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Riesenfrachter Antonov landete in Nürnberg

Während der Flugplan des Airport Nürnberg im Sommer wieder auf über 60 Nonstop-Ziele anwächst, nimmt auch das Frachtgeschäft Fahrt auf. Eines der größten Flugzeuge weltweit, eine Antonov An-124, landete am gestrigen Dienstag gegen 7:50 Uhr in Nürnberg. Eine kleine Fotoserie:

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American Airlines will mit A321XLR nach Zentraleuropa expandieren

Die Fluggesellschaft American Airlines liebäugelt mit dem Einsatz des Maschinentyps Airbus A321XLR auf Transatlantikstrecken zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa. Man erwartet die Übernahme der ersten Einheiten gegen Ende 2023. Der Carrier hat insgesamt 50 Exemplare der derzeit reichweitenstärksten Variante des Airbus A321neo bestellt. Mit Hilfe dieser Maschinen will man in die Jahre gekommene Boeing 757-200ER ersetzen, aber auch neue Ziele auf der Langstrecke erschließen. Im Rahmen der Routes Americas sagte Netzwerkchef Hennig Greiser unter anderem, dass man den Airbus A321XLR bereits im kommenden Jahr ab Philadelphia, New York JFK und Boston in den Europa-Verkehr stellen will. Er nannte zwar noch keine genauen Ziele, sagte jedoch, dass diese dem aktuellen Planungsstand nach in „Zentraleuropa“ sein werden. Während es im Jahr 2023 nur vereinzelte Einsätze geben wird, plant man ab 2024 dieses Muster im großen Stil über den großen Teich fliegen zu lassen. Der Manager hob hervor, dass man mit dem Airbus A321XLR in der Lage ist auch Ziele in Europa anzusteuern, die mit Widebodies unrentabel wäre. American Airlines könnte so Märkte erschließen, in denen man bislang nicht präsent ist. Zentraleuropa hat man dabei besonders stark ins Auge gefasst. Genauer in die Karten blicken lassen will sich Greiser aber nicht.

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Erster Zug aus Brno am Flughafen Wien angekommen

Am Dienstag rollte erstmals ein aus dem tschechischen Brno kommender Zug im Bahnhof Flughafen Wien ein. Es handelt sich vorerst um ein einmaliges Show-Ereignis der Politik, denn an Bord befand sich eine Delegation aus Brno, die von Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) empfangen wurde. „Es freut mich, dass dieser Zug direkt aus Brünn zum Flughafen Wien gekommen ist. Zunächst einmal als „Einmalerlebnis“. Aber wir alle hier hoffen, dass es doch bald eine regelmäßige Verbindung geben wird“, so Ludwig. Derzeit ist nicht absehbar wann regelmäßige Zugverbindungen zwischen Brno und dem Flughafen Wien-Schwechat angeboten werden. Die lokale Politik verfolgt dieses Ziel mit Hochdruck und verweist darauf, dass die Reisezeit auf dem Straßenweg vergleichsweise lang ist. „Künftig ist eine Fahrtzeit von Wien nach Berlin – via Brünn – von vier Stunden geplant. Da passt eine geplante Verbindung von Brünn zum Flughafen sehr gut hinein“, sagte Ludwig.

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Litauen schafft G-Regeln bei der Einreise ab

Aus anderen EU-Staaten kommend lässt Litauen wieder alle Personen ohne weitere Nachweise und Quarantäne einreisen. Man benötigt weder Impf-, Genesungs-, noch Testzertifikat. Auch innerhalb des Landes wurde die 3G-Regel weitgehend abgeschafft. Lediglich aus so genannten Drittstaaten kommend hält der baltische Staat noch einige Beschränkungen aufrecht. Reist man beispielsweise aus Österreich oder Deutschland nach Litauen, so kann man wieder ganz ohne „Coronaunterlagen“ und Quarantäne einreisen. Diese Regelung gilt auch für Länder, die zwar der Europäischen Union nicht angehören, jedoch EWR-Mitglieder sind. Derzeit ist vorgesehen, dass sich Personen, die aus Drittstaaten kommen, noch an Quarantäneregeln halten müssen. Diese sollen spätestens am 1. April 2022 durch den 3G-Nachweis ersetzt werden. Litauen erwartet sich durch die weitgehend normalisierten Einreisebestimmungen zusätzlichen Schub für den Tourismus. In der Vergangenheit schloss man aufgrund der Corona-Pandemie wiederholt die Grenzen und hat immer wieder nur eigene Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz und/oder Aufenthaltsberechtigung einreisen lassen.

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Zeitfracht: Adler Modemärkte steigen ins Pauschalreise-Geschäft ein

Der Zeitfracht-Konzern steigt über die Tochtergesellschaft Adler Modemärkte verstärkt ins Reisesegment ein. Bislang hatte der Bekleidungshändler in erster Linie Einkaufs-Busreisen im Portfolio. Nun will man davon unabhängig auch Flug-, und Schiffsreisen vermitteln. Busfahrten, die zu Adler-Märkten führen, hat das Unternehmen schon lange im Angebot. Dabei will man es aber nicht belassen, sondern unter der Marke „Adler Reisen“ auch Pauschalreisen vermitteln. Dabei will man die so genannte „Best Agers“-Zielgruppe ansprechen. Zunächst sollen sich die Angebote, die in Kooperation mit Tendtours verkauft werden, auf Destinationen in Europa beschränken. In einer Medienerklärung schreibt man, dass man den Einstieg in dieses Segment für passend hält. Der Zeitpunkt wäre ideal gewählt und man will „Pauschalreisen zu attraktiven Preisen“ vermitteln. Auch den Bereich Events will man weiter ausbauen.

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Malta: Grünes Licht für 40-Millionen-Euro-Investition in neues Vorfeld

Der Malta Internation Airport wird das Apron X für 40 Millionen Euro ausbauen. Das neue Vorfeld wird den Flughafen mit der notwendigen Infrastruktur ausstatten, um künftiges Wachstum zu bewältigen. Im Rahmen des Projekts Apron X wird eine Fläche von rund 100.000 Quadratmetern erschlossen, was in etwa der Größe von 14 Fußballfeldern entspricht. Diese Entwicklung wird die Abstellkapazitäten des Flughafens und seine Fähigkeit, den Betrieb mit gemischten Flotten besser zu bewältigen, erheblich verbessern, insbesondere während der Spitzenzeiten im Sommer. Auf dem Apron X werden neue Abstellpositionen eingerichtet, die entweder sieben Flugzeuge des Codes C oder drei Flugzeuge des Codes E aufnehmen können, wobei ersteres der häufigere Flugzeugtyp ist, der auf dem Malta International Airport landet, zusätzlich zu den 20 bestehenden Positionen auf den Vorfeldern 8 und 9. Das millionenschwere Projekt wird nicht nur die Abstellkapazitäten des internationalen Flughafens Malta verbessern, sondern auch den Bau einer neuen Rollbahn umfassen, die die Zugänglichkeit des neuen Vorfelds verbessern wird, sowie den Bau eines strategisch günstig gelegenen Bereitstellungsbereichs mit Einrichtungen für wichtige Bodenabfertigungsvorgänge. Diese zusätzlichen Einrichtungen werden den Hauptausbau ergänzen, indem sie zu einem reibungsloseren und effizienteren Betrieb am Boden beitragen und es dem internationalen Flughafen Malta ermöglichen, weiteres Verkehrs- und Wirtschaftswachstum zu bewältigen. Das Projekt Apron X soll auch dazu beitragen, dass der internationale Flughafen Malta seine Umweltverpflichtungen durch den Bau eines 10.000 m langen Reservoirs für eine bessere Regenwassersammlung und die Installation von LED-Flutlichtanlagen einhalten kann. Darüber hinaus werden im Rahmen des Projekts Vorbereitungsarbeiten für die Elektrifizierung von Abstellplätzen durchgeführt, so dass geparkte

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Catania: Flugbetrieb wegen Ätna-Ausbruch temporär unterbrochen

Der Vulkan Ätna auf der italienischen Inseln Sizilien ist in den letzten Tagen wieder deutlich aktiver geworden. Laut dem Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie war die Aschewolke zum Teil in rund zehn Kilometern Höhe deutlich sichtbar. Der Flugbetrieb auf dem Catania Airport musste aus Sicherheitsgründen temporär eingestellt werden. Der Ätna gilt als aktivster Vulkan Europas und daraus resultierende Einschränkungen für die Luftfahrt gehören in Sizilien zur Routine. Der Vulkan ist etwa 3.300 Meter hoch und gilt sowohl im Sommer als auch im Winter als Touristenmagnet. Es gibt auch zwei kleinere Schigebiete, die sowohl von Einheimischen als auch von ausländischen Gästen rege genutzt werden.

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Nürnberg: Corendon legt Kayseri-Nachtflüge auf

Die türkische Fluggesellschaft Corendon stockt ihr Angebot ab dem Flughafen Nürnberg weiter auf: Während der Sommer-Hochsaison wird man einmal wöchentlich die Destination Kayseri bedienen. Im Zeitraum von 15. Juli 2022 bis vorerst 10. September 2022 wird der türkische Carrier Nachtflüge zwischen den beiden Städten anbieten. Diese werden von Kayseri aus angeboten und jeweils in Nächten von Freitagen auf Samstagen angeboten. Momentan ist vorgesehen, dass diese Route nur während der Hochsaison des bevorstehenden Sommers 2022 bedient werden soll. Bei entsprechender Nachfrage ist es seitens Corendon vorstellbar, dass eine Fortführung erfolgen könnte.

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Frankfurt: Condor nimmt Johannesburg auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor plant im Winterflugplan 2022/23 insgesamt 21 Langstreckenziele anzubieten. Mit Johannesburg bietet man ab Frankfurt am Main eine neue Destination, die jeweils montags und freitags bedient werden soll, an.  Zudem werden die Verbindungen nach New York, Toronto, Los Angeles und Seattle auch im Winter mit insgesamt zwölf wöchentlichen Flügen ab Frankfurt fortgesetzt. Neben Afrika und Nordamerika ist auch die Karibik wieder stark vertreten: Mexiko, Kuba und Jamaika sind ebenso im Programm, wie die Dominikanische Republik, Grenada und Tobago. Weiters hat man Ziele im Indischen Ozean wie Seychellen, Malediven und Mauritius im Programm. Weitere Ziele und Abflughäfen für zusätzliche Strecken im Winter 22/23 werden laut Condor derzeit geprüft. Übersicht der Condor-Langstreckenflüge ab Frankfurt, ab dem 1. November 2022: Kapstadt, Südafrika: Dienstag, Donnerstag, Samstag Cancún, Mexiko: Täglich Grenada: Sonntag Havanna, Kuba: Montag, Donnerstag Holguin, Kuba: Mittwoch, Sonntag New York (JFK), USA: Montag, Donnerstag, Freitag, Samstag Johannesburg, Südafrika: Montag, Freitag Los Angeles, USA: Dienstag, Donnerstag, Sonntag Mombasa, Kenia: Freitag, Sonntag Montego Bay, Jamaika: Mittwoch, Sonntag Male, Malediven: Montag, Mittwoch, Samstag Mauritius: Dienstag, Mittwoch, Freitag, Sonntag Puerto Plata, Dom. Republik: Mittwoch, Sonntag Punta Cana, Dom. Republik: Täglich Santo Domingo, Dom. Republik: Mittwoch, Sonntag Seattle, USA: Montag, Donnerstag, Samstag Seychellen: Freitag Tobago: Sonntag Varadero, Kuba: Dienstag, Freitag, Samstag Toronto, Kanada: Mittwoch, Sonntag Sansibar, Tansania: Freitag, Sonntag

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UFO kritisiert AOC-Verlegung der Lufthansa Tochter Eurowings Europe

Die Kabinengewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) kritisiert die Entscheidung des Lufthansa-Konzerns, die Eurowings Europe nach Malta zu verlegen. „Wir vermuten, dass der Konzern versucht, die Steuervermeidungsstrategien der Ryanair zu kopieren. Eigentlich sollte man meinen, dass nach der Rettung durch das staatliche Krisenpaket der Lufthansa-Konzern zeigen sollte, dass er für fairen Wettbewerb und Arbeitsbedingungen steht“, so Anja Bronstert, stellvertretende UFO-Vorsitzende. Der Arbeitgeber Eurowings Europe teilte den Mitarbeitenden in einem internen Schreiben mit, dass dieser Schritt zur Verlegung des Betriebs ins Ausland lediglich der Vermeidung von Doppelbesteuerung diene und keine Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen habe. „Für die in Deutschland beschäftigten Mitarbeitenden der Eurowings Europe, die seit mehr als zwei Jahren mit Schließungsplänen konfrontiert werden, sind solche Nachrichten ein Schlag ins Gesicht“, so Bronstert weiter. In der letzten Woche hieß es in einem firmeninternen Rundschreiben, dass die Mitarbeitenden bis zum Ende des Sommerflugplans am aktuellen Stationierungsort München weiterarbeiten dürften. Die weitere Perspektive wurde aber offengelassen. „Vieles deutet auf eine Betriebsschließung hin. Die Mitarbeitenden befürchten, im hochproduktiven Sommer noch einmal alles geben und danach gehen zu müssen“ erläutert UFO-Tarifreferent Maximilian Kampka. Die Eurowings Europe ist eine 100-prozentige Tochter der Deutschen Lufthansa AG und profitierte anfangs vor allem von fehlender Tarifierung.

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