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Ego Airways: ENAC suspendiert Betriebsgenehmigung

Die italienische Fluggesellschaft Ego Airways ist derzeit aufgrund einer Verfügung der italienischen Luftfahrtbehörde ENAC nicht zur Durchführung kommerzieller Flüge berechtigt. Die Betriebsgenehmigung des Carriers ist seit 4. Jänner 2022 ausgesetzt. Die ENAC bestätigte, dass die Erlaubnis derzeit suspendiert ist, machte jedoch keine näheren Angaben zu den Gründen. Ego Airways hat seit dem Entzug des von German Airways dry angemieteten Embraer 190 kein Flugzeug mehr auf dem AOC. Kürzlich wurde bekannt, dass Ego Airways den Neustart mit zwei Sukhoi Superjet SSJ 100 plant. Ob es dazu kommen wird, ist aber völlig offen. Um die Betriebsgenehmigung wieder erlangen zu können, muss Ego Airways sämtliche Auflagen der ENAC erfüllen. Diese sind europaweit einheitlich, jedoch kann es gelegentlich dazu kommen, dass die nationalen Behörden im Detail unterschiedlich interpretieren bzw. auslegen.

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Graz: Turkish Airlines reaktiviert Istanbul-Flüge nicht

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines wird künftig keine Passagierflüge mehr nach Graz durchführen. Das Angebot wird auf Wien und Salzburg fokussiert. Mit Frachtmaschinen wird man weiterhin auch Linz ansteuern. Vor der Corona-Pandemie war die Nonstop-Verbindung zwischen Graz und Istanbul zumeist gut gebucht und wurde besonders von Geschäftsreisenden gerne für Umsteigeverbindungen genutzt. Generell gilt der türkische Carrier aufgrund des gegenüber westeuropäischen Airlines höheren Servicestandards sowohl bei Privat- als auch Businessreisenden als durchaus beliebt. Dementsprechend hoffte man in der Steiermark auf eine Wiederaufnahme der Flugverbindung. Daraus wird nichts, denn Turkish Airlines wird entgegen der ursprünglichen Ankündigung die Route Istanbul-Graz-Istanbul nicht mit Sommerflugplan 2022 reaktivieren. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits eingestellt. Das Unternehmen bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass diese Strecke eingestellt wird und Passagiere mit Tickets wahlweise umgebucht werden sollen oder eine Erstattung erhalten sollen. Von einer endgültigen und finalen Einstellung will man aber noch nicht sprechen. Aus Istanbul heißt es, dass man Graz weiterhin im Auge hat und sich eine spätere Wiederaufnahme ausdrücklich vorbehält. Einen Zeithorizont hat man dafür aber noch nicht. Abzuwarten bleibt daher, ob ein anderer türkischer Carrier in die Lücke springt, so dass zumindest der Point-to-Point-Verkehr, für den es eine durchaus beachtliche Nachfrage ab Österreich gibt, bedient werden kann. Derzeit wollen Corendon, SunExpress und Pegasus eventuelle Graz-Pläne nicht kommentieren.

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Reiseveranstalter FTI führt kostenpflichte Sitzplatzreservierungen ein

Vielen Reisenden ist die Reservierung eines bestimmten Sitzplatzes wichtig. Mal, um garantiert am Fenster zu sitzen oder aber damit die Familie in jedem Fall zusammensitzt. Bei Charterflügen gibt es oftmals keine Möglichkeit der Vorab-Reservierung, obwohl es durchaus lukrativ ist. FTI ändert das nun. Freilich ist FTI nicht der erste Tour Operator, der den Wunschsitzplatz im Charterflugzeug gegen Bezahlung anbietet. Allerdings will dieser Reiseveranstalter den Verkauf dieser Zusatzleistung über Provisionen, die an Reisebüros und Vermittler ausgeschüttet werden sollen, schmackhaft machen. Kunden müssen sich also darauf einstellen, dass ihnen im Zuge der Buchung schon bald zur kostenpflichtigen Reservierung bestimmter Sitze geraten werden könnte. Das Pricing ist laut FTI flexibel. Im günstigsten Fall kostet die Reservation eines Sitzes zehn Euro pro Person und Strecke. In der Exit-Row müssen dann schon mindestens 30 Euro auf den Tisch gelegt werden. Nachträglich kann dieses Extra bis zu 72 Stunden vor dem Abflug gekauft werden. FTI bietet die kostenpflichtige Sitzplatzreservierung vorerst nur auf Charterflügen an, die von Smartlynx, FlyEgypt oder European Air Charter durchgeführt werden. Sollte die Pauschalreise von einer anderen Fluggesellschaft operiert werden, steht allenfalls direkt über die Airline eine kostenpflichtige Reservierung zur Verfügung. Andernfalls heißt es: Früh zum Schalter kommen.

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Gesamtjahr 2021: Airbus lieferte 611 Flugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Jahr 2021 insgesamt 611 Verkehrsflugzeuge an 88 Kunden ausliefern. Damit hat man das selbstgesteckte Ziel von 600 Maschinen leicht übertroffen. Der Hersteller ist der Ansicht, dass man die Widerstandsfähigkeit, aber auch die Erholung unter Beweis habe stellen können. Rund ein Viertel der Maschinen wurden im Vorjahr mit Hilfe von „E-Delivery“ übergeben. Das bedeutet konkret, dass viele Prozesse, die im Vorfeld der Übergabe erledigt werden, digital absolviert wurden. Das sollte laut Airbus den Reiseaufwand für die Käufer reduzieren. Im Jahr 2021 verdoppelte Airbus seinen Brutto-Auftragseingang im Vergleich zu 2020 mit 771 neuen Aufträgen (507 netto) über alle Programme und Marktsegmente hinweg, was die Stärke der gesamten Produktpalette des Unternehmens unterstreicht und das erneute Vertrauen des Marktes demonstriert. Die A220 erhielt 64 feste Brutto-Neubestellungen und mehrere Absichtserklärungen von einigen der weltweit führenden Fluggesellschaften. Für die A320neo-Familie gingen 661 Brutto-Neubestellungen ein. Im Segment der Großraumflugzeuge verbuchte Airbus 46 Brutto-Neubestellungen, darunter 30 A330 und 16 A350, von denen 11 auf die neu eingeführte A350F entfielen, für die ebenfalls 11 weitere Absichtserklärungen erteilt wurden. Gemessen an der Zahl der Flugzeuge verzeichnete Airbus ein Book-to-Bill-Verhältnis von über eins.  Ende 2021 belief sich der Auftragsbestand von Airbus auf 7.082 Flugzeuge. „Unsere Erfolge im Bereich Verkehrsflugzeuge im Jahr 2021 spiegeln den Fokus und die Widerstandsfähigkeit unserer Airbus-Teams, Kunden, Zulieferer und Stakeholder in aller Welt wider. Wir haben alle gemeinsam bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. Das Jahr war geprägt von wichtigen Aufträgen von Fluggesellschaften aus aller Welt, die Vertrauen in das nachhaltige Wachstum des Luftverkehrs

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Austrian Airlines sucht auch 2022 nach Lehrlingen

Seit 1997 wurden in der rot-weiß-roten Lehrlingswerkstätte am Hangar des Flughafens Wiens über 200 Lehrlinge in den unterschiedlichsten technischen Lehrberufen ausgebildet. Auch im neuen Jahr setzt der heimische Carrier auf eigene Nachwuchskräfte. „Die Lehrlingsausbildung ist eine wichtige und wertvolle Investition in die Zukunft. Zum einen sind die Lehrlinge unsere Luftfahrtexperten von morgen, zum anderen wollen wir jungen Erwachsenen Perspektiven für ihren Berufsweg geben. Wir freuen uns daher sehr, dass wir auch 2022 wieder die Ausbildung zum Mechatroniker in der Fertigungstechnik anbieten können“, so Austrian Airlines COO Francesco Sciortino. Die Ausbildung zum Mechatroniker wird seit 2019 angeboten und ist einer der begehrtesten Lehrberufe bei der Fluggesellschaft. Aktuell befinden sich 20 Jugendliche in diesem Lehrberuf. „Gerade in der Luftfahrtbranche ist ohne professionelle Flugzeug-Wartung ein reibungsloser Ablauf undenkbar. Wir legen deshalb großen Wert auf umfassende Ausbildung sowie ein hohes Qualitätsniveau“, so COO Francesco Sciortino. Wer einen erfolgreichen Abschluss des 9. Schuljahres, sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie Interesse an der Luftfahrt hat und neben handwerklichem Geschick und technischer Affinität auch Einsatzbereitschaft sowie Verantwortungsbewusstsein zu seinen Stärken zählt, bringt die besten Voraussetzungen für die Lehrstelle mit.  Die Ausbildung startet im September 2022, Bewerbungen sind noch bis einschließlich 13. Februar 2022 auf der Austrian Website möglich.

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Hamburg Airport: Über ein Jahrhundert ereignisreiche Flughafengeschichte

Genau 241 Passagiere wurden am Hamburg Airport zu Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1920 gezählt – 2019 waren es bereits mehr als 17 Millionen. Und Heute feiert der Flughafen der Hansestadt seinen 111. Geburtstag. Er ist damit einer der ältesten internationalen Verkehrsflughäfen weltweit und befindet sich noch immer an seinem Gründungsstandort. Die Geschichte des Hamburger Flughafens begann bereits im März 1910: Graf Ferdinand von Zeppelin warb in einer Rede vor zahlreichen Hamburgern für die Zukunft der Luftschiffe. Sein Appell trug Früchte: Am 10. Januar 1911 konstituierte sich die Hamburger Luftschiffhallen GmbH (HLG) – die Geburtsstunde des Hamburger Flughafens. Auf einem fast 45 Hektar großen Wiesengelände nahe des Dorfes Fuhlsbüttel entstand die erste Luftschiffhalle, von wo aus bereits 1912 die ersten Luftschiffe starteten. Die Zeppelinhalle wurde 1912 mit einem großen Volksfest eingeweiht. Schnell wurden die Zeppeline von ersten Flugzeugen abgelöst Mit Schal, Helm und Fliegerbrille ausgerüstet, waren in den Anfangsjahren bis zu fünf Passagiere im offenen Doppeldecker unterwegs. 1919/20 etablierten sich in Hamburg erstmals Linienflugverbindungen – in umgebauten Kriegsmaschinen ging es beispielsweise von Hamburg nach Berlin. KLM flog 1920 die erste internationale Verbindung über Hamburg: Rotterdam – Amsterdam – Hamburg – Kopenhagen. In dieser Zeit stiegen auch die Passagierzahlen kräftig an. 1929 eröffnete das erste Abfertigungsgebäude am Flughafen, das die Abfertigung von Passagieren und Fracht, die Flughafenverwaltung sowie ein Restaurant und Aussichtsplattformen zentralisierte. Aus Flughafen Fuhlsbüttel wird „Hamburg Airport“ Während der Berliner Luftbrücke war Hamburg Airport einer der Startflughäfen der sogenannten Rosinenbomber. Auf dem Flughafen, der durch den Krieg keinen Schaden

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England: Für Geimpfte entfällt CoV-Test vor Abreise und Quarantäne

Die britische Regierung rudert zurück und lockert die Einreisebestimmungen für vollständig Geimpfte. Vor Abreise muss kein Test gemacht werden. Nach Einreise in England kann anstatt eines PCR-Tests ein günstigerer Antigen-Test durchgeführt werden. Erst wenn dieser positiv ausfallen sollte, müssen sich Einreisende selbst isolieren und einen (gratis) PCR-Test zur Bestätigung durchführen. Aber aufgepasst: Die neuen Regeln gelten vorerst lediglich für England! Wales, Nordirland und Schottland würden weiter einen negativen Covid-19 Test für die Einreise verlangen, wie reisevor9.de berichtet.

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Comeback der Business Class – Komfortables Reisen wird immer beliebter

Die Einstellung deutscher Reisender zu Business Class Flügen hat sich gewandelt: Die Nachfrage nach Flügen in der gehobenen Flugklasse stieg zuletzt enorm, zeigt eine aktuelle Umfrage des Online-Reiseunternehmens Skyscanner. Während bisher günstige Flüge am beliebtesten waren, legen die Business Class Flüge nun deutlich zu. 45 Prozent der Befragten gaben an, dass sie jetzt eher bereit sind einen Platz in der Business Class zu buchen oder allgemein mehr Geld für ein Flugticket auszugeben als noch vor der Pandemie. Grund dafür ist der Wunsch nach mehr Platz und Komfort bei der nächsten (Auslands-)Reise. Die vermehrte Nachfrage nach Business Class Flügen spiegelt sich auch im Buchungsverhalten der vergangenen Monate wieder: Skyscanner verzeichnete kürzlich einen klaren Anstieg an Reisen in der Business Class sowie der Premium Economy Class – insbesondere nachdem die USA als beliebtes Langstreckenziel im November ihre Grenzen für vollständig geimpfte Deutsche geöffnet haben.  Die Top fünf der beliebtesten Ziele für Business Class Flüge bilden begehrte Bucket List Fernreiseziele. Nach rund 18 Monaten hat Thailand im November seine Grenzen für geimpfte deutsche Reisende geöffnet. Daher verwundert es nicht, dass Bangkok und Phuket die Spitzenplätze unter den beliebtesten Business Class Zielen für das Jahr 2022 einnehmen. Gleiches gilt für die langersehnte Öffnung der USA am 8. November 2021. Das beliebte Städtereiseziel New York folgt auf Platz drei der beliebtesten Business Class Ziele. Platz vier und fünf nehmen die Trendreiseziele Dubai und Sydney ein.

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PRN: Zagreb-Verbindung nach nur einem Monat vor dem Aus

Vor weniger als einem Monat wurde die kosovarische Hauptstadt direkt mit dem Flughafen Zagreb verbunden. Doch diese Verbindung scheint zu floppen: Ende des Monats soll wieder Schluss sein. Der Service wurde von Croatia Airlines und Trade Air im Auftrag von MyWings, einem Reiseveranstalter aus dem Kosovo, durchgeführt. Damals waren sich die Beteiligten wohl sicher, dass genügend Menschen fliegen werden. Ziemlich schnell wurde aber klar, dass der erhoffte Erfolg ausbleibt. Die beiden Hauptstadt-Flughäfen wurden nämlich zunächst dreimal wöchentlich angeflogen. Doch nach anfänglichen Rotationen mit mäßiger Nachfrage wurden die Flüge ziemlich rasch auf zwei pro Woche reduziert. Bis Ende des Monat soll die Flugverbindung komplett auf Eis gelegt werden, wie exyuaviation.com berichtet.

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Griechenland verlangt PCR-Test oder Schnelltest vor Einreise

Griechenland verlangt ab sofort einen negativen PCR-Test oder Antigen-Schnelltest vor Reiseantritt. Das gilt für alle Reisenden ab fünf Jahren – und zwar unabhängig davon, ob sie geimpft sind oder nicht. Der negative PCR-Test darf zum Zeitpunkt der Ankunft höchstens 72 Stunden, die Schnelltestung darf maximal 24 Stunden her sein. Diese verschärfte Regelung sei zunächst bis zum 24. Jänner 2022 in Geltung, so der ORF. Vor Antritt der Reise müssen sich Reisende nach Griechenland zudem weiterhin registrieren. In Griechenland sind die Zahlen der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen Tagen wegen der neuartigen Variante rasant gestiegen.

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