Azores Airlines dem „Worldwide by Easyjet“-Programm beigetreten. Bei Transavia ist man überhaupt der erste Kooperationspartner des entsprechenden Gegenstücks, das mit jenem des orangefarbenen Konkurrenten vergleichbar ist. Easyjet-Kunden können über Lissabon nach São Miguel, Terceira, Horta, Pico und Santa Maria fliegen sowie über Porto nach São Miguel und Terceira und von Paris und Barcelona nach San Miguel. Im Rahmen der „Transavia Smart Connection“ sollen auch andere Flüge der Air France-KLM-Gruppe mit jenen von Azores und Sata verknüpft werden können. In erster Linie geht es um Anschlussflüge, die ab Porto, Lissabon bzw. Funchal zur Verfügung stehen. Bemerkenswerterweise steckt bei Transavia und Easyjet der gleiche Technologieanbieter hinter der technischen Plattform, mit der der Vertrieb realisiert ist. Es handelt sich um das Unternehmen „DoHop“. Dieses hat sich auf das „Zusammenstoppeln“ einzelner Flugscheine spezialisiert und will dafür unter anderem eine Anschlussgarantie geben.

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Slowenien schafft 3G-Regel bei Einreise ab

Fast überall in Europa wird gelockert – so auch in Slowenien. Von Reisenden, die in das EU-Land einreisen wollen, wird kein 3G-Nachweis mehr verlangt. Touristen müssen also weder auf das Coronavirus getestet noch dagegen geimpft oder von einer Erkrankung genesen sein. Auch darüber hinaus werden nahezu sämtliche CoV-bedingten Beschränkungen aufgehoben. Lediglich die Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie die 3G-Regel für Gesundheitseinrichtungen, Altenheime und Justizvollzugsanstalten würden erhalten bleiben, wie freipresse.de berichtet.

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Austrian Airlines: A320neo bekommen Triebwerke von Pratt & Whitney

Jene vier Airbus A320neo, die Austrian Airlines ab Sommer 2022 übernehmen wird, werden mit Triebwerken von ausgestattet sein. Die bestehende A320ceo-Flotte hat Antriebe des Konkurrenten CFM International montiert. Austrian Airlines hat sich bei den Neuzugängen für Pratt & Whitney PW1100G-Triebwerke entschieden. Mit diesen werden die vorerst vier für die österreichische Fluggesellschaft bestimmten A320neo ausgerüstet sein. Gegenüber Aviation.Direct erklärte eine Firmensprecherin auf Anfrage: „Ja, die Maschinen werden mit Pratt & Whitney Triebwerken ausgestattet sein“. Zwischen August 2022 und Frühjahr 2022 wird Austrian Airlines insgesamt vier A320neo einflotten. Diese stammen aus einer bestehenden Order der Konzernmutter Lufthansa und werden ältere Modelle der A320-Familie ersetzen.

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NUE: Corendon fliegt nach Kayseri in Kappadokien

Der Airport Nürnberg baut sein Angebot weiter aus und kommt jetzt auf neun Nonstop-Ziele in die Türkei: Ab 15. Juli fliegt Corendon Airlines Kayseri in Kappadokien wöchentlich an. Die Flugverbindung soll bis zum 9. September angeboten werden. Corendon Airlines hat 2019 eine Basis in Nürnberg eröffnet und ist inzwischen die größte touristische Airline am Albrecht Dürer Airport. Kayseri ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der Zentraltürkei. Die Stadt liegt am Fuße des erloschenen Vulkanes Erciyes, hat mehr als eine halbe Million Einwohner und gilt als eines der wichtigsten Industrie- und Handelszentren des Landes. Weitere Nonstop-Ziele in der Türkei: Adana, Ankara, Antalya, Bodrum, Dalaman, Istanbul (Istanbul Airport und Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen) und Izmir.

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Ankara: Turkish Airlines schickt Anadolujet nach Graz

Nach dem Rückzug von der Istanbul-Strecke schickt Turkish Airlines die hauseigene Billigmarke Anadolujet ab Ankara nach Graz. Geplant sind zwei Umläufe pro Woche, die Ende Juni 2022 aufgenommen werden sollen. In der Vergangenheit band Turkish Airlines die Landeshauptstadt der Steiermark an das Hauptdrehkreuz, Istanbul, des Star-Alliance-Mitglieds ein. Diese Strecke wird auch im Sommerflugplan 2022 nicht bedient und generell ist die Reaktivierung ungewiss. Gänzlich fern bleiben wird Turkish Airlines Graz allerdings nicht. Ab 30. Juni 2022 bietet man unter der Billigmarke Anadolujet zwei wöchentliche Ankara-Flüge an. Diese werden an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag angeboten. Im Regelfall kommen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz. Es werden auch Umsteigeflüge über die Hauptstadt der Türkei angeboten. Anadolujet ist keine eigene Fluggesellschaft, sondern eine Vertriebsmarke der Turkish Airlines. Aus diesem Grund wird unter TK-Flugnummern geflogen. Die türkische Firmengruppe plant mittelfristig dieses Lowcost-Brand in eine eigene Tochtergesellschaft mit eigenem AOC auszulagern.

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