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Erste sechs Monate: Play brachte Flugzeuge halbvoll

Die in Island ansässige Billigfluggesellschaft Play beförderte in den ersten sechs Betriebsmonaten eigenen Angaben nach 101.053 Passagiere. Durchgeführt wurden rund 1.000 Flüge. Die Auslastung wird mit 53,2 Prozent angegeben. Play erklärt in einer Aussendung weiters, dass 48 Prozent der Fluggäste aus Island stammen. Alle anderen würden aus anderen Staaten kommen. Daraus leitet der Carrier ab, dass das Brand in Europa gut ankommen würde. Im Jahr 2022 will man insgesamt 24 Ziele in Europa und Nordamerika bedienen. Zuletzt im Dezember 2021 hatte Play 17.749 Reisende an Bord. Die Auslastung sank von 58,3 Prozent im November 2021 auf 53,2 Prozent. Dies führt das Luftfahrtunternehmen in erster Linie auf die Verschärfung der Einreise- und Quarantänebestimmungen seitens verschiedenster Staaten zurück. Man hält sich aber für gut aufgestellt und betont, dass man ausreichend finanzielle Rücklagen zur Verfügung habe. „Da wir ein sehr ereignisreiches erstes Betriebsjahr abschließen, sind wir sehr ermutigt und voller Energie für das kommende Jahr. Das Geschäftsumfeld für alle Fluggesellschaften war herausfordernd, aber wir konnten unseren Marktanteil steigern und PLAY in eine sehr günstige Marktposition bringen, um das kommende Marktwachstum genießen zu können, insbesondere wenn wir im Frühjahr in den transatlantischen Markt expandieren. Wir waren in den ersten sechs Monaten in einem relativ kleinen und definierten Markt tätig und in einem sehr herausfordernden Geschäftsumfeld das Vertrauen von mehr als 100.000 Menschen gewinnen zu können, ist keine Selbstverständlichkeit und eine große Leistung. Wir freuen uns sehr, dass unsere Strategie, die wettbewerbsfähigsten Preise auf dem Markt anzubieten und eine Digital-First-Marketing- und Vertriebsstrategie zu verfolgen, hervorragend

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Sommer 2023: Royal Caribbean setzt neun Schiffe in Europa ein

Momentan läuft es in der Kreuzfahrten-Branche aufgrund zahlreicher Coronafälle an Bord unrund. Die U.S.-amerikanische Reederei Royal Caribbean International plant daher bereits für den Sommer 2023. In Europa sollen neun Schiffe eingesetzt werden. Die Schiffsgesellschaft will ab Mai 2023 rund 25 Staaten auf 35 Routen ansteuern. Dabei sollen in Europa insgesamt neun Kreuzfahrtschiffe zum Einsatz kommen. Unter anderem sollen die Odyssey of the Seas und die Anthem of the Seas mit europäischen Fahrgästen unterwegs sein. Angeboten werden verschiedene Touren mit Stopps in Italien, Griechenland, der Türkei, Israel und so weiter. Die Anthem of the Seas soll von Southampton aus in See stechen. Auf dem Fahrplan stehen Destinationen in Norwegen, Spanien, Irland, Portugal und Frankreich. Die Symphony of the Seas soll im Sommer 2023 im westlichen Mittelmeer verkehren und von Barcelona und Rom aus operieren. Selbiges gilt für die Serenade of the Seas. Mit den Schiffen Explorer of the Seas, Brilliance of the Seas, Rhapsody of the Seas will man unter anderem ab Venedig, Rom, Athen, Barcelona und Haifa in See stechen. Die Voyager of the Seas soll von Stockholm und Kopenhagen aus im Norden Europas verkehren. Die Jewel of the Seas soll im niederländischen Amsterdam stationiert werden.

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Salzburg: FlyDubai stockt auf sechsmal wöchentlich auf

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai will im Sommerflugplan 2022 häufiger im österreichischen Salzburg landen. Der Carrier wird während der Hauptsaison zwei zusätzliche wöchentliche Dubai-Rotationen anbieten. Derzeit gibt es bis zu vier Flüge pro Woche. FlyDubai beabsichtigt im Zeitraum von 29. Juni bis 11. September 2022 auch an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag zwischen Dubai und Salzburg zu pendeln. Das hat zur Folge, dass das Flugangebot auf sechs wöchentliche Umläufe aufgestockt wird. Es wird dann täglich, außer an Montagen, geflogen. Emirates Airline und FlyDubai gehören dem selben Konzern an und arbeiten daher eng zusammen. Die Salzburg-Strecke kann auch als Zubringer für Emirates-Flüge ab Dubai genutzt werden. Umgekehrt können Emirates-Gäste an diesem Flughafen auch auf FlyDubai in Richtung Salzburg umsteigen. Im Regelfall setzt der Lowcoster aus den Vereinigten Arabischen Emiraten Maschinen des Typs Boeing 737 Max 8 oder Boeing 737-800 in Richtung des zweitgrößten Airports Österreich ein. Im Gegensatz zu anderen Billigfliegern hat man auch eine Businessclass an Bord.

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Ego Airways: ENAC suspendiert Betriebsgenehmigung

Die italienische Fluggesellschaft Ego Airways ist derzeit aufgrund einer Verfügung der italienischen Luftfahrtbehörde ENAC nicht zur Durchführung kommerzieller Flüge berechtigt. Die Betriebsgenehmigung des Carriers ist seit 4. Jänner 2022 ausgesetzt. Die ENAC bestätigte, dass die Erlaubnis derzeit suspendiert ist, machte jedoch keine näheren Angaben zu den Gründen. Ego Airways hat seit dem Entzug des von German Airways dry angemieteten Embraer 190 kein Flugzeug mehr auf dem AOC. Kürzlich wurde bekannt, dass Ego Airways den Neustart mit zwei Sukhoi Superjet SSJ 100 plant. Ob es dazu kommen wird, ist aber völlig offen. Um die Betriebsgenehmigung wieder erlangen zu können, muss Ego Airways sämtliche Auflagen der ENAC erfüllen. Diese sind europaweit einheitlich, jedoch kann es gelegentlich dazu kommen, dass die nationalen Behörden im Detail unterschiedlich interpretieren bzw. auslegen.

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Graz: Turkish Airlines reaktiviert Istanbul-Flüge nicht

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines wird künftig keine Passagierflüge mehr nach Graz durchführen. Das Angebot wird auf Wien und Salzburg fokussiert. Mit Frachtmaschinen wird man weiterhin auch Linz ansteuern. Vor der Corona-Pandemie war die Nonstop-Verbindung zwischen Graz und Istanbul zumeist gut gebucht und wurde besonders von Geschäftsreisenden gerne für Umsteigeverbindungen genutzt. Generell gilt der türkische Carrier aufgrund des gegenüber westeuropäischen Airlines höheren Servicestandards sowohl bei Privat- als auch Businessreisenden als durchaus beliebt. Dementsprechend hoffte man in der Steiermark auf eine Wiederaufnahme der Flugverbindung. Daraus wird nichts, denn Turkish Airlines wird entgegen der ursprünglichen Ankündigung die Route Istanbul-Graz-Istanbul nicht mit Sommerflugplan 2022 reaktivieren. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits eingestellt. Das Unternehmen bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass diese Strecke eingestellt wird und Passagiere mit Tickets wahlweise umgebucht werden sollen oder eine Erstattung erhalten sollen. Von einer endgültigen und finalen Einstellung will man aber noch nicht sprechen. Aus Istanbul heißt es, dass man Graz weiterhin im Auge hat und sich eine spätere Wiederaufnahme ausdrücklich vorbehält. Einen Zeithorizont hat man dafür aber noch nicht. Abzuwarten bleibt daher, ob ein anderer türkischer Carrier in die Lücke springt, so dass zumindest der Point-to-Point-Verkehr, für den es eine durchaus beachtliche Nachfrage ab Österreich gibt, bedient werden kann. Derzeit wollen Corendon, SunExpress und Pegasus eventuelle Graz-Pläne nicht kommentieren.

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Reiseveranstalter FTI führt kostenpflichte Sitzplatzreservierungen ein

Vielen Reisenden ist die Reservierung eines bestimmten Sitzplatzes wichtig. Mal, um garantiert am Fenster zu sitzen oder aber damit die Familie in jedem Fall zusammensitzt. Bei Charterflügen gibt es oftmals keine Möglichkeit der Vorab-Reservierung, obwohl es durchaus lukrativ ist. FTI ändert das nun. Freilich ist FTI nicht der erste Tour Operator, der den Wunschsitzplatz im Charterflugzeug gegen Bezahlung anbietet. Allerdings will dieser Reiseveranstalter den Verkauf dieser Zusatzleistung über Provisionen, die an Reisebüros und Vermittler ausgeschüttet werden sollen, schmackhaft machen. Kunden müssen sich also darauf einstellen, dass ihnen im Zuge der Buchung schon bald zur kostenpflichtigen Reservierung bestimmter Sitze geraten werden könnte. Das Pricing ist laut FTI flexibel. Im günstigsten Fall kostet die Reservation eines Sitzes zehn Euro pro Person und Strecke. In der Exit-Row müssen dann schon mindestens 30 Euro auf den Tisch gelegt werden. Nachträglich kann dieses Extra bis zu 72 Stunden vor dem Abflug gekauft werden. FTI bietet die kostenpflichtige Sitzplatzreservierung vorerst nur auf Charterflügen an, die von Smartlynx, FlyEgypt oder European Air Charter durchgeführt werden. Sollte die Pauschalreise von einer anderen Fluggesellschaft operiert werden, steht allenfalls direkt über die Airline eine kostenpflichtige Reservierung zur Verfügung. Andernfalls heißt es: Früh zum Schalter kommen.

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Gesamtjahr 2021: Airbus lieferte 611 Flugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Jahr 2021 insgesamt 611 Verkehrsflugzeuge an 88 Kunden ausliefern. Damit hat man das selbstgesteckte Ziel von 600 Maschinen leicht übertroffen. Der Hersteller ist der Ansicht, dass man die Widerstandsfähigkeit, aber auch die Erholung unter Beweis habe stellen können. Rund ein Viertel der Maschinen wurden im Vorjahr mit Hilfe von „E-Delivery“ übergeben. Das bedeutet konkret, dass viele Prozesse, die im Vorfeld der Übergabe erledigt werden, digital absolviert wurden. Das sollte laut Airbus den Reiseaufwand für die Käufer reduzieren. Im Jahr 2021 verdoppelte Airbus seinen Brutto-Auftragseingang im Vergleich zu 2020 mit 771 neuen Aufträgen (507 netto) über alle Programme und Marktsegmente hinweg, was die Stärke der gesamten Produktpalette des Unternehmens unterstreicht und das erneute Vertrauen des Marktes demonstriert. Die A220 erhielt 64 feste Brutto-Neubestellungen und mehrere Absichtserklärungen von einigen der weltweit führenden Fluggesellschaften. Für die A320neo-Familie gingen 661 Brutto-Neubestellungen ein. Im Segment der Großraumflugzeuge verbuchte Airbus 46 Brutto-Neubestellungen, darunter 30 A330 und 16 A350, von denen 11 auf die neu eingeführte A350F entfielen, für die ebenfalls 11 weitere Absichtserklärungen erteilt wurden. Gemessen an der Zahl der Flugzeuge verzeichnete Airbus ein Book-to-Bill-Verhältnis von über eins.  Ende 2021 belief sich der Auftragsbestand von Airbus auf 7.082 Flugzeuge. „Unsere Erfolge im Bereich Verkehrsflugzeuge im Jahr 2021 spiegeln den Fokus und die Widerstandsfähigkeit unserer Airbus-Teams, Kunden, Zulieferer und Stakeholder in aller Welt wider. Wir haben alle gemeinsam bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. Das Jahr war geprägt von wichtigen Aufträgen von Fluggesellschaften aus aller Welt, die Vertrauen in das nachhaltige Wachstum des Luftverkehrs

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Austrian Airlines sucht auch 2022 nach Lehrlingen

Seit 1997 wurden in der rot-weiß-roten Lehrlingswerkstätte am Hangar des Flughafens Wiens über 200 Lehrlinge in den unterschiedlichsten technischen Lehrberufen ausgebildet. Auch im neuen Jahr setzt der heimische Carrier auf eigene Nachwuchskräfte. „Die Lehrlingsausbildung ist eine wichtige und wertvolle Investition in die Zukunft. Zum einen sind die Lehrlinge unsere Luftfahrtexperten von morgen, zum anderen wollen wir jungen Erwachsenen Perspektiven für ihren Berufsweg geben. Wir freuen uns daher sehr, dass wir auch 2022 wieder die Ausbildung zum Mechatroniker in der Fertigungstechnik anbieten können“, so Austrian Airlines COO Francesco Sciortino. Die Ausbildung zum Mechatroniker wird seit 2019 angeboten und ist einer der begehrtesten Lehrberufe bei der Fluggesellschaft. Aktuell befinden sich 20 Jugendliche in diesem Lehrberuf. „Gerade in der Luftfahrtbranche ist ohne professionelle Flugzeug-Wartung ein reibungsloser Ablauf undenkbar. Wir legen deshalb großen Wert auf umfassende Ausbildung sowie ein hohes Qualitätsniveau“, so COO Francesco Sciortino. Wer einen erfolgreichen Abschluss des 9. Schuljahres, sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie Interesse an der Luftfahrt hat und neben handwerklichem Geschick und technischer Affinität auch Einsatzbereitschaft sowie Verantwortungsbewusstsein zu seinen Stärken zählt, bringt die besten Voraussetzungen für die Lehrstelle mit.  Die Ausbildung startet im September 2022, Bewerbungen sind noch bis einschließlich 13. Februar 2022 auf der Austrian Website möglich.

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Hamburg Airport: Über ein Jahrhundert ereignisreiche Flughafengeschichte

Genau 241 Passagiere wurden am Hamburg Airport zu Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1920 gezählt – 2019 waren es bereits mehr als 17 Millionen. Und Heute feiert der Flughafen der Hansestadt seinen 111. Geburtstag. Er ist damit einer der ältesten internationalen Verkehrsflughäfen weltweit und befindet sich noch immer an seinem Gründungsstandort. Die Geschichte des Hamburger Flughafens begann bereits im März 1910: Graf Ferdinand von Zeppelin warb in einer Rede vor zahlreichen Hamburgern für die Zukunft der Luftschiffe. Sein Appell trug Früchte: Am 10. Januar 1911 konstituierte sich die Hamburger Luftschiffhallen GmbH (HLG) – die Geburtsstunde des Hamburger Flughafens. Auf einem fast 45 Hektar großen Wiesengelände nahe des Dorfes Fuhlsbüttel entstand die erste Luftschiffhalle, von wo aus bereits 1912 die ersten Luftschiffe starteten. Die Zeppelinhalle wurde 1912 mit einem großen Volksfest eingeweiht. Schnell wurden die Zeppeline von ersten Flugzeugen abgelöst Mit Schal, Helm und Fliegerbrille ausgerüstet, waren in den Anfangsjahren bis zu fünf Passagiere im offenen Doppeldecker unterwegs. 1919/20 etablierten sich in Hamburg erstmals Linienflugverbindungen – in umgebauten Kriegsmaschinen ging es beispielsweise von Hamburg nach Berlin. KLM flog 1920 die erste internationale Verbindung über Hamburg: Rotterdam – Amsterdam – Hamburg – Kopenhagen. In dieser Zeit stiegen auch die Passagierzahlen kräftig an. 1929 eröffnete das erste Abfertigungsgebäude am Flughafen, das die Abfertigung von Passagieren und Fracht, die Flughafenverwaltung sowie ein Restaurant und Aussichtsplattformen zentralisierte. Aus Flughafen Fuhlsbüttel wird „Hamburg Airport“ Während der Berliner Luftbrücke war Hamburg Airport einer der Startflughäfen der sogenannten Rosinenbomber. Auf dem Flughafen, der durch den Krieg keinen Schaden

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England: Für Geimpfte entfällt CoV-Test vor Abreise und Quarantäne

Die britische Regierung rudert zurück und lockert die Einreisebestimmungen für vollständig Geimpfte. Vor Abreise muss kein Test gemacht werden. Nach Einreise in England kann anstatt eines PCR-Tests ein günstigerer Antigen-Test durchgeführt werden. Erst wenn dieser positiv ausfallen sollte, müssen sich Einreisende selbst isolieren und einen (gratis) PCR-Test zur Bestätigung durchführen. Aber aufgepasst: Die neuen Regeln gelten vorerst lediglich für England! Wales, Nordirland und Schottland würden weiter einen negativen Covid-19 Test für die Einreise verlangen, wie reisevor9.de berichtet.

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